Sonntag, 2. Oktober 2022
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Chinas brutale Unterdrückung der Uiguren

Die „Xinjiang Police Files“ – Harte Beweise für Chinas Gewalt und Freiheitsberaubung

Schon lange unterdrückt Peking systematisch die Volksgruppe der Uiguren in China – eine muslimische Minderheit unter der Knute der herrschenden Han-Chinesen. Nach ihrer Machtübernahme 1949 in Peking hatten die Kommunisten das frühere Ostturkestan, Heimat der Uiguren, China einverleibt.

Die Uiguren sind eine turksprachige Volksgruppe in Zentralasien. Chinesische Quellen erwähnen sie um das Jahr 300. In diese Zeit reichen ethnische Verbindungen zu den heutigen Türken. Seit dem 15. Jahrhundert sind die Uiguren überwiegend muslimisch.

Rund 90 Prozent aller Uiguren weltweit leben in der chinesischen Provinz Xinjiang, die formal „Uigurisches Autonomes Gebiet Xinjiang“ heißt. Die Uiguren selbst bezeichnen ihr angestammtes Gebiet als Ostturkestan. 1949 annektierten Chinas Kommunisten mit sowjetischer Einwilligung das kurzzeitig unabhängige Ostturkestan.

Auf der Zeichnung in der oberen linken Hälfte ist die chinesische Provinz Xingjiang, Hauptsiedlungsgebiet der Uiguren, schraffiert eingetragen. Urumxi (Urumtschi) ist die Hauptstadt von Xingjiang (Quelle: Deutschlandradio)

Die Provinz Xinjiang liegt im Nordwesten der Volksrepublik. Während ein Großteil der Bevölkerung in Xinjiang in Armut lebt, ist die Provinz an der historischen Seidenstraße eigentlich reich an Bodenschätzen wie Erdöl und Erdgas. Neben Tibetern und Mongolen zählen die Uiguren zu den größten Minderheiten Chinas und stellen die zweitgrößte muslimische Bevölkerungsgruppe.

Insgesamt gibt es weltweit schätzungsweise bis zu 20 Millionen Uiguren. Etwa 300.000 siedeln im Nachbarland Kasachstan. Auch in anderen ehemaligen Sowjetrepubliken wie etwa in Usbekistan und in Russland gibt es eine uigurische Minderheit.

„Berufsbildungseinrichtungen“ zur Zwangsumerziehung

Peking wirft uigurischen Gruppen Terrorismus vor und geht gegen sie vor. Die US-Regierung schätzte die Zahl der in Umerziehungslagern inhaftierten Angehörigen muslimischer Minderheiten zeitweise auf mehr als eine Million. China spricht bis heute von „Berufsbildungseinrichtungen“, die freiwillig besucht würden.

Mit der Publikation der sogenannten „China Cables“ wurde die Weltöffentlichkeit Ende November 2019 auf diese bis dahin geheim gehaltenen Lager aufmerksam. Im Mai 2022 folgten mit den „Xinjiang Police Files“ Bilder, die die dortigen Mißhandlungen belegen. Ende August 2022 veröffentlichte das UN-Menschenrechtsbüro einen Bericht, in dem von möglichen „internationalen Verbrechen, insbesondere Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ die Rede ist. Ein Datenleck bei Polizei- und Behördenphotos zeigt Hunderte Photos von Umerziehungslagern in Xinjiang. Dort werden Angehörige der Minderheit der Uiguren nicht nur haftähnlich festgehalten, sondern offensichtlich auch gefoltert. (Quelle: (AFP / The Victims of Communism Memorial Foundation )

Seit den 1990er-Jahren siedelt Peking in Xinjiang Han-Chinesen an – ähnlich wie in Tibet. Das befördert erhebliche Spannungen zwischen den Uiguren und den zugewanderten Han-Chinesen. Die Uiguren wurden so in ihrer Heimat zur Minderheit.

