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Viel Feind viel Ehr – einige Bemerkungen zu Deutschlands Zweifronten-Wirtschaftskrieg gegen Russland und China

Auch wenn wir schon von überstürzter Schnelligkeit im Krieg gehört haben, so haben wir noch nie von einer klugen, aber lang hinausgezögerten Operation gehört. Denn es hat noch nie einen langwierigen Krieg gegeben, der einem Land Nutzen gebracht hat.

Sun Tsi: Die Kunst des Krieges, Ziff. II.6 und 7.

Deutschland hat in den letzten 110 Jahren zwei Zweifrontenkriege geführt, die als Erster und Zweiter Weltkrieg in die Geschichtstabellen eingegangen sind. Es hat beide Kriege mit Pauken und Trompeten verloren. Vor sieben Monaten hat es erneut einen Krieg eröffnet, indem es in die sog. Sanktionen der USA gegen Russland eingestiegen ist, und, während ich diese Zeilen schreibe (Ende September bis Mitte Oktober 2022), ist die deutsche Regierung überdies mutwillig in einen Zweifrontenkrieg eingetreten, indem sie zusätzlich China den Wirtschaftskrieg erklärt hat. Für diejenigen Leser, die das für übertrieben halten, hier die zugehörigen Einzelheiten:

Die Sache mit den zwei Fronten: Erster und Zweiter Weltkrieg und der Einstieg in den Wirtschaftskrieg nach zwei Seiten im Jahre 2022

Erster Versuch: Deutschland ließ sich 1914 auf einen Zweifronten-Krieg mit Frankreich und Russland ein, weil seine Strategen glaubten, hierfür ein passendes Rezept zu haben, den Schlieffen-Plan. Er besagte: Im Westen wird Frankreich in einem Blitzfeldzug niedergeworfen, noch ehe im Osten die russische Dampfwalze in Bewegung gekommen ist. Ein guter Plan, in der Tat. Er war am 1. August 1914, dem ersten Tag des Krieges, bereits gescheitert, als eine kampfkräftige russische Armee von knapp 100.000 Mann, von Osten kommend, in Ostpreußen einfiel.

     Das Scheitern wurde unübersehbar, als es zudem im Westen innerhalb eines Monats nicht gelang, die französische Hauptmasse zu umfassen und zu vernichten. Die Geschichtsbücher sprechen hier von der Schlacht an der Marne. Trotz dieses Scheiterns, das der deutschen Führung keineswegs verborgen blieb, kämpfte man weiter, 4 Jahre lang, bis Deutschland militärisch und wirtschaftlich am Boden lag.

     Zweiter Versuch: A.H., der deutsche Führer, kannte diese Lehren sehr genau und glaubte, sie genial zu beherrschen. Für den 1. September 1939 befahl er den deutschen Einmarsch nach Polen. Ob es hierfür – aus deutscher Sicht – gut nachvollziehbare Gründe gab, ist umstritten und wird hier nicht diskutiert. Klar ist aber, dass der Plan des deutschen Führers, Deutschland in jedem Fall einen Zweifrontenkrieg zu ersparen, woran er felsenfest glaubte, am 3. September 1939, dem dritten Tag des Krieges, gescheitert war, denn an diesem Tag erklärten Frankreich und Großbritannien Deutschland den Krieg.

     Was das bedeutete, war etlichen deutschen Strategen klar. Dennoch führten sie weitere fünfeinhalb Jahre Krieg, bis Deutschland restlos am Boden lag und in seiner staatlichen Existenz ausgeschaltet wurde.

     Eine ergänzende Bemerkung für diejenigen meiner potenziellen Kritiker, die mit gutem Grund behaupten können, dass die Handlungen der Feindstaaten in beiden Kriegen vor Kriegsbeginn und während des Krieges alles andere als friedfertig waren. Hier meine Antwort: Es war in beiden Fällen der souveräne Entschluss deutscher Regierungen, in den Krieg zu ziehen. Niemand machte sich die Mühe, als Politik-Ziel Nummer Eins die Verhinderung eines Krieges zu formulieren, geschweige denn danach zu handeln.

     Dritter Versuch: Seit Sommer 2022 befindet sich Deutschland in einem erneuten Anlauf, einen Krieg nach zwei Seiten erfolgreich führen zu wollen. Es kämpft an zwei Fronten – gegen Russland und gegen China. Noch ist dieser Krieg ein Wirtschaftskrieg und keiner, an dem es mit militärischen Mitteln selbst teilnimmt. Aber das kann sich blitzschnell ändern, nachdem es dazu übergegangen ist, Kriegsgerät an einen der beiden Kriegsschauplätze zu liefern, wo bereits mit militärischen Mitteln gekämpft wird. Gehen wir im Folgenden an beide Kriegsschauplätze.

Krieg gegen Russland: Der Ukrainekonflikt und die deutsche Beteiligung

Die Nach-Wende-Auseinandersetzungen um die Ukraine gehen in ihr viertes Jahrzehnt. Sie werden von den USA und Russland orchestriert. Beide Großmächte haben in Bezug auf das Land Politikziele, die nicht zusammenpassen: Russland hält die Ukraine für einen Teil des eigenen Territoriums, der 1991 abhanden kam, die USA sehen in der Ukraine ein strategisches Werkzeug, um erneute russische Großmachtambitionen ein für alle Mal zu beenden.

     Stufe um Stufe ist diese Auseinandersetzung eskaliert, bis sie schließlich in ein russisches militärisches Eingreifen einmündete. In den sich nunmehr hochschaukelnden militärischen Auseinandersetzungen hat Deutschland nach einigem Zögern im März, April 2022 nunmehr insofern Partei ergriffen, als es die Kriegshandlungen der USA und anderer Nato-Staaten aktiv unterstützt, wobei es u.a. Waffen und anderes Kriegsgut in die Ukraine liefert. Zudem hat sich Deutschland gegenüber Russland ebenfalls den Vorgaben aus Washington angeschlossen und den Wirtschaftskrieg (genannt: Sanktionen) eröffnet.

     Dieser Wirtschaftskrieg ist – entgegen den ursprünglichen Propaganda-Ankündigungen – keinesfalls für Russland tödlich ausgegangen, sondern in einer Weise eskaliert, dass er die an den Boykottnahmen teilnehmenden Staaten stärker triff als Russland –  am stärksten aber  Deutschland. Hierfür gibt es lange zurückliegende Ursachen, die vor allem in der sog. Energiewende zu suchen sind. In aller Kürze:

Es ist Herbst. Die ersten Windräder verlieren ihre Blätter. Bild: Netzfund.

     Die Energiewende besteht nämlich aus zwei Elementen, einer Illusion und einem Vabanque-Spiel. Die Illusion baut auf einem Märchen auf, in welchem erzählt wird, dass Deutschlands Bedarf an elektrischer Energie aus Windmühlen gedeckt werden kann, und das Vabanque-Spiel beinhaltet den Glaubenssatz, dass, wo das Windmühlenwunder aus Flaute-Gründen nicht möglich ist, auf Gaskraftwerke zurückgegriffen werden kann und muss. Zum Erstaunen des Publikums bricht sich nunmehr die Erkenntnis bahn, dass man für den Betrieb der Gaskraftwerke Gas benötigt, welches, plötzlich und immer noch unfassbar, wegbleibt, weil man sich mit dem Hauptlieferanten – in diesem Fall Russland – mutwillig überworfen hat. In einfacher Sprache:

Exkurs: Die Sache mit den Ostsee-Pipelines Northstream I & II und deren Sprengung

Für Gaskraftwerke wird Gas benötigt. Das Gas bezog man aus Russland. Für den Antransport dieses Gases gab es mehrere Wege. Es waren Pipelines, die durch andere Staaten führten und noch führen. Daneben existierte seit gut zehn Jahren die Ostseepipeline Northstream. Parallel zu dieser wurde seit mehreren Jahren an einer zweiten Pipeline durch die Ostsee gebaut (Northstream II). Sie wurde zum Jahreswechsel fertig, aber niemals in Betrieb genommen. Ein Herr Müller, welcher der Bundesnetzagentur vorsteht, erklärte im Januar 2022, der Betrieb dieser Pipeline sei „nicht genehmigungsfähig“. Mit dieser scheinbar juristischen Vokabel wurde umschrieben, dass die Grünen, denen der Herr Müller offenbar zuarbeitet, den Betrieb von Northstream II für politisch unerwünscht halten, weswegen er verhindert werden müsse.

     Dem Exekutor grüner Wolkenkuckuckspolitik wurde von der mutmaßlichen grünen Parteifreundin Luisa Neubauer assistiert. Fräulein Neubauer brüstete sich, eine Pipeline in die Luft sprengen zu wollen. Strafrechtlich gesehen handelt es sich hier um die Ankündigung eines Sprengstoff-Verbrechens. Ich habe nichts davon gehört, dass die für terroristische Straftaten zuständige Bundesanwaltschaft eingeschritten wäre.

