StartAPO/68er und KommunismusBürgerkriegsstimmung in Mannheim - ein Fotobericht

Bürgerkriegsstimmung in Mannheim – ein Fotobericht

Links die Mahnwache, rechts die Krieger für Buntheit. Dazwischen: Die Polizei. Mahnwache am 02.06.2024 auf dem Mannheimer Marktplatz anläßlich der Messerattacke des afghanischen Migranten Sulaiman Ataee am 31.05.2024 auf Michael Stürzenberger. Während des Angriffs wurde der 29-jährige Oberkommissar Rouven L. tödlich verletzt. Foto Maria Schneider.

Heute morgen sah ich mein Gesicht im Spiegel und erschrak. Ich schien um 5 Jahre gealtert. Und das nach nur ein paar Stunden in bürgerkriegsähnlicher Stimmung während der Mannheimer Mahnwache am 2.06.2024 zum Gedenken der Opfer der Messerattacke. Mein Spiegelbild wunderte sich: „Warum sieht Du wie aus dem Fleischwolf gedreht aus, aber all die Ukrainerinnen, minderjährigen Flüchtlinge und sonstige Traumatisierte wie das blühende Leben?“ Ich erwiderte: „Ich kenne die Antworten, darf sie aber nicht laut sagen, geschweige denn unter der Strafbarkeitsgrenze denken, denn sonst holen mich die Guten Menschen ab.“

Nachdem der afghanische Migrant Sulaiman Ataee hinterrücks am 31.05.2024 auf den 29-jährigen Oberkommissar Rouven L. mit einem Jagdmesser eingestochen hatte, war mir beim Ansehen des Videos sofort klar, dass der junge Polizist sterben würde, da ich regelrecht dabei zuschauen konnte, wie das Leben aus ihm wich. Daher war es für mich eine Selbstverständlichkeit, mit ein paar Gleichgesinnten am 2.06.2024 in Mannheim auf dem Marktplatz an der Mahnwache teilzunehmen und Blumen am Schrein für die Opfer des heimtückischen Messerangriffs niederzulegen. Schon auf der Hinfahrt erzählte eine Aktivistin, dass sie die Nacht durchgeweint hätte. Eine andere Mitfahrerin mußte ständig an den jungen Polizisten denken. Ich hatte mir nach dem Attentat bis tief in die Nacht meine Gedanken von der Seele geschrieben und konnte bis 5 Uhr morgens vor Erschütterung nicht schlafen.

Schrein für die Opfer der Messerattacke. Mahnwache am 02.06.2024 auf dem Mannheimer Marktplatz anläßlich der Messerattacke des afghanischen Migranten Sulaiman Ataee am 31.05.2024 auf Michael Stürzenberger. Während des Angriffs wurde der 29-jährige Oberkommissar Rouven L. tödlich verletzt. Foto Maria Schneider.

Eingekesselt

Wir parkten abseits des Geschehens in einem Parkhaus und liefen dann zum Marktplatz – früh genug, um noch von der Polizei durchgelassen zu werden. Insgesamt zählte unser Mitstreiter 19 Kastenwagen der Polizei, welche die eine Seite des Marktplatzes abriegelten. Auf der gegenüberliegenden Seite hatten sich hunderte „besorgte Bürger“ entlang der diesseitigen Straßenbahnhaltestelle postiert. Wie immer, meistens Deutsche in einer Homogenität, die man sonst kaum mehr in deutschen Städten, geschweige denn in Neu-Istanbul (ehem. Mannheim) sieht.

Ein Fressen für die Geier in den Cafés

Organisiert hatte die Mahnwache die Junge Alternative, die ihren Stand direkt vor dem Alten Rathaus aufgestellt hatte. Links von uns standen die Guten Menschen, rechts die Kastenwagen und hinter uns – also gegenüber des Alten Rathauses – saßen Türken und Araber auf den Terrassen alkoholfreier, türkischer Restaurants und schauten sich das Spektakel an. Was kann es schöneres für Kolonisatoren geben als ein Volk, dass sich selbst bekriegt, während sie in aller Seelenruhe Tee trinken, eine Wasserpfeife rauchen oder entspannt an zwei unversöhnlichen Lagern vorbeispazieren?