Bei Protesten und Auseinandersetzungen zwischen chinesischer Polizei und Uiguren hat es immer wieder Tote gegeben. Seit den Anschlägen auf das World Trade Center in New York im Jahr 2001 stellt Peking den Konflikt mit den Uiguren in den Kontext des internationalen Kampf gegen des Terrorismus. 2014 verübten uigurische Terroristen im Bahnhof von Kunming im Süden Chinas ein Attentat mit 31 Toten. Die Machthaber in Peking reagierten darauf mit brutaler Härte.

Totaler Überwachungsstaat

Heute gleicht die Provinz Xinjiang einem Überwachungsstaat. Jeder Schritt der Uiguren wird mit Hilfe modernster Überwachungs-Technologien beobachtet. Die Sicherheitsbehörden der Provinz bauen außerdem eine umfassende Biometrie- und DNA-Datenbank aller Bürgerinnen und Bürgern zwischen 12 und 65 Jahren auf. In dieser Datenbank werden Blutgruppe, Fotos des Gesichts, ein Iris-Scan, Fingerabdrücke und DNA-Proben gespeichert.

Außerdem gibt es ein System von Zwangspaten, die in die uigurischen Familien hineingehen. Mehr als 100.000 Zwangspaten, meist chinesische Regierungsbeamte oder Funktionäre aus Staatsunternehmen, sind in das System mit eingebunden. Sie sollen besonders in den ländlichen Regionen sicherstellen, daß die Uiguren die Sprache und die Kultur der chinesischen Mehrheitsgesellschaft pflegen.

Die Regierung hat auch die Religionsfreiheit der Muslime immer weiter eingeschränkt. Der Besitz eines Korans ist den Uiguren von der Kommunistischen Partei ebenso verboten wie die Benutzung muslimischer Symbole wie Stern oder Halbmond. Eltern dürfen ihren Kindern zudem keine muslimischen Namen mehr geben.

Ende 2019 wurde durch geleakte Dokumente aus dem Machtapparat der chinesischen Kommunistischen Partei die Existenz von Umerziehungslagern bekannt, in denen insgesamt eine Million Menschen, unter ihnen Uiguren, aber auch Angehörige anderer muslimischer Turkvölker wie Kasachen oder Kirgisen, interniert wurden. In Deutschland waren NDR, WDR und „Süddeutsche Zeitung“ an den Recherchen beteiligt. Die Enthüllungen durch das Internationale Konsortium Investigativer Journalisten (ICIJ) und der beteiligten Medien liefen damals unter dem Schlagwort „China Cables“. Die Dokumente beweisen u.a. die Verletzungen, Folterinstrumente und insgesamt haftähnliche Bedingungen in den angeblichen „Berufsbildungszentren“ für Uiguren. Demnach wird der Vorwurf „Vorbereitung terroristischer Aktivitäten“ aus nichtigsten Gründen wie etwa dem Besuch eines Fitnesscenters als Vorwand für teilweise jahrelange Internierung benutzt.

Peking hatte die Existenz der Lager zunächst bestritten. Später hieß es, die Lager seien Berufsbildungszentren zur Deradikalisierung. Sein Vorgehen in der Provinz Xinjiang rechtfertigte das Land mit dem Verweis auf die erfolgreiche Armutsbekämpfung und die Eindämmung des Terrorismus in der Region. Dem britischen „Guardian“ teilte die chinesische Botschaft in London mit, die geleakten Dokumente seien „reine Fälschung“.

Experten sprechen dagegen von einem Gulag-System.

Exil-Uiguren haben Anfang Juli 2020 vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag Ermittlungen gegen China wegen der Behandlung ihrer Volksgruppe gefordert. Dazu kam es bisher nicht.