     Bis Ende Februar 2022 war die Verhinderung von Northstream II lediglich ein grünes Kuscheltier, seither – und zwar genau nach Rückkehr von Bundeskanzler Scholz aus Washington – ist das Aus der Pipeline offizielle Regierungspolitik. Scholz folgte offensichtlich US-amerikanischen Vorgaben, zumal er sich vor der Reise anders geäußert hatte. Durch was er zum Einlenken gezwungen wird, kann bestenfalls spekulativ beantwortet werden. Klar ist hingegen, dass es vorher nicht an regierungsamtlichen Äußerungen gefehlt hat, dass die USA Nothstream II verhindern würden. Die letzten einschlägigen Ansagen erfolgten zu Jahresbeginn 2022. Sie waren mit dem Hinweis versehen, dass die USA auch die Mittel hätten, ihre Forderung durchzusetzen. Zum Beispiel:

     „Wenn Russland in die Ukraine einmarschiert, wird Northstream II in der einen oder anderen Weise nicht weitergehen.“ So die stellvertretende US-Außenministerin Victoria Nuland am 27. Januar 2022 in Washington DC. Am 9.3.2022 wurde sie bei einer Befragung im Kongress noch deutlicher: „Ich denke, dass Northstream II jetzt tot ist.“ US-Präsident Biden tutete ins selbe Horn: Im Februar 2022 erklärt er in einer Pressekonferenz in Gegenwart des Bundeskanzlers, dass die USA die Eröffnung von Northstream II nicht dulden würden und – auf Nachfragen – dass sie die Mittel hätten, ihre Auffassung durchzusetzen. Biden wiederholt im Juli 2022 öffentlich seine Bemerkungen vom Februar.

     Deswegen konnte sich niemand wundern, als die Röhren schließlich im September 2022 durch Sprengungen unbrauchbar gemacht wurden. Diesen Sprengungen war russisches Regierungshandeln unmittelbar vorausgegangen. Hierbei ging es um das Zusperren der Gaszufuhr durch Northstream I. Unbeschadet der Frage, ob dieses Zusperren technisch unabweisbar war, wie von russischer Seite behauptet, sind zwei russische zusätzlich Äußerungen zu bewerten, die nicht hundertprozentig harmonieren. Hierbei ging es zum einen um den Hinweis, dass Northsteam I erst wieder geöffnet würde, wenn Deutschland die gegen Russland verhängten Sanktionen aufhebe, und zum andern um den nahezu hämischen Hinweis, dass, wenn Deutschland denn das Russengas brauche, man dieses durch Northstream II beziehen könne.

     Das politische Schachspiel schien dann mit der Sprengung der Röhren gegenstandslos geworden zu sein. Es wurden sozusagen Nägel mit Köpfen gemacht, die jedes Verhandeln obsolet machen würden. Deswegen gehe ich in einem zweiten Exkurs der Frage nach: Was passierte da, und wer war das?

2. Exkurs: Tat und Täter des Sprengstoffverbrechens vor Bornholm

Die vom Northstream-Betreiber Gazprom & Co festgestellten Leckage an den Röhren ließen wegen des schlagartigen Absinkens des Gasdrucks bis auf das Wasserdruck-Niveau keinen Zweifel zu, dass es sich hier um eine gezielte Sprengaktion gehandelt haben muss. Die Sprengungen wurden auch von den See- und Erdbeben-Seismographen aufgezeichnet. Die aufsteigenden Gasblasen taten für die Kenntnis des Geschehens ein Übriges.

     Schnell kamen Gerüchte und deren Bestätigung durch angebliche Tauchexperten auf, dass die Tat so etwas wie ein Workshop der Klimaidioten gewesen sei, zumal sich deren Hätschelkind, das Fräulein Luisa, sich bereits einschlägig geäußert habe – eine vorweg genommene Tatbekennung, sozusagen. Doch ach, davon ist wenig zu halten. Vielmehr waren die Anschläge das Werk militärischer Spezialisten. Es war zudem, wie wir bereits gesehen haben, ein Verbrechen mit Ansage: Die Betrachtung der Chronologie lässt keinen Zweifel aufkommen, wer hier tätig wurde.

     Die Ansagen aus den USA lesen sich wie die einschlägigen Gepflogenheiten von Berufsverbrechern vor der Gewaltanwendung. Sie zeigen dem Gegner – wie es in diesen Kreisen heißt – die Waffen. Ich erinnere mich deutlich an den veränderten Gesichtsausdruck von Scholz vor und unmittelbar nach seiner USA-Reise im Februar 2022. Er wirkte sichtlich erschüttert, als er hernach – für mich überraschend – das endgültige Aus von Northstream II verkündete. Man hatte ihm in Washington etwas gesagt, nur was?, das war unklar. Zudem unterlag ich, wie wohl manch ein anderer auch, der Fehlvorstellung, die Zerstörungsankündigung durch Biden für das verwirrte Gerede eines Senilen zu halten. – Senil mag zutreffen, sonst hätte er nicht öffentlich bekannt gemacht, was offenbar auf seinem Sprechzettel für den Empfang des Bundeskanzlers stand. Er sprach also die Wahrheit, wenngleich nicht geplant.

     Unmittelbar nach den Anschlägen kam in den Mainstreammedien die Behauptung auf, dass die Russen selbst die Täter gewesen seien. Wie man allerdings angesichts der für Deutschland fatalen Ereignisse glauben kann, die Russen hätten ihre eigenen Pipelines mit militärischer Gewaltanwendung zerstört, ist mit Mittel der Logik nicht nachzuvollziehen. Dass man dergleichen glauben machen will, hingegen schon, denn die einflussreichsten Mainstreammedien befinden sich in Deutschland fest in US-amerikanischer Hand.

     Es ist eine Ironie der Geschichte, dass polnische Offizielle den USA unverzüglich für die Zerstörung von Northsteam gedankt haben. Die Polen hatten die Tat jahrelang öffentlich gefordert und sind nun stolz darauf, dass die Sache endlich erledigt wurde. Sie sind ein fragwürdiger Verbündeter, weil sie Befriedigung zeigen, wenn uns jemand schadet. US-Außenminister Blinken setzte noch eins drauf, indem er der Welt mitteilte, was für eine prächtige Gelegenheit die Zerstörung der Röhren sei, um die Abhängigkeit von russischer Energie ein für allemal zu beseitigen.

     Um es noch einmal zu sagen: Es war keine Gurkentruppe à la Kindergarten Neubauer & Co, denn das Sprengstoffverbrechen von Bornholm bedurfte sachkundiger Erkundung, Logistik und Manpower, denn: (1) Die Sprengung einer von Beton ummantelten Stahlrohrs ist ein professionelles Kunststück. Sie bedarf großer Mengen von hochexplosivem Sprengstoff, vermutlich im Tonnenbereich, da es wahrscheinlich keine Verdämmungs-Möglichkeit gab, sodass die Sprengladungen aufgelegt werden mussten. Die Menge des benötigten Sprengstoffs verweist die Fabeln von Schlauchboot-Abenteuer in Reich der Greenpeace-Märchen und erklärt zudem die enorme Druckwelle, die in der Ostsee erzeugt wurde.

     (2) Die Täter legten wert darauf, dass die Sprengstellen nicht im Hoheitsbereich eines der Anrainerstaaten lagen. Die Umsetzung erforderte exakte Aufklärung und Navigation. Nötig war zudem die Vorerkundung des richtigen Zeitpunktes für die Sprengvorbereitungen, um einer fast naheliegenden Entdeckung zu entgehen.

     (3) Die Durchführung der Sache unter Wasser bedurfte eines professionellen Taucherteams mit allem Zubehör fürs Tieftauchen und den Munitionstransport. Es bedurfte zudem der rechtzeitigen und heimlichen Beschaffung des für Unterwassersprengungen geeigneten Sprengstoffs und der zugehörigen wasserdichten Zünder und der Installierung von Fern- oder Zeitzündern. Letztere sind deswegen unwahrscheinlich, weil die Täter es vermeiden mussten, zufällig über Wasser anwesenden Fremde in Mitleidenschaft zu ziehen.

     (4) Ein US-Flottenverband fuhr wenige Tage vor den Sprengungen vom Fehrmann-Belt kommend südlich an Bornholm vorbei Richtung Osten. Er berührte, um es höflich zu sagen, die späteren Sprengstellen. Es wäre diesem Flottenverband ein Leichtes gewesen, die einschlägigen Arbeiten in seinem Schutz durchführen zu lassen. Wie schon gesagt: Installierung und Sprengzeitpunkt lagen auseinander.

     (5) Zu Zeit der Sprengungen flog ein großes, nicht identifiziertes Flugobjekt (mit Sicherheit kein Ufo) von Polen kommend über die Insel Bornholm, wo es aus der konventionellen Flugsicherung entschwand. Da dies nicht das Bermuda-Dreieck ist, wird es seine Ortungssysteme abgeschaltet und irgendwo hingeflogen sein. Bekannt ist zudem, dass es zuvor aus Richtung der Färöer-Inseln über den Atlantik gekommen war, in Polen in der Luft durch ein aus Deutschland kommendes Tank-Flugzeug vom Typ KC135 der US Air Force aufgetankt wurde, bevor es dann seinen Rätselflug ins Zielgebiet unternahm. Ich denke mal, es sollte nicht den dänischen Schollenfischern Demokratie und Menschenrechte bringen, sondern die Ergebnisse der Sprengungen in Echtzeit nach Washington liefern. Es ist auch denkbar, dass von diesem Flugzeug aus die Sprengladungen gezündet wurden, nachdem seine Besetzung festgestellt hatte, dass die Luft über den Sprengstellen rein war.