Während der gesamten aufgeheizten, bürgerkriegsähnlichen Veranstaltung sah ich Dutzende muslimische Ehepaare mit Kind und Kegel vorübergehen. Die Frau sittsam verschleiert, der Mann entspannt im kurzärmeligen Hemd. Mischehen? Unterschiedliche Hautfarben, wie uns dies in Dauerschleife von Tchibo, Propagandafilmen und Postern überall eingebläut wird? Fehlanzeige! In Neu-Istanbul bleibt man unter sich. Das verstehst Du doch, Bruder, oder nicht?

Eine sittsam gekleidete Muslima läuft mit ihrem Landsmann vorbei. In Neu-Istanbul (ehem. Mannheim) bleibt man unter sich. Mahnwache am 02.06.2024 auf dem Mannheimer Marktplatz anläßlich der Messerattacke des afghanischen Migranten Sulaiman Ataee am 31.05.2024 auf Michael Stürzenberger. Während des Angriffs wurde der 29-jährige Oberkommissar Rouven L. tödlich verletzt. Foto Maria Schneider.

Ich laufe auf dem Platz hin und her und mache Fotos. Dabei stelle ich fest, dass unsere muslimischen Mitbürger uns ebenfalls fotografieren als seien sie Touristen, die einer kostenlosen Vorstellung beiwohnen. Meinem Eindruck nach scheint es sie nicht sonderlich zu berühren, dass gerade eine Mahnwache für 7 Menschen stattfindet, die von einem Migranten verletzt wurden, der 9 Jahre lang illegal in Deutschland gelebt hatte, bevor er ein Kind mit einer Deutschen zeugte (für einen deutschen Paß kann man durchaus eine Ungläubige schwängern) und sich auf diese Weise einen Aufenthaltstitel verschaffte.

Haßerfüllte, häßliche Hippiefrauen und -männer

Kaum ergreift der erste Redner das Wort, ertönt ohrenbetäubendes Geschrei von den „Demokratieschützern“. Hinter dem Polizistenspalier – das uns vor Gruppenangriffen der „Guten“ schützt – treibt sich durchweg der Grünenpolitiker Gerhard Fontagnier im typischen Hippielook (Lotterkleidung, Halbglatze und Zottelzopf) herum und fordert die ewiggestrigen Alt-Revoluzzer mit weißem, ungepflegtem Strubbelhaar in Sackkleidung und die kleinere Gruppe an Jogginghosen-Mucki-Migranten durch ein Megaphon dazu auf, keine Parolen zu skandieren, was sich als völlig nutzlos erweist. Vielleicht waren die Aufforderungen ohnehin nur Makulatur – wer weiß das schon?

Der gutaussehende Grünenpolitiker Gerhard Fontagnier fordert die Guten Menschen von Mannheim dazu auf, keine Parolen zu skandieren – ohne Erfolg.
Thomas Bischoff, DIE PARTEI, 2. Vorsitzender Kreisverband Mannheim. Daneben Mitglieder der “Neckarauer Narrengilde” mit T-Shirts gesponsort von “Engelhorn Sports”.

Als Politiker gibt sich der 2. Vorsitzende des Kreisverbandes Mannheim von DIE PARTEI, Thomas Bischoff, die Ehre. Neben ihm drei Mitfrauen der „Neckarauer Narrengilde“, gesponsort von Engelhorn Sports. Auch der Haus-und-Hof Fotograf linksextremer Gruppierungen und der linkslastigen Rhein-Neckar-Zeitung in Heidelberg, Daniel Kubirski, darf nicht fehlen. Irgendwie muss man ja sein Geld verdienen, oder?

In der MItte der Mann mit dem gepflegten Bart und den zwei Kameras um den Hals: Daniel Kubirski. Haus-und-Hof Fotograf der linken Rhein-Neckar-Zeitung und linksextremer Gruppierungen.

Außer der AfD keine andere Partei in Sicht

Unter dem Geschrei „Nazis raus“ und „Haut ab“ hält Christina Baum als Erste ihre Rede. Es folgten Nicole Höchst und Dirk Spaniel – alles Abgeordnete der AfD. Von den anderen Parteien ist niemand in Sicht – zumindest nicht auf unserer Seite der Polizeigrenze.

