Samstag, 26. November 2022

Muslimischer Serienstraftäter drückt sich seit 24 Jahren um die Abschiebung

Gekommen, um zu bleiben? Anhand eines weiteren Falles zeigt sich, wie absurd unsere Abschieberegeln doch sind. Und wie leicht es kriminellen ausländischen Individuen gelingt, die Gesetzeslagen auszuhebeln. Zum Fall selbst: Bereits seit November 1998 schafft es der mittlerweile 50-jährige Serienstraftäter Allasane S. immer wieder, sich vor der Abschiebung zu drücken. Dabei ist der besagte Herr nicht unbedingt das, was man unter einer typischen Fachkraft versteht: Von seinen 24 Jahren hier in Deutschland hat Allsane die Hälfte im Gefängnis verbracht. Seit einem knappen Vierteljahrhundert begeht er hierzulande Straftaten und wurde insgesamt sieben Mal dafür verurteilt.

Bild: Netzfund

Selbstredend, dass Allasane auch zur Stunde den Knast von innen sieht: Derzeit sitzt der 50-jährige in der Vollzugsanstalt im Hamburger Stadtteil Billwerder ein. Dort muss er sich wegen Drogenhandels, Betrugs und Körperverletzung verantworten. Zu zwei Jahren wurde er dafür verurteilt, eines muss der Täter noch verbüßen.

Auch für die nahe Zukunft ist zu erwarten, dass Allasane nicht abgeschoben wird. Sein Trick: Er verschweigt sein afrikanisches Herkunftsland, so dass es den Beamten nicht gelingt, seine wahre Nationalität herauszufinden. Erst vor Kurzem wurde er nach München gebracht, um dort einer Delegation aus dem Senegal vorgeführt zu werden – vergeblich. Botschaftern aus Burkina Faso soll Allasane schon ins Gesicht gespuckt haben. Dabei stehen beide Länder im Verdacht, die Heimatnationen des Serientäters zu sein. So lange diese Frage jedoch nicht endgültig geklärt ist, kann Allasane auch nicht abgeschoben werden. Die Kosten für seine Gefängnisaufenthalte werden bislang auf rund 772.400 Euro beziffert. Alles Gelder, für die der deutsche Steuerzahler aufkommen darf.

Alex Cryso

Wirtschaftsweisen versagen: Heftige Kontroversen zum Jahresgutachten 2022

Steuererhöhung sei Anleitung zur fiskalischen Sterbehilfe für den Mittelstand

Spielende Kinder mit Geldbündeln in der Weimarer Republik. Jeden zweiten Tag verdoppelten sich die Preise für Gebrauchsgüter. Geld wurde so wertlos, dass Kinder Geldbündel wie Legosteine verwendeten. Während der Hyperinflation war es günstiger, mit Geld statt mit Brennholz zu heizen.

Der Sachverständigenrat *)  hat vorgestern (9.11.22) sein Jahresgutachten 2022/23 mit dem Titel „Energiekrise solidarisch bewältigen, neue Realität gestalten“ an die Bundesregierung überreicht. Erwartet wird für 2022 nur noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 1,7 % und für 2023 ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,2 %. Kurzfristig müsse die Energieknappheit durch eine Ausweitung des Angebots und Einsparungen bekämpft werden. Zudem erwarten die Experten für 2023 eine anhaltend hohe Inflation von 7,4 Prozent.

Mit ihren Vorschlägen zur Steuerpolitik haben die fünf Mitglieder eine heftige Kontroverse ausgelöst; denn die fünf Wirtschaftsweisen regen an, daß einkommensstarke Haushalte zeitlich „streng befristet über einen Energie-Solidaritätszuschlag (Energie-Soli) oder eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes an der Finanzierung der Entlastungsmaßnahmen beteiligt werden“ könnten.

Ebenso sprechen sie sich dafür aus, den geplanten Abbau der kalten Progression, der steuersystematisch grundsätzlich geboten sei, auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Um es gleich vorweg zu sagen: In einem Punkt haben die Wirtschaftsweisen recht:

Die von der Bundesregierung geplanten Entlastungen kosten Milliarden und kommen auch denen zugute, die diese Hilfe gar nicht benötigen.

Doch anstatt die Regierung für ihre falsch konstruierten Gas- und Strompreisbremsen zu rügen – und anzumahnen, daß solche Hilfen den Bedürftigen viel zielgerichteter zukämen, legt das weise Gremium Vorschläge vor, die alles noch schlimmer machen.

Dazu gehört vor allem die Ablehnung des Planes von Christian Lindner zur Abschaffung der „kalten Progression“, die seit Langem ein absolutes Ärgernis ist und mit Steuergerechtigkeit nichts zu tun hat. „Kalte Progression“ entsteht, weil die Inflation die Nominallöhne antreibt – real aber nur auf dem Papier; denn der Steuerzahler gerät durch die Progression in eine höhere Steuerstufe. So müssen immer mehr Menschen immer höhere Steuern zahlen.

Oder deutlicher mißbilligt: Das ist kein „Reichen-Thema“, sondern ein Konstruktionsfehler unserer Steuersystematik. Oder noch deutlicher: Durch die Progression bereichert sich der Staat an der Inflation – das trifft vor allem Facharbeiter und Handwerker.

In ersten Reaktionen stießen diese Vorschläge bei Politikern der beiden Koalitionsparteien SPD und Grüne sowie der oppositionellen Linkspartei auf ein positives Echo. Umgehend scharf zurückgewiesen wurden sie hingegen von der dritten Koalitionspartei, der FDP. Deren Chef Christian Lindner, der zugleich Bundesfinanzminister ist, trat hierzu noch während der Pressekonferenz des Sachverständigenrats seinerseits vor die Medien.

In dieser Zeit der wirtschaftlichen Sorgen brauche es keine zusätzliche Unsicherheit, sagte Lindner. Die Bundesregierung plane keine Steuererhöhungen. Sie halte daran fest, daß man eher entlasten müsse. Es gebe weder aus ökonomischen Gründen noch aus Gerechtigkeitsgründen Anlaß für Steuererhöhungen.

Heftige Kritik auch aus Wirtschaftsverbänden

Der Vorschlag, gerade jetzt den Mittelstand höher zu besteuern, sei eine „Anleitung zur fiskalischen Sterbehilfe“, erklärte zum Beispiel Reinhold von Eben-Worlée, Präsident der Familienunternehmen. Er wies darauf hin, daß die Einkommensteuer auch „Zigtausende von Unternehmern“ treffe, die derzeit verzweifelt versuchen würden, ihre Firmen durch die Energiekrise zu retten. Ebenfalls in die Abwehrfront reihte sich unter anderen Lars Feld ein, der bis 2021 selbst Mitglied des Sachverständigenrats gewesen ist.

Der Sachverständigenrat begründet sie mit der Solidarität und der Entlastung der öffentlichen Haushalte. Das Gutachten weist zunächst darauf hin, daß die hohe Inflation ärmere Haushalte stärker belaste, weil diese einen größeren Teil ihres Nettoeinkommens für Energie und Lebensmittel ausgeben würden, die sich besonders stark verteuerten. Umfangreiche Entlastungsmaßnahmen, wie sie die Ampelregierung eingeleitet hat, seien deshalb „grundsätzlich gerechtfertigt“.

Die Wirtschaftsweisen kritisieren aber, daß viele der beschlossenen oder geplanten Maßnahmen nicht zielgenau seien, weil sie wie der Tankrabatt die Energiesparanreize schwächen oder in großem Umfang auch einkommensstarken Haushalten zufließen würden, die die Belastungen selbst tragen könnten. Dadurch würden die Belastungen für den Staatshaushalt und die inflationstreibenden Nachfrageimpulse höher als notwendig ausfallen. Allerdings fehle derzeit ein Instrument, das eine zielgenaue, einkommensabhängige Entlastung von Haushalten in Form von Einmalzahlungen unbürokratisch und schnell erlaube. Ein solches müsse dringend geschaffen werden.

Solange eine zielgenauere Entlastung aber nicht möglich ist, könnten die erwähnten Steuermaßnahmen aus Sicht der Wirtschaftsweisen die Entlastungen teilweise gegenfinanzieren, die Schuldenaufnahme begrenzen und den inflationssteigernden Effekt der Entlastungen reduzieren. Oder salopp ausgedrückt: Da Gutverdienende unnötigerweise Staatshilfe erhalten, sollte man ihnen einen Teil davon wieder wegnehmen. „Dadurch würde das Gesamtpaket von Entlastungen und Belastungen insgesamt zielgenauer“, meint der Sachverständigenrat.

Die Grünen dürften sich nur begrenzt über das Gutachten freuen.

Zwar reden die Wirtschaftsweisen an vielen Stellen einem forcierten Ausbau der erneuerbaren Energien das Wort. Zugleich aber fordern sie, kurzfristig möglichst umfassend Kraftwerkskapazitäten zu mobilisieren, um die Gaskraftwerke am Strommarkt zu verdrängen und dadurch gleichzeitig Gas einzusparen und die Strompreise zu senken.

Die „Ampel“ hat sich im Oktober nach einem Machtwort von Bundeskanzler Olaf Scholz  darauf verständigt, die letzten drei noch laufenden Atomkraftwerke (AKW) bis Mitte April 2023 weiterzubetreiben, statt sie wie bisher geplant per Ende Jahr vom Netz zu nehmen. Schon das war für die Grünen ein schmerzlicher Kompromiß, während der FDP-Chef Lindner eine Verlängerung bis 2024 forderte. Die Wirtschaftsweisen schreiben nun, laut der Prüforganisation TÜV Süd stünde einem Weiterbetrieb des AKW Isar 2 keine sicherheitstechnischen Bedenken entgegen. Vor diesem Hintergrund sollte die Bundesregierung aus ihrer Sicht „sorgfältig prüfen, ob eine Laufzeit über den 15. April 2023 hinaus möglich ist“.

Unter den zahlreichen weiteren Themen im rund 430 Seiten dicken Gutachten stechen unter anderem folgende hervor:

Strukturwandel:

Die Wirtschaftsweisen gehen davon aus, daß die Energiepreise in den kommenden Jahren wieder sinken, aber nicht zum Vorkrisenniveau zurückkehren werden. Der durch die Dekarbonisierung ohnehin anstehende Strukturwandel werde dadurch beschleunigt, aber eine breite Deindustrialisierung sei nicht zu erwarten. Staatliche Entlastungen sollten nicht darauf abzielen, den Status quo zu erhalten, sondern überlebensfähige Unternehmen und die Transformation der Industrie zu unterstützen.

Fachkräfte:

Weil der Fachkräftemangel durch die demographische Entwicklung weiter verschärft werden dürfte, empfehlen die Wirtschaftsweisen zweierlei: Zum einen sollten inländische Fachkräfte durch standardisierte Weiterbildungsmodule und ein Recht auf Bildungs(teil)zeit für veränderte Anforderungen qualifiziert werden, und Geringqualifizierten sollte niedrigschwellige Weiterbildungsberatung angeboten werden.

Zum andern sollte der Arbeitsmarkt stärker für eine gesteuerte Erwerbsmigration aus Staaten außerhalb der EU geöffnet werden. Dazu beitragen könnte zum Beispiel die Abschaffung oder Vereinfachung der Gleichwertigkeitsprüfung der Qualifikationen für nicht reglementierte Berufe.

Schuldenbremse:

Nach Einschätzung des Sachverständigenrats ließe sich eine weitere Aussetzung der Schuldenbremse (die über den Konjunkturzyklus hinweg einen nahezu ausgeglichenen Staatshaushalt fordert) wegen der Energiekrise auch 2023 rechtfertigen. Die von der Bundesregierung stattdessen vorgesehene Verschiebung von Finanzierungsaufgaben in das „Sondervermögen Wirtschaftsstabilisierungsfonds“ (eine Art Nebenhaushalt, der nicht unter die Schuldenbremse fällt) beurteilt er kritisch, weil sie die Transparenz des Bundeshaushalts reduziere.

(Hier finden Sie die Kurzfassung des diesjährigen Gutachtens:

https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/jahresgutachten-2022.html )

*****

Ein Kommentar von Peter Helmes:

Ich bin die ständigen Hiobsbotschaften leid

Schreckensnachrichten tun genau das, was ihre Verursacher planen: Sie versetzen in Schrecken. Dabei geben die allgemeinen Entwicklungstrends durchaus Grund zu Hoffnung und Optimismus.

Aber: Es ist leicht zu glauben, daß das Leben auf der Erde immer schlimmer wird. Die Medien berichten fortlaufend von Katastrophen und stellen erschreckende Prognosen auf. Angesichts der Flut von Unkenrufen über den Klimawandel ist es verständlich, daß  viele Menschen glauben, die Welt würde untergehen. Tatsache ist, daß es zwar immer noch Probleme gibt, die Welt sich allerdings verbessert.

Unablässig wird uns von Naturkatastrophen berichtet, sei es die jüngste Hitzewelle, eine Überschwemmung, ein Waldbrand oder ein Sturm. Die Daten zeigen jedoch, daß wir im letzten Jahrhundert vor all diesen Wetterereignissen viel sicherer geworden sind. So kamen in den 1920er Jahren etwa eine halbe Million Menschen durch Wetterkatastrophen ums Leben, während die Zahlen im letzten Jahrzehnt im niedrigen fünfstelligen Bereich lagen.

Um 1900 brannten jedes Jahr etwa 4,5 Prozent der globalen Landfläche. Im Laufe des letzten Jahrhunderts ist dieser Anteil gesunken; 2021 brannten nur noch 2,5 Prozent. Dies liegt vor allem daran, daß reichere Gesellschaften Brände verhindern. Modelle zeigen, daß bis zum Ende des Jahrhunderts trotz des Klimawandels noch weniger Brände entstehen werden. Und obwohl viele von rekordverdächtigen Kosten durch Unwetter gehört haben, sinken die Schäden im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung.

