Montag, 3. Oktober 2022
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Romantisches Integrationsmärchen von hässlichem Antisemitismus befleckt

Von Alex Cryso

Frau mit Palästina-Flagge. Bild: Pixabay

In Zeiten grassierender Corona-Hysterie und bei allen Spaziergängen tut es Not, auch die Aktivitäten unserer muslimischen Neubürger nicht ganz aus den Augen zu verlieren. Es lohnt sich, wie ein Fall aus Gelsenkirchen beweist. Und auch, nicht länger an die sozialromantischen Multikulti-Märchen zu glauben, die Integration versprechen und nur menschliche Niederungen offenbaren. Eigentlich sollte ein historisch gebrandmarktes Land wie Deutschland weitaus vorsichtiger im Umgang mit den Juden sein, doch bei den hofierten Muslimen tritt abermals die Regel bestätigende Ausnahme in Kraft.

Was ist also nun schon wieder los im quietschbunten Bananenstaat? Bereits am 12. Mai 2021 hatte eine 19-jährige Muslima mit Namen Rabije B. an einer Hass-Demo vor einer Synagoge in Gelsenkirchen teilgenommen. Dort brüllte sie unter anderem „Scheiß Juden“ während der rund 180 Leute zählende islamische Protest (eine andere Zahl als den Hitlercode „18“ scheinen die orientalischen Fachkräfte ohnehin wohl nicht mehr zu kennen…) die üblichen Parolen von „Freiheit für Palästina“ bis hin zu „Kindermörder Israel“ skandierten. Die Demo selbst gilt als unangemeldet. Dennoch konnte der Umzug über zwei Stunden hinweg ungestört stattfinden, die städtische Polizei unternahm nichts obwohl der Strafbestand und die Bedrohungslage eindeutig waren. Die Stimmung wurde als „aufgeladen“ und „hasserfüllt“ beschrieben. Mit geballten Fäusten ging es gegen die Juden dieser Stadt. Noch in der selben Nacht wurde am Solinger Rathaus eine Israelflagge angezündet. Mit diesem Akt sollte wohl gegen die diplomatischen israelisch-deutschen Beziehungen protestiert werden, die am 12. Mai 1965 besiegelt wurden.  Man stelle sich vor, eine Haufen rechter Skinheads hätte dies getan: In den Parlamenten dieses Landes gäbe es noch heute Schweigeminuten und die ermahnenden Worte unserer gutmenschlichen Politiker würden nicht mehr verstummen.

Selbst Sinan Sat, Redaktionsleiter der Tageszeitung WAZ Gelsenkirchen, bemerkte, dass „Antisemitismus keine Meinung“ sei. Das jüdische Leben zu schützen wäre ein „Gebot der Menschlichkeit“. Nun musste sich Rabije vor dem Jugendschöffengericht in Gelsenkirchen verantworten. Dabei liest sich deren Vita wie das typische Integrationsmärchen aller Sozialromantiker von Wolke sieben: In Gelsenkirchen aufgewachsen, zur Toleranz erzogen, wohlbehütet aufgewachsen, das hiesige Bildungssystem mitsamt Abitur genossen, mit einem Vater als Vorsitzenden einer Moscheengemeinde.

Vor Gericht beteuerte Rabije trotz eindeutiger Videoaufnahmen ihre Unschuld. „Aus Neugier“ sei sie in den Strom der Demonstranten geraten, angeblich wollte sie Schulkameraden treffen. Aufgrund der Fahnen war zudem daraus zu schließen, dass es eine rege Beteiligung aus der Türkei, Tunesien und Syrien gab. Auch die ausgestreckte Faust und die Hassausrufe sind ihr in der Hitze des Gefechtes einfach mal so rausgerutscht. Interessantes Detail am Rande: Die Palästina-Fahnen waren Rabije auf beiden Wangen aufgemalt. Angeblich will die 19-Jährige trotz der Vorkommnisse Lehrerin werden: „Um Kindern beizubringen, dass Andersdenkende gleich welcher Religion oder Herkunft nicht gemobbt oder beleidigt werden dürfen.“ Gemeint ist damit wohl die heilige Kuh des Islam, schon jetzt dürfen sich die Kinder auf eine umfangreiche Indoktrinierung gefasst machen.

Wie so oft fiel das Urteil entsprechend milde aus: Eine Woche Dauerarrest in einer Jugendstrafanstalt, dazu eine Geldbuße in zehn Raten an eine jüdische Gemeinde. Der Eintrag ins Vorstrafenregister entfällt.

Wollten die Linken nicht den Hate Speech und die Hetze mal endlich eindämmen? Hier könnten Sie damit anfangen, doch stattdessen konzentriert sich dieser Linksstaat lieber auf Corona-kritische Spaziergänger. Viel besser wäre es jedoch, antisemitische Aufmärsche wie den alljährlichen Al-Quds-Marsch in Berlin zu verbieten. Doch dazu müssten unsere Islam-kuschenden Politiker endlich mal Rückgrat beweisen und die wahren Problemverursacher beim Namen benennen.

Alex Cryso

Links:

https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/antisemitische-demo-gelsenkirchen-100.html

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