Poster der Jungen Alternative. Mahnwache am 02.06.2024 auf dem Mannheimer Marktplatz anläßlich der Messerattacke des afghanischen Migranten Sulaiman Ataee am 31.05.2024 auf Michael Stürzenberger. Während des Angriffs wurde der 29-jährige Oberkommissar Rouven L. tödlich verletzt. Foto Maria Schneider.
“Remigration hätte das verhindert”. Aktion der Jungen alternative. Mahnwache am 02.06.2024 auf dem Mannheimer Marktplatz anläßlich der Messerattacke des afghanischen Migranten Sulaiman Ataee am 31.05.2024 auf Michael Stürzenberger. Während des Angriffs wurde der 29-jährige Oberkommissar Rouven L. tödlich verletzt. Foto Maria Schneider.
“Mannheim ist überall”. Aktion der Jungen Alternative. Mahnwache am 02.06.2024 auf dem Mannheimer Marktplatz anläßlich der Messerattacke des afghanischen Migranten Sulaiman Ataee am 31.05.2024 auf Michael Stürzenberger. Während des Angriffs wurde der 29-jährige Oberkommissar Rouven L. tödlich verletzt. Foto Maria Schneider.
“Kein Zutritt für Terror”. Aktion der Jungen Alternative. Mahnwache am 02.06.2024 auf dem Mannheimer Marktplatz anläßlich der Messerattacke des afghanischen Migranten Sulaiman Ataee am 31.05.2024 auf Michael Stürzenberger. Während des Angriffs wurde der 29-jährige Oberkommissar Rouven L. tödlich verletzt. Foto Maria Schneider.

Auch die Presse ist vertreten und versucht, Mitglieder der Jungen Alternative zu Interviews zu überreden, die strikt verweigert werden. Als die JA ihre Transparente entrollt, wird sie verbal von einer Ärztin angegriffen, die sich in der Aufmerksamkeit der Presse sonnt. Stürzenberger hätte „dumpfe Parolen“ von sich gegeben. Auch jetzt würden wir Hetze betreiben. Warum wir Remigration wollten? Das ginge gar nicht! Es entspinnt sich ein Wortgefecht. Ein böser Rechter wendet ein, dass weltweit fast alle Ländern sichere Grenzen hätten und abschieben würden. Auch sie als Ärztin könne nicht einfach in ein anderes Land gehen. Nein, Gott sei Dank sei sie nicht gezwungen, zu flüchten. Sie würde vielen „Geflüchteten“ als Ärztin helfen – sprach’s, spreizte ihre eitlen Pfauenfedern und fügt in selbstgefälligem Ton hinzu, dass sie sehr gute syrische Ärzte kenne. Ich lache innerlich und raune der Pfauenkönigin im Vorübergehen ins Ohr, dass all die Araber, die mit viel Geld und Aufwand nach Bad Honnef oder Heidelberg zur Behandlung durch deutsche Ärzte reisen, immer wieder sehr enttäuscht sind, wenn sie bei einem syrischen Arzt landen. Hmmm – woran das wohl liegen mag?

Ein Kamerwesen vom SWR und sein Assistent. Ob das Wesen auch soviel Geld für seine Frisur ausgibt wie Annalena?

Die Antifa greift an

Die skandierende Menschenmenge rückt nährer. Mahnwache am 02.06.2024 auf dem Mannheimer Marktplatz anläßlich der Messerattacke des afghanischen Migranten Sulaiman Ataee am 31.05.2024 auf Michael Stürzenberger. Während des Angriffs wurde der 29-jährige Oberkommissar Rouven L. tödlich verletzt. Foto Maria Schneider.
Noch steht das lockere Polizeispalier. Noch tragen die Polizisten keine Helme. Mahnwache am 02.06.2024 auf dem Mannheimer Marktplatz anläßlich der Messerattacke des afghanischen Migranten Sulaiman Ataee am 31.05.2024 auf Michael Stürzenberger. Während des Angriffs wurde der 29-jährige Oberkommissar Rouven L. tödlich verletzt. Foto Maria Schneider.

