Sonntag, 2. Oktober 2022
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Splitterbombe, 9/11 und der Boston-Marathon: Hamburger Islamist (20) wollte Blutbad anrichten

Von Alex Cryso

Führerschein-Foto von Mohammed Atta. Bild: Gemeinfrei

Man kann nie genug davor warnen, vor den radikal-gefährlichen islamistischen Individuen, die sich hier in Deutschland aufhalten. Tickende Zeitbomben, die mitten unter uns leben, um dabei auch noch als „kulturelle Bereicherung“ oder „Zukunftschancen“ zu gelten. Auch ein 20-jähriger Moslem mit dem typisch deutschen Namen Abdurrahman C. gehört dazu. Im Hamburger Stadtteil Billstedt geboren, sprach er wohl fließend Deutsch, war vermutlich ein Fan der städtischen Fußballvereine und kannte bestimmt auch einpaar Zeilen aus dem Hans Albers-Schlager „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins…“ Nach den Maßstäben der linksgrünen Sozialromantiker bestens integriert also. Nun sitzt Abdurrahman in U-Haft und das Kartenhaus zerbricht erneut. Der Grund: Der Moslem wollte eine Splitterbombe zünden, um damit nach eignen Aussagen ein Blutbad anzurichten.

Einmal mehr kommt das unliebsame Doppelleben das  besagten Herrn zutage: So bestünden nicht nur der Kontakt, sondern auch die Mitgliedschaft zu einer radikal islamischen Glaubensgesinnung. Die Beschäftigung mit dem Jihad und dem Märtyrtod sind genauso Bestandteil der Anklage wie eine mögliche Ausreise ins syrische Kampfgebiet. Zudem soll er sich über die Rechtfertigung des Tötens von Ungläubigen erkundigt haben. Auch der Vater von Abdurrahman steht in dem Verdacht, in die selbe Kerbe zu schlagen: Dieser fungierte als Mitverantwortlicher der mittlerweile geschlossenen Al-Quds-Moschee am Steindamm in St. Georg, die vornehmlich dadurch bekannt wurde, um als Terrorzelle für den 9/11-Selbstmord-Attentäter Mohammed Atta zu dienen.

So vermochte auch der zwanzigste Jahrestag der verheerenden Anschläge auf das World Trade Center in New York der Anlass für das nächste Attentat sein. Die Hansestadt sollte ab Januar 2021 kein sicherer Ort mehr bleiben. Vorbild für die Splitterbombe war übrigens der Anschlag auf den Boston-Marathon im Jahr 2013. Die Materialien zum Bau des Sprengkörpers hatte Abdurrahman bereits bei sich zuhause. Der Polizei ins Netz ging der 20-Jährige als er sich auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants in der Kieler Straße eine Pistole und eine Handgranate für über 1.000 Euro kaufen wollte. Seit August letzten Jahres sitzt der Übeltäter in Untersuchungshaft. Nun wurde Anklage gegen ihn erhoben.

Den Anschlag von Boston verübten die beiden tschetschenisch-awarisch-stämmigen Brüder Dschochar und Tamerlan Zaranjew am 15. April 2013. Zwei mit Sprengsätzen bestückte Rucksäcke töten drei Menschen und verletzten 264 weitere. Als Grund wurde genannt, man habe sich an den durch US-Truppen ermordeten Muslimen in Afghanistan rächen wollen.

Alex Cryso

Links:

https://de.wikipedia.org/wiki/Anschlag_auf_den_Boston-Marathon

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