Freitag, 7. Oktober 2022
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Pharmageddon: Wie ist das möglich?

Viele liebe und geschätzte Kollegen, mit denen ich in den letzten Tagen gesprochen habe, sind geschockt, dass Österreich tatsächlich die allgemeine Impfpflicht verhängt hat. Was anderes hätte man aber von einem Bundeskanzler aus einer „ehemaligen“ Adelsfamilie mit hochdekorierten Freimaurern im Stammbaum erwartet? Kurz hat nicht genug geliefert und darum wurde er kaltgestellt. Damit ist er noch gut dran. Mit afrikanischen Regierungschefs ist man nicht so zimperlich umgegangen. Der ein oder andere mag vor Monaten noch über so manche meiner Aussagen gelächelt haben, inzwischen sind etlichen die Gesichtsmuskeln eingefroren. Zum Auswandern ist es zu spät. Ohne Impfung wird man sich wohl kaum vom Acker machen können, außer vielleicht zum Nordpol, so die Gesprächsinhalte in verkürzter Form.

All das, was im Moment geschieht, galt früher als „Verschwörungstheorie“. Teils mit bizarren Ausschmückungen, aber die stets im Kern enthaltene totalitäre, auf technologischen Fortschritt beruhende Neue Weltordnung (NWO) in Verbindung mit Zwangsimpfungen, geisterte schon lange vor dem Internet durch die Zirkel und Grüppchen, Debattierclubs und Logentreffs der Achtziger und Neunziger Jahre. Für viele war das offenbar nur ein Spaß, eine Art Fortsetzung von 1984, angepasst und stets weiterentwickelt an die technischen Möglichkeiten der jeweiligen Gegenwart. Inzwischen sind RFID-Chips, vor denen um die Jahrtausendwende gewarnt wurde, Schnee von gestern. Die Bargeldabschaffung, von der ich erstmals Anfang der Neunziger hörte, steht kurz bevor. Sie wird nicht komplett umgesetzt, wie damals angenommen, sondern schrittweise und durch die Hintertür. Kreditkarten mit FIAT-Money sind bereits mit Kryptowährungen aufgebohrt und bald schon ist das Echtzeittracking dank immer schnellerer Chips und Highspeed-Internet möglich. 

Bei Waldorf-Eltern und vielen Freikirchlern war es eine Selbstverständlichkeit, dass kein Fernseher ins Haus kommt und dem Markenterror der Spielzeughersteller und Modeindustrie irgendwie begegnet werden müsse, was nicht immer bei den eigenen Sprösslingen mit Erfolg gekrönt wurde. Globulikinder tanzen halt manchmal lieber auf Techno als ihren eigenen Namen und schwören auf Schulmedizin und PC-Games statt Holzspielzeug. So übertrieben vieles in den Tagen des New Age gewesen sein mag, der Esowelle oder wie auch immer man die Suche nach Spiritualität abqualifizierend beschreibt, wir alle wussten oder hätten wissen müssen, dass irgendwann der Tag kommt, an dem sich alle Gruselfantasien bewahrheiten würden und aus Spaß Ernst wird.

Nun ist es soweit und viele Weggefährten sind fassungslos. „Die ziehen das wirklich durch …“ oder: „Warum lassen das die Menschen mit sich machen? Es ist doch alles so offensichtlich …“

Die Frage ist so einfach zu beantworten. Weil die Psychologie der Massen funktioniert. Wir bekommen es jedes Jahr aufs Neue bewiesen. Durch die Medien, durch die Popmusik, durch die Mode. Trends werden immer und immer wieder aufgewärmt. Wer seine alten Sachen behält, kann sie spätestens in fünf Jahren wieder als neusten Schrei präsentieren, niemand wird es bemerken. Die Masse lässt sich beliebig dirigieren, konditionieren und zu allen möglichen absurden Taten bringen, die alle nur ein Ziel haben, dass sich der Mensch von sich selbst entfernt und nie zur Ruhe kommt. 

Neulich las ich, dass sich irgendein Popsternchen Haare vom Hinterkopf auf die Augenbrauen hat transplantieren lassen, weil früher das Modediktat dünne Striche über den Gucklöchern vorgab, heute aber alles wieder buschig sein muss. Armes Hascherl, aber Millionen Desperate Housewives werden ihrem Beispiel folgen. Ein paar Jahre später lassen sie sich das mühsam weggelaserte A…geweih wieder restaurieren, weil der nächste zugedröhnte Paradiesvogel mit undefinierbarem Geschlecht eine Vision hatte. So geht das, ganz einfach. Auch in der Ernährung funktioniert das Prinzip. Milch und Fleisch galten früher als ultragesund, heute nicht mehr „nachhaltig“. Oder in der Industrie. Diesel – erst als Stinker verpönt, dann wegen des geringeren Verbrauchs zu umweltfreundlich umgelabelt und jetzt wieder Teufelswerk, immer gerade so, wie es passt. Die Menge macht es mit und stellt keine Fragen. Wie also glaubt man, wird sich so eine Menge verhalten, wenn es wirklich mal ernst wird? 

Im Reich der Mitte ist die NWO längst verwirklicht. Massenüberwachung, Social Scoring, Organraub, Umerziehungslager, Zwangsimpfungen, Zwangssterilisationen und täglicher Drill in Schulen, Universitäten und bei jedem „Arbeitgeber“, damit nur ja kein Individualbewusstsein aufkommen kann. Ist das nicht Beispiel und Vorzeichen genug gewesen, dass sich dieses Virus über die ganze Welt ausbreiten wird? Und das im doppelten Sinne? Was hätte uns davor schützen können? Weil wir anders sind, weil wir „westlich“ und „aufgeklärt“ sind. „Wir“? 

Und sind wir wirklich so anders als die Chinesen? Ja, mit Sicherheit, aber weder besser noch schlechter und als Masse genauso manipulierbar, wie die Gegenwart zeigt. Die kulturellen Wurzeln spielen keine Rolle mehr, wenn sie nur genügend zerstört sind. Und das ist im Westen der Fall. Sie sind morsch, faul oder gänzlich abgeschnitten. Alles Natürliche wird durch Künstliches ersetzt und der Mensch zum Bioroboter degradiert. Die erlaubte Lebensspanne reicht vom Zeitpunkt nach der Geburt, doch an der „Personenhaftigkeit“ von Neugeborenen darf gezweifelt werden, bis zum „Hirntod“. Ab dann kann der Metzger ran und die verwertbaren Organe entnehmen, während der Sterbende unter Narkose gesetzt wird, weil er sich sonst vor Schmerzen krümmen würde. Eine Gesellschaft, in der so etwas zugelassen wird, kann man wohl nur schwerlich als Kultur bezeichnen, jedenfalls nicht als eine menschliche im Wortsinn. Was daran ist noch wert, gerettet zu werden? Darauf will ich keine Antwort geben oder bekommen, der Mensch hat genau das nicht zu entscheiden. Es regieren aber überall genau jene Kräfte, die sich so etwas anmaßen. Wie wird das enden? Gut? Für jene, die ihnen folgen ganz sicher nicht. Beispiele gäbe es genug, aber die Psychologie der Massen ist stärker. 

Es ist gut dreißig Jahre her, als jemand in so einer Runde von damals sagte: „Die Frage ist, wer sind eigentlich „die“ …“ Meine Antwort heute: „Wer sind wir?“

Erstveröffentlichung auf Oppostion24.

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Wolfgang van de Rydt
Wolfgang van de Rydthttps://opposition24.com
Musiker, Autor, freier Journalist und so weiter...

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