Während der Reden rücken die Schreihälse immer näher an uns heran und drohen, das lockere Spalier der Polizisten zu durchbrechen. Plötzlich gibt es Aufruhr und zwei Dutzend Polizisten – nun zusätzlich zur vollen Montur mit Helmen ausgerüstet – stürmen in die Ecke zwischen Caféterrassen und dem Ende der Straßenbahnplattform. „Die Antifa greift an! Schnell, hinter das Polizeispalier!“ Rauch liegt in der Luft, weil die Antifatruppe als Überraschungsmoment Pyrotechnik gezündet hatte. Ich erinnere mich an das gleiche Vorgehen bei den Demonstrationen in Kandel, als die Antifa ebenfalls ihre Geschütze gegen die eigenen Landsleute auffahren ließ.

“Die Antifa greift an.” Mahnwache am 02.06.2024 auf dem Mannheimer Marktplatz anläßlich der Messerattacke des afghanischen Migranten Sulaiman Ataee am 31.05.2024 auf Michael Stürzenberger. Während des Angriffs wurde der 29-jährige Oberkommissar Rouven L. tödlich verletzt. Foto Maria Schneider.

Das ehemals weite Spalier der Polizei ist nun fast lückenlos geschlossen. Die Polizisten stehen behelmt mit dem Rücken zu uns, da sie wissen, dass WIR nicht der Feind sind.

Links Teilnehmer der Mahnwache, mittig das lückenlose Spalier der Polizei. Rechts die “sanftmütigen Krieger” einer friedlichen Welt. Mahnwache am 02.06.2024 auf dem Mannheimer Marktplatz anläßlich der Messerattacke des afghanischen Migranten Sulaiman Ataee am 31.05.2024 auf Michael Stürzenberger. Während des Angriffs wurde der 29-jährige Oberkommissar Rouven L. tödlich verletzt. Foto Maria Schneider.

Es geht weiter mit den Reden – immer wieder unterbrochen durch Gebrüll und Haßtiraden der „Zivilgesellschaft“. Die Haßwellen sind fast körperlich spürbar. Viele „aufrechte Bürger“ legen die Hände vor den Mund und schreien „Schämt Euch“, „Schämt Euch“, „Schämt Euch“!

Zweieinhalb Stunden schreien die wackeren Streiter für eine bunte Welt “Nazis raus”, “Haut ab” und “Schämt Euch”. Mahnwache am 02.06.2024 auf dem Mannheimer Marktplatz anläßlich der Messerattacke des afghanischen Migranten Sulaiman Ataee am 31.05.2024 auf Michael Stürzenberger. Während des Angriffs wurde der 29-jährige Oberkommissar Rouven L. tödlich verletzt. Foto Maria Schneider.

Wo sind all die assimilierten Ausländer hin?

Junge, orientalische Gegendemonstranten – stets elegant gekleidet in Jogginghosen. Mahnwache am 02.06.2024 auf dem Mannheimer Marktplatz anläßlich der Messerattacke des afghanischen Migranten Sulaiman Ataee am 31.05.2024 auf Michael Stürzenberger. Während des Angriffs wurde der 29-jährige Oberkommissar Rouven L. tödlich verletzt. Foto Maria Schneider.

Die jungen Leute von der JA sind eigens aus Brandenburg angereist und fassungslos angesichts der massiven Feindseligkeiten, die uns entgegengeschleudert werden. Das kennen sie so nicht. Etwa 150 Teilnehmer an der Mahnwache stehen einem Mob von ca. 600 Personen gegenüber. Wo sind die anderen Menschen, die ebenfalls mit den Zuständen in diesem Land unzufrieden sind? Wo sind die Ausländer, die Türken, die Araber, die Osteuropäer, die jahrzehntelang von unserer Gastfreundschaft und Gutmütigkeit profitiert und sich im Schnelldurchlauf hier mehr Wohlstand aufgebaut oder erschlichen haben, als es je in ihren Heimatländern möglich gewesen wäre? Wo liegt ihre Loyalität? Oder zeigt sie sich nun umso klarer? Die Loyalität scheint bei ihnen selbst und ihrer Heimat zu liegen. Wir sind nichts weiter als deren Sklaven oder eine noch zu verdrängende Restminderheit.