     Man muss kein Hellseher sein, um voraussagen zu können, dass es bezüglich der Täterschaft der Anschläge keine ernst zu nehmenden Untersuchung geben wird. Die Täter werden es nicht zulassen, was sich schon daran zeigt, dass sie eine Teilnahme der Eigentümer und des russischen Staates zu verhindern suchen. Zur Zeit geschieht das mit der scheinheiligen Begründung, dass dies gegen dänische Interessen verstoße. Soso, die Weltmacht Dänemark (was das Land in der Tat einmal war, empfehle einen Rundgang durch den Dom von Roskilde).

     Spötter haben die Weigerung, Russland teilnehmen zu lassen, mit dem Hinweis kommentiert, dass man gerade dabei sei, an den Anschlagsorten den verloren gegangenen Ausweis von Waldimir Wladimirowitsch P, zu entdecken – Terror-Fahndung der modernen Art. Bleibt die unbeantwortete Frage, ob diese Art von Tatortarbeit dafür sorgte, dass am 10. Oktober 2022 auf Bornholm der Strom ausfiel.

     Aufschlussreich war auch, was die Bundesregierung zur Causa Bornholm zu sagen wusste. Laut Michael Klonovsky äußerte ein Vertreter des Bundesinnenministeriums in nicht-öffentlicher Sitzung eines Bundestagsausschusses, nun gäbe es für die Demonstranten wenigsten keinen Grund mehr, die Öffnung von Northstream II zu verlangen. Demo-Thema weggefallen, Problem erledigt. Doch zuweilen irrt sie, die Bundesregierung, denn um den 9. Oktober 2022 wurde ruchbar, dass die Lage im Anschlagsgebiet nach einer neuen Beurteilung verlangt, weil nämlich eine von zwei Röhren von Nothstream II nach wie vor intakt sei.

     Unabhängig davon, ob die Behauptung des russischen Energieministers stimmt, habe ich dazugelernt, nämlich dass das Pipeline-Geflecht von Northstream weitaus komplexer ist, als bislang angenommen. Es handelt sich nämlich bei beiden Pipelines um jeweils zwei Röhren. Der Anschlag hat also eine der 4 Röhren verfehlt. In den Worten des Monopoly-Spiels: Bundesregierung, zurück auf Los. Du kannst Gas zu den lange schon vereinbarten Konditionen haben. Du musst es nur den Russen sagen. Schöne Bescherung das. Wie dieses Spiel ausgehen müsste, kann ich sagen, aber wie es ausgeht, nicht.

Noch einen Zacken schärfer: Die EU beschließt die achte Stufe der Sanktionen gegen Russland

Inzwischen ist die Auseinandersetzung im ukrainisch-russischen Konfliktgebiet Anfang Oktober 2022 weitergegangen. Zu den politischen Kernpunkten zählte die russische Einverleibung der beiden bisher ukrainischen Oblaste von Cherson und Saporoshje sowie der beiden Zank-Oblaste (bzw., nach russischer Auffassung, der selbstständigen Republiken) von Donjezk und Lubansk. In allen vier Gebieten war eine kurzfristig angesetzte Volksabstimmung über den Beitritt zur Russischen Föderation vorangegangen. Sie ging – wie zu erwarten war – mit einer hohen Zustimmungsrate zugunsten Russlands aus. Ebenso war die Reaktion der westlichen Welt zu erwarten, dass diese Gebietsübernahme nicht anerkannt werde, weil sie völkerrechtswidrig sei.

Aktuelle Karte der Ostukraine: Die von Russland vereinnahmten Gebiete (russ. Oblaste) von Cherson, Saporoshje, Donjezk und Lugansk sind durch ihre rot markierten Grenzen gekennzeichnet. Der rot eingefärbte Untergrund zeigt hingegen das Territorium, das von russischen Truppen tatsächlich besetzt ist (Stand: Ende September 2022).

     Um ihrem Missfallen Ausdruck zu verleihen, erließ die EU ein achtes Sanktionspaket, dessen wesentlicher Punkt die sog. Deckelung es Ölpreises für russisches Öl sein wird, während man sich hinsichtlich eines Gases-Deckels nicht einigen konnte. Das scheinbare Zauberwort des Preisdeckels beschreibt eine Illusion. Die Deckeler werden also kein russisches Öl mehr kaufen, was teurer ist, als von ihnen festgelegt. Diese Rechnung ist ohne den Wirt gemacht, denn dieser verkauft, wenn er den Deckel nicht akzeptieren will, sein Öl anderswo hin. Warum das möglich ist und im Übrigen bereits der Praxis seit Beginn der Sanktionen im Frühjahr 2022 entspricht, werde ich weiter unten erörtern, wenn es um die US-Front gegen China geht.

     Hier genügt der Hinweis, dass man sich bei der Deckelung komplett verschätzt hat, denn gleichzeitig haben die Opec-Staaten, also im wesentlichen Saudi-Arabien & Co beschlossen, die Fördermenge erheblich zu reduzieren. Die EU kann also, wenn sie partout nicht das Russen-Öl will, ihren Bedarf aller Voraussicht nach nicht woanders befriedigen. Fazit: Deutschland ohne ausrechende Ölversorgung? Na, dann müssen die Leute halt auf ihr Elektro-Spielzeug umsteigen, dessen Strom bekanntlich aus der Steckdose stammt.

Wehe dir, wenn der Feind das anders sieht – deutsche Illusionen über Krieg und Frieden

Es gehört zum Standart-Repertoire unseres politischen Personals und der sie begleitenden Presse, dass wir, die Deutschen, uns mit Russland nicht in einem Krieg befinden. Es wird sogar auf Regeln des Völkerrechts in diesem Zusammenhang hingewiesen. Aussagen dieser Art sind ebenso wohlfeil, wie sie falsch sind.

     Wenn in diesem Zusammenhang auf Rechtsgutachten, erstellt durch den Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages hingewiesen wird, so zeigt das eine Naivität, die schwer zu überbieten ist. Hierin wird nämlich ausgeführt, dass es eine allgemein anerkannte Schwelle des Kriegseintritts gebe, nämlich die Ausbildung von Soldaten der kriegführenden Partei an den Waffen des mit Waffenlieferungen unterstützenden Staates. Eine schlichte Waffenlieferung sei hingegen keine Überschreitung der Kriegsschwelle.

     Zunächst einmal: Es gibt im Grunde genommen keine verbindliche (kriegs)-völkerrechtliche Regelung, die das eine oder das andere einem Land folgenlos erlauben würde. Selbst wenn man eine solche Regel konstruiert, wie es der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages halb und halb versucht hat, so gibt es hiergegen einen beachtlichen Einwand: Regeln des Völkerrechts, speziell des Kriegsvölkerrechts, werden bestenfalls eingehalten, solange die Gegenseitigkeit beachtet wird. Mit anderen Worten und im Umkehrschluss: Muss eine der Kriegsparteien keine schlimmen Folgen von Regelverletzungen befürchten, wendet sie die vormals beachteten Normen nicht mehr an. Oder aber, sie fühlt sich so in die Enge gedrängt, dass ihr Repressionen aufgrund eigener Regelverletzungen hinnehmbar erscheinen.

     Dies vorausgeschickt, ist eine weitere wichtige Regel zu beachten, die eigentlich – aus dem Recht der Willenserklärungen stammend – eine juristische Selbstverständlichkeit ist, jedenfalls bei unszulande. Diese Regel heißt: Es kommt auf den Empfängerhorizont an. Ein Handeln ist also so zu verstehen, wie der Adressat der Handlung es verstehen muss. Und jetzt kommt’s: Wenn die Russen glauben, dass das, was die Deutschen mit Bezug auf den Kriegsschauplatz tun, Kriegführung gegen ihr Land ist, dann ist es Kriegführung. Das mag den einen oder anderen überraschen, aber er sollte sich nicht wundern, wenn das eigene Tun Reaktionen hervorruft, die ihn, den Deutschen, empört von Kriegführung reden lassen, mit der er nicht gerechnet habe.

     Und jetzt kommt das Überraschende: Die Russen reagieren auf die grotesk unverfrorenen deutschen Handlungen mit Zurückhaltung. Noch. Das ist keineswegs harmlos, denn sie spielen mit der Trumpfkarte des preiswerten Energiebezuges, den sie den Deutschen, wenn diese es denn nur wollen wollten, wie sauer Bier anbieten. Dies ist keine Freundlichkeit, sondern politische Kriegführung auf höchstem Niveau. Es geht, schlicht gesagt darum, einen Keil zwischen die Feindmacht in Washington und seinen Vasallen in Europa zu treiben. Seit Lenins Machtübernahme ist es in Moskau Common Sense, dass, wer Deutschland hat, auch Europa im Sack hat.

     Politische Kriegführung, das ist zum Beispiel die Nutzung des Wortes als Waffe. Hier nun ein Schmuckstück vom 6. Oktober 2022 aus diesem russischen Spiel:

„Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock sagte: ‚Wir befinden uns in einem Kriegszustand‘. Mit wem? Wie lange? Weiß Scholz davon? Ich verstehe, dass Annalena Baerbock in ihrer Jugend Trampolinsprünge trainiert und in diesem Sport gute Ergebnisse erzielt hat. Aber es ist Zeit zu landen,“

so die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa am 6. Oktober 2022, nachzulesen auf dessen Website.

