Sonntag, 27. November 2022
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Andersdenkende: In der DDR verehrt, in der BRD geächtet

Von Freya

Vorbemerkung conservo: Dieser interessante Kommentar unserer Stammforistin Freya als Replik auf altmods ausgezeichneten Beitrag Könnt ihr euch es je verzeihen, mitgemacht zu haben? zeigt interessante Vergleiche zwischen dem DDR Regime und dem heutigen Coronaregime auf. Es gibt starke Unterschiede in der Behandlung Andersdenkender und man kann keine pauschale Vergleiche ziehen. Diktatur bleibt natürlich Diktatur – jedoch wie eng die Maschen des Überwachungsnetzes sind und wie die Menschen sich untereinander verhalten, macht einen großen Unterschied. Es folgt Freyas Kommentar:

Danke, werter altmod
Der Artikel beginnt mit folgendem Hinweis bzw. Vergleich zu den Schikanen von Andersdenkenden in der DDR: „Wie in der DDR seinerzeit, wenn sich Personen nicht staatskonform verhalten haben?

Allerdings muss ich sagen, dass es in der DDR nicht im Mindesten so gelaufen ist, wie wir es jetzt hier erleben. Ohne die Toten an der Mauer zu vergessen, ohne die ekelhafte Dauerpropaganda, wie schön doch der Sozialismus sei, schönfärben zu wollen, ich muss hier einfach etwas anmerken.

In der DDR hat man keinesfalls von staatlicher Seite pausenlose Hetze in allen Medien gegen Andersdenkende betrieben – schon aus dem Grunde tat man es nicht, weil es die ja offiziell gar nicht geben sollte. Kam es doch mal vor, dass etwas von “Aufmüpfigen” oder “in den Westen Geflüchteten” berichten musste, so wurde das nur äußerst selten den betreffenden Personen selbst offen angelastet. Man stellte sie stets als von fremden reaktionären Kräften verführte Bürger dar.

Kam so Jemand sogar aus einer politischen Haftanstalt zurück, musste er ohne Vorwürfe oder Anflüge von Mobbing in die Arbeits-und Gemeinschaftswelt eingegliedert werden, und wehe dem, der sich daran zu stoßen versuchte.

Und es waren ausschließlich staatliche Stellen, die etwas gegen Andersdenkende hatten – im Volk selbst warf man diesen Menschen nichts vor, sondern verehrte sie wie Helden. Zudem war ja hinter vorgehaltener Hand fast jeder ein Andersdenkender. Sicherlich gab es auch, schon allein stasibedingt, Bürger, die den Blockwart abgaben, doch das war keinesfalls die Mehrheit, sondern eher Einzelne, die sich besonders hervortun wollten.

Was wir hingegen heute hinsichtlich Massenmigration und Corona-Hype erleben, ist davon eine nur entfernte, viel ekelhaftere Version. In der DDR wurde man in Ruhe gelassen, wenn man politisch nicht gerade “Hier” schrie. Ich werde aber heute nicht mehr in Ruhe gelassen. Überall im Freundeskreis, bei Verwandten, im Kollegenkreis, bei Nachbarn – einfach überall – steht man denen, die gegen die Überfremdung unseres Landes UND gegen eine Zwangsimpfung mit unerforschten genmanipulierenden Substanzen sind, offen feindlich gegenüber. Da wird agitiert und propagiert, da wird beleidigt und sich distanziert, wie ich es noch nie im Leben unter ganz normalen Bürgern erlebt habe.

In der DDR hat man niemanden gefragt, wieso er sich erdreistet, in den Westen zu wollen oder wieso er nicht in der SED Mitglied ist. So weit ging das unter normalen Bürgern einfach nicht.

Was wir hingegen heute erleben, ist, nach meiner persönlichen Wahrnehmung, schon eher apokalyptisch, denn es scheint eine sehr große Zahl von Bürgern regelrecht verhetzt und nicht mehr zurechnungsfähig zu sein. Schon gar nicht fähig, zu differenzieren, ab wann das eigene Verhalten für einen anderen Menschen eine Grenzüberschreitung bedeutet. „Bist du schon geboostert…..?“ Wen geht das etwas an?

Es schmerzt mich als ehemalige DDR-Bürgerin, wenn ein System, in dem Kinder friedlich leben konnten, in dem niemand Angst haben musste, im Kalten zu sitzen oder überhaupt seine Wohnung zu verlieren; wenn ein System in dem man als junge Frau sturzbetrunken mitten in der Nacht nach der Party nach Hause torkeln konnte, ohne auf eine einzige gierig starrende Arabergruppe zu stoßen, mit diesem Tanz auf dem Vulkan, mit transsexualisierten, hirngeschissenen, verrückten, überaus bedrohlichen Zuständen verglichen wird.

Wer am 21.02.2022 Erdinger gelesen hat, der darf staunen: Es wäre wohl gut, wenn Russland sich bis ans Mittelmeer ausdehnen würde und Europa nur noch eine russische Landspitze sein würde…… Oder so ähnlich schreibt er. So weit haben uns die aktuellen Machthaber tatsächlich gekriegt. (alle Empörten bitte an Max Erdinger schreiben – nicht mir.)
Danke für den tollen Beitrag
mit patriotischen Grüßen
von Freya

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