Aber es ist nicht nur das Wetter, das trotz düsterer Vorhersagen immer weniger Schaden anrichtet. Vor einem Jahrzehnt verkündeten Umweltschützer lautstark, daß das prächtige australische Great Barrier Reef durch vom Klimawandel verursachte Bleiche fast tot sei. In diesem Jahr stellten Wissenschaftler fest, daß zwei Drittel des Great Barrier Reef den höchsten Korallenbewuchs seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1985 aufweisen. Die gute Nachricht erhielt jedoch nur einen Bruchteil der Aufmerksamkeit.

Ebenso ist es noch nicht lange her, daß Umweltschützer ständig Bilder von Eisbären verwendeten, um auf die Gefahren des Klimawandels hinzuweisen. Tatsächlich hat die Zahl der Eisbären zugenommen – von etwa fünf- bis zehntausend in den 1960er Jahren auf heute rund 26 000. Wir hören diese News nicht. Stattdessen haben die Aktivisten einfach aufgehört, Eisbären in ihren Kampagnen zu verwenden.

So werden wir von „bösen Nachrichten“ manipuliert und lassen uns in ein Weltuntergangsszenario treiben. Gute Nachrichten werden hingegen kaum noch zur Kenntnis genommen.

Aus „Wirtschaftsweisen“ wurden „Wirtschafts-Waisen“

Wie dem auch sei, in einem Punkt liegen die Wirtschaftsweisen absolut daneben:

Ausgerechnet mitten in einer der schwersten Wirtschaftskrisen unseres Landes wollen diese Berater der Regierung die Steuern erhöhen! Das darf man wohl als fiskalische und ökonomische Dummheit bezeichnen, so gut die Absicht auch gemeint sein mag.

Diese Haltung dürfen wir nicht akzeptieren – und die Regierung schon gar nicht. Noch bedauerlicher ist der damit zu Tage tretende tiefe Fall dieses einst hochgeschätzten Gremiums, das damit schon wieder schiefe Schlagzeilen liefert (siehe auch: https://www.conservo.blog/2022/04/12/aus-fuenf-mach-drei-rat-der-wirtschaftsweisen-ratlos/)

Die ehemals als „Hüter ordnungspolitischer Grundsätze“ profilierten und geachteten „Wirtschaftsweisen“ haben damit ihrer Reputation einen Tritt versetzt.

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*) Die Mitglieder des Sachverständigenrates werden allgemein auch als die „fünf Wirtschaftsweisen“ bezeichnet.  Das Gremium wurde 1963 durch einen gesetzlichen Auftrag eingeführt. Es befaßt sich wissenschaftlich mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands.“

Zu diesem Zweck wird jährlich ein Gutachten erstellt, das der Bundesregierung bis zum 15. November zugeleitet wird. Spätestens acht Wochen nach Vorlage des Gutachtens nimmt die Bundesregierung im Rahmen des Jahreswirtschaftsberichts dazu Stellung. Darüber hinaus kann der Sachverständigenrat von der jeweiligen Bundesregierung mit der Erstellung von Sondergutachten beauftragt werden oder selbst ein Sondergutachten erstatten, wenn auf einzelnen Gebieten eine Gefährdung der gesamtwirtschaftlichen Ziele erkennbar ist.

Seit zwei Neubesetzungen im Sommer besteht der Sachverständigenrat aus Veronika Grimm (Universität Erlangen-Nürnberg), Ulrike Malmendier (Berkeley), Monika Schnitzer (Vorsitzende, München), Achim Truger (Duisburg-Essen) und Martin Werding (Bochum). Damit sind erstmals seit seiner Gründung Frauen in der Mehrzahl. Im Gegensatz zu vielen Vorjahren enthält das diesjährige Gutachten keine Minderheitsvoten, wie Schnitzer bei der Übergabe des Gutachtens an Scholz hervorhob: Es wurden alle Empfehlungen einstimmig formuliert.

Befreiungs-Liberalismus

oder die Ent-Kategorisierung von allem.

Ein zeitnaher Grundgedanke dazu kam von Nietzsche. Die Umwertung aller Werte. Zum einen gibt es „die Wahrheit“TM nicht, aber anstatt es wie Popper zu formulieren, dass es eben immer vorläufige Wahrheiten im wissenschaftlichen Sinne gibt, haben sich die französischen Postmodernisten in der Nicht-Existenz der Wahrheit gesuhlt, und die Wahrheit individualisiert (sprich: jeder hat seine eigene Wahrheit). Der Glaube an eine übergeordnete, virtuelle Gestalt, wie Gott, die Bibel, als historisch gewachsene Moralphilosophie, wurden immer mehr missachtet, sie galten als Leitlinie nichts mehr, und gaben Raum für einen Nihilismus, der moralphilosophische Grundsätze komplett ablehnte (es ist nur gut, was [temporär] gut für mich ist).

Der Befreiungs-Liberalismus hat mit dem klassischen Liberalismus (nach John Locke) nichts zu tun. Zuerst geht es um die Befreiung von kategorisierenden Begriffen, so wie es die Postmodernisten vorexerziert haben. Es gibt nicht Wahres oder Unwahres, es gibt ein Spektrum. Es gibt nicht Mann oder Frau, es gibt ein Spektrum. Nur eines ist klar kategorisiert: Wer sich diesem Befreiungs-Liberalismus widersetzt, der ist ein ‘Ewiggestriger’ , ein Nazi, ein Faschist, ein Konservativer, Querdenker, usw.

Weiter geht es mit den biologischen Kategorien, wenn man ‘den Menschen’ nicht nur als Sprachkonstrukt, sondern auch als biologisches Konstrukt verneint. Wer sich wie ein Furry (Hund, Katze, etc.) fühlt, darf auf einigen amerikanischen Schulen ein Katzenklo benutzen. Wenn sich ein biologischer Mann heute wie eine Frau fühlt, dann kann er logischerweise auch menstruieren, oder sogar auf einer Abtreibung bestehen (selbst wenn der Uterus fehlt). Wenn ein Behinderter z.B. ein hochmodernes künstliches Bein bekommt, dann ist er schon ein wenig ein Transhumanist. Und wenn irgendwann ein human aussehender Roboter sich wie ein typischer Mensch verhält, dann muss man ihn auch als Menschen akzeptieren.

Sie sehen es auch im Sprachgebrauch der Medien. Eine durch einen Moslem erlittene Vergewaltigung ist ein „Erlebnis“. Pädophile und Päderasten haben einfach ein anderes Verhältnis zu Sex. Wenn ein sogenannter ‘Rechter’ von der Antifa oder Moslems tot geschlagen wird, dann wurde das tägliche Zusammenleben eben neu verhandelt. Wenn man ein Kind im Mutterleib ermordet, dann ist das kein Mord, sondern eine medizinische Leistung, auf die man ein Recht hat. Wenn man die senile Oma nicht mehr pflegen will, dann bringt man sie zur Sterbehilfe, das ist kein Auftragsmord.

Das tägliche Zusammenleben

das wird kaum noch möglich sein, wenn man keine gemeinsamen Werte und keine vereinbarten Kategorien mehr hat. Wer vor ein paar hundert Jahren in eine ganz andere Kultur ausgewandert ist, der kam meist nicht wieder zurück. Nicht weil es ihm dort besser gefiel, sondern weil er die andere Kultur i.d.R. nicht überlebte. Es gibt gute Gründe, warum sich die Kulturen tausende von Jahren nicht friedlich vermischt haben, sondern so was immer zu Mord und Totschlag führte. Verschiedene Kulturen haben unterschiedliche Moralphilosophien. Und das hat sich so entwickelt, weil man eben das tägliche Zusammenleben nicht jeden Tag neu verhandeln will. Man kann auch mit einem Moslem über Gott reden, bis man merkt, dass sein Allah ein ganz anderer Gott ist. Man könnte genauso wenig mit einem 2.000 Jahre alten Griechen über Zeus und Gott reden.

Multikulti kann gar nicht funktionieren, wenn z.B. die Kategorie Gott, oder die Kategorie Mord, in jeder Kultur etwas anderes ist. Der logische Schluss der Postmodernisten, dass man deshalb die Kategorien abschafft, funktioniert einfach nicht, weil sie ja trotzdem weiter existieren. Man kann nur in einer anderen Kultur leben, wenn man sich vollständig assimiliert, d.h. die Kultur mit der man aufgewachsen ist ‘vergisst’ und die neue Kultur lernt und vollständig annimmt. Der Muezzinruf in einer deutschen Stadt ist nur dann akzeptabel, wenn die Bevölkerung akzeptiert, ihre Kultur zu ändern.

Ich denke z.B., dass Putin potemkinsche Dörfer vorgaukelt, wenn er davon spricht, dass in einigen Regionen Moslems, Christen und Juden all ihre Feiertage gemeinsam begehen und sich dabei nicht in die Haare kriegen. Multikulti würde bedeuten, dass man unterschiedliche und sich widersprechende Moralphilosophien als ebenbürtig akzeptiert, was aber zu dem von Nietzsche genannten Nihilismus führen würde. D.h. keiner glaubt mehr an irgend etwas, jeder hat seine individuelle Moral, und wer am Ende recht hat oder gewinnt ist entweder eine Frage der Beliebigkeit, oder der Macht.

Die Beliebigkeit der Macht

Das ist es, was Deutschland in Bezug auf die sogenannte Energiepolitik (als Ingenieur und Physiker meine ich, dass Energie nicht EIN bisschen Politik benötigt) derzeit mit den Grünen erlebt. Die Idee der Grünen war ja, dass man mit sehr flexiblen Gaskraftwerken, den Flatterstrom aus Wind und Sonne stabilisieren kann. Mit Kohle-, Öl- und Atomkraftwerken geht das nicht. Und dieses Gas bekam man sehr billig aus Russland. Vergangenheit. Mit Grundlastkraftwerken muss man die Einspeisung der sogenannten ‘regenerativen’ Energiequellen beschränken, was m.A. viel mehr Sinn ergibt, aber ideologisch abgelehnt wird.

Die irre Entscheidung der Grünen, weil sie nun mal an der Macht sind, ist, lieber Kohlekraftwerke wieder ans Netz zu nehmen, als die ideologisch verpönten Atomkraftwerke, obwohl die praktisch gar kein CO2 ausstoßen. Es ist eine beliebige Entscheidung, weil die Kategorie Grüne, die gar keine Kategorie sein wollen, der nihilistischen Meinung ist, dass Atomstrom nicht gut für sie ist.

Einige Entscheidungen sind nicht reversibel. Wer sich als Trans den Schwanz abschneiden lässt, oder die Gebärmutter entfernen, wird nie wieder in sein Geburtsgeschlecht zurückkehren können. Wer seine AKWs abbaut, wird nie wieder günstigen Grundlaststrom erzeugen können. Wer Wahrheit per Gesetz abschafft, der wird nie wieder rational begründbare Gerichtsentscheidungen treffen können. Wenn die BASF nach China umgezogen ist, dann gibt es die in Deutschland nicht mehr. Wenn die Großbäckerei in Zukunft ungarisches Brot herstellt, dann gibt es von der kein deutsches Brot mehr. Solche Entscheidungen sind entweder gar nicht reversibel, oder brauchen 1-2-3 Generationen um revidiert zu werden. Deshalb scheiße ich auf die unflätigen Kommentare der Leute, die sich nicht vorstellen können auszuwandern, und Auswanderer als Volksverräter bezeichnen. Ihr werdet nicht mehr erleben, dass es besser wird, Jungs. Und die Hoffnung, dass Eure Enkel es erleben ist, vorsichtig ausgedrückt, gewagt.

Eine neue politische Theorie

… die gar nicht so neu ist. Kulturen zwangsweise zu vermischen ist i.W. eine Illusion, die jeder biologischen und historischen Grundlage entbehrt. Moralphilosophische Grundsätze ändern sich nicht innerhalb einer Generation, sondern in sehr langen Zeiträumen. Selbst nach technologischen Schocks, nach Kriegen, und nach wirtschaftlichen Katastrophen greift die Mehrheit der Gesellschaft auf altbekannte Verhaltensweisen zurück, selbst wenn diese nicht mehr so gut funktionieren.

Vielleicht sollten wir akzeptieren, dass es ganz verschiedene Völker und Kulturen gibt, die nicht per Dekret vereinheitlicht (integriert) werden können, was der Philosophie der Globalisten widerspricht. Es wird keinen „Great Reset“ geben. Es wird ihn womöglich in der westlichen Welt geben, was ihren Untergang beschleunigt. Es gibt eine Gegenbewegung, manche bezeichnen es als das „große Erwachen“, welche die Realitäten der Kulturen akzeptiert, und eine natürliche, marktwirtschaftliche Konkurrenz der Kulturen antizipiert. Das nicht, weil es ideologisch so gewollt ist, oder einem politischen Ziel entspricht, sondern weil es in der Geschichte der Menschheit immer so gewesen ist.

Wer kennt den Gewinner eines Pferderennens im Voraus? Wer das wüsste, wäre in wenigen Wochen Millionär.  Wir wissen nicht, welche Kulturen in ZUKUNFT besser abschneiden. Wir wissen aber, dass die mörderische Unterjochung fremder Kulturen, meist scheitert. Die US-Amerikanische Elitenpolitik ist zum Scheitern verurteilt. Es ist nur die Frage, wann der Zeitpunkt gekommen ist.

Innerhalb einer Kultur bestehen große Unterschiede zwischen der ländlichen und der städtischen Kultur. Die Städter verlassen sich darauf und erzwingen es, wenn nötig, dass das Land die nötigen Ressourcen produziert und in der Stadt abliefert. Vielleicht sollten wir wieder akzeptieren, dass Stadt- und Landkultur ganz verschieden sind, so dass es unakzeptabel wird, dass der eine vom anderen regiert wird.

