Freitag, 7. Oktober 2022
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Kleb Dir eine, der Sitzstreik und die Uhu-Tube: Junge Ökoterroristen machen die Straßen unsicher

Die deutsche Linksjugend hat eine neue Freizeitbeschäftigung gefunden: Sich mit der Hand auf dem Autobahnboden festkleben, um so die Fahrzeuge zu blockieren. Dann, so glaubt man, gibt es eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Themen, die der Anti-Kapitalismus-Jugend  wirklich unter den Nägeln brennt: Klimaschutz, fossile Brennstoffe, aber auch die Verschwendung von Lebensmitteln soll auf diese Weise zur Sprache kommen. Vor allem die Mitglieder der Öko-Bewegung „Aufstand der letzten Generation“ machen derzeit von sich Reden. Nicht nur landauf landab, sondern in ganz Westeuropa zeichnet sich dabei das gleiche Bild ab: Erst am vergangenen Wochenende blockierten elf selbsternannte Klima-Aktivisten die Stadtautobahn von Paris. Anscheinend waren Mitglieder der Generations-Schwestergruppe „Dernière Rénovation“ an der zweifelhaften Aktion beteiligt, die von der Polizei innerhalb von nur 20 Minuten schon wieder beendet war. Das Szenario ist dann fast immer das Selbe: Den Kleber zur Hand, die Hand am Straßenboden befestigt, sich niedergesetzt und die Banner ausgerollt. Doch auch wütende Autofahrer haben schon selbst Hand angelegt und den linken Mob beiseite gezerrt. Der größte Erfolg der linksgrünen Aktivisten sind kilometerlange Staus und ein neues öffentliches Ärgernis. Sogar von Unfällen wurden schon berichtet. Notärzten und anderen Einsatzkräften wurde die Durchfahrt verhindert usw.

Weitaus weniger erheiternd ist die Tatsache, dass man bei solchen Aktionen längst vom Klima- oder auch vom Öko-Terrorismus gesprochen wird. Dabei geht es vor allem darum, den Staat und seine Einrichtungen zu sabotieren, um dabei die allgemeine Panikmache vorzuschieben: So schwadronieren Mitglieder der Letzen Generation auf Twitter davon, dass man nur noch drei Jahre Zeit hätte, um über die Zukunft der Menschheit zu bestimmen. Dabei werden auch diese linken Auswüchse längst nicht mit der notwendigen Härte vom Staat verfolgt, wobei es nicht nur ums Autobahn-Festkleben geht. So schleuderten Mitglieder der Letzten Mitglieder schwarze Farbe gegen das Kanzleramt, zahlreiche Nötigungen und Hausfriedensbrüche kamen ebenfalls hinzu. Allein Berlin kam es in der vergangenen Zeit zu über 100 Anzeigen. Bislang gibt es laut der Berliner Innensenatorin Iris Spranger (SPD) allerdings noch kein einziges Verfahren. Die Polizei spricht von 60 Verfahren, die jedoch allesamt schon wieder zurückgenommen wurden. Auch der Versuch, den Protestanten die zahlreichen Polizeieinsätze in Rechnung zu stellen, schlug fehl. Ob es damit zu tun hat, dass Berlin rot-rot-grün regiert wird und Justizsenatorin Lena Kreck bei der Linkspartei ist?

Unterdessen war in den sozialen Medien schon vom „Krieg auf den Autobahnen“ zu lesen. Die Letzte Generation wird gerne als Klimasekte bezeichnet. Eine Radikalisierung der Klimabewegung wird schon längst befürchtet. Ein normaler Diskurs erscheint mal wieder nicht möglich zu sein, die klassische Demokratie soll im Zeichen der ideologischen Selbstherrlichkeit einmal mehr ausgehebelt werden. Bekannt ist auch, dass vier als Gefährder eingestufte Personen in den aktuellen Klimaprotest involviert sind. Sabotage-Akte werden öffentlich gerechtfertigt, die Gründung einer grünen RAF angedroht. Auch Gasleitungen und Pipelines sollten schon stillgelegt werden.

Alex Cryso

Links:

https://www.t-online.de/region/berlin/id_100021896/klimaprotest-auf-der-a100-in-berlin-kinder-kleben-sich-an-abfahrt-fest.html

https://www.berliner-zeitung.de/news/letzte-generation-festgeklebt-polizei-reisst-haende-von-aktivisten-von-der-strasse-li.240633

https://zuerst.de/2022/06/24/klima-saboteure-terrorisieren-berlin-aber-die-justiz-kommt-nicht-in-die-gaenge/

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2022/klimaschutzbewegung-gefaehrder-bundesregierung/

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7 Kommentare

  1. jetzt redet doch nicht alles schlecht, ihr alten weißen männer! 🙂 🙂 🙂

    Klima-Aktivisten kleben sich ans Finanzministerium | Berlin

    weiß man schon, ob das wirklich die letzte generation ist?

  2. Zu meiner Jugendzeit haben die sich auf Schienen gekettet oder alle Zufahrtswege zu den AKW blockiert., Brokdorf 1976 etc.pp.

    Man beachte die schon damals extrem einseitige, pro-Gruene, Berichterstattung der ARD. Auch damals nur einige Tausend Leutchen, deren Organisatoren gut gesponsort, den Oekoterrorismus nun fast 50 Jahre lang durchhielten, damit ihr im Winter im Kalten und Dunkeln sitzt.

    Wie sagte schon ein deutscher Propagandaminister: Eine Luege muss nur oft genug wiederholt werden. Dann wird sie geglaubt.

  3. Ich sehe kein Problem darin, die jungen Leute auf der Straße kleben zu lassen, bis sie sich eingenäßt und eingekotet haben – lediglich ein Fahrstreifen sollte geräumt werden, damit man den Verkehr an diesen Affen vorbeileiten kann. Völlig gewaltfrei, natürlich.

  4. Wer Rettungwagen und Notärzten die Durchfahrt versperrt ist ein VERBRECHER! Punkt!

    Welche Maßnahmen ich da befürworten würde, äußere ich lieber nicht öffentlich.

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