Die Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP hat im Dezember 2021 eine Chinastrategie angekündigt, im Koalitionsvertrag heißt es: „Wir thematisieren klar Chinas Menschenrechtsverletzungen, besonders in Xinjiang.“ Um eine Positionierung komme die Bundesregierung nun nicht mehr länger herum, dafür seien die enthüllten Menschenrechtsverletzungen zu eindeutig und zu krass, sagte der frühere China-Korrespondent für deutsche Medien Felix Lee im Mai 2022 im Dlf-Podcast „Der Tag“. Unter einer grünen Außenministerin und auch unter der FDP stünden die Chancen gut, daß sich etwas am Umgang mit Chinas Menschenrechtsverletzungen ändere. In der Vergangenheit habe vor allem die SPD dieses Thema nach Möglichkeit gemieden.

In Deutschland sorgten die Enthüllungen über die Umerziehungslager auch deswegen für Empörung, weil auch deutsche Unternehmen in der chinesischen Provinz Xinjiang aktiv sind, zum Teil in unmittelbarer Nähe der Lager. Unter anderem die Dax-Konzerne Volkswagen, BASF und Siemens sind in Xinjiang ansässig.

Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Siegfried Russwurm, glaubt an die Eigenverantwortung der in Xinjiang vertretenen Mitgliedsunternehmen, wenn es Menschenrechtsverletzungen in ihrer Lieferkette geben sollte. „Das müssen diese Unternehmen sich anschauen und dort, wo es nachweisbar ist, die Konsequenzen ziehen.“ In erster Linie sei die Politik in der Verantwortung, Entscheidungen zu treffen, Richtlinien vorzugeben, gegenüber autoritären Regimes auf Beachtung der Menschenrechte hinzuwirken. Die Wirtschaft werde diesem „Primat der Politik“ selbstverständlich folgen.

Da bleiben noch Fragen offen:

Wann wehrt sich die zivilisierte Welt gegen diese Barbarei? Wann ist Schluß mit dem China-Gesäusel aus Wirtschaft und Politik? Wann schließen wir die Konfuzius-Institute, die der CDU-Politiker Michael Brand MdB offen den „Arm der Kommunistischen Partei Chinas mitten in Deutschland“ nannte und wegen seines Eintretens für die Menschenrechte in China, u. a. für Tibeter, Uiguren und Christen, dann vom chinesischen Regime an der Einreise gehindert wurde? (Siehe auch Conservo – Konfuzius-Institute: Schluß mit dem Peking-Diktat! sowie  Conservo – Wie blind sind wir eigentlich? – Konfuzius-Institute an deutschen Unis, ferngesteuert von Chinas KP?)

Und wann hat ein Politiker den Mut, öffentlich China als das zu bezeichnen, was es ist:

EIN BRUTALER UNRECHTSSTAAT!

(Quellen: Deutschlandfunk, Xinjiang Police Files, dpa, pto)

Kommentarregeln: Bitte keine beleidigenden oder strafbaren Äußerungen. Seid nett zueinander. Das Leben ist hart genug.

22 Kommentare

  1. werter Herr Helmes,

    ich gäbe ihnen in allen aufgezählten punkten recht, wenn es sich um buddhisten handeln würde, die allerdings auch mal aus der haut fahren können, wenn es zu heftig wird. bei den uiguren (wie bei den rohingyas, jedoch andere vorgeschichte) handelt es sich aber keinesfalls um durchweg friedfertige gruppen – woran das bloß liegen mag? einen ungefähren eindruck gibt die wiki-liste terror-china. leider nicht vollständig und nicht ganz aktuell, ich finde meine detaillierte leider nicht mehr.

    die chinesen haben ihren eigenen weg gefunden, die gewalt einzudämmen. das geht uns nichts an, kümmern wir uns, wie der genannte CDU-politiker, um verfolgte christen, tibeter. davon gibt es in china auch mehr als genug. diese sprengen weder sich noch die dichtbevölkerte umgebung in die luft …

    wie würden wohl in umgekehrter lage die uigurischen moslems die chinesen behandeln? die beantwortung dieser frage ist nicht allzu schwer.

    beste grüße!

