Sonntag, 27. November 2022
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Der Ukraine-Konflikt – auch das Wetter sollte man nicht vergessen

Von Brig.General a.D. Dieter Farwick

Liebe Freunde ! Liebe Partner !

Es schwirren viele Gerüchte durch die Welt, ob und wann Russland die Ukraine angreift.

Der Aufmarsch der 100.000 Soldaten reicht nach meiner Auffassung nicht aus, um die Ukraine massiv anzugreifen.

Putin wird versuchen, mit einer begrenzten Operation sein Gesicht zu waren 

Er könnte mit eigenen Kräften – einschließlich seiner Söldnertruppe ” Wagner” – einen ” Scheinangriff” auf “seine” beiden Provinzen in der Ukraine – Donbass und Luhanz starten  Diesen “Scheinangriff” könnte Putin zu einer begrenzten Invasion in die Ukraine ausnutzen, um die ” Angreifer” zurückzuschlagen. Es gäbe nur Sieger. Der Westen könnte sogar ein Erfolg feiern. Die NATO könnte auf ihre Standfestigkeit hinweisen.

Deutschland könnte den Besuch von Baerbock in Moskau als ihren Verhandlungserfolg verkaufen.

Ein Aspekt wird häufig übersehen: das Wetter. Sollte es zu einer baldigen Erwärmung der Erdoberfläche kommen, bekäme Russland Schwierigkeiten, seine Panzer und Geschütze aus dem Schlamm zurückzuholen.

Es könnte auch ganz anders kommen

Ohne Gewähr – mit besten Grüßen

Euer/ Ihr Dieter Farwick

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Brig. General a.D. Dieter Farwick
Brig. General a.D. Dieter Farwick
Brig. General a.D. Dieter Farwick wurde am 17. Juni 1940 in Schopfheim, Baden-Württemberg, geboren. Nach dem Abitur wurde er im Jahre 1961 als Wehrpflichtiger in die Bundeswehr eingezogen und anschließend Berufssoldat. Einen Höhepunkt seiner Karriere bildete die Tätigkeit im Planungsstab von Bundesverteidigungsminister Dr. Manfred Wörner, wo er vier Jahre an der Schnittstelle Politik-Militär tätig war. In den 90er Jahren fand er über vier Jahre als Operationschef im damaligen NATO-Hauptquartier Europa-Mitte Verwendung und war maßgeblich an der Weiterentwicklung des NATO-Programmes ´Partnership for Peace` beteiligt. Schon während seiner Dienstzeit verfasste Farwick mehrere Bücher und andere Publikationen zu Fragen der Sicherheitspolitik und der Streitkräfte. Im „Ruhestand“ engagierte er sich viele Jahre als Chefredakteur eines Newsservice für sicherheitsrelevante Themen und organisiert heute noch Tagungen zu diesem Thema an renommierten Instituten.

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