Viel wichtiger als die Trennung von Völkern ist m.A. nach die Trennung und danach freiwillige aber notwendige Kooperation der produzierenden Klassen von den ‘unproduktiven’ Klassen. Ich meine eine politische Trennung, so dass keine der Klassen Macht über die andere ausüben kann. Die bolschewoke Meinung, deren Finanzgebaren und deren Propagandaspielchen haben auf diese Weise effektiv keinen Einfluss auf die Arbeit und den Verdienst der Landwirte, der Fabrikarbeiter, der Ingenieure, Handwerker und Kaufleute. Wenn die Bolschewoken genug Leute finden, die ihnen freiwillig Geld geben, so sei es.

Der Religionskonflikt

Befreiungs-Liberalismus sieht so religiös aus, weil es viele Elemente aus den Religionen benutzt, wie Versprechen zu machen, die nicht einklagbar sind, wie die Naturgesetze außer Kraft zu setzen, wie zufällige Ereignisse in Wunder umzulügen.

In Minneapolis haben die Stadtbewohner, deren halbe Stadt von BLM-Antifa-Horden niedergebrannt wurde, wieder genau die selben Leute gewählt, die das zu verantworten hatten. Auch im Ahrtal, welches unter Bürokratie und Politikversagen leiden musste, wurden wieder die selben Parteien und Politiker gewählt. Selbst offensichtliche Fakten machen keinen Unterschied. Der offensichtliche Beweis, dass eine Ideologie gescheitert ist, ändert für die Gläubigen rein gar nichts.

Mit der Ideologie, dass man sich weder von Fakten noch von Naturgesetzen beeindrucken lässt, um das Ziel eines Schlaraffenlandes für die ausgewählte ‘woke’ Klasse zu erreichen, ist diese Wahlentscheidung sogar in sich konsequent. Dieser Trend wird sich von selbst auch wegen der Demographie nicht wieder umkehren. Selbst wenn sich eine große Gruppe Konservativer aufmacht und den Zerstörern Gewalt androht, lachen die nur und meinen, dass wir uns eh nicht trauen. Und wahrscheinlich haben sie damit sogar recht. Wenn die Mehrheit nicht einmal in der Lage ist, sich wütend auf die Politiker, in eine Wahlkabine zu begeben, und die Idioten abzuwählen, dann ist er auch zu Gewalt nicht bereit. Aber man kann einem Krieg gegen sich selbst nicht teilnahmslos beiseite stehen. Entweder läuft man weg, wie viele russische Ukrainer, oder man schlägt mit aller Härte zurück.

Originalartikel: https://luismanblog.wordpress.com/2022/11/13/befreiungs-liberalismus/

Anschläge auf Kirchen häufen sich – nur hier?

Bild: Pixabay
  • Vor drei Jahren berichtete der Autor aus seinem Umkreis
  • Dieses Jahr schon öfter, diese Woche erneut in Offenburg
  • Alle nehmen es stoisch hin, wie lange auch die Kirchen?

Wird eine Moschee attackiert, ist das wochenlang Gegenstand der Berichterstattung unserer (?) Medien und Anlass für Proteste und Mahnwachen. Und kein Jahrestag wird ausgelassen, solchem Frevel nicht zu gedenken. Eine Farbschmiererei mit islamfeindlichen Parolen an einer Offenburger Moschee war zwei Tage danach Thema aller regionalen Medien. Nichts dergleichen, wenn Kirchen angegriffen werden. Nicht nur mit Farbschmierereien, sondern bewusst entwürdigt, beschädigt oder in Brand gesteckt. In Frankreich ist das an der Tagesordnung, aber auch bei uns? Seit einiger Zeit JA, nun unübersehbar auch bei uns.

Vor drei Jahren berichtete ich schon einmal: Auch-auf-dem-Land-christliches-im-Fadenkreuz-von …? Auch dieser Vorfall konnte nicht geheim halten werden: Urinanschlag in Schömberg. Was bereits im Mai geschah, wurde vom Schwarzwälder Boten erst diesen Fastnachtsbeginn am 11.11. berichtet, als ob es ein Fastnachtsscherz gewesen wäre. Und dann wird die Tat als „Vandalismus“ abgetan. Zwar gab es auch „in meiner Zeit“ vor Jahrzehnten „Halbstarke“, von denen ich mich nicht ausnahm. Aber Einheimische kamen und kommen (noch) nicht auf den Gedanken, Kirchen zu schänden, auch wenn sie diesen den Rücken gekehrt haben.

Am gleichen Tag, dem 11. November 2022: Unbekannte-verwüsten-in-Offenburg-zwei-Kirchen, berichtete die ZEIT mit einer Kurzmeldung. In den lokalen Online-Nachrichten wurde man nur mit dem Suchwort Vandalismus fündig. Nach Angaben der Polizei warfen die Täter am Freitagnachmittag Stühle und Pulte um, Kerzenständer und Blumen wurden von den Altären gerissen und herumgeworfen. Die materielle Höhe des Schadens kann noch nicht beziffert werden. Die Ermittlungen laufen. „Die Polizei sucht Zeugen“, war über dpa zu erfahren.

Werden wirklich Zeugen gesucht? Bei betroffenen Moscheen wird sofort eine Sonderermittlungsgruppe eingesetzt. Eine der angegriffenen Kirchen ist die katholische Heilig-Kreuz-Kirche, doch die Homepage des Erzbischofs hüllt sich noch in Schweigen, auch wurde kein Geld zur Ermittlung der Täter bereitgestellt. Die andere Kirche ist eine evangelische. Wobei: selbst wenn Täter gestanden haben, sprechen die Medien immer noch von Tatverdächtigen. Und wenn es unumstößlich ist, war es halt ein „Deutscher“, auch wenn er nur einen deutschen Pass in der Tasche hat, ansonsten aber kulturfremd geprägt ist.

Wer die Polizeiliche Kriminalstatistik PKS studiert weiß, dass die Nicht-Deutschen – der diskriminierungsfreie Fachjargon für Ausländer – auch bei diesen „Delikten“ stark überproportional zu Buche schlagen. Neulich wieder ein Titel wie dieser: „Häusliche Gewalt unter deutschen Dächern“. Nein, richtig hätte die Schlagzeile lauten müssen, „Gewalt in Deutschland vor allem hinter Wohnungstüren von Migranten“. Denn im Kleingeduckten wurde zugegeben, dass bei solchen Gewalttaten Einheimische unterrepräsentiert sind.

Doch die Massenmigration nimmt kein Ende. Muslime, die schon in Griechenland Frauen umbrachten und Kirchen schändeten, werden jetzt wieder zuhauf ins Land gelassen. Der Nicht-Grenzschutz zählt sie nur, hindert sie aber nicht an der illegalen Einreise. Schon im Jahr 2021 registrierte die Bundespolizei 63 Prozent mehr „illegale Einreisen“. Im laufenden Jahr waren es bereits 75 934, und das Jahr ist noch nicht zu Ende. Warum werden die Illegalen nur gezählt und nicht an der Einreise gehindert? Das ist so, als ob der nahe Europa Park die Besucher an der Kasse nur zählen würde, statt sie ohne Eintrittskarte wieder wegzuschicken.

Dabei „funktioniert“ der deutsche Staat wie eh und je. So pedantisch genau wie einst die Vernichtung von Menschen dokumentiert wurde, so genau weiß man, wo die Willkommensgäste der Regierungen unsere Grenzen überschritten haben. Außer der Sondermillion aus der Ukraine kamen mehr als 12 000 über die polnische Grenze, mehr als 15 000 über die tschechische, über die österreichische Grenze kamen mehr als 6000 Illegale. Auch über Frankreich und die Schweiz dringen sie ein. Weitere lassen sich aus Griechenland und dem türkisch besetzten Teil Zypern einfliegen. Das ist so, als ob die örtliche Polizei den Hausfriedensbrüchen zuschauen und sie nur zählen, statt die Eindringlinge in fremdes Eigentum dingfest zu machen.

Historiker fragten sich, warum haben sich die Juden alles gefallen lassen, sie mussten „es doch kommen gesehen haben“? Diese Sichtweise ist berechtigt. Die Zeichen der damaligen Zeit deuteten tatsächlich darauf hin, dass es für die jüdische Bevölkerung nicht gut enden könnte. Ähnliche Bedenken scheint es heute kaum zu geben. Zwar bekommen es viele Juden auch heute wieder mit der Angst zu tun und sichern sich in Israel eine Zufluchts-Option. Und in Frankreich packen sie schon haufenweise die Koffer und reisen aus. Aber wir Christen wiegen uns noch in Sicherheit. Dabei sollten wir uns in Erinnerung rufen: Die Nationalsozialisten merzten auch nichtreligiöse Juden aus und sogar solche, die sich im Krieg für Deutschland verdient gemacht hatten.

Deshalb sollte sich niemand darauf verlassen, von Islamisten verschont zu werden, wenn sie sich vom Christsein verabschiedet haben. Der geistige Vordenker der Islamisten, Muhammad, ließ in den Koran schreiben, dass man sich niemals mit Christen gemein machen darf. Hier eine aktuelle Weisung aus Katar. Nicht nur deren Eigentum wird als dem “Haus des Islam“ gehörig eingestuft, sondern „Ungläubige“ generell als vogelfrei betrachtet.

Das Beschmieren der obigen Moschee kommentierte ein Strenggläubiger so: „Said sagt: Diese Kuffar (Ungläubige) dürfen sich auf etwas freuen: Diejenigen, die nicht an unsere Zeichen glauben, die werden Wir im Feuer brennen lassen; sooft ihre Haut verbrannt ist, geben Wir ihnen eine andere Haut, damit sie die Strafe kosten. Wahrlich, Gott ist Allmächtig, Allweise.” Dieser Kommentar wurde noch nicht gelöscht! Und so wird die „abrahamitische Religion“ Islam gehandhabt: Die Rache beschränkt sich nicht auf das alttestamentarische „Auge um Auge, Zahn um Zahn“, sondern eine Farbschmiererei außerhalb der Moschee, wird mit Zerstörung innerhalb von Kirchen gerächt. Und nicht etwa „eine um eine“, sondern zwei Kirchen für eine Moschee!

Die Attacken auf Christen, ihre Kirchen, die Übergriffe auf einheimische Frauen sind in Muhammads Koran begründet. Dieses Mach(t)werk ist leider nicht reformierbar. Dennoch ist den christlichen Akteuren der https://www.friedenserklaerung-offenburg.de/ zugute zu halten, dass sie versuchen, den allgegenwärtigen Glaubenskrieg zu vermeiden. Doch auch hier zeigt sich deren vorauseilender Gehorsam. Der Auftakt zu einer interreligiösen Dialogreihe begann – in der DiTiB-Zentral-Moschee, nicht in einem Gotteshaus derer, die noch die Mehrheit der Einwohner stellen. Was „stimmt“ in unserem Land eigentlich noch?

Dieser Artikel erscheint auch auf der Webseite des Autors

Klerikale Narrenspiele – klerikale Trauerspiele.

Abschaffung des Zölibats? Homosexualität? Und ein Papa emeritus.

Teil 2. Betrachtungen zu Aussagen über den Priester-Zölibat

Das Thema abschließend möchte ich noch zwei Gedankenstränge verfolgen.

Endre und Ute Koncsik. Sie heirateten 1968 vor seiner Priesterweihe. „Es war Liebe auf den ersten Blick“, sagt sie. Foto: Theresa Müller, Mainpost

Vermischung von unterschiedlichen Themen: Abschaffung des Zölibats und Homosexualität

Mein erster Gedanke gilt der verhängnisvollen Vermischung verschiedener Beanstandungen an Kritikern bestimmter kirchlicher Lehrsätze.

Die Kritik von Verfechtern des Zölibats an dessen Gegnern wächst. Dabei springen mir insbesondere zwei Aspekte ins Auge:

Zum einen wird die Ablehnung des priesterlichen Pflichtzölibats von seinen Verteidigern gebrandmarkt, als handle es sich um eine sündhafte, ja nahezu kriminelle Auffassung. Und die Kritiker selbst  werden nicht selten in die Ecke von Lehramtszerstörern und schweren Sündern gestellt.

Dabei scheinen die gestrengen Zölibatsliebhaber mehrere Dinge zu vergessen:

  • dass ein verheirateter Priester mit seiner Frau in einem Sakrament lebt. Und
  • dass es viele Priester der lateinischen Kirche gibt, die ein verdecktes Liebesleben (oder „Konkubinat“) führen.

(Über das man übrigens, wie ich aus mehreren Quellen weiß, in manchen Ordinariaten hinwegsieht, wenn der betreffende Priester seine Frauenliebe diskret behandelt oder die Gemeinde, der die Liebe auf Dauer nicht verborgen bleibt, keinen Anstoß daran nimmt. Was sie in der Regel dann nicht tut, wenn der „Herr Pfarrer“ eine unverheiratete Frau liebt und wenn er ein guter Seelsorger ist. Denn „auch unser Herr Pfarrer ist ein Mann, so wie Gott ihn erschaffen hat“).

Zum anderen vermischen die Verfechter des Pflicht-Zölibats häufig die Kritik an seinen Gegnern mit Kritiken an deren Moralvorstellungen, und das in desaströser Weise. Auffallend ist für mich seit geraumer Zeit die explosive Mischung von Themen wie Zölibat, Priesterheirat, Homosexualität, Frauenpriestertum, Wiederverheiratung Geschiedener usw.

Hier möchte ich, insbesondere im Hinblick auf die Homosexualität und homosexuelle Verbindungen, eines einmal deutlich sagen:

Ein Eintreten für die Abschaffung des Pflichtzölibats und für die Heirat von Priestern hat mit Homosexualität absolut nichts zu schaffen.