    04/2017
    https://www.diepresse.com/5194705/china-verbietet-muslimen-in-xinjiang-kopftuch-und-lange-baerte

    • kronenzeitung 02/2020

      removed user – vor 2 Jahren
      Ergänzend. Meine Tante lebt in China und ist Christin. Solange du die Gesetze beachtest tut dir kein Mensch was. Beim erwähnen vom Islam kannst du aber sichtlich spüren wie allen Chinesen der Blutdruck steigt. Sollte zu denken geben.

      • Liebe Elisa,

        die Chinesen sind eben schlau und achten ihren Blutdruck…;-)
        Deshalb gibt es bei denen deutlich weniger “Einmänner”.

      • lieber Patriot, wie könnte ich ihnen widersprechen!
        schon gar nicht in technik- oder gesundheitsdingen.

        mein kommentar war schnell heruntergeklappert. es gäbe dazu eine menge mehr zu sagen, zum beispiel:

        menschenrechte 1
        wohin unsere diesbezügliche großzügigkeit führt, sehen wir im besten DE, das wir je hatten: wenn man einer bestimmten gruppe mit einer bestimmten ideologie in der beziehung freies spiel lässt, hat der rest der bevölkerung nichts zu lachen und schon gar keine “menschenrechte”. auf einen groben klotz muss ein grober keil, alte volksweisheit. dass die chinesen sich auch sonst nicht wie messdiener gerieren, sondern kulturtypisch ist klar.

        menschenrechte 2
        ich bin ja kein unmensch, wie sie sicher schon bemerkt haben, deshalb mein vorschlag zur güte: gewähre man den rechtgläubigen schutz im sinne der “kairoer erklärung der menschenrechte”, die enthält eine menge schöner worte, steht aber unter dem vorbehalt der scharia.

        kurzer überblick:
        https://www.domradio.de/artikel/menschenrechte-im-scharia-korsett-vor-30-jahren-islamische-laender-verkuenden-kairoer
        domradio, schlussbemerkung: alles halb so schlimm!

        ich habe für die, die es interessiert, das ganze dokument hier (man kann es auch lassen, papier ist bekanntlich geduldig):
        https://www.humanrights.ch/cms/upload/pdf/140327_Kairoer_Erklaerung_der_OIC.pdf

        basst! wird in DE sogar übererfüllt:
        b) Jeder Mensch hat das Recht auf soziale Versorgung und auf alle öffentlichen Leistungen, die der Staat
        mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln erbringen kann.

        c) Der Staat sichert dem einzelnen das Recht auf einen angemessenen Lebensstandard, so daß er in der
        Lage ist, seine Bedürfnisse und die seiner Familie zu befriedigen. Dazu gehören Nahrung, Kleidung,
        Wohnung, Erziehung, medizinische Versorgung und alle anderen grundlegenden Bedürfnisse …

        Artikel 24:
        Alle Rechte und Freiheiten, die in dieser Erklärung genannt wurden, unterstehen der islamischen Scharia.

        Artikel 25:
        Die islamische Scharia ist die einzig zuständige Quelle für die Auslegung oder Erklärung jedes einzelnen
        Artikels dieser Erklärung.

        ich wäre schon sehr zufrieden, wenn bei uns die hälfte der von den chinesen festgelegten regeln verbindlich wäre und auch durchgesetzt würden.

        es gäbe noch einiges dazu zu schreiben, aber ich denke, das reicht erstmal.

        salem aleikum!

