Samstag, 26. November 2022
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1984: Wie viele Finger? 2022: Wie viele Geschlechter?

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Die Vier Finger Szene aus dem Roman 1984 – wer kennt sie nicht? Orwells Vision – oder war es eine Anleitung – ist heute um ein Vielfaches übertroffen und hätte vom Meister selbst so keinesfalls gedacht werden können. Dazu fehlte es in seiner Zeit noch an dem passenden Vokabular. Der Schriftsteller schuf deshalb eigene Begriffe, wie Zwiedenken oder Doppeldenk und Neusprech, aber für den faschistoiden Wahn der Genderideologen passt heute am besten die Vier Finger Szene.

@fantareis_original

1984: Wie viele Finger? 2022: Wie viele Geschlechter?

? Originalton – Fantareis

Wie viele Geschlechter gibt es? Zwei! Und wenn der Staat sagt nicht zwei, sondern 75? Zwei! Wie viele Geschlechter? Zwei, was kann ich denn anderes sagen als zwei? Wie viele Geschlechter? Zwei, drei, aufhören! Sie lügen! Sie denken immer noch, es gibt zwei! Ich habe es ihnen doch schon erklärt. Manchmal sind es zwei und manchmal, wenn der Staat es will, sind es viele. Also, wie viele Geschlechter?

Auch J.K. Rowling lebt gefährlich

So geht man nicht mit den Alten um, aber mit den Kindern, den Jugendlichen und Studenten, die jetzt „Studierende“ genannt werden müssen. Die Gehirnwäsche wird subtiler verabreicht, aber es geschieht. Kein Tag vergeht, an dem sich dieser verabscheuenswürdige Staat nicht durch einen seiner Helfershelfer an einem Kind vergeht. Einzelne Prominente, wie Harry Potter Autorin J.K. Rowling schmeisst man der Internetmeute vor die Füße, damit die Social-Media-Jugend mitansehen kann, was Abtrünnigen blüht, die nicht auf Linie sind. Rowling kann sich wehren, sie hat genug Geld für Anwälte, doch wenn irgendwann beschlossen wird, jemanden ihres Kalibers öffentlichkeitswirksam einzusperren, dann hilft ihr das nicht mehr weiter. Wer mit Hollywood ins Bett steigt, steigt auch mit Hollywood in Tiefen der Hölle hinab, wenn seine Zeit gekommen ist.