     Ich gebe in diesem Zusammenhang zu bedenken, dass die Russen auch anders können. Seit dem 10. Oktober 2022 haben sie das in der Ukraine eindrücklich unter Beweis gestellt.

Die Zweite Front: Wirtschaftskrieg gegen China und die Folgen für den Krieg gegen Russland

Im August und September 2022 hat sich die Bundesregierung dem seit geraumer Zeit laufenden Boykott- und Sanktionsgeschäft der USA gegen China durch öffentliche Erklärungen und erste Maßnahmen gegen chinesische Firmen im Hamburger Hafen angeschlossen. Um den nunmehr auch durch Deutschland begonnenen Wirtschaftskrieg gegen China richtig einordnen zu können, muss man erneut einen Umweg durch die USA machen. Deren Verhältnis gegenüber China hat sich seit der Mitte der Zehner Jahre dieses Jahrhunderts Schritt um Schritt verändert. Bis dahin hatten die Amerikaner das Reich der Mitte seit etwa 1980 als verlängerte Werkbank betrachtet, wodurch man Produkte amerikanischen Ursprungs mit Hilfe der chinesischen Dumping-Löhne konkurrenzlos billig auf den Weltmärkten anbieten konnte. Man muss nur einen Blick auf die Verpackung von Apple-Computern werfen, dann liest man zwei Hersteller-Angaben: Designed in California und Made in China. Mit etwas Verzögerung ist auch Deutschland seinerzeit den chinesischen Weg gegangen.

     Nach ersten amerikanischen Irritationen bezüglich Chinas bedurfte es des robusten Nationalismus eines Donald Trump (US-Präsident 2017-21), um diesem Wirtschaften, das lange schon zum Nachteil der amerikanischen Arbeitnehmer stattfand, einen ersten Riegel vorzuschieben.  Das geschah durch die Androhung von Zöllen gegenüber amerikanischen Firmen, die im Ausland produzieren ließen. Doch wenn die einschlägigen Kapital-Magnaten glaubten, unter einem Präsidenten Biden würden die alten Verhältnisse wieder hergestellt, so irrten sie sich. Die Ruling Class hatte anders entschieden. Ausweislich erschrockener Aufrufe von deren Wortführern in den Foreign Affairs, dem Vereinsblatt des Council on Foreign Relations, hatte man entdeckt, dass China den USA wirtschaftlich davongelaufen war und es auch sonst die weltweite US-Vorherrschaft bedrohte. Dementsprechend rückten die Chinesen auf den vordersten Platz der bösen Buben in aller Welt. Einschlägige Abgrenzungs- und Boykottmaßnahmen nahmen ihren Anfang. Die Nato-Staaten wurden genötigt mitzuziehen.

     Um die ab Sommer 2022 von den USA weltweit ausgerufene zweite Stufe des Wirtschaftskriegs gegen China richtig einordnen zu können, muss man erneut einen kleinen gedanklichen Umweg machen und auf einen verblüffenden US-amerikanischen Planungsfehler zu sprechen kommen. Als die USA im Februar 2022 zum weltweiten Wirtschaftskrieg gegen den anderen Spitzen-Weltbösewicht, das von Wladimir Putin beherrschte Russland, aufriefen, appellierten sie pathetisch an die Weltgemeinschaft.

     In Deutschland wurde dieser Appell für bare Münze genommen. Alle US-gesteuerten Meinungs-Beeinflussungs-Institutionen hierzulande, insbesondere der öffentliche Rundfunk und die anderen Mainstream-Presseleute stimmten begeistert ein („Wir und die Welt bestrafen Putin“). Auf diese Weise blieb in Deutschland unbeachtet, dass der amerikanische Aufruf an die Weltgemeinschaft in Wirklichkeit in ziemlicher Flopp war, denn es schloss sich die Masse der Länder dieser Erde den amerikanischen Maßnahmen nicht nur nicht an, sondern hielt, ohne mit der Wimper zu zucken, dagegen und nutzte die Gelegenheit der westlichen Sanktionen, um mit Russland günstige Geschäfte über Bodenschätze abzuschließen.

     In ihrem Ärger über das Versagen des großen Wurfs einer wirtschaftlichen Strangulierung Russlands, nahmen die Erfinder des Ganzen die vermeintlichen Spielverderber jetzt verschärft ins Visier, denn der antiamerikanische Komplott wird nach amerikanischer Auffassung durch die Volksrepublik China gesteuert. Deswegen haben die USA jetzt einen verschärften Wirtschaftskrieg gegen China eingeleitet – verschärft deswegen, weil die Auslösung aus den Jahren der Präsidentschaft von Donald Trump stammt, der die Meinung vertreten hatte, dass die chinesische wirtschaftliche Übermacht die amerikanische Binnenwirtschaft ruinieren werde. Die Biden-Administration hatte, wie gesagt, nach anfänglicher Irritierung aufgesattelt und China mit Maßnahmen überzogen.

     Die Bundesregierung hat sich, wie einleitend gesagt, dem US-amerikanischen Boykottgeschäft im August und September 2022 offiziell angeschlossen. Dazu fällt mir im Moment nicht viel mehr ein, als der unverzüglich ausgesprochene Hinweis deutscher Wirtschaftsverbände, dass durch dieses Agieren der Bundesregierung 1,1 Millionen Arbeitsplätze in Deutschland unmittelbar betroffen sind. Erneut tritt die Regierung als Arbeitsplatz-Vernichter in Erscheinung. Sie trifft zum Beispiel die Autoindustrie, wie die Volkswagen AG, die das Verbrenner-Geschäft nach China ausgelagert hat. Recht so, werden die grünen Ideologen rufen. Doch dass sie ihre geliebten Windmaschinen aus China beziehen, werden sie vielleicht noch lernen. Oder auch nicht.

Ceterum censeo: Die Energiekrise und in ihrem Gefolge die Verarmung Deutschlands sind von der Bundesregierung und der sie stützenden Einheits-Partei (SPDFDPGrüneCDUCSU) seit einem Jahrzehnt mutwillig herbeigeführt worden. Konsequenzen zu ziehen, ist unaufschiebbar.

© Helmut Roewer, Oktober 2022, Foto: PPR

Kommentarregeln: Bitte keine beleidigenden oder strafbaren Äußerungen. Seid nett zueinander. Das Leben ist hart genug.

Dr. Helmut Roewer
Dr. Helmut Roewer
Nach dem Abitur Panzeroffizier, zuletzt Oberleutnant. Sodann Studium der Rechtswissenschaften, Volkswirtschaft und Geschichte. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen Rechtsanwalt und Promotion zum Dr. iur. über ein rechtsgeschichtliches Thema. Später Beamter im Sicherheitsbereich des Bundesinnenministerium in Bonn und Berlin, zuletzt Ministerialrat. Frühjahr 1994 bis Herbst 2000 Präsident einer Behörde für Verfassungsschutz. Nach der Versetzung in den einstweiligen Ruhestand freiberuflicher Schriftsteller. Lebt und arbeitet in Weimar und sonstwo, wo das Meer ist. Weiteres und Kontakt: www.helmut-roewer.de.

40 Kommentare

  1. OT:Von der bundesreGIERung gechartertes LNG-Spezialschiff wurde in Australien wegen HOHER UMWELTBELASTUNG abgelehnt. Das Schiff leitet u.a. Chlor ins Meerwasser.

    https://journalistenwatch.com/2022/10/17/lng-schiff-in-wilhelmshaven-wurde-in-australien-aufgrund-hoher-umweltbelastung-abgelehnt/

    Das muss man sich mal vorstellen !!!!

    Aber vielleicht wollen die Wilhelmshavener künftig ja in einer Chlorbrühe baden? Nichts ist bekanntlich undenkbar, in diesem Shithole.

  2. Und es kommt alles noch viel schlimmer
    nach Rußland legen sich die Irren auch noch mit China an:
    China wird unser nächster Feind

    Wenn man die Wirtschaftspolitik der Grünen verfolgt, könnte man den Eindruck gewinnen, dass es mit dem Wirtschaftsstandort Deutschland bald vorbei sein könnte. Nach der Absage an russische Öl- und Gaslieferungen, die nicht nur für warme Wohnungen im Winter, sondern auch für den Weiterbetrieb deutscher Konzerne essentiell wichtig wären, und für die bisher kein Ersatz in Sicht ist, soll nach Willen von Robert Habeck und seinen Mitstreitern auch das China-Geschäft empfindlich eingeschränkt werden.

    Erst vor wenigen Tagen hatte die grüne Außenministerin Annalena Baerbock diese Absicht noch einmal bekräftigt. Deutschland müsse aus seinen Fehlern in der Russland-Politik lernen und dürfe sich von keinem Land mehr existentiell abhängig machen, „das unsere Werte nicht teilt“. Einmal mehr sollen also im Namen der deutschen „Werte“ Opfer gebracht werden.