Klingelingeling, hier kommt die Straßenbahn

Noch immer ist die Stimmung aufgeheizt. In einer konzertierten Aktion drängt die Polizei die „Retter der Vielfalt“ auf den gegenüberliegenden Steig der Straßenbahnhaltestelle und läßt eine „taktische“ Straßenbahn vorfahren. Schwups – abrakadabra fidibus – plötzlich sind die „bunten“ Müsligesichter weg. „Ganz schön clever“, denke ich und kichere in mich hinein. Dennoch steht nach wie vor ein Einsatztrupp vor dem Rathaus und behält das Geschehen wachsam im Auge.

Die Polizei drängt die Menschenmasse über die Straßenbahnschienen auf den gegenüberliegenden Steig. Mahnwache am 02.06.2024 auf dem Mannheimer Marktplatz anläßlich der Messerattacke des afghanischen Migranten Sulaiman Ataee am 31.05.2024 auf Michael Stürzenberger. Während des Angriffs wurde der 29-jährige Oberkommissar Rouven L. tödlich verletzt. Foto Maria Schneider.
Die “taktische” Straßenbahn steht und stellt eine wirkungsvolle Barriere zwischen uns und den angrifflustigen “Rettern der offenen Grenzen” dar. Mahnwache am 02.06.2024 auf dem Mannheimer Marktplatz anläßlich der Messerattacke des afghanischen Migranten Sulaiman Ataee am 31.05.2024 auf Michael Stürzenberger. Während des Angriffs wurde der 29-jährige Oberkommissar Rouven L. tödlich verletzt. Foto Maria Schneider.
Selbst nach dem Einsatz einer “taktischen” Straßenbahn bleibt die Polizei wachsam, lässig beäugt von orientalischen Schaulustigen, die den deutschen Kleinkrieg beobachten. Mahnwache am 02.06.2024 auf dem Mannheimer Marktplatz anläßlich der Messerattacke des afghanischen Migranten Sulaiman Ataee am 31.05.2024 auf Michael Stürzenberger. Während des Angriffs wurde der 29-jährige Oberkommissar Rouven L. tödlich verletzt. Foto Maria Schneider.

Gegen 16:30 Uhr brechen wir auf und erfahren auf dem Nachhauseweg, dass der junge Polizist nun offiziell gestorben ist. Um 19:00 Uhr halten die Einsatzpolizisten vor unserem (beklagenswert kleinen) Schrein eine Gedenkminute ab. Zudem sollen sich 30 Polizisten vor dem Einsatz bei der Mahnwache krank gemeldet haben.

Gedenkminute für den toten Kameraden. Bild: Twitter. Mahnwache am 02.06.2024 auf dem Mannheimer Marktplatz anläßlich der Messerattacke des afghanischen Migranten Sulaiman Ataee am 31.05.2024 auf Michael Stürzenberger. Während des Angriffs wurde der 29-jährige Oberkommissar Rouven L. tödlich verletzt.

„Lasset uns beten“, sprach der Wolf

Nach drei Stunden haßerfüllten Krakeelens – so lese ich in der Presse – nahm die nahezu homogen deutsche Gruppe der „toleranten“ Kämpfer gegen rechts den Marktplatz ein, um ein „interreligiöses Friedensgebet“ zu verrichten, was bei mir lediglich einen verächtlichen-verwunderten Schnaufer auslöste. Was soll von einem solchen Gebet wo ankommen? Wissen die aufgeklärten Adepten der gewaltfreien Kommunikation nach Rosenberg etwa nicht, dass die Motivation zählt? Wie kann man nach stundenlanger verbaler Gewalt, nach der Einkesselung unserer Mahnwache, einer versuchten Stürmung und tatsächlich ausgeübter Gewalt für Frieden beten? Ein junger Mann der Jungen Alternative erhielt nach der Mahnwache von linken „Friedensbetenden“ einen Schlag auf den Kopf und mußte danach ins Krankenhaus. Ich höre all die potenziellen Messermänner lauthals lachen. Was sie nicht erledigen können, erledigen wir schlicht selbst.

Dieser junge Mann wurde von Linksextremen nach der Mahnwache auf den Kopf geschlagen. Mahnwache am 02.06.2024 auf dem Mannheimer Marktplatz anläßlich der Messerattacke des afghanischen Migranten Sulaiman Ataee am 31.05.2024 auf Michael Stürzenberger. Während des Angriffs wurde der 29-jährige Oberkommissar Rouven L. tödlich verletzt. Foto: Junge Alternative.