Die Verteidiger des Zölibats sollten endlich einmal Abstand davon nehmen, die Frage nach der Abschaffung des Pflicht-Zölibats in einem Atemzug mit der Akzeptanz von homosexuellen Partnerschaften zu nennen.

Wenn ein Priester heiratet, wie die meisten Priester der Ostkirchen und der orthodoxen Kirchen, geht dieser die Ehe mit einer Frau ein, d.h. er vollzieht mit ihr vor Gott das Sakrament der Ehe, eingebettet in den Schöpfungsplan Gottes und im Gleichklang mit dem Sakrament der Priesterweihe, das er empfängt.

Homosexuelle Paare hingegen handeln dem Schöpfungsplan Gottes zuwider und leben nicht im Sakrament der Ehe. Sie haben also mit einer sakramentalen Priesterehe nichts im Geringsten zu tun.

Benedikt XVI. emeritus und der „heilige“ Priester-Zölibat

Mein zweiter und ausführlicher Gedankenkomplex gilt dem Papa emerito, Benedikt XVI. und Auszügen aus seinem Aufsatz „Das katholische Priestertum.“

Dass Benedikt zu den strengen Vertretern des priesterlichen Zölibats zählt, ist hinlänglich bekannt. Und selbst der in den Medien als diesbezüglich verständnisvoll gepriesene Papa Francesco, der in der Tat in den ersten Jahren seines Pontifikats einige Zeichen in eine andere Richtung setzte, scheint in der Sache unnachgiebig. Ja, schlimmer noch –

Francesco führte sowohl die Laien-Katholiken, als auch die Priester, die Hoffnung in ihn setzten, schon wie ein Tanzbär an der Nase herum.

In der traditionalistischen Presse konnte man schon mehrmals die Behauptung, die eine gewisse Schadenfreude durchblicken ließ, lesen, der „Alt-Papst“ habe mit seinem Aufsatz über das Priestertum, den er in dem Buch von Kurienkardinal Sarah über das gleichnamige Thema herausgab, seinem Nachfolger einen Strich durch die Rechnung gemacht, den Zölibat zu lockern; eine Behauptung, die ich nicht teile. (Zu Buch und Aufsatz siehe konkret: Papst em. Benedikt XVI. „Das katholische Priestertum“, in: Sarah, R., Des profondeurs de nos coeurs/Aus den Tiefen unserer Herzen, 2020. Anmerkung: Der Titel Benedikts müsste korrekt heißen: Das katholische Priestertum der lateinischen Kirche).

Widersprüche über Widersprüche

Aus Ex-Papst Benedikts Darlegungen möchte ich nur wenige seiner Sichtweisen herausgreifen. Gesichtspunkte, die insbesondere den Widerspruch dieser starren „lateinischen“ Regel aufscheinen lassen.

Der Emeritus greift zunächst auf einen Text der hebräischen Bibel = Altes Testament, zurück und erläutert wie folgt:

„Im allgemeinen Bewusstsein Israels ist es offenbar klar gewesen, dass Priester in den Zeiten, in denen sie mit dem Kult zu tun hatten, also in Berührung mit dem göttlichen Geheimnis standen, sexuelle Enthaltsamkeit üben mussten. Der Zusammenhang von sexueller Enthaltung und Gottesdienst war im allgemeinen Bewusstsein Israels durchaus klar.“ Und weiter:

„Da die alttestamentlichen Priester sich nur an bestimmten Zeiten dem Kult zu widmen hatten, waren Ehe und Priestertum miteinander durchaus vereinbar.“

Dann leitet er zum „Priester der Kirche Jesu Christi“ über:

„Für die Priester der Kirche Jesu Christi war die Situation durch die regelmäßige oder in vielen Teilen tägliche Eucharistiefeier grundsätzlich verändert. Ihr ganzes Leben steht in der Berührung mit dem göttlichen Geheimnis und verlangt so eine Ausschließlichkeit für Gott, die eine andere, das ganze Leben umgreifende Bindung wie die Ehe neben sich ausschließt.“

Benedikt übersieht bei diesen, seinen Ausführungen m.E. zwei entscheidende Aspekte:

1. die Bedeutung der kultischen Reinheit im Judentum. Sie hat dort bis heute eine große Bedeutung und macht einen Teil der Reinheitsgebote der Halacha, der religionsgesetzlichen Vorschriften, Anweisungen und Normen, aus (siehe z.B. die Verpflichtung für gläubige Juden zum Aufsuchen der MIKWE, des kultischen Reinigungsbades, zu bestimmten vorgeschriebenen Anlässen).

Im Christentum sind die kultischen Reinheitsgebote aufgehoben.

So sagt Paulus: „…alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, wenn es mit Dank genossen wird; es wird geheiligt durch Gottes Wort und durch das Gebet“ (1 Tim 4,5).

2. Die Vereinbarkeit von Ehe und Priestertum im Sakrament. Wenn sich für Benedikt bei den katholischen Priestern, die eine tägliche „Berührung mit dem göttlichen Geheimnis“ erfahren (tägliche Feier der Eucharistie), sich eine Ehe und eheliche Begegnungen ausschließen, so widerspricht Benedikts Feststellung der sakramentalen Lehre der katholischen Kirche.

Sie widerspricht zum einen der fundamentalen Tatsache, dass die Ehe im Katholizismus (und der Orthodoxie) ein Sakrament ist.

D.h. die im Schöpfungsplan Gottes vorgesehene ganzheitliche (geistig-seelische und leibliche), liebende Verbindung von Mann und Frau wurde durch die Heiligung durch Christus zu einer besonderen Gnadengabe Gottes, zu einer Gnadengabe, durch die gläubige Eheleute permanent in Berührung mit Gott kommen (was z.B. in der orthodoxen Trauzeremonie weit mehr, als in der katholischen veranschaulicht wird).

Weiter widerspricht Benedikts Aussage der Realität der verheirateten Priester der Ostkirchen (die zu gut 90% verheiratet sind). Der Ostkirchen, die zu Rom und damit zur römisch-katholischen Kirche gehören.

Auch widerspricht Benedikts Feststellung der von ihm im Speziellen genehmigten Zulassung verheirateter, ehemaliger anglikanischer und protestantischer Pfarrer zum katholischen priesterlichen Dienst und deren Weihe zum Priester.

Heuchelei versus Charisma

An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass es für die genannten Konvertiten auch die Möglichkeit des Diakonats gäbe (ich verweise darauf mit Blick auf die Sicht Benedikts). Diakone sind in der Regel verheiratet. Und ihre Aufgaben entsprechen vielfach denen evangelischer Pfarrer. Eine solche Möglichkeit für Konvertiten würde der Ungerechtigkeit den „alteingesessenen“ Priestern gegenüber entgegenwirken. Abgesehen von der Unwürdigkeit der immer wieder hervorgezogenen Beteuerung den konvertierten Männern wie auch den „Alteingesessenen“ gegenüber, dass diese Regelung ja nur „die Ausnahme“ darstelle und die Pfarrer natürlich „ihre Ehe fortsetzen“ dürften

Welch eine immense Großzügigkeit…!

Was wäre denn die Alternative? Würde man ansonsten dem „Neu-Priester“ die Ehefrau wegnehmen? Sie weit weg von ihm in ein Kloster stecken? Und die Kinder in ein – katholisches – Heim? (Angeblich habe man ersteres einem konversionswilligen Pastor in „Aussicht“ gestellt, bevor Papst Pius XII. 1950 zugunsten des Dispens‘ vom Zölibat entschied…).

Dass Benedikt emeritus, aber auch seine Vorgänger, Paul VI. und Johannes Paul II., mit ihren Auffassungen zu Ehe und „heiligem „Zölibat (Benedikt XVI. und Paul VI.) allerdings die Möglichkeit des Diakonats für Konvertiten nicht in Erwägung zogen oder ausschöpften, verwundert mich sehr. Und hinterlässt nicht nur bei mir einen faden Geschmack (jedoch nicht den konvertierten Pfarrern gegenüber!).

Denn die offensichtlichen Widersprüche, die in sämtlichen Ausführungen Benedikts XVI. aufscheinen, bedingen eine unglaubliche Heuchelei. Und dies nicht nur den anderen Priestern der lateinischen Kirche gegenüber, sondern gegenüber allen Gläubigen sowie in der Gesamtheit des sakramentalen Verständnisses.

Zusammengefasst ist demnach folgendes festzuhalten:

Allein die Priester der lateinischen Kirche bleiben dem Zölibat (zwangs-)verpflichtet.

Er ist eine Verpflichtung, die in Widersprüchen, Absurdität und Heuchelei gipfelt, eine Verpflichtung, die unzählige Ausnahmen gebar.

Ausnahmen, bei denen sich die Frage stellt, wie es denn möglich sein kann, dass diese Ausnahmen-Priester durch ihre eheliche Bindung nicht die „Berührung mit dem göttlichen Geheimnis“, wie sie Benedikt sieht, stören oder gar verletzen? Die anderen aber schon…!!! ???

Der verpflichtende Zölibat für die Priester der lateinischen Kirche zerstört letztlich auch das Charisma, die Gabe Gottes, die Jesus nannte (Mt 19,12), die auch Paulus als Kriterium für den Entschluss zur Ehelosigkeit, aber auch zur Ehe definiert (1 Kor 7,7; 1 Kor 12,31).

Die Berufung, die Erwählung von Ehemännern zu Priestern offenbaren die Ostkirchen überdeutlich.

Blickt man in die lateinische Kirche, findet man angeblich nur „ehelose Erwählte… …“ Welche die „Ausschließlichkeit für Gott“ leben. So die Aussagen und Erklärungen Benedikts und einer ganzen Reihe von Klerikern. Was aber eine Lüge ist. In der lateinischen Kirche lässt man nämlich wertvolle Priester-Berufungen links liegen. Berufungen von Menschen, die verheiratet sind oder heiraten möchten. Und – unter den ehelos Erwählten finden sich auch immer wieder nur scheinbar Erwählte.

Der Heilige Geist sieht das Herz des Menschen.

Er sieht, ob ein Menschdas Gebot Gottes und das Gebot Jesu erfüllt, was allein das Kriterium für Gott ist:

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst“ (Lk 10,27; 5 Mose, 6,5).

Dieses größte Gebot, wie Jesus von Nazareth es nennt, erfüllen die Priester der Ostkirchen nicht weniger, als jene der Westkirche. Im Gegenteil. Ihre Ehe, die das „ganze Leben umgreifende Bindung,“ macht sie in der Regel offener für die Sorgen der Menschen, der Familien. Der Eheleute, der Kinder, der alten Menschen. Offener als manche ichbezogenen Zölibatäre. Die Priester, für die ihre Nähe zum „göttlichen Geheimnis“ und die Liebe zu ihrer Frau, die sie als Geschenk Gottes betrachten, eine Einheit darstellen.

Und es sind Männer, die keine „Josefsehe“ führen (s.u.). Die eine natürliche Ehe führen, wie sie Gottes Plan ist. Denn sie haben Kinder.

Die „Josefsehe“

Die Josefsehe – eine weitere, bizzar anmutende Reglementierung, die Benedikt XVI. für verheiratete Priester ins Spiel bringt. Er bezieht sich dabei jedoch vor allem auf die Alte Kirche, d.h. die Kirche der ersten vier bis fünf Jahrhunderte. Dazu schreibt er, ohne den Zeitraum der Alten Kirche zu benennen:

„Zur konkreten Gestalt des Zölibats in der alten Kirche ist noch anzumerken, dass verheiratete Priester die Weihe empfangen konnten, wenn sie sich zur sexuellen Abstinenz verpflichteten, das heißt eine sogenannte Josefsehe eingingen.“

Aus historischen Quellen sind mir entsprechende Forderungen ab etwa dem 4.Jh. bekannt. Forderungen! Die von den Priestern häufig nicht berücksichtigt wurden. Forderungen, die man dann glaubte, mit Drohungen erreichen zu können. So forderten z.B. das Konzil von Elvira in Spanien zu Beginn des 4.Jahrhunderts wie auch im Jahr 385 Papst Siricius das Verbot des ehelichen Verkehrs zwischen einem Priester und seiner Ehefrau sowie die Zeugung von Kindern; auch auf der Synode von Orange/Provence 441 wurde von den verheirateten Geistlichen vor ihrer Weihe das Versprechen der fortwährenden Enthaltsamkeit verlangt (vier Jahre später soll Papst Leo I. der Große den Priestern eine „Josefsehe“ empfohlen haben) – Forderungen, die Benedikt lediglich als „Hingabe an den Herrn“ verherrlicht, die beide (unberührten) Eheleute aus Überzeugung lebten. Dass es diese Realität gab, schließe ich nicht aus. Das Fatale aber war, dass eine solche Lebensform schließlich unter Druck und Drohungen verlangt wurde und die von Gott geheiligte Ehe, in der Gottes Liebe aufscheint, als sündhaft gebrandmarkt und „zurückgestoßen“ wurde.

Dies bestätigen noch weitere kirchenhistorische Berichte. Sie bezeugen die Zunahme solcher Forderungen in den folgenden Jahrhunderten und verweisen auf eine ebenso zunehmende leidvolle Geschichte des Priestertums: die geforderte Enthaltsamkeit für Priester versuchten nun Bischöfe (von denen selbst nicht wenige verheiratet waren, sich manche dann später für ein asketisches Leben entschieden) sowie eine Reihe von Päpsten unter massiven Strafandrohungen durchzusetzen. Hier begann eine üble Praxis um sich zu greifen, eine Praxis von Pression, Drohungen und Gewalt, die mitnichten vom Geist Gottes inspiriert war.