    China ist seit Jahren Deutschlands größter Handelspartner ( ….) https://www.pi-news.net/2022/10/china-wird-unser-naechster-feind/

    Also ich bin prinzipiell überhaupt kein China – Freund, was die immer mehr gewachsene Ausrichtung auf und die Abhängigkeit von China betrifft (zudem der ‘China – Schrott’), und die immer stärker gewordene Verflechtung mit China und die Verlagerung der Produktion nach China. Man denke nur an das Stichwort ‘Antibiotika’, all das beobachte ich schon seit Jahren mit Skepsis und Unbehagen.

    Das gesagt habend , ist das was die wirtschaftlichen Geisterfahrer von Linksgrün da anstellen wollen, ebenfalls absurd und unbegreiflich.

    Nachdem man schon wegen eines Landes das uns, (abgesehen von den hündisch – sh. Scholz – Februar – exerzierten US – Interessen) überhaupt nichts angeht und schon gar nicht (herkömmliche) ‘westliche Werte’ verkörpert, uns durch den absolut irrsinnigen Wirtschaftskrieg seitens Deutschland und – ‘E-U’ in die Gefahr eines Atomkrieges manövriert – und zwar mutwillig!; darüber hinaus durch den Wirtschafts boykott
    (irregeleitet euphemistisch ‘Sanktionen’ genannt – wer ‘sanktioniert’ hier wen?) neben einer geradezu wahnwitzigen ‘Energiepolitik’ und auch noch von den letzten günstigen Energiequellen abschneidet und so mit voller Wucht Deutschland an die Wand fährt – die Unternehmen, die gesamte Wirtschaft, die Energieversorgung für Unternehmen und Haushalte – ‘Hungern und Frieren für die Ukraine’ ist das heuchlerische, und nur von Wahnsinnigen ersinnbare Motto – will man nun wohl die ganze Welt zur Explosion bringen und Deutschland endgültig in den Abgrund donnern.

    Sich in der oben geschilderten Situation (bei aller Skepsis) quasi im Wege eines Mehrfronten – Wirtschaftskrieges auch noch mit China anzulegen. Ist bei alle dem Wahnsinn das Dümmste was man noch machen kann.

    Aber das stört die ‘grünen’
    KATASTROPHEN IDIOTEN NICHT: y Hauptsache, Deutschland ist kaputt! – Habeck ‘… nichts damit anfangen und kann es bis heute nicht’. Ziel erreicht!

    Hier noch einige ‘nette Links dazu:

    ‘Grünen’ – Parteitag:
    Wir haben die Not auszuhalten, weil Putin nicht gewinnen darf?
    https://politikstube.com/wir-haben-die-not-auszuhalten-weil-putin-nicht-gewinnen-darf/

    Die Grünen: Habecks durchsichtige Realitätskonstruktion
    (Auszug)

    Habeck: „Wir werden niemals verwechseln, was Problem und was Lösung ist. Die fossilen Energien …“ – im Saal brandet Applaus auf. Habeck hat „fossile Energien“ gesagt – „ … die fossilen Energien und die Atomkraft, sie haben uns diese Energienot beschert. Sie sind nicht die Lösung. Sie sind das Problem.“ – Was ist los? Reichlich fossile Energien und ein Überfluß an Atomkraft hätten uns die Energienot beschert? Not ist doch nicht das Resultat von Überfluß, sondern von Knappheit. Und für die Knappheit bei fossilen Energien und deren schier unerschwinglichen Preisen samt dem Mangel an Atomkraft stünde nun wer exemplarisch? – Die Grünen doch!

    Der Mann ist offensichtlich verwirrt. Er fährt dann fort mit der Behauptung, die Ursache „all dessen“ – „all dessen“ ist offenbar die „Energienot“ – liege nicht bei einer Partei oder bei der Bundesregierung, sondern die Ursache sei der „barbarische Angriffskrieg von Putin auf die Menschen„. Wahnsinn. ………….*ttps://ansage.org/die-gruenen-habecks-durchsichtige-realitaetskonstruktion/ (Wie vor)

    Und um diesen zu beenden, ist dem Minister offenbar jedes Mittel recht – egal, wie sehr die in Deutschland lebenden Menschen unter den Auswirkungen der vom Westen gegen Russland verhängten Wirtschaftssanktionen auch leiden mögen:

    “Putin darf nicht gewinnen. Was immer uns auch beutelt, Putin darf nicht gewinnen. Nicht auf dem Schlachtfeld, auch nicht bei dem Wirtschaftskrieg gegen Europa und Deutschland.”

    Wirtschaftskrieg gegen Deutschland und Europa? – Wie bitte? Totaler Realitätsverlust eines Wahnsinnigen ? Schaut euch mal die Rede an! –
    Wer hat da gegen WEN einen Wirtschaftskrieg angezettelt? Geht’s noch? —–

    Grünen-Parteitag: Hat Robert Habeck der Nord-Stream-2-Pipeline “endlich den Garaus gemacht”?

    *ttps://de.rt.com/inland/151781-grunen-parteitag-hat-robert-habeck/

    Parteitag der Grünen: Energiekrise kann nur mit Waffen gelöst werden
    Freigeschaltet am 15.10.2022 um 18:43 durch Sanjo Babi?

    *ttps://www.extremnews.com/berichte/politik/25d318d2bf265e1

    • Und hier auch noch etwas von Peter Haisenko:

      ‘Wie Putin schon 2001 vor dem Bundestag gesagt hat, wünscht sich Russland eine friedlich gedeihliche Zusammenarbeit von Portugal bis Wladiwostok. Da wären die Amis aber außen vor und so sollte man sich sorgfältig überlegen, wer an einem Niedergang Europas wirklich Interesse hat und mit diesem Ziel Nordstream torpediert hat.’***

      Ohne Nordstream ist Deutschland erpressbar durch Polen und die Ukraine
      https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20222/ohne-nordstream-ist-deutschland-erpressbar-durch-polen-und-die-ukraine/

      Die deutsche Regierung will nicht erpressbar sein von Russland. Allerdings ist sie von keinem Energielieferanten unabhängig. Mit der Sprengung von Nordstream kann nun kein Gas mehr direkt aus Russland bezogen werden. Nur die Leitungen durch Polen und die Ukraine sind noch intakt. Die polnische wurde jedoch schon seit einem Jahr von Warschau zugedreht.

      Seit Jahrzehnten sind die Lieferketten der westlichen Industriestaaten derart verwoben, dass sie realistisch gesehen nicht mehr kriegsfähig sind. Ja, nicht einmal konfliktfähig. Das trifft nicht zu auf Staaten, die teilweise seit Jahrzehnten unter den selbstherrlichen Sanktionen der USA zu leiden haben. Die mussten lernen und haben gelernt, ihre Wirtschaft einigermaßen autark aufzustellen. Die Alternative wäre gewesen, sich bedingungslos den Diktaten aus Washington zu unterwerfen. Weil Russland unter Putin das nicht will, wird Russland seit mindestens acht Jahren sanktioniert mit dem Ziel, durch die Zerstörung der Wirtschaft einen Machtwechsel im Kreml zu erzwingen. So hatte Russland mindestens acht Jahre Zeit, seine Abhängigkeit vom Westen, den USA, auf das minimal Mögliche zu reduzieren. Die Folge ist, dass die immer sinnloseren, nur noch symbolträchtigen Sanktionen gegen Russland die Wirtschaft Europas mehr schädigen, als Russland selbst.

      Ohne Energie gibt es keinen Wohlstand

      Das A&O des Wohlstands ist Energie. Energie, die die Arbeit verrichtet, die vorab von Menschen verrichtet werden musste. Um einen Eindruck zu erhalten, um welch gigantische Mengen an Arbeit es sich hier handelt, muss man verstehen, was ein Mensch leisten kann. Der durchschnittliche Mensch kann eine Dauerleistung von etwa 100 bis 150 Watt bringen. Das ist im Übrigen auch die Menge an Wärme, die jeder Mensch fortlaufend an die Umwelt abgibt. Ein Staubsauger benötigt zum Betrieb 1.600 Watt. Die Waschmaschine bis zu 2.000. Um ein E-Auto 100 Km weit zu bewegen, werden etwa 15.000 Watt eine Stunde lang benötigt. Das heißt, wollte man nur mit menschlicher Leistung dieses eine Auto so fortbewegen, müssten 150 Menschen eine Stunde lang all ihre Kraft dafür aufwenden. Für jede einzelne Maschine, die Güter für uns produziert, sieht es nicht anders aus. Wo also früher Sklaven für den Wohlstand weniger arbeiten mussten, tut das jetzt die Energie. Billige Energie ist die moderne Quelle des Wohlstands. Ich nenne sie „Energiesklaven“ und wir beschäftigen ganze Heerscharen davon für jeden einzelnen von uns.

      Nach diesem Exkurs ins Grundsätzliche sollte…… (weiter sh. Link)

  3. Muß unbedingt her:
    Max Erdinger Artikel

    Die Grünen: Habecks durchsichtige Realitätskonstruktion
    (Auszug)

    Habeck: „Wir werden niemals verwechseln, was Problem und was Lösung ist. Die fossilen Energien …“ – im Saal brandet Applaus auf. Habeck hat „fossile Energien“ gesagt – „ … die fossilen Energien und die Atomkraft, sie haben uns diese Energienot beschert. Sie sind nicht die Lösung. Sie sind das Problem.“ – Was ist los? Reichlich fossile Energien und ein Überfluß an Atomkraft hätten uns die Energienot beschert? Not ist doch nicht das Resultat von Überfluß, sondern von Knappheit. Und für die Knappheit bei fossilen Energien und deren schier unerschwinglichen Preisen samt dem Mangel an Atomkraft stünde nun wer exemplarisch? – Die Grünen doch!