  2. Zwecks brutaler Unterdrückung muss man gar nicht bis China gucken.

    In der “hochdemokratischen” Schweiz kommt demnächst in den Knast, wer zuviel heizt.

    https://report24.news/schweiz-in-der-gaskrise-wer-zu-viel-heizt-soll-ins-gefaengnis-geworfen-werden/

    Im “hochdemokratischen” Kanada MUSS man sich spritzen und boostern lassen, was das Zeug hält, ansonsten droht der kanadische Gulag.

    https://report24.news/schweiz-in-der-gaskrise-wer-zu-viel-heizt-soll-ins-gefaengnis-geworfen-werden/

    Im “hochdemokratischen” Deutschland wird man mutmaßlich bald erschossen, wenn man an einer Demo teilnimmt: Niemand hat die Absicht, dass auf Demonstranten geschossen wird….

    • Gut gesagt lieber Patriot!

      Indessen, die brutale Unterdrückung liegt noch viel näher Haben wir nicht das Vorgehen übler Bullenix Schläger bei den Anti – Corona’ – Demonstrationen, vor allem aber in RRG – Bäerlinistan, noch vor Augen. Namentlich auch damals am 18. November, dem Tag der Abstimmung über das diktatorische ‘Infektionsschutz’ gesetz mit übelsten Grundrechtsbeschränkungen?

      Wasserwerfer – Wasser marsch!

      Und hatte nicht auch der damalige ‘UN’-Beaufttagte für Folter, Melzer, sich eingeschaltet? Freilich ohne Rrgebnis…..

  3. Eigentlich trifft doch das Schicksal der Uiguren genau auf unser Land zu, darüber wird leider nichts Berichtet, es scheint es nicht wert zu sein.

    Die Uiguren müssen schon selbst für ihre Rechte kämpfen, denn der Missbrauch der Macht, findet inzwischen in der ganzen Welt statt.

    Ich kämpfe für mein Land, das hat es bitter nötig, denn wir gehen schweren Zeiten entgegen und das nicht nur wegen Energiekollaops, nein auch unsere Umwelt soll auch daran glauben, das zeigt das große Fischsterben, das riesiges verenden von Rindern in Indien und Pakistan und Chemtrails die haufenweise die Atmosphäre besprühen um das Wetter zu manipulieren und die Erde zu vergiften.

    Schaut zum Himmel, da könnt ihr es sehen, da könnt ihr die Strefen sehen die sich nicht wie Kondensstreifen auflösen, sondern immer größer werden und einen Schleier über die Erde stülpen.

    Aber alles sind ja Verschwörungstheorien, was sonst und keines Beitrags wert.

  4. Die Chinesen wollen eben kein Uighuren-Khanat in der Nachbarschaft weil sie der Ansicht sind, dass sie mit diesem nicht in Frieden zusammenleben können.
    Darum tun sie was sie tun. Ob das auf Dauer funktioniert? Wohl eher nicht.
    Darum dürften sie, genau wie in Tibet das Land mit Millionen Han-Chinesen sinifizieren.

    • Chinesen und Uiguren waren lange Zeit vor der Islamisierung Verbündete.
      Das Gleiche gilt für Tibet. Tibet und das große Nachbarland China waren über viele Jahrhunderte die besten Freunde. Es war sogar lange Zeit so, als wären die beiden Länder wie die Brüdervölker !
      Diesen Teil der Geschichte kennen die US Amerikaner über (Tibet und die Chinesen) NICHT!
      Denn die US Amerikaner wollen überall Hass udn Zwietracht unter ihren Feinden säen, um verfeindete Staaten zu destabilisieren.

  5. Wenn man den Moslems im noch mehrheitlich weissen Deutschland erlaubt Terroranschlaege durchzufuehren, zu messern, zu stehlen und zu vergewaltigen, weil die denken, ihre Religion erlaubt oder fordert dies, dann hat man Berliner Zustaende. Die Chinesen wollen keine Zustaende wie in der BRD, sondern die wertvolle Provinz wirtschaftlich nutzen, ohne dauernd in Lebensgefahr zu schweben.

    Merkel wollte “haessliche Bilder vermeiden”, die Chinesen kuemmern sich nicht um haessliche Bilder, sondern tun, was sie fuer noetig halten. Die Russischsprachigen in der Ukraine verstanden es sich gegen die Zwangsintegration zu wehren, inzwischen mit Unterstuetzung durch Russland. Die Uiguren haben sich lange mit Terror gewehrt aber verloren. Die Realitaet besteht nicht nur aus schoenen Bildern.