Eine Praxis, die sich, wie ich in mehreren Beiträgen ausführte, über die Jahrhunderte zu grenzenlosen Gewalttaten gegenüber verheirateten Priestern, ihren Frauen und Kindern auswuchs (s.u.a. Mailand 1063, Melfi 1089 in: https://beischneider.net/2022/03/03/typisch-roemisch-katholisch-trauer-muesste-ecclesia-tragen/).

Doch darüber spricht Benedikt mit keinem Wort. Mit Sicherheit jedoch hat er als Gelehrter, wie auch seine Vorgänger, von diesen anhaltenden und immer wieder aufflammenden Gewaltexzessen wegen des erzwungenen Zölibats Kenntnis. Dennoch sieht er allein und in leuchtender Verklärung, vor allem aber weit entfernt von der harten Realität seiner Kirche, die Hingabe des ehelosen Menschen an Gott. Gegen diese Thesen verwahrten sich schon mehrfach Priester und Bischöfe der Ostkirchen, die zu Recht darauf verwiesen, dass auch ein verheirateter Priester die „Hingabe an Gott“ lebe („US-Ostkirchen-Bischöfe danken Papst für verheiratete Priester“, Domradio, 21.02.2020.

„Zölibat: Würzburger Priesterehepaar lebt, was Ex-Papst Benedikt fürchtet“, Mainpost, Würzburg, 14.01.2020).

Ich bin allerdings von einem überzeugt: Papst und römische Kurie würden liebend gerne die Ostkirchen-Priester zum Zölibat verpflichten und ihnen das Heiraten verbieten.

Warum sie es nicht tun?

Weil sie genau wissen, dass dann die gesamte Priesterschaft für Rom verloren wäre. Dann würde diese zur orthodoxen Kirche wechseln. Und zwar schneller, als der Papa Buona Sera sagen kann.

Der Ehefrau „Hurenleib“ (Gregor VII.)

Erschreckend ist für mich in Benedikts Traktat vor allem folgendes: er widerspricht der Tatsache der Verachtung von Leiblichkeit und Sexualität, die im Christentum, beeinflusst durch philosophische Strömungen, schon in den ersten Jahrhunderten um sich griff und im Mittelalter besonders unter den Reformpäpsten kulminierte. „Weil in der Kirche die Ehe von Anfang an als eine von Gott im Paradies geschenkte Gabe betrachtet wurde“ blendet Benedikt die leidvolle Realität der durch zahlreiche Kleriker negativ beurteilten, ja bösartig verzerrten Darstellung von Leiblichkeit und Sexualität völlig aus – jene deformierte, erlogene Darstellung, die den Menschen jahrhundertelang in verstörender und heimtückischer Weise eingehämmert wurde (heute erfahren die Menschen das Gegenteil und zerstören vielfach bereits Kinderseelen).

Hat Benedikt emeritus nie darüber gelesen, dass die Frau und mit ihr alles Leibliche über viele Jahrhunderte als unrein verteufelt und eines Priesters für unwürdig erklärt wurde?

Weiß er nicht, dass Papst Innozenz II. auf der Synode von Clermont 1130 die Priester die „im Ehebett liegen“ der „Unreinheit“ bezichtigte?

Dass Gregor VII. im leiblichen Zusammensein der Eheleute eine „abscheuliche(n) Befleckung lüsternen Verkehrs“ sah (Zey, S.313), sodass es nicht erlaubt sein könne, dass ein Priester „zugleich einen Hurenleib und den Leib Christi berühre“ (Zey, S.316)?

Weiß er nichts davon, dass die Synode 1089 im süditalienischen Melfi unter Urban II. beschlossen hatte, die Frauen von Subdiakonen den normannischen Fürsten als Sklavinnen zu überlassen, sollten sich ihre Männer nicht von ihnen trennen (Zey, S.314)?

Zölibats-Terror und Ehe-Terror – eine durch Päpste bedingte unendliche, diabolische Geschichte… …

Ich frage mich an dieser Stelle allen Ernstes, in welcher Traumwelt der Papa emerito eigentlich die ganzen Jahrzehnte lebte. Ich frage mich aber auch, inwieweit er von all diesen Gräueltaten Kenntnis hatte, den Gläubigen aber dennoch, wie bei vielen Klerikern üblich, eine großenteils nicht existente, heile, süß-fromme Welt vorgaukelt. Was ich mich ebenso bei Papst Paul VI. frage, der sich, als ihm in den 70er Jahren reihenweise die Priester wegliefen und heirateten, an dem verordneten Zölibat als einem „strahlenden Juwel“ festbiss. Einem Juwel, das seinen „Glanz … über die Jahrhunderte“ nicht verloren habe. Wie kann ich als Verkünder des Jesus von Nazareth mit solchen Lügen leben?

Wie kann ich mich selbst permanent belügen? Wie kann ich alle meine Gläubigen belügen?

(Nach neueren Berichten seien in den vergangenen 15 Jahren viele Priester – zu viele – in Deutschland aus dem Priesterberuf ausgeschieden. Der Grund: sie heirateten. Für die Kirchenleitungen sei dies jedes Mal „ein harter Schlag“… Da wünsche ich noch viele Hammer-Schläge …!)

Josefsehe? Zurück zur sexuell enthaltsamen „Josefsehe.“

Zu einem fragwürdigen Begriff, der auf einer fragwürdigen Interpretation zur Mutter Jesu beruht (wohl seit Ende des 2.Jahrhunderts). Denn bei Matthäus heißt es eindeutig: „Er (Josef) erkannte sie aber nicht, bis sie ihren Sohn gebar (Mt 1,25). „Erkennen“ in der Ehe aber bedeutete das ganzheitliche Zusammensein der Eheleute. Die sich in der jüdischen Trauzeremonie nach der Heiligung „vor dem Ewigen“ einander „angeloben“ (siehe die Worte des Bräutigams: „Durch diesen Ring seist Du mir angelobt“). Die Eheschließung im Judentum ist bis heute eine Mizwa, d.h. ein Gebot Gottes. Wir wissen aus mehreren Textstellen der Evangelien, dass Miriam/Maria und Yosef/Joseph, die Eltern Jesu, gläubige Juden waren und die religiösen Gesetze achteten.

Es ist sonderbar und bezeichnend gleichermaßen, dass sich X – Männer, Männer wie die Kirchen-Väter, Päpste, Männer und nur Männer, über die „ewige Jungfräulichkeit“ der Mutter Jesu endlos ausließen; diese stellte offenbar deren Hauptproblem dar und weniger die weit wesentlichere Frage der tiefen inneren Hingabe Marias an Gott.

Jesus hätte sich nicht die Geburt aus einer Jungfrau gewählt, wenn er sie als so wenig enthaltsam hätte betrachten müssen, dass sie jene Geburtsstätte des Leibes des Herrn, jene Halle des ewigen Königs, durch menschliche Begattung entweihe

waren 392 die Worte des als leibfeindlich und ehefeindlich geltenden Papstes Siricius (s.o.) – eines „Heiligen.“ Sie zeigen eine bereits verbreitete Auffassung, welche sich vom Eheverständnis Jesu und des Judentums als eine von Gott geheiligte, gesegnete Verbindung gelöst hatte. Als eine der Folgen davon wurden die Gläubigen der Christenheit weit über ein Jahrtausend durch die Abwertung von Ehe und ehelichem Zusammensein, verbunden mit Verboten und Strafmaßnahmen, drangsaliert. Drangsaliert von leib- und menschenverachtenden „Heiligen.“

In den Schriften des Neuen Testaments aber wurde von den Männern in einem Dienstamt wie den Presbytern oder Bischöfen, von Männern, die im Verkündigungsdienst standen, die eine Gemeinde leiteten und die Eucharistie feierten, weder die Ehelosigkeit, noch die Enthaltsamkeit gefordert (1 Kor 7,5).

Auch das Konzil von Nicäa, 325, folgte noch dem biblischen Vorbild und bestimmte, die Entscheidung zu Ehe oder Zölibat dem einzelnen Kleriker zu überlassen.

Doch schauen wir noch einmal auf die Ehen der vorgestellten Priester der Ostkirchen.

  • In Stammersdorf/Wien kam der katholische Pfarrer mit Frau und Kindern (wie viele es sind, wurde nicht erwähnt). Bei seinen Vorfahren ist eine Priester-Dynastie nachweisbar. Seit 400 Jahren. In jeder Generation gab es einen Priester. Mit Ehefrau. Mit Kindern (Teil 1).
  • In Hamburg, St. Antonius, hat das aus der Ukraine stammende katholische Priesterehepaar – 2019 – zwei Kinder (Teil 1).
  • In Würzburg lebt der aus Ungarn stammende katholische Priester Endre Koncsik mit seiner Frau Ute (s.o., Würzburger Priesterehepaar…). Vor vier Jahren feierten sie ihre Goldene Hochzeit und sein goldenes Priesterjubiläum. Sie haben einen Sohn.

Auch Endre Koncsiks Vater und Großvater waren Priester. Ihr Pfarrhaus in Ungarn stand immer offen für die Menschen, die Ehefrauen waren oft die ersten Ansprechpartner für die Sorgen oder die Freuden der Gläubigen. Und noch etwas erzählte Endre Koncsik: bei den Ostkirchen-Priestern gab es keinen Priestermangel.

Soviel zur Priester- und zur Josefsehe!

Nachwort: Priester und „Narzissmus“

Vor kurzem las ich ein Interview mit dem katholischen Arzt und Psychiater Martin Flesch „über Defizite in der Priesterausbildung“ (Psychiater Martin Flesch über Defizite in der Priesterausbildung: 

„Klerikaler Narzissmus ist der Grundbaustein für geistlichen Missbrauch“, katholisch.de, 03.11.2022). Ich gehe darauf nicht ein, kann den Artikel jedoch wärmstens empfehlen – inzwischen hat ihn sogar das katholische Online-Magazin Aleteia in seiner französischen Ausgabe aufgenommen (“Un psychiatre s’intéresse aux abus spirituels,“ 07.11.22).

Doch möchte ich kurz ein neues Phänomen in der Priesterausbildung ansprechen, von dem ich seit etwa zwei Jahren, insbesondere in Frankreich, lese und von dem man sich offenbar Wunder für die Ehelosen erhofft: die Einbeziehung von Frauen. Bei der Ausbildung an Seminaren sowie in Priesterräten… … Kürzlich war die Rede auch in der Deutschen Bischofskonferenz davon.

Liebe Bischöfe! Was viele Priester brauchen, ist eine Ehefrau.

Da nützen auch Frauen in der Priesterausbildung nichts.

Viele brauchen eine Frau, von der sie geliebt werden, die sie lieben und mit der sie gemeinsam die eheliche Liebe in die große Liebe zu Gott, zu Christus hineintragen.

Mit weiteren Literaturangaben.

Tesla@Home – leben in der Urfrequenz der Sonne, der Erde, des Wassers und der DNA – die perfekte, gesunde Harmonie

Alles, das ganze Universum, besteht im Grunde aus Frequenzen

Die Tatsache, dass das Universum nur zu einem ganz winzigen Teil aus echter „Materie“ besteht, nämlich zu unter einem Prozent, erscheint Menschen und seiner Denkweise als vollkommen absurd. Unsere Lebenswelt besteht doch aus Materie, die spürbar, sichtbar, greifbar ist, die Gewicht hat …  wie kann die größtenteils aus „Nichts“ bestehen? Und doch ist das so. Um das einmal anschaulich zu machen:

Stellen Sie sich eine Kugel von etwa 150 Meter Durchmesser vor – oder den Kölner Dom. Darin schwebt in der Mitte eine Kugel in Apfelgröße aus lauter 5 mm großen Kügelchen, dicht gepackt. Das ist der Atomkern eines mittelschweren Elementes. Um das Gemäuer des Doms  sausen zwei ebenso winzige Kügelchen: Die beiden Elektronen der ersten Schale. Die zweite Schale ist dann weitere hundert Meter größer und dort sausen in irrwitziger Geschwindigkeit 8 Elektronen-Kügelchen, in der dritten Schale, wieder ca. 100 Meter größer sind es 18 Elektronenkügelchen, in der vierten 32 Elektronen. Insgesamt braucht also ein vierschaliges Atom mit einem apfelgroßen Kern einen Raum von ungefähr vierhundert Metern – oder die Kölner Altstadt. Das ist das, was wir „feste Materie“ nennen.

Also: praktisch Nichts. Dabei ist noch gar nicht berücksichtigt, dass auch die Elektronen und Kernkügelchen, also die Protonen und Neutronen gar keine „feste Materie“ sind sondern „Etwas“ mit mit negativer, positiver bzw. neutraler Ladung. Und dass der Kern nicht auseinanderfliegt, weil gleiche Ladungen sich ja abstoßen, liegt nur daran, dass der Kern durch eine Schwingung, eine Frequenz zusammenhält, die im Zusammenhang mit der Eigenschwingung dieses Elements steht, das wiederum in die Gesamtschwingung des Universums eingebettet ist. Auch die Kraft, die die Elektronen in ihren geordneten Bahnen hält, anstatt einfach davonzufliegen, kann man benennen, aber nicht verstehen: Die elektromagnetische Wechselwirkung treibt den Kern auseinander, die starke Wechselwirkung hält ihn zusammen. Wobei diese Wechselwirkung – und dass die negativen Elektronen nicht in den positiven Kern stürzen –  ebenfalls Frequenzen, also Schwingungen sind.

Das hatte der geniale Physiker Max Planck schon herausgefunden: Ebenjene Schwingungen, die alles zusammenhalten und mit ihren jeweiligen Frequenzen das Orchester bilden, das die riesige Sinfonie des Universums erzeugt. Wir hören die Sinfonie, kennen bereits die Instrumente, aber wissen noch nicht, wer die Sinfonie geschrieben hat und wer sie spielt.