    Der Mann ist offensichtlich verwirrt. Er fährt dann fort mit der Behauptung, die Ursache „all dessen“ – „all dessen“ ist offenbar die „Energienot“ – liege nicht bei einer Partei oder bei der Bundesregierung, sondern die Ursache sei der „barbarische Angriffskrieg von Putin auf die Menschen„. Wahnsinn.

    Wenn er das nicht besser weiß, dann hat er im Amt nichts verloren. Wahrscheinlich weiß er es aber besser, was zwingend heißt, daß er dreist gelogen hat. Natürlich kann Habeck nicht sagen, daß der grüne Wahn ursächlich ist für die „Energienot“. Noch nicht einmal dann, wenn er es ganz genau wüsste. (…. )

    Und dann noch (Faßt man es – den Orgiginalton Hbeck, sh. auch: h ttps://politikstube.com/wir-haben-die-not-auszuhalten-weil-putin-nicht-gewinnen-darf/)

    Gemeingefährlich auf Steuerzahlerkosten

    Der Vizekanzler: „Was immer uns drückt, welche Not wir auszuhalten haben, was immer uns beutelt: Putin darf nicht gewinnen.“

    Nochmals: Putin wird aber gewinnen. Eigentlich hat er schon gewonnen. Und Habeck wird gar nichts drücken. Er wird keine Not auszuhalten haben. Er wird nicht pleite gehen. Er wird nicht frieren. Ihn wird gar nichts beuteln. Jedenfalls so lange nicht, wie er in Deutschland seiner Sekte noch hanebüchene Märchen erzählen darf und so lange diese Sekte noch länger als politische Partei durchgeht auf Steuerzahlers Kosten. Der Mann muß weg. Der ist gemeingefährlich. Und mit ihm muß die ganze grüne Sekte weg, die sich an den Steuergeldern der Deutschen fettfrißt und ein Leben führt wie die überflüssige Made im Speck.

    https://ansage.org/die-gruenen-habecks-durchsichtige-realitaetskonstruktion/ -lesenswert!

  4. Neuer Artikel von Peter Haisenko:

    Die BRD bereitet sich auf die Kapitulation vor
    Von Peter Haisenko 
    Ohne dass es jemand wirklich wahrnimmt, sendet die BRD seit etlichen Jahren die Botschaft an die Welt, dass man im Kriegsfall deutschen Boden nicht verteidigen wird. Gar nicht verteidigen kann. Mit und nach drei unfähigen Verteidigungsministerinnen ist die Bundeswehr in einem jämmerlichen Zustand, eigentlich kampfunfähig.
    Während der letzten Tage kam die Meldung, dass die Bundeswehr (kurz BW) nur über Munitionsbestände verfügt, die für gerade mal zwei Tage ausreichen. Siehe hier: Natürlich ist dieser Zustand auch darin begründet, dass skrupellos BW-Material an die Ukraine geliefert worden ist. Das gilt nicht nur für die BW. Selbst in den USA wird darüber diskutiert, ob man sich mit den Lieferungen an die Ukraine nicht schon weitgehend entwaffnet hat. Es wird auch angeführt, dass eine rasche Erhöhung der Waffenproduktion erst in einigen Jahren den Abfluss in die Ukraine kompensieren kann. Ist das auch ein Grund, warum die USA so konsequent darauf beharren, sich am Krieg der Ukraine nicht offen beteiligen zu wollen?
    Es ist schon ein seltsamer Vorgang, wenn ein Land ganz offen darüber diskutiert und so der Welt mitteilt, in welch schlechtem Zustand sich seine Armee befindet. Derartige Erkenntnisse sind eigentlich feindlichen Geheimdiensten vorbehalten, die so überprüfen, welche Gefahren von der Armee eines Staates ausgehen, mit dem es einen Waffengang geben könnte. Das sind Informationen, die strengster Geheimhaltung unterliegen müssten. Warum also verhält sich die Berliner Regierung hierzu so offenherzig, ja geradezu fahrlässig? Und jetzt setzt man dem noch die Krone auf, indem man bekannt gibt, dass selbst die Munitionsbestände im Ernstfall nur für zwei Tage reichen werden. Dass das eine Finte ist, mit der man einen möglichen Angreifer zu unbedachten Handlungen verleiten will, ihn in eine Falle locken will, schließe ich aus.
    Wer bedient die NATO-Waffen in der Ukraine?
    Die BW ist tatsächlich in einem jämmerlichen Zustand. Da helfen auch die geringfügigen Bestände an High-Tech-Gerät nicht und die werden jetzt auch noch in die Ukraine verbracht. Ganz nebenbei sollte man sich dabei fragen, wer denn die komplexen Systeme bedienen soll, wenn sie in der Ukraine eingesetzt werden. Da braucht es gründlich geschultes Personal und das geht nicht von heute auf morgen. Insbesondere für Soldaten, die an sowjetische Technik gewöhnt sind und sich erstmal mit NATO-Standards und Operationsverfahren vertraut machen müssen. Also wer wird diese Systeme bedienen? Werden es dann Deutsche in Zivilkleidern sein, so, wie die USA ihre Leute zur Bedienung ihrer komplexen Systeme in der Ukraine versteckt einsetzen? Das wäre dann zweifellos der casus belli, der von Moskau schon angedeutet worden ist.

    Soweit erst einmal der Anfang. Das mag erst einmal reichen,

    ich schätze daß Maria den hier noch einstellt.

    Wer jetzt schon ungeduldig ist, hier der Link: https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20222/ohne-nordstream-ist-deutschland-erpressbar-durch-polen-und-die-ukraine/

  5. Ich finde die Initiativen Diplomatie anstatt Waffen und Krieg gegen Russland richtig. Nur die Globalisten die nach der Weltherrschaft streben, werden sich darum einen Dreck scheren. Ein Gleichgewicht der Weltmeere wäre wichtig, anstatt den Größenwahn einer Weltmacht zu bedienen, die die Versklavung der Menschheit anstreben könnte. So wäre die Sprache der Vernunft entgegen aller ideologisch verblendeten Plärrkinder, oder Welt Verbesserer. Wir sehen ja was aus dem stolzen Deutschland geworden ist. Es gibt keine Beziehung wo es auch nicht ein Ach über den Dach gebe, Menschen sind nicht perfekt.

  6. Überraschung, die FDP fliegt abwärts in den Keller, die Grünen überholen die SPD, so doof kann nur der gepamperte deutsche Wähler sein- Wir sind als Land der Sozialschmarotzer und Faulemzer höchst beliebt, wartet nur wenn die schon geplünderte Staatskasse erst Löcher bekommt. Merkels Wette gegenüber Weidmann ist gewonnen und Deutschland verpfändet. Raffzahn Uschi weiß noch das Letzte raus zu holen. Sonst müsste es in Brüssel eine Aufschrei wegen Sabotage an den Nordstream Versorgungsleitungen geben, aber es ist schon hinterlistig für russisches Gas und Öl mit Transitgebühren die Kriegskasse der Ukraine und die Staatskasse der Türkei ähnlich wie bei der Bankenrettung zu füllen. Außerdem was würde aus Uschis Imperium, wenn einige Staaten die Räuberbande selbstbewusst zum Teufel jagen. Die Polen sind zufrieden, weil sie so für die Durchleitung von russischem Gas Gebühren verlangen können und bleiben den Sohn von Joe Biden der auf dem Ölhahn sitzt freut es.

  7. Man kann sich heutzutage nur noch Tierfilme im Fernseher anschauen.
    Deshalb vergleiche ich die EU mit einem Rudel Löwen.
    Die Weibchen erlegen die Beute – aber beim fressen hört der Frieden auf, wenn der/die “Paschas” sich der erlegten
    Beute bedienen wollen.
    Ich frage mich, wie sich die “Paschas” in der EU verhalten werden, wenn die Beute erlegt ist.
    Im günstigstem Fall – werden sie sich untereinander zerfleischen.

    Ich tippe: Selinski wird zum König der EU gekrönt !

    • ‘ … nur noch Tierfilme….’ das ist durchaus richtig.

      allenfalls noch etwas aus früheren Zeiten ……

      Ich schaue nur noch wenig TV schon gar keine *öffentlich-Unrechtlichen Nachrichten mehr, weiche höchstens noch auf Servus TV aus, obwohl man da auch schon langsam aufpassen muss ( MSM Narrative).

      Bei Filmen, Krimireihen wie ‘Wilsberg’ u.a achte ich konsequent auf das Produktionsdatum und mit vermehrter Skepsis so ab etwa 2015 – 2017. Und alles was die Daten hat von 2020 ff, da bleibt der Kasten konsequent aus.

      Leider gilt das auch für die früher so schönen englischen Serien. ‘Midsomer Murders’ alias ‘Inspector Barnaby’ beispielsweise war früher mit ‘Tom’ richtig schön. Die Folgen mit seinem Nachfolger (‘John’) kann man schon kaum noch goutieren und inzwischen fließt jede Folge über mit ‘Political Correctness’ und Quotennegern über Quotennegern …….