    • Da kann ich Euch nur recht geben wie auch Smenchkare unten. Was immer man über das chinseische System denken mag, das ich gewiß nicht gutheiße, die Chinesen wollen eben keine Horden von Moslems, verständlich wenn man sieht was diese hier anrichten.

      Man muß sich nur einmal etwa die Szenen von Michael Stürzenbergers Veranstaltung von Samstag, Stuttgart – http://www.pi-news.net/2022/09/islamaufklaerung-mit-stuerzenberger-und-peci-heute-13-uhr-in-stuttgart/ – anschauen, im die aggressiven, fanatischen und haßerfüllten (wo ist denn da Frau Faeser?, ja, vor Haß verzerrten, Fratzen der ‘Korangläubigen’ zu sehen – und das mitten in Deutschland.

      Verständlich, daß China so etwas nicht will, und mir sind irgendwelche Moslems da recht egal. Darüber Krokodilstränen zu vergießen finde ich jedenfalls unangebracht.

  6. “Seit dem 15. Jahrhundert sind die Uiguren überwiegend muslimisch.”

    Die Uiguren waren lange Zeit säkular und überwiegend buddhistisch!
    Auch die Uiguren hatten einst einmal ein riesengroßes Reich gehabt. DIe Anführer dieses riesengroßen Reiches waren Buddhisten und Manichäisten. Die Uiguren wurden erst viel viel später islamisiert.
    Ihr Großreich war damals sogar flächenmäßig viel größer als das damalige mächtige Chinesische Großreich der Tang Dynastie.
    https://en.wikipedia.org/wiki/Uyghur_Khaganate

    • Für ungefähr 100 Jahre zusammengehalten durch Lanze und Bogen. China hat als Kaiserreich eine 2000* jährige Geschichte, zusammengehalten durch Schrift und Kultur.
      Mir wäre das chinesische Modell lieber.

      *Chinesen sagen: >4000 Jahre

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      • Oh nein. Alle Großreiche wurden durch ständige Kriege zusammengehalten. Lesen Sie einfach mal nach, wie viele Kriege allein die Tang Dynastie geführt haben. Viel viel mehr als Sie es vermuten!
        https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Chinese_wars_and_battles#Tang_dynasty_(618%E2%80%93907)

        Übrigens die alten Ägypter waren viel besser als ihr Ruf. Ihren schlechten Ruf haben die alten Ägypter den Semitischen Völkern udn den Juden zu verdanken, die im gesamten Orient die Gerschichten über die pööhsen Ägypter herumerzählten.
        Das alte Ägypten war nicht der Ort, wei die Juden ihn in ihren Büchern immer wbschreiben.
        Ägypten war zur damaligen Zeit für Nomaden, Aussätzige, Witwen und Waisen immer Zufluchtsort in Notzeiten. Hyksos udn die alten Hebräer waren Verbündete und verwandte (beide semitischer Abstammung), die Ägypten überfielen udn es für 250 Jahre mit Gewalt regierten…
        Die alten Juden hatten viel von den Alten Ägyptern gelernt, behaupten viele Archäologen seit vielen jahren. Auch die Religionsgelehrten bestätigen diese These!

        Ja, auch die Ägypter führten Kriege. Aber die Ägypter waren keine erfolgreichen Eroberer. Sie wurden sehr oft zurückgeschlagen und waren selbst schon oft in der Geschichte Opfer von Überfällen der Piraten, Seevölkern und Nomadenvölkern . Und übrigens auch die Ägypter standen über viele Jahrhunderte unter Fremdherrschaft und zwar schon lange bevor die durch die Muslime erobert und Islamisiert wurden . Darunter unter den Persern, unter Semiten (Hyksos) , unter Assyrern, Griechen etc.