„Wenn Du das Universum verstehen willst,
denke in den Begriffen Energie, Frequenz und Schwingung“

Nikola Tesla

Wir sitzen mittendrin im Universum, und zwar in dem Frequenzfeld unserer Galaxie, dem unseres Sonnensystems und dem unserer Erde mit Mond. Und natürlich dem Frequenzfeld der anderen Planeten (vielleicht ist Astrologie doch keine reine Spinnerei?). Unsere Sonne schwingt im Universum mit 150 MHz (Megahertz). Interessanterweise schwingt die DNA auch in dieser Frequenz. Die Erde hat ein paar verschiedene Frequenzen, die zusammen eine stehende Welle um die Erde bilden, das sind die Schumann-Resonnanzen. Eine sehr wichtige davon liegt bei 7,83 Hertz. Das ist die Frequenz, die das Gehirn erzeugt bei tiefer Meditation und bei bestimmten Traumphasen. Die alten Meister der Meditation fühlten sich dann eins mit dem Kosmos und „erkannten“ das „Sein“.

Dann gibt es noch die Frequenz von natürlichem Quellwasser. Die liegt bei 22,5 Hertz. Darauf kommen wir noch zurück.

Alles ist Schwingung.
Ändere Deine Schwingung und es ändert sich Dein Leben.

Paracelsus

Wasser: Der Stoff, aus dem das Leben ist

Wasser ist ein Wunderding. Es ist die Lebensmatrix für Zellen, aus denen alles, was lebt, besteht. Der Anteil des Wassers unserer menschlicher Körper liegt bei 60 % (alter Menschen) bis 80 % (Kinder). Seine Rolle für das Leben ist ungeheuer wichtig und wir beginnen gerade erst, sie zu verstehen.

Eine Studie der Universität Princeton aus 2017 unter Studienleiter Pablo D. Debenedetti beschäftigte sich mit der Frage, worin genau die Fähigkeit des Wassers, die „Matrix des Lebens“ zu sein besteht – und ob dieser Ausnahmestoff diese Aufgabe nur auf dieser Erde und nur unter diesen Bedingungen seine Rolle wahrnimmt, oder ob es im wahrsten Sinne diese Aufgabe „universell“, also im gesamten Kosmos hat.

Dazu wurden die vielen verschiedenen und sehr subtilen Rollen des Wassers in lebenden Zellen betrachtet. Dabei wollten die Wissenschaftler weder eine mythisch-essentielle Sichtweise einnehmen, noch die rein „chemische“ Sichtweise, die Wasser einfach nur als ein Lösungsmittel ansieht.

Unstrittig und bekannt ist, dass Wasser unabdingbar am „Leben der Zelle“ beteiligt ist und dass es aufgrund seiner außergewöhnlichen Eigenschaften als komplexer, strukturierter und dynamischer Flüssigkeit für Aufgaben erfüllt und wie es sich dabei verhält. Und die Wissenschaftler stellten verblüfft fest (locker formuliert): Eigentlich hatten wir keine Ahnung, WAS das Wasser kann und was es mit unseren Zellen und mit unserer DNA macht.

Eine Wasserhülle aus hexagonalem Wasser hat einen direkten Einfluss auf die Funktion dieser DNA und die Gene – und damit auf die Chromosomen, auf denen unsere Erbanlagen, unser Eigenschaften, unser individuelles Menschsein, Krankheit und Gesundheit liegt. Bild: Fotomontage Niki Vogt, Hintergrundbild DNA: pixabay, Hexagonalstruktur: AlexanderAIUS, Bildlizenz: CC BY-SA 3.0 (Ausschnitt), Chromosomen (rot):Wikimedia Commons, Bolzer et.al. (2005), PloS unter CC BY-SA 2.0 de (Ausschnitt).

So zeigte sich, dass Wasser ganz außergewöhnlich viele verschiedene Strukturen mit seinem Einfachen Molekül H2O bilden kann, manche nur für extrem kurze Zeit, andere sehr stabil. Diese Strukturen ermöglichen erst viele der biochemischen Prozesse, manche übertragen Informationen.

Da jede chemische Verbindung, die Atome und Moleküle eingehen, immer nur über Elektronen, funktionieren und nie (außer bei Zerfall von überschweren Atomkernen, wie Uran und nuklearen Reaktionen in AKWs oder Atombomben) über die Kerne abgewickelt werden, gibt das Wasser die nötigen Elektronen ab. Um Oxidationen zu verhindern aber auch Protonen, die die aggressiven Elektronen „einfangen“. Daher kann Wasser in der Zelle auch elektrostatische Wechselwirkungen in Gang setzen oder stoppen. Es kann so etwas Ähnliches, wie seinen Aggregatzustand blitzartig hin und zurück-schalten. Und fast ehrfürchtig und mit wissenschaftlicher Untertreibung schreiben die Forscher:

„Ist es nicht bemerkenswert,
dass eine einzige und scheinbar ziemlich einfache molekulare Substanz
(wie Wasser) all diese Dinge leisten kann?
So gesehen scheint Wasser etwas Besonderes zu sein.“

Wir wissen heute auch, dass Wasser in Menschen, Tieren und Pflanzen der „Pfleger und Diener“ der DNA ist. Die DNA liegt immer in einer Hülle aus hexagonal strukturiertem Wasser. Diese Struktur des Wassers ist seine natürliche Idealform und macht all die Wunder des Wassers für das Leben überhaupt erst möglich. Dieses hexagonale Wasser ermöglicht es der DNA, überhaupt zu funktionieren.

Die DNA liegt nämlich nicht nur einfach untätig im Zellkern herum, bis sich die Zelle teilt. Sie reagiert vielmehr ständig auf alle möglichen Anforderungen.

Die Erbanlagen selbst machen nur einen kleineren Teil der DNA aus. Der größte Teil der DNA schien der Forschung lange Zeit ein unnütz mitgeschlepptes Überbleibsel aus der Evolution zu sein, einfach Junk-DNA (Müll-DNA).

Heute weiß man: Es ist ein in Jahrmillionen entwickeltes „Archiv“, aus dem im Bedarfsfall mittels einer Art „Enzym-Schere“, ein Abschnitt mit dem entsprechenden Programm herauskopiert werden kann, um dann zur Anwendung in die aktive Sektion der DNA hineinkopiert zu werden – und die DNA handelt dann entsprechend. Zum Beispiel mit Fieber, wenn wir wir eine Infektion „niederkochen“ müssen.

Ist das Problem bewältigt, wird das „Sonder-Hilfsprogramm“ wieder herausgeschnitten und entsorgt. Dieser Vorgang, wie auch die Teilung der DNA zur Teilung der Zelle funktioniert nur mithilfe der Hexagonal-Wassertasche um die DNA herum. Wir brauchen also zum Leben in unserem Körper hexagonal strukturiertes Wasser.

Hexagonales Wasser: Eigentlich ein Kristall, und eigentlich die Mutter des Lebens

Interessant ist, dass vor allem hexagonal strukturiertes Wasser eine große Rolle spielt.

Das ist der vierte Aggregatzustand des Wassers. Anders als andere Stoffe gibt es tatsächlich bei Wasser nicht nur gasförmig, flüssig und fest, sondern das flüssige Sechseck-Ring-Kristallgitter, was man hexagonales Wasser oder EZ-Wasser nennt.

Der Wasserforscher Gerald Pollack von der University of Washington stellte fest, dass immer da, wo Wasser sich natürlich strukturieren kann, in artesischen Quellen, beim Übergang von Dampf in Wasser (Regen) oder Dampf/Wasser in Eis (Schnee) nimmt es diese hexagonale Struktur ein, die zwischen Eis und flüssig zu sein scheint und eine fast gelartige Textur aufweist. Das tut das Wasser übrigens immer da, wo es eine Oberfläche bildet.

Das ist lang bekannt, nur hat man es nicht hinterfragt. Man sah nur, dass Wasserläufer auf dem Wasser laufen können und dabei kleine Dellen in die Wasseroberfläche drücken. Oder das Wasser auf Oberflächen, die hydrophob sind, wie Kohlblättern, Lotus oder samtartigen Stoffen aus Kunstfasern fast kugelförmige Perlen bildet, weil es diese Art Haut auf seinen Grenzflächen bildet. In diesem Zustand ist das Wasser eine Art flüssiger Kristall – und schwingt mit 22,5 Hertz.

Alles ist Energie!
Gleiche Dich der Frequenz der Realität an, die Du möchtest
und Du kreierst diese Realität.
Das ist keine Philosophie. Das ist Physik.
Albert Einstein

An bestimmten, organischen Oberflächen macht das Wasser dasselbe – und diese Oberflächen haben wir im Körper überall, in jeder Körperzelle. Dort wird es hexagonal strukturiert, ändert seinen pH-Wert, verändert seinen elektrischen Widerstand und nimmt Infrarotlicht auf.

Laut Prof. Pollack arbeitet das hexagonale Wasser durch den Infrarot-Anteil des Sonnenlichtes wie eine Art Batterie. Es speichert Energie und gibt sie wieder ab. Nur so können die biochemischen Vorgänge in den Zellen, sowie die Zellmembranen und unsere DNA überhaupt erst funktionieren.

So wissen wir heute, dass die Kraftwerke unserer Zellen, die Mitochondrien ohne hexagonales Wasser gar nicht arbeiten können, weil sie ohne dieses die „Energiewährung“ des Körpers, das ATP (Adenosintriphosphat) nicht herzustellen in der Lage sind. Auch in unserer Blutbahn sorgt hexagonales Wasser für einen reibungslosen Durchfluss und hohen Sauerstoffgehalt.

Denn eine Eigenschaft des hexagonalen Wassers ist, dass in dem Gitter wesentlich weniger Wasserstoffatome eingebaut sind, als Sauerstoffatome – und daher für hexagonal strukturiertes Wasser die Formel H2O nicht mehr stimmt, denn wer sich die Sechseckringe des hexagonalen Wassers ansieht und einmal durchzählt, stellt fest, dass in dieser Anordnung nicht ein Sauerstoffatom auf zwei Wasserstoffatome kommt, sondern gleichviele Sauerstoff und Wasserstoffatome vorhanden sind.

Ringstruktur des hexagonalen Wassers. Die großen Kugeln stellen Sauerstoffatome dar, die dunklen kleinen sie Wasserstoffatome. Bild: Arthur Tränkle

Und: Das EZ-Wasser ist negativ geladen (es hat ja Protonenkerne hinausgeworfen, um diese Ring-Struktur einzunehmen). Es hat also enorm viel mehr Elektronen für die nötigen biochemischen Reaktionen der Proteine zu bieten.

Dieser Elektronenüberschuss des hexagonalen Wassers ist auch der Turbo für die Nervenbahnen, denn an den Übergangsstellen von einer Nervenzelle zur anderen springt das Signal biochemisch-elektrisch über – und dazu braucht es Elektronen.  Dieses neue Wissen hat enorme Auswirkungen: Alle Vorgänge in allen anderen Lebewesen) können durch diesen vierten Aggregatzustand „hexagonales Wasser“ mit einem neuen Ansatz erforscht und völlig neu erklärt werden.

Und noch etwas stellt die die Arbeit Prof. Pollacks fest:

„Jüngste Beobachtungen haben ein unerwartetes Merkmal von Wasser neben hydrophilen Oberflächen gezeigt: das Vorhandensein einer breiten Grenzflächenzone, die gelöste Stoffe ausschließt. Die Ausschlusszone ist geladen, während das Wasser dahinter entgegengesetzt geladen ist, was ein batterieähnliches Merkmal ergibt. Die Batterie wird durch absorbierte Strahlungsenergie betrieben.“

Alle Lebewesen, auch der Mensch kann in seinen Zellen an den Oberflächen aus „normalem Leitungswasser“ Hexagonales Wasser machen. Doch dafür muss er wieder Energie bereitstellen und den Wasserstoff-Protonenkern-Müll entsorgen, der für oxidativen Stress sorgt. Denn die aus dem Kristallgitter herausgestoßenen, positiv geladenen Wasserstoffkerne reißen negativ geladene Elektronen aus dem Gewebe, und das muss der Körper wieder reparieren.

Gletscherwasser besitzt einen sehr hohen Anteil an hexagonal strukturiertem Wasser

Wie komme ich denn zu diesem hexagonalen Wasser?

Gletscherwasser, Schnee, unbelasteter Regen hat – naturgegeben – einen immens hohen Anteil davon und Heilquellen oder natürliche Quellen aus tiefem Gestein. Aber das muss man sich ersteinmal beschaffen. Es gibt aber eine Lösung, die das Jahrhundertgenie Nikola Tesla gefunden hat. Es gibt Frequenzen, die genau das mit Wasser bewerkstelligen.

Da, das Wassermolekül ein Dipol (kleiner Magnet) ist, weil das Sauerstoffatom negativ geladen ist, (da es stärker ist als der kleine Wasserstoffkern, zieht die Elektronen ja an sich, und die Protonen-Wasserstoffkerne sind der andere Pol) reagiert das Wasser stark auf Frequenzen. Ein Tesla-Oszillator mit den geeigneten Frequenzen kann also jedes Wasser in seinem Einwirkungsbereich in hexagonales Wasser wandeln. Also auch in unserem Körper, in Pflanzen und Haustieren. Heutzutage sind das auch nicht mehr diese riesigen Apparaturen, sondern handliche Geräte.

Das ganze Haus eine lebensfreundliche Oase!

Kann man denn alles Wasser im Haus hexagonal strukturieren? So dass vom Trinkwasser über die Dusche und das Aquarium, von den Menschen bis zu den Haustieren und Pflanzen alles so strukturiert ist, dass es optimal lebensfreundlich und in Harmonie mit den Frequenzen des Universums eine Einheit bildet. Man kann. Mit Tesla@Home. Dieses kleine Gerät nutzt unter anderem die drei anfangs erwähnten Ur-Frequenzen zur „Rekalibrierung“ aller lebenden Organismen und optimiert das Wasser in diese hexagonale Form. Das energetische Wasser kann Informationen, Schwingungen, Signale und Nährstoffe effizienter übermitteln als gewöhnliches Wasser.