      • Da kann ich Dir in allem nur beipflichten. Auch ich habe die genannten Serien geliebt. Manchmal probiere ich es noch mit neueren Folgen. Sobald jedoch eine Belehrung erfolgt oder eine sogenannten Minderheit aus Afrika, Arabien oder Asien erscheint (Weiße sind nur 8% der Weltbevölkerung), ganz zu schweigen von den LGBT-Auswüchsen, schalte ich ab oder um.

      • Lieber CC, liebe Maria,

        leider schalten immer noch viel zu wenige AB oder UM, wenn dieser Propaganda- und Gehirnwäschedreck präsentiert wird.
        Meinereiner hat die Kiste schon seit Jahren nicht mehr eingeschaltet. Mir reicht`s.

        Es ist ein Elend.

  8. Endlich mal wieder KLARTEXT von Herrn Roewer. Danke dafuer.

    Es kommen auch immer wieder Zweifel auf, dass die Russen den Krieg in der Ukraine wegen taktischer Fehlleistungen usw. verlieren koennten. Die Schwierigkeit der Russen dort ist, dass sie weder unnoetig russischsprachige Ukrainer, noch deren Eigentum oder Infrastruktur vernichten wollen. Seit der offiziellen Annektion der 4 Regionen und dem Brueckenanschlag kehrt wieder mehr Haerte in deren Armee zurueck (auch mit dem Fuehrungswechsel). Kollateralschaeden werden inzwischen eher nach amerikanischer Definition behandelt. Hingegen hat die ukrainische Armee – und vor allem die ASOV Battallione – keine Scheu Clusterbomben gegen die Stadbevoelkerung einzusetzen, und mit Fernwaffen aus dem Ausland alle Infrastruktur zu zerstoeren, die sie treffen koennen.

    Ich denke Scholz wurde klar, dass er gerne zum Befehlsempfang nach Washington antanzen darf, er und die BRD aber kein Mitspracherecht haben. Die BRD ist kein souveraener Staat. Der BRD kann man einfach aus den USA Befehle geben, und wenn sie nicht zeitgerecht befolgt werden, dann passiert halt ein “Unfall”. Mit dem UK, Frankreich, Italien muss die USA diplomatischer umgehen, d.h. vor allem massiver Druck ueber das Bankensystem. Ich schaetze, dass bei der naechsten Wahl F. Merz stark gepusht wird, weil er der verlaesslichere Banker und Vertreter amerikanischer Interessen ist, als der Waschlappen Scholz. Merz weiss auf Zuruf, was er zu tun hat, genauso wie von der Leyen, aber Merz kann es dem Stimmvieh besser verkaufen.

  9. Gute und informative Zusammenstellung Herr Dr. Roewer.
    Bin mit allem einverstanden, nur nicht damit: ‘ …zum andern um den nahezu hämischen Hinweis, dass, wenn Deutschland denn das Russengas brauche, man dieses durch Northstream II beziehen könne.’ –
    Das fine ich NICHT hämisch im Gegenteil: Wie sie selbst schildert hat die BunTesregirung und ihre grünen Handlanger, u.a. In der Netzagentur (sh. besagter Herr ….) die Genehmigung und inbetriebnahme verhindert.

    Weiter dies Gesocks, wie ich hier schon mehrfach angesprochen habe mehrfach trompetert – “

    “ WIR (?) wollen kein russische Gas mehr, gar nimmer und nie nicht!” – von Baertrampolina, HaBock u.a. – und zwar laut und vernehmlich. Rechtlich besehen befindet sich Deutschland damit im Annahmeverzug und politisch in einem Wirtschaftskrieg, verniedlichend ‘Sanktionen’ genannt’ Welcher Heroismus!

    Natürlich bestünde nach wie vor die Müglichkeit über NS 2 Gas zu liefern, zumal ja die eine Röhre offenbar noch intakt ist. Putin hat das ja auch gerade – zum eiederholten Male – angeboten. Nur dies grünrotlinksverkommenen Deutschland mit Wirtschafts- und Volkszerstörern an der Regierung, die nur durch eine grenzenlose Dummheit des deutschen Wahlvolkes, ansonsten durch eine exzellente Vorarbeit durch eine gewisse A. Kaczmierczak dahin gespült worden sund – steht dem im Wege. Sehr richtig haben Sie im übrigen auch auf die Begebenheit in Washington im Februar hingewiesen.

    Also nix mit ‘hämisch’! – Denn DAS paßt auf etwas ganz Anderes:
    *“Lt . Michael Klonovsky äußerte ein Vertreter des Bundesinnenministeriums in nicht-öffentlicher Sitzung eines Bundestagsausschusses, nun gäbe es für die Demonstranten wenigsten keinen Grund mehr, die Öffnung von Northstream II zu verlangen. Demo-Thema weggefallen, Problem erledigt.”

    Das finde ich hämisch und widerwärtig! – Ansonsten aber wieder ein guter und informativer Artikel.

    Und ja:
    Die Energiekrise und in ihrem Gefolge die Verarmung Deutschlands sind von der Bundesregierung und der sie stützenden Einheits-Partei (SPDFDPGrüneCDUCSU) seit einem Jahrzehnt mutwillig herbeigeführt worden. Konsequenzen zu ziehen, ist unaufschiebbar.”

    • Entschuldigend zu dieser mich auch befremdlichen Dummheit des Wahlvolkes erinnere ich mich an die 96. These Martin Luthers, wo er quer denken fordert, also das hinaus schauen über den Tellerrand und keine absolute Weisheit existiert und nein ich bin nicht mit Querdenkern im Bunde, obwohl manche Aktionen gegen Corona Impflügen richtig sind.

      Der einst frei denkende Deutsche wurde zum Klischee Denken erzogen, das es eben keine anderen Schubladen mehr gibt die nicht wie kleine Kinder auf ihrer Ansicht beharren, siehe die Linke,, ein deutlicheres Beispiel gibt es nicht .
      Dabei würde ich die Linke nie wählen und das sie Wagwnknecht noch nicht abgeschossen haben, liegt daran das für den Osten ohne diese Persönlichkeit die Linke kaum noch relevant ist. Ich habe es im Helmes Forum satt gehabt immer in die linke Schmuddelecke gestellt zu werden und auch wahrgenommen dass es Menschen gibt, die mit Vernunft denken können und keiner Partei Ideologie folgen.

      Das Ebenbild ist rechts, Vernunft denken ist heute rechtsradikal und die grünlich linke CDU/CSU hat sich wegen der Macht der Partei angepasst. Wir brauchen vernünftige Politik und Menschen die es im Interesse der Bürger können, keine Partei süchtigen Dilettanten. Der größte Clou der CDU Widmann – Mauz zur Sprecherin ihrer Frauen als Total Versagerin zu machen und Merkel Bückling.

      Die Deutschen sollten endlich ihre Klischees beim Wahlverhalten sprengen und denen zuhören die sie nicht belügen, sondern mit der Wahrheit kein Problem haben. Wir brauchen dafür keine politische Armee. Man sieht es an der Macht besessenen EKD, wo durch das Kirchspiel und hofierte Beamte entgegen den Interessen der Gemeindemitglieder entscheiden. Halt Bücklinge der grünen Agenda geworden.

      • Nachtrag zum Klischee, wo die Ossis immer vom Westen verteufelt worden ist .Die SED ist sinnbildlich für eine Diktatur so weit so gut. Mit dem Widerstand innerhalb kann ich nicht viel sagen. Wer hat den Egon Krenz hofiert, der Westen, vor dem sich alle Ossis als Honeckers Rache gefürchtet haben.

        Die Urgrüne Partei von den Gründungsmitgliedern gegründet mit dem DDR staatlich überwachten Havemann durch Merkel hat nicht lange überlebt und wurde fast sofort von Verfechtern der RAF Ideologie übernommen. Dazwischen gab es auch ein paar Morde.

        Genauso geht es der Linken, die Wessis wählen ihre Linke die unter Brandt, Schmidt, Kohl nicht an die Macht gekommen wären, die Ossis ihren Hoffnungsstern der Reformation aber der knallharte Beton Kopf stalinistische Kern blieb,

        Zwei Faktoren, das weiß auch Gysi der eng mit Schalk Golodkowski eine Goldgrube gefunden hat, aber nicht so dämlich ist zu glauben das ohne Wagenknecht der Osten noch die Linke wählt.

        Kemmerich Vernichterin Henning Wellsow wurde vielleicht auch mit Merkels Wissen an die Macht geputscht um Kemmerich zu stürzen und Gewerkschafter Ramelow aus der ehemaligen SPD Liga an die Macht gebracht. Dann noch Janine Wissler aus Hessen, die als Betonkopf Stalinistin Wagenknecht hasst, aber Gysi weiß ohne Wagenknecht stirbt seine Partei im Osten. Deshalb habe ich die Grünen immer gefährlicher als die Linke eingeschätzt, aber auch da fallen die Fratzen.

      • WIR HABEN DIE NOT AUSZUHALTEN, WEIL PUTIN NICHT GEWINNEN DARF?

        Wer nach dieser Rede von Robert Habeck immer noch nicht verstanden hat, was hier vor sich geht, dem ist nicht mehr zu helfen!