  7. Die Chinesen haben etliche geschäftsverbindungen nach Afrika. Sie sehen aus erster Hand was “Islam” ist!
    :::::::::::::::::::::
    In Afrika formiert sich die Zukunft des globalen Terrors

    Stand: 04.09.2022

    Afrika könnte zur „Zukunft des Kalifats“ werden, warnen Experten. Dass sich der Islamische Staat auf dem Kontinent derart rasant ausbreiten konnte, liegt auch am mangelnden Engagement des Westens. Dieser könnte nun in zweifacher Hinsicht verlieren.

    (Bezahlschranke)

    https://www.welt.de/politik/ausland/plus240827995/Terror-Warum-der-IS-Afrika-zu-seiner-neuen-Hochburg-macht.html

  8. Knallhart!
    So muss man mit dem Islam umgehen!
    Sonst tötet er Dich! Sehen wir in Europa jeden Tag.

    Islam vs Chin. Kommunismus. = Kampf der Diktaturen.

  9. Die Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP hat im Dezember 2021 eine Chinastrategie angekündigt, im Koalitionsvertrag heißt es: „Wir thematisieren klar Chinas Menschenrechtsverletzungen, besonders in “ Um eine Positionierung komme die Bundesregierung nun nicht mehr länger herum, dafür seien die enthüllten Menschenrechtsverletzungen zu eindeutig und zu krass, sagte der frühere China-Korrespondent für deutsche Medien Felix Lee im Mai 2022 im Dlf-Podcast „Der Tag“. Unter einer grünen Außenministerin und auch unter der FDP stünden die Chancen gut, daß sich etwas am Umgang mit Chinas Menschenrechtsverletzungen ändere. In der Vergangenheit habe vor allem die SPD dieses Thema nach Möglichkeit gemieden.”

    Zunächst einmal: Diese bundesreGIERung sollte sich vielleicht erst einmal gegen die unzähligen, von ihr selbst zu verantwortenden Menschrechtsverletzungen im eigenen Land kümmern, bevor sie mit dem Finger auf wen auch immer sonst zeigt.
    Beispielhaft genannt seien die inzwischen täglichen Messermorde durch rechtswidrig importierte Illegale, als auch die von dieser reGIERung, wie auch seitens des Vorgänger-Regimes betriebene Umvolkung.
    Was in Bezug auf die Uiguren angeblich schlecht und böse ist, ist im eigenen Land angeblich gut und richtig.

    Zutreffend ist natürlich, dass die Chinesen nicht gerade zimperlich mit den Uiguren umgehen, das steht außer Frage. Eine Diktatur hat eben ihre Methoden, das war noch niemals und nirgendwo anders.

    Andererseits: Die Chinesen wissen eben, was ISLAM bedeutet, und wollen dessen Etablierung bzw. Ausweitung in ihrem Land um jeden Preis verhindern. Wer wollte es ihnen verdenken ?
    Die Chinesen kennen und sehen, was ohne Gegenwehr passiert, in der Experimental-NoGo-Zone Germany.
    Abgesehen davon waren in übelsten Diktaturen schon immer religiöse Organisationen verboten. Der Islam ist bekanntlich nichts anderes als religiös verbrämter Faschismus und steht dem Kommunismus an Menschenverachtung und Brutalität in nichts nach.
    Auch diesen Aspekt sollte man gebührend würdigen, in diesem Kontext.

    Abgesehen davon: Warum steht im sog. Koalitionsvertrag nichts zu den massiven Menschenrechtsverletzungen der USA und entsprechenden Massnahmen dagegen ?
    Wie üblich in D-Verlogenstan wird scheinheilig und heuchlerisch mit zweierlei Maß gemessen.

    Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Ich will die chinesischen Verbrechen nicht relativieren oder beschönigen. Aber mich kotz diese Ultra-Verlogenheit des Werte-Westens an.

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