Ein Haus überall mit hexagonalem Wasser versorgt, schwingt im Einklang mit den Frequenzen des Wassers, der Erde und der Sonne –  und der eigenen DNA.Eine Fußbodenheizung wirkt dabei, wie ein Verstärker.

Ein spezielles, kleines Gerät für die ins Haus führende Wasserleitung und Felder, die im ganzen Haus das Wasser überall hexagonal strukturieren schafft eine harmonische, lebensfreundliche, wohltuende Insel in der Frequenz-Kakophonie der heutigen Welt. Das Wasser, was in so vielen Lebewesen und Dingen steckt, auch in den Lebensmitteln im Kühlschrank und den Vorräten im Keller wird davon erfasst. Ablagerungen im Haus-Wasserrohrsystem werden spürbar reduziert. Das Wasser für den Garten vitalisiert und macht sich mit gesunden, prächtigen Pflanzen bemerkbar. Der Gartenteich wimmelt vor Leben. Eine Dusche wird zum erquickende Sommerregen. Charakteristisch für hexagonales Trinkwasser ist außerdem der besonders weiche Geschmack, welcher von den meisten Menschen als sehr angenehm wahrgenommen wird.

Alle Wasserleitungen und Rohre, auch die der Fußbodenheizung, führen nur noch hexagonales Wasser mir seiner Lebensfördernden Eigenfrequenz. Eine ganz besondere Wirkung geht in einem Haus mit Tesla@Home von so einer Fußbodenheizung aus, die mit Wasserleitungen betrieben wird. Das sind große Flächen, die ähnlich wie ein Trommelfell, die Schwingung des hexagonales Wassers aufnehmen und samt der Wärme in den Raum abgeben. In diesem Raum wachsen Pflanzen besser und fühlen sich Mensch und Tier ganz besonders wohl. Kein Wunder, denn wo man geht und steht läuft man auf und in einem positiven Lebensfeld.

Arthur Tränkle ist Unternehmer, Autor, Referent, Forscher und Entwickler.

Seit Jahrzehnten beschäftigt sich Arthur Tränkle mit der Vielfalt von Frequenzen und deren Wirkung auf Zellen.

Auch hat er sich während dieser Zeit mit der Wasservitalisierung auseinandergesetzt und sich ein großes Fachwissen aneignen können.

Er ist mittlerweile ein hochgeschätzter und bekannter „Tesla- und Lakhovsky-Experte“ und hat einen außerordentlich effektiven, handlichen, zum persönlichen Gebrauch geeigneten Tesla-Oszillator entwickelt.

Wer mehr wissen möchte: Arthur Tränkle gibt Ihnen gerne Auskunft.

500 Betten für junge Krieger. Kassandra weint …

und Lieschen Müller wundert sich

Meine Mama hat immer gesagt, dass Besuch wie Fisch ist. Nach drei Tagen fängt er an, zu stinken. Deshalb wundere ich mich ein bißchen, dass für 500 junge Männer aus Macholändern wie Irak, Syrien, Afghanistan oder der Türkei extra in einer Messehalle Betten und Duschen gebaut werden. Heißt das, sie werden länger bleiben als drei Tage? Dass wir in das Jahr 2015 zurückversetzt werden, als meine Schwestern in den Talk Shows Tag und Nacht beteuerten, dass diese geflohenen Männer eine Bereicherung für uns wären? Dass wir diese Menschen dringend bräuchten? Für unsere Renten, für unsere Krankenhäuser, aus Solidarität, aus Mitgefühl und so weiter und so fort?

Damals wie heute habe ich folgende, bescheidene Frage: Passen diese kriegerischen Söhne wirklich zu unseren sanften Jungs, die von klein auf lernen, Frösche über Straßen zu tragen?

Ich komme auf diese Frage, weil mich meine Mama auf eine gute Schule geschickt hat. Dort habe ich in den 1970ern im Biologieunterricht gelernt, dass die Persönlichkeitsentwicklung und Prägung des Charakters spätestens mit 12 Jahren abgeschlossen und danach Hopfen und Malz so ziemlich verloren ist.

Und so zweifle ich ein winziges Bisschen daran, ob die Wüstensöhnchen sich noch ändern können oder gar lernen möchten, den Haushalt für unsere emanzipierten, deutschen Frauen zu führen. Indessen weiß ich als gut erzogene, feministische Schwester natürlich nur allzu gut, dass meine Überlegungen auf ziemlich tönernen Füßen stehen, hat doch mein Vorbild Katrin Göring-Eckardt schon 2015 gesagt, dass sie sich auf die Veränderungen in Deutschland freut.

Und weil Katrin Göring Eckardt zwei Brüste hat, halte ich als Frau zu ihr, egal, was sie sagt. Denn so haben schließlich die Männer jahrhundertelang ihre Macht erhalten. Selbst wenn ihr Kumpel so blöd war, dass es gekracht hat, haben sie ihn geschützt, weil er untenrum – Sie wissen schon – ein Dindong hatte. Diese Methode hat sich bewährt und daher wende ich sie ebenfalls an, wie all die anderen aufgeklärten Frauen in Deutschland. Ich stehe fest an der Seite meiner Schwestern in der Politik, denn zweifelte ich nur eine ihrer Aussagen an, würden wir unsere schwer erkämpfte Macht riskieren und augenblicklich wie die Mütter und Schwestern dieser armen Flüchtlinge wieder barfuß mit dickem Bauch als Hausklavin in der Küche enden. Da sei die Göttin vor – und so vertraue ich blind meinen allwissenden Talkmasterinnen (Anne Will, die Lesbe, mit dem faltenlosen Gesicht – ist sie nicht süß?), denn sie streiten für den Machterhalt von allen Frauen in Deutschland. Wenn sie sagen, dass sich unter diesen Männern unbegleitete Minderjährige ohne Mama befinden, dann glaube ich ihnen. Außerdem berühren sie mein ausgehungertes Mutterherz – so viele Jungs ohne Mama und Papa – weil ich eigene Kinder wegen des CO2-Ausstoßes eingespart habe.

Meine Mama wiederum hat jedoch immer gesagt, dass ein Minderjähriger, der so starken Bartwuchs wie ein ausgewachsener Mann hat, der spricht wie ein ausgewachsener Mann, der sein Dingdong vor sich herschiebt wie ein ausgewachsener Mann und Muskeln wie ein ausgewachsener Mann hat, auch ein ausgewachsener Mann ist und damit charakterlich bereits voll geprägt ist. Eine Zeitlang habe ich also mit mir gehadert, was denn nun letztlich stimmt, bis mir ein vollbärtiger Flüchtling sein Messer an meine Kehle gesetzt und mich von seiner Minderjährigkeit überzeugt hat. Seitdem glaube ich jedem Flüchtling unbesehen, wenn er sagt, dass er minderjährig sei. Er schaut dann kurz auf die Narbe an meinem Hals und und schon mache ich meine Geldbörse auf. Danach versuche ich allerdings, mich so schnell wie möglich aus dem Staub zu machen. Denn meine Mama hat mir vor 40 Jahren auch gesagt, „Ich habe Dich nicht großgezogen, damit Du Dich mit fremden Männern herumtreibst“, obwohl damals noch gar nicht so viele Männer dieser Sorte im Lande waren. Und als ich in meiner Jugend nachts nicht zur vereinbarten Zeit zu Hause war, musste ich eine Woche lang Zusatzküchendienst ohne Spülmaschine für meine 5 Geschwister und Eltern schieben. Aber, was soll‘s? Stundenlanges Spülen ist immer noch attraktiver als tot im Straßengraben zu liegen … oder etwa nicht?

Apropos Graben und Schützengraben. Mein Papa war ja in der Armee. Und er kennt sich mit Soldaten aus. Wenn mein Papa seine Gewehre geputzt hat, dann hat er vor Freude vor sich hingepfiffen. Wenn er mit der Schrotflinte auf die Hühner meiner Oma geschossen hat, dann hat er irre gen Himmel gelacht. Und wenn er seine Kampfmesser gewetzt hat, dann haben wir uns alle in die hintersten Ecken verkrochen. Wie mein Papa kenne ich mich daher auch mit Soldaten aus. Denn der Krieg hat bei uns gewohnt. Ich kenne seine Gewalt. Ich kann den Angstschweiß sehen, der aus den Poren tritt und ich kann seinen fauligen Atem riechen.

Wenn ich daher in der Stadt junge Iraker mit Rucksack im Park lungern sehe, wenn junge Afghanen an mir vorübermarschieren, wenn ein Syrer mich im Vorbergehen drohend anblickt und ich die nackte Verachtung in seinen Augen lese, dann bin ich wieder bei meinem Papa, durch dessen Körper Kriegsschrapnelle wanderten, neben dem John Wayne wie ein Waisenkabe wirkte und der eines Tages bei einem Sturz sein halbes Knie an einer Stahlkante abrasierte und so tat, als wäre nichts geschehen.

Deshalb meine vorsichtige Frage: Wenn Syrer und Iraker im Krieg geboren wurden, wenn Afghanen und Türken nichts anderes als Kampf kennen, wenn diese jungen Männer also wie Soldaten laufen, wie Soldaten sprechen und wie Soldaten riechen; wenn sie Krieg atmen, ihre Muskeln aus Stahl sind, und sie wie gehetzte Tiere stets auf dem Sprung sind; wenn also all diese Männer aus Kriegsländern in einer Heeresstärke von 500 Mann in einer Messehalle untergebracht werden, wovon sprechen wir dann? Von jungen Flüchtlingen, oder von Soldaten? Von einer Messehalle, oder von einer Kaserne?

Evelyn De Morgan, Die verzweifelte Kassandra vor der brennenden Stadt Troja (1898), London De Morga

Ich stelle diese Frage, weil mich das Heer an Soldaten ohne Uniform an das riesige Holzpferd erinnert, das die Griechen den Trojanern als Geschenk hinterlassen hatten. Kassandra, die Seherin, warnte die Trojaner vor der Hinterlist der Griechen. Doch keiner hörte auf sie – sie wurde sogar für verrückt erklärt und von allen wegen ihrer miesepetrigen Behauptungen gemieden. Und so zogen die Trojaner das Holzpferd in ihre Stadt hinein. Und im Bauch des Pferdes warteten schon die Soldaten der Griechen und öffneten ihrem Heer des Nachts die Tore der Stadt. Und so kam es, wie es kommen mußte – Trojas Untergang war besiegelt.

Und so komme ich nun zu meinen beiden letzten Fragen: Wer wäre heute im Bauch des hölzernen Pferdes? Fremde Soldaten oder meine Schwestern, die es doch so gut mit mir meinen?

Vielleicht können Sie mir ja weiterhelfen, denn bei diesen Fragen bekomme ich regelmäßig einen Knoten im Kopf und mir wird ganz schwindelig, denn ich weiß dann gar nicht mehr, was ich noch glauben soll. Meine Schwestern und ich halten doch zusammen. Die letzten Jahrzehnte sind wir doch durch dick und dünn gegangen und haben so viel erreicht. Jede Frau  – sogar die Fetten – kann jetzt bis ganz nach oben kommen. Aber dann sind da meine Mama und mein Papa, die mir all diese anderen Sachen zu Bärten und Soldaten erklärt haben.

Wissen Sie, ich will doch nur gut leben und möglichst wenig selber denken. Daher hätte ich gern eine einfache Antwort auf all diese Fragen, damit meine drei Gehirnzellen und ich wieder gut schlafen können.

Über Zuschriften – bitte nur Positive – zu diesem Thema freut sich sehr

Ihr Lieschen Müller

Es wird eng für Ursula von der Leyen – wie ein Sonderausschuss eine Lawine auslöst

Von Christine Anderson (MdEP).

Wenn man Personenkreisen, die für gewöhnlich lieber im Hintergrund agieren, wiederholt kräftig auf die Füße tritt, muss man auf Reaktionen gefasst sein. Dies ist aktuell der Fall bei meiner Arbeit im EU-Sonderausschuss zur Corona- Pandemie [COVI].

Dort war es mir bereits im letzten Jahr gelungen, ein Bündnis aus kritischen Abgeordneten verschiedener Mitgliedsstaaten und unterschiedlichen politischen Strömungen zu schmieden, welches seither öffentlich unter dem Namen „Team Freedom“ auf diversen Pressekonferenzen auftritt und regelmäßig aus dem Ausschuss berichtet.

In den letzten Wochen haben wir dort die Daumenschrauben während den Befragungen von unterschiedlichen Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft so weit angezogen, daß nicht nur die Ausschussvorsitzende der belgischen Sozialdemokraten die Kontrolle über das intern gewünschte Narrativ verlor, sondern auch hochrangige Vertreter der Pharmaindustrie öffentlich ins Straucheln gerieten und zum Schluss sogar, wie im Fall des Pfizer CEO Alfred Bourla, – offenbar aus Angst vor den Fragen – die Teilnahme komplett verweigerten. Schließlich brach – auch aufgrund meiner beharrlichen Öffentlichkeitsarbeit – eine Ereignis-Lawine los, welche nun geradewegs auf EU- Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zusteuert, mit der EU-Staatsanwaltschaft (EPPO) im Schlepptau, welche jetzt erste Ermittlungen zur Vergabepraxis der EU-Impfstoffverträge aufgenommen hat. [1]

Ebenfalls Gegenstand der Untersuchungen sind zudem offenbar auch die gelöschten SMS zwischen Ursula von der Leyen und Pfizer Chef Bourla. Selbst die sozialdemokratische Ausschussvorsitzende Kathleen Van Brempt – mir der ich schon so einige Schlagabtausche im Gremium hatte – gibt sich nun auf Twitter zumindest vordergründig aufklärungswillig. [2]

Das Imperium schlägt zurück?