        Bundesparteitag der Grünen vom 14.10.2022.
        https://youtu.be/M7ulLs61siY

        Von solchen Typen wird Deutschland regiert?

        Deutschland ist WAHNSINNIGEN in die Hände gefallen!

    • Wohlgemerkt – dass Putin vor zwei Tagen angeboten hat, Erdgas durch die eine unbeschädigte Nord-Stream-Pipeline nach Europa zu liefern. Das ist dasselbe Europa, das der Ukraine Eisenbahnwaggons mit Waffen schickt, um damit Russen zu töten.
      Es ist dasselbe Europa, das die Sanktionen Washingtons gegen Russland unterstützt und selbst zusätzliche Sanktionen verhängt. Es ist dasselbe Europa, das zum Regimewechsel in Moskau aufruft, russische Sportler und Auftritte russischer Komponisten und Musiker verbietet, russisches Vermögen stiehlt und sich weigert, vertragliche Vereinbarungen einzuhalten.
      ***

      W ist hier der (kollektive) Charakterlump?

      • Paul Craig Roberts:

        The German government told Putin “NO,” we prefer for Germans to freeze to death and for German industry and economy to shut down than to displease Washington by buying your natural gas. How long before we see Putin on his knees begging Germany to let him give them the gas?

    • Lieber CC,

      die Frage mit dem Annahmeverzug ist in diesem Fall relativ belanglos, denn in all den Lieferverträgen ist die “Take or Pay”-Klausel verankert, d.h., die vereinbarte Gasliefermenge MUSS bezahlt werden, ganz unabhängig davon, ob man sie ganz oder teilweise nicht abnimmt.

      • Richtig, lieber Patriot,

        allerdings kam es mir darauf auch nicht in erster Linie an.

        Vielmehr, darauf hinzuweisen
        1. daß aufgrund des genannten Getöns (zivirechtlich) ein Annahmeverzug vorgelegen haben dürfte, wobei ja die ganze Angelegenheit höchst heuchlerisch ist (‘Turbine’), anderersei s dieser Umstand nicht gänzlich trivial sein dürfte angesichts der Sabotage an NS und die beiden Röhren von NS 1 jetzt nicht funktionsfähig sind.

        dadurch die absolut heuchlerische – und falsche ! – Behauptung, “ Putin [habe] ‘uns’ das Gas abgedreht”, sich da selbst als widerliche Lüge und Tatsachenverdrehung entlarvt.

        Allerdings dies ein Umstand, den die solcherart dauerberieselten deutschen Schlafschafe wohl mehrheitlich nicht zur Kenntnis nehmen dürfte, u.U. auch unfähig dazu sind: mit der 24 – Std. – Dauerberieselung durch ‘DDR 1& 2’ glauben die ja mittlerweile alles Das hätte wohl selbst ein Herr ‘Goebbel-er ‘wohl nicht besser hingekriegt – der hatte ja schließlich nur die ‘Volksempfänger’ zur Verfügung …….

  10. Danke Herr Roewer für diesen sachlichen fundierten Bericht der sich durch neutrale Betrachtungsweise auszeichnet. Schade das Herr Helmes, den ich sonst sehr schätze sich zu sehr in die prpagandistisch geschürte Kriegswelle gegen Russland festgelegt hat und es dadurch zum Streit kam. Das er vielleicht auch meinte, unsere Spitzenuschi wird das schon richten, im Gegenteil für die globale Weltherrschaft justiert sie die Kanonen scharf gegen den eigenen europäischen Kontinent.

    Was damals unter Genscher mit geopolitischen Entspannungspolitik erreicht wurde, wurde von einer größenwahnsinnigen diktatorischen Garde vernichtet. In dem Punkt hätte ich doch sehr gehofft, das man im Osten nicht von geopolitischen Machtinterressen Russlands und der USA zerrieben wird. Provoziert hat diesen Krieg eindeutig die USA und die Bücklinge der raffgierigen EU machen mit.

    China feixt sich eins, wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte, Das nahezu alle G Gipfel in China stattgefunden haben, die historischen Ambitionen der Rothschild Bank ein Welimperium zu errichten bekannt sind, heute vom WEF als Realisierer mit Sitz in New York gesteuert werden, das hätte uns schon zu denken geben müssen. Die Rothschild Bank, dessen Verwandte auch Merkel ist, Macron als erfolgloser Banker dort arbeitete, hat in allen großen Metropolen der Welt, sich eine Finanzherrschaft aufgebaut. Da darf man gespannt sein, ob die Rothschild Bank den USA nicht den Rücken kehrt und China zur globalen Weltmacht machen wird. Ausgelöst haben diese Katastrophe auch unfähige Us Präsidenten und unfähige Brüsseler Kommissare, die den Traum der Gründerväter für ein starkes Europa vernichtet haben.

    Sowohl unter Obama als auch unter dem teuflischen Martin Schulz SPD, für den die Ebstein nicht Wahlkampf gemacht hat, was aber frech behauptet wurde, hat Europa mit dementsprechenden Verträgen an China verscherbelt. So besitzen die Chinresen wirtschaftlich halb Amerika, in Europa konnten sie ohne Industriespionage viele europäische Firmen ppreiswert dank Schulz aufkaufen und so auch Europa immer mehr wirtschaftlich ausbluten.

    Es ist in erster Linie ein durch politische Dummköpfe ausgelöster Finanzkrieg und so ein Poltergeist Trump auch ist, er hat den Finger in die Wunde gelegt. Den Globalisten die am Elend der Welt viel Geld verdienen wollen ist es egal welche Länder wirtschaftlich untergehen wie Europa und wenn der wirtschaftliche Schaden in den USA nicht mehr zu reparieren ist, dann springt eben auch die USA über die Klinge. Einzig und allein ist jetzt die Gretchenfrage, ob Russland sich gegenüber westlichen Kriegstreibern behaupten wird, wenn nicht, macht China das Rennen.

    • “Unser Ziel seit 3000 Jahren ist endlich in Reichweite gerückt.
      Unsere Rasse wird ihren berechtigten Platz in der Welt einnehmen.
      Jeder Jude ein König, jeder Christ ein Sklave.
      Wir weckten anti-deutsche Gefühle in Amerika, welche zum II. Weltkrieg führten. Unser Endziel ist die Entfachung des III. Weltkrieges. Dieser Krieg wird unseren Kampf gegen die Goyim für alle Zeiten beenden. Dann wird unsere Rasse unangefochten die Welt beherrschen.”
      Rabbiner Emanuel Rabinovich 12.1.1952

  11. Die GRÜNE PEST wirft Nebelkerzen:

    Parteitag dieser deutschfeindlichen Sekte “stärkt” ihren reGIERungs-Apparatschiks den Rücken bzgl. der “Verlängerung” der AKW-Laufzeit bis April.

    Da werden sich die AKW-Betreiber aber TIERISCH freuen ! Denn so ein grünbraunsektiererischer SCHWACHSINN rechnet sich schlichtweg nicht !

    Deshalb: Weiter UNTERHAKEND in den Abgrund ! Wir faffen dat !

    • ->
      Mehrheit der Deutschen offen für längeren AKW-Betrieb
      Epoch Times

      Mehr als jeder zweite in Deutschland ist nach einer Umfrage in der Energiekrise offen für einen längerfristigen Weiterbetrieb deutscher Atomkraftwerke. Insgesamt 56 Prozent der Befragten können sich einen Betrieb über das Jahr 2024 hinaus vorstellen oder sind sogar dafür ——–

      Vielleicht fällt es ja so manchem Schlafschaf auf, welch riesengroßes Kuckucksei uns das erbärmliche MerKILL mit seinem wahnsinnigen ‘Atomausstieg’ nebst ‘Energiewende’- (welch ein UNWORT!) ins Nest gelegt hat.

      Wenn ich allerdings das Wahlergebnis in Niedersachsen betrachte ……..

  12. “Ceterum censeo: Die Energiekrise und in ihrem Gefolge die Verarmung Deutschlands sind von der Bundesregierung und der sie stützenden Einheits-Partei (SPDFDPGrüneCDUCSU) seit einem Jahrzehnt mutwillig herbeigeführt worden. Konsequenzen zu ziehen, ist unaufschiebbar.”

    Erst vor wenigen Tagen haben die – niedersächsischen – Deutschbürger die dortige NED mit großen HALLO bestätigt.

    Anders gesagt: Offenbar finden die deutschen Musterbürger das Treiben der rotgrünschwarzgelben NED-Koalitionäre GANZ DOLL ! Weiter so ! Gemeinsam SOLIDARISCH UNTERHAKEND in den Abgrund.

    • Schlimmer noch: Jetzt ist bald auch dort die giftgrüne Pest mit an der Regierung. Indes, die C _DU hat ja bisher auch schon jeden Mist mitgemacht…..

      • Lieber Monte.

        das hatte ich auch gelesen. Aber darauf kommt es glaube ich nicht mehr an. In diesem Shithole ist eh kein ursprünglicher Stein mehr auf dem anderen.
        Und chinesische Verhältnisse haben wir ohnehin schon längst, in dieser linksrotgrün-versifften Irrenzone.

        Ob man von “Grünen” oder von Chinesen tyrannisiert und terrorisiert wird, dürfte keinen großen Unterschied machen….;-)

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