Nun – da soviel über Nächstenliebe auf Seiten der Salonlinken mit gesichertem Salär und Panzerlasträdern in fußläufigen Villen geschwafelt wird, lasse ich es mir zum Schluß nicht nehmen, Jesus selbst zu zitieren. Denn seine Meinung zum richtigen Beten und der Heuchelei der Grünen Pharisäer, zu ihrer narzisstischen Eitelkeit, Skrupellosigkeit und Selbstdarstellung hätte ich nicht besser anprangern können:

Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler; denn sie beten gern in den Synagogen und an den Straßenecken, um von den Leuten bemerkt zu werden. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin.

Du aber, wenn du betest, geh in dein Kämmerlein und schließ deine Türe zu und bete zu deinem Vater im Verborgenen; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir vergelten öffentlich.“ (Matthäus 6:5-15).

Amen. Ende. Aus.

Kommentarregeln: Bitte keine beleidigenden oder strafbaren Äußerungen. Seid nett zueinander. Das Leben ist hart genug.

16 Kommentare

  1. Danke, Frau Schneider!
    Was mich so völlig fassungslos macht: Das absolute Desinteresse meiner wohlstandsverwahrlosten Mitbürger!
    Die interessiert so etwas wie der Mord an dem Polizisten , die tausenden Vergewaltigungen, Morde, Körperverletzungen durch Merkels Gäste einfach nicht!
    Im netten Eigenheim im Grünen – SUV vor der Tür – oder Lastenfahrrad – fernab von Deutsch-Orientalistan: Augen zu, Gehirn ausgeschaltet, Glotze an – Beine hoch, Wein-/Bierflasche geöffnet.
    Einziges Problem: Wie spielt wohl am nächsten Wochenende mein Verein?
    Ich könnte nur noch speien!

    • Es gibt manche, die nicht anders zu nennen sind als Nahrungsdurchlauf und Scheißeanhäufer und Füller der Aborte, denn von ihnen erscheint nichts anderes auf der Welt, keine Tugend wird ins Werk gesetzt, denn sie lassen nichts anderes zurück als volle Scheißhäuser. Leonardo da Vinci

  2. Ja, unsere Politiker u. städtische Verwaltungen haben andere Sorgen…!!! Die machen z.B. verstärkt Jagd auf Falschparker. Dabei haben sie gezielt immer wieder bestimmte Stadtgebiete im Blick, sogar zu nächtlicher Stunde – und wehe: wenn mal 2 Räder für 10 Minuten ein Stück auf einem Gehsteig stehen, aber dann schlagen sie zu bei diesem furchtbaren Vergehen. Die haben eben andere Probleme…!!! Das verstehen wir nicht.

  3. Man hat immer mehr das Gefühl, dass die Deutschen gemeinsam mit dem Islam das nächste krumme Ding drehen wollen – und der neue Antisemitismus nur eine Facette davon ist. Von unseren Muselfreunde sind wir vermutlich schon längst komplett unterwandert und auch genetisch auf dramatische Weise verhunzt worden. Die Zeiten des Friedens und des Wohlstands, wo jeder nur mit sich selbst, seinem Jahreswagen und dem nächsten Skiurlaub in Ischgl beschäftigt war, war die ideale Phase, in der Linke und Muslime ihre Steinchen ungestört ihre Steinchen in Position bringen konnten. Niemand hat sie beachtet oder für voll genommen. Jetzt wird gnadenlos abgeräumt. Ein geläutertes Volk sieht jedenfalls anders aus, wer angeblich so sehr von der Vergangenheit belastet wird, der macht nach Hitler und der DDR nicht auch noch das nächste Fass auf!!

  4. Solange die Oeffentlichkeit keinen Einblick in die offiziellen und die inoffiziellen Dienstanweisungen der Polizei hat, wird man die Ereignisse wie in Mannheim und sicher auch Anderswo nicht einwandfrei beurteilen koennen.
    Die hoeheren Beamten (Schreibtischtaeter) fuehlen sich sicher und werden von noch weiter oben instruiert und gedeckt.
    Alles gegen die, die schon sehr lange in Deustchland leben………..