Selbstverständlich habe ich alle meine Aktivitäten innerhalb des Ausschusses über meine Social-Media-Kanäle stets in die breite Öffentlichkeit getragen. Über Facebook, YouTube und Telegram erreichten diese Videos zuletzt ein Millionenpublikum. Dies hatte jedoch Folgen. Als ich zusammen mit „Team Freedom“ im September die Vizepräsidentin von AstraZeneca für Europa und Kanada derart in die Mangel nahm, daß diese außer Stottern nichts mehr herausbrachte, trat plötzlich YouTube auf den Plan. Mit der Behauptung „medizinische Fehlinformationen“ zu verbreiten, wurde mein Video direkt gelöscht und eine erste Verwarnung ausgesprochen. [3]

Wenige Tage später wurde dann ein weiteres, schon etwas älteres Video aus dem EU-COVID-Sonderausschuss „entdeckt“ und ebenfalls wegen sog. „medizinischer Fehlinformationen“ gelöscht, inkl. 2. Verwarnung und Posting-Sperre für 14 Tage. [4]

YouTube drohte mir nun offen damit, daß man meinen Kanal vollständig und endgültig löschen werde, sollte noch ein weiteres „unpassendes“ Videos bei mir festgestellt werden.

David gegen Goliath?

An diesem Punkt musste ich meine Rechtsanwälte aktivieren. YouTube wurde in beiden Fällen zur Wiederherstellung der Videos sowie Rücknahme der Verwarnungen aufgefordert. Außerdem solle YouTube seine Definitionen von „medizinischen Fehlinformationen“ offenlegen.

Goliath und die Rolle rückwärts

Nun wurde es wirklich spannend. Zwei Tage nachdem das erste Anwaltsschreiben bei YouTube eintraf, war ganz plötzlich – und wie von Geisterhand – das entsprechende Video wieder online und die zugehörige Verwarnung verschwunden. Wenige Tage später, direkt nach dem zweiten Anwaltsschreiben, war dann auch das andere Video wieder abrufbar und die zweite Verwarnung ebenfalls zurückgenommen.

Interessant ist, daß sich YouTube bis heute nicht zu dem Vorgang geäußert hat. Keine Erklärung, keine Entschuldigung, keine Informationen. Von außen betrachtet erscheint alles so, als wäre nie etwas geschehen. Lediglich an den stark unterschiedlichen Aufrufzahlen zwischen deutscher und englischer Version erkennt man noch, daß die deutschen Versionen dieser Videos zwischenzeitlich gesperrt gewesen sein mussten. Doch damit war es noch nicht vorbei.

Die Lawine rollt und das Messer fällt

Am 19.10.2022 folgte dann das Video der neusten Pressekonferenz von „Team Freedom“. Pfizer CEO Albert Bourla war zuvor nicht vor dem Sonderausschuss erschienen, SMS zwischen ihm und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen waren verschwunden und die EU-Staatsanwaltschaft hatte mit Ermittlungen zu den Impfstoffverträgen begonnen. [5]

Als Ergebnis sperrte YouTube sofort das gesamte Video der Pressekonferenz und verwarnte mich erneut wegen eines angeblichen „Verstoßes gegen die Community-Richtlinien“, inkl. neuer Posting-Sperre.

Zwei Tage später ruderte YouTube plötzlich zurück. Noch bevor ein drittes Schreiben meiner Rechtsanwälte das Unternehmen erreichte, war über Nacht das Video der Pressekonferenz wieder online gestellt und die zugehörige Verwarnung entfernt worden.

Diese mehrfachen Sperrungen und Drohungen werden vermutlich kein Zufall sein. Zumal sie ausgerechnet in dem Moment anfingen, als mit dem öffentlichen Totalausfall der AstraZeneca Repräsentantin vor dem Sonderausschuss, das offizielle Corona-Narrativ zusammenzubrechen begann.

Nachdem aufgrund des monatelangen hartnäckigen Drucks durch meine Arbeit und die meiner Kollegen von „Team Freedom“ innerhalb des EU-Sonderausschusses nun sogar die EU-Staatsanwaltschaft aktiv geworden ist, scheint man bei YouTube möglicherweise nicht mehr bereit zu sein, in ein fallendes Messer zu greifen und stellte das zuvor gelöschte Video der Pressekonferenz vorsorglich wieder online. Intransparenz und Verschleierung finden sich nicht nur innerhalb der EU-Machtzirkel, sondern auch in der Unternehmenskultur global agierender Medienplattformen. Es ist gerade dieser elitäre polit-mediale Komplex, der uns Bürgern, unserer Freiheit und der Demokratie insgesamt feindlich gegenübersteht.

Gegen das Schweigekartell – Die Karten auf den Tisch

Doch genau diese Intransparenz kann und werde ich weder als freier Bürger noch als Abgeordnete und Volksvertreterin akzeptieren. Deshalb haben meine Anwälte YouTube nun eine letzte Frist zur Herausgabe ihrer sog. „Richtlinien zu medizinischen Fehlinformationen“ gesetzt. Sollte diese Frist ungenutzt verstreichen, werde ich vor Gericht Klage gegen YouTube einreichen.

Ich lasse mich nicht zum Schweigen bringen. Dies entspricht erstens nicht meiner Persönlichkeit und zweitens auch nicht meinem Verständnis von einem EU-Abgeordneten als Volksvertreter. Wer das dennoch versucht, muss wesentlich mehr auffahren, als irgendwelche selbstgestrickten Regeln, die so geheim sind, daß niemand sie sehen darf.

Über die künftigen Entwicklungen in dieser Angelegenheit werde ich Sie, liebe Leser, selbstverständlich weiter auf dem Laufenden halten und würde mich sehr freuen, wenn Sie mir und meiner Arbeit im EU-Parlament auch weiterhin in Interesse verbunden bleiben.

Es grüßt Sie herzlich,
Ihre Christine Anderson, MdEP

____
https://christineanderson.eu/

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Links:
[1] https://archive.ph/bbTpb
[2] https://archive.ph/fNKjW
[3]
https://youtu.be/awLzk_H9Hy0
[4] https://youtu.be/Q004P8pEjbE
[5] https://youtu.be/fTuGXWBv5JY

Rüge im Gesundheitsausschuss

Erneut hatte ich im Gesundheitsausschuss vom 9.11.2022 die Möglichkeit, zwar nicht den Gesundheitsminister, aber zumindest wieder Herrn Staatssekretär Edgar Franke zu befragen. Bevor es dazu kam, erhielt ich jedoch eine Rüge der stellvertretenden Ausschussvorsitzenden.

Bild: Netfund

Ich hatte zu Beginn einem jungen Mann, der sich hinter einer Maske versteckte, geraten, die Maske abzusetzen. Dieser berichtete der stellvertretenden Ausschussvorsitzenden entsetzt davon.

Endlich gab es einen Vorwand, die AfD zu kritisieren. Frau Kappert-Gonther erklärte, dass das Masketragen für jeden freiwillig und eine solche Bemerkung wie von mir übergriffig sei. Ich konterte damit, dass es sich lediglich um eine ärztliche Empfehlung gehandelt habe.

Mein Rat hatte aber einen ernsten Hintergrund, den man aus der sich gleich anschließenden ersten Frage erkennen mußte.

Mikrofasern von Masken verursachen Knötchen in der Lunge

Professor Haditsch, Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie, hatte sich vor kurzem in einem Interview zu Lungentransplantationen während der Corona Zeit geäußert. Er sagte, dass man bei den entnommenen Lungen Granulome, also Knötchenbildungen, gefunden habe. Bei deren Untersuchung wurde festgestellt, dass die Auslöser dieser Knötchen Mikrofasern aus Masken waren. Er erläuterte in diesem Interview auch noch einmal, dass aus Gründen des Gesundheitsschutzes die Tragedauer der Masken ausdrücklich vorgeschrieben und diese arbeitsschutzrechtliche Zeitbegrenzung zwingend und verbindlich einzuhalten sei.

Ich fragte deshalb Herrn Franke, ob der Bundesregierung diese Tatsachen bekannt seien und warum man das medizinische Personal weiterhin zum Tragen einer FFP2-Maske zwingt, was ganz eindeutig gegen die Bestimmung des Arbeitsschutzes verstößt und letztendlich zur Selbstschädigung des medizinischen Personals führt.

Die Antwort? Keine.

Niemand war gewillt oder in der Lage, diese Frage zu beantworten.

Bei der 2. Fragerunde bezog ich mich auf eine große Oxford-Studie mit 12,9 Millionen Personen in England, Nordirland, Schottland und Wales. Sie zeigte auf, dass gut zwei Monate nach der ersten Impfung die Wahrscheinlichkeit an einem schweren Verlauf zu erkranken bei Geimpften höher als bei Ungeimpften war.

Die Bundesregierung hatte darüber keine Kenntnisse, immerhin aber Herr Cichutek vom PEI. Er interpretierte das Ergebnis so, dass man aufgrund dessen vor allem den älteren Menschen unbedingt den Booster empfehlen müsse. Er schlussfolgert also nicht, dass die Gentherapie nichts nutzt, sondern dass man einfach mehr davon braucht – mindestens alle 2 Monate eine!

Nach dem Motto, je mehr, desto besser, ist das auf jeden Fall für Pfizer und Co. eine gewinnbringende Sache.

Solche Aussagen sind sicher auch von der Meinungsfreiheit gedeckt, wie bei Herrn Lauterbach und seiner nebenwirkungsfreien „Impf“-Lüge.

Im übrigen wurden zum x-ten Male von den Altparteienabgeordneten schwere Impfkomplikationen komplett geleugnet. Wir, die AfD, würden damit nur Ängste schüren und die Menschen verunsichern.

Irgendwann jedoch wird man auch diese Tatsache nicht mehr ignorieren können, wie aktuell die Erkenntnis – von Herrn Lauterbach kürzlich selbst verkündet – dass Kinder keine Pandemietreiber waren.

Und dann kommt der Tag, an dem jeder Rechenschaft für seine Taten ablegen muß. Daran geht kein Weg vorbei.

Erstveröffentlichung: Klartext Christina Baum

Fachkraft im Bombenbau: 16-jähriger Tschetschene träumte vom Dschihad in Deutschland

Wieder so eine unverzichtbare Zukunftschance, die im Rahmen der Flüchtlingswelle als unbegleiteter Minderjähriger nach Westeuropa kam? 16, Tschetschene – da hat man wohl früher von einem eigenen Auto geträumt, endlich mal Geld zu haben und der Fan von einem großen Fußballclub zu werden. Stattdessen: Kontakte zu islamischen Terrornetzwerken, Anleitungen zum Bombenbau und der Traum, sich hier in Deutschland am Dschihad zu beteiligen. Einem solchen Goldstück wurde nun im österreichischen Salzburg der Prozess gemacht: 18 Monate sprangen dabei heraus, akute Gefährdungslage lautete die Anklage.

21 koptische Christen wurden im Februar (?) 2015 durch Kämpfer der Terrororganisation “Islamischer Staat” (IS) am Strand im Westen der libyischen Stadt Sirte enthauptet. Dieser Massenmord fand im Westen kaum Erwähnung. Verständlich. In Deutschland haben wir es nur mit herrenlosen LkWs zu tun, die in Menschenmengen fahren oder mit 16-jährigen Afghanen, die zu jung sind, zu verstehen, dass man 11-jährige Mädchen nicht vergewaltigen sollte. Foto: Bildschirmaufnahme des Enthauptungsvideos.

Dabei lesen sich die Geschichten dieser islamischen Gefährder-Jugendlichen längst nicht mehr wie die Einzelfälle. Wie viele solche Individuen mittlerweile unter uns leben, ist gar nicht abzuschätzen. Nicht wenige, die einfach nur als Schläfer agieren, um über Jahre hinweg normal und friedlich in Deutschland zu verweilen, um dann aber von einer Sekunde auf die nächste abrufbar zu sein.

Was über den 16-Jährigen bekannt ist: Kontakte zum Islamischen Staat IS und die Bereitschaft in einschlägigen Chats, sich am Dschihad in Deutschland beteiligen zu wollen. Ungefähr tausend belastende Dateien fanden die Ermittler auf dem Smartphone des Jugendlichen. Unter anderem hatte dieser nicht nur islamisches Propagandamaterial, sondern auch die Anleitung zum Bau von Splitterbomben und Gewaltvideos im Internet verbreitet. Dort nannte er sich gern den „Mudschahid vom Kaukasus“. Sogar das FBI war in den Fall involviert. In besonders schrecklichen Videos wird mit Köpfen Fußball gespielt, in diversen Liedern die Ermordung von Ungläubigen verherrlicht. Der Angeklagte bedauerte es zudem, in Europa verweilen  zu müssen und würde lieber im Kalifat leben.

Vor Gericht kamen dann Sprüche wie dieser zu Tage: „Ich wollte in den Dschihad ziehen. Ich dachte, dass beim IS gute Menschen sind.“ Der Kontakt dorthin soll bereits mit 14 und über Instagram entstanden sein. Der Tschetschene bekam Propagandavideos zugespielt und lebte schnell einen Sinneswandel durch. Nur kurz darauf soll er selbst Skizzen von Enthauptungen gefertigt haben. Der Jugendliche fing zudem an, sein eigenes Propagandamaterial herzustellen, beschäftigte sich intensiv mit Waffen, Munition und Sprengkörpern. Immerhin: Die gutmenschliche Verteidigung hatte ein Jugendcoaching, Bewährungshilfe, gute Freunde und den Besuch einer höheren technischen Lehranstalt (HTL) gefordert – wohl, um diesem angeblich so armen Menschen nicht die Zukunft zu verbauen.

Alex Cryso

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