  5. Frau Schneider, vielen Dank für diesen mutigen und ausführlichen Bericht! Die Bilder verstärken die Wirkung der Worte im Text.
    Besonders interessant ist die Darstellung der Zuschauer aus Neu-Istanbul, die sich nach dieser Vorstellung der “echten Demokraten” mit Sicherheit ins Fäustchen lachen: wie die Deutschen einen Krieg unter sich führen und einander zerfleischen, sie brauchen keinen Finger krumm machen, um Deutschland zu erobern, nur das Ende des Krieges abzuwarten.
    Was muss noch in Deutschland passieren, damit diese “echten Demokraten” aufwachen und begreifen, wohin diese Politik und ihre Handlungen führen?

  6. Danke für den gut geschriebenen Bericht und den Mut dort gewesen zu sein.
    Ich schäme mich bei solchen Bildern nur noch für meine Mitbürger. Da sehe ich wo Indoktrination hinführen kann. Erbärmlich, ja widerlich, das alles.

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    • Hendryk Broder sagte auf die Frage wie das damals passieren konnte “weil die damals so waren wie ihr heute seid”. Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen.

  7. Dank an Maria Schneider für den sehr anschaulichen Bericht!
    Wieder sollen durch all das verlogene Polit-Betroffenheits-Geschwafel und das Gebrüll der angeblich gegen “Hass und Hetze” Demonstrierenden nur die wirklichen Ursachen der Zerstörung unserer Gesellschaft durch linksgrüne und ISlamistische Gewalt verschleiert werden.
    Gegen Hass und Hetze demonstriert die Allianz aus Altparteien-Günstlingen und Migrantifa nämlich offensichtlich nur, wenn nicht linksgrüne Gutmenschen-Ausgrenzungs-Hetze oder Mord-Hetze durch Anhänger der “Religion des Friedens” gemeint sind.
    Der Artikel “Allahu-Akbar-Killer, rätsel, rätsel, was ist wohl sein Motiv ?” passt bis auf wenige tagesaktuelle Bezüge immer noch und sollte nochmal verlinkt werden:
    https://beischneider.net/2021/07/02/allahu-akbar-killer/

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  8. Fuer einen Aussenstehenden ist es sehr ernuechternd, die grosse Menge an ideologisch verbloedeten Menschen zu sehen, die sich da schreiend und randalierend gegen ihre eigenen Interessen versammeln.

    Die verlogenen Massenmedien haben ganze Arbeit geleistet. Moegen sie bei der Endabrechnung ihren vollen Lohn fuer all die Luegen einfahren.

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  9. Danke für den ausführlichen Bericht.
    Vieleicht bringt das Ereignis bei etlichen Leuten entlich die Vernunft zurück! Mir fällt da jetzt tatsächlich nichts weiter zu ein.

    Wärenddessen….
    ::::

    Migrationskonferenz

    Nach Mannheim wollen SPD und FDP mehr Muslime ins Land holen

    ….BERLIN. Auf ihrer Migrationskonferenz im Paul-Löbe-Haus im Bundestag hat die SPD den Terroranschlag von Mannheim weitgehend ausgeblendet. Einen Tag nach dem Tod des Polizisten Rouven L. spielte die Gefahr des Islamismus nach einem Bericht der Welt keine Rolle. Vielmehr warnten die prominenten Redner, darunter SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich, vor einer „Spaltung des Landes“ und den Gegnern der Zuwanderungspolitik.

    Der Sonderbevollmächtigte der Bundesregierung für Migrationsabkommen, Joachim Stamp (FDP), sprach sich auf der Konferenz deutlich gegen Abschiebungen nach Syrien aus. Rückführungen dorthin seien unmöglich, „wenn dort Schlächter wie Assad herrschen“. Auch Verwaltungsgerichte würden dies nicht mitmachen. Nach einem neuen Gesetz der Ampel muß jeder Migrant vor seiner Abschiebung einen Rechtsanwalt erhalten, der gegen die Ausschaffung klagen kann. …. (Auszug)

    mehr hier

    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2024/nach-mannheim-wollen-spd-und-fdp-mehr-muslime-ins-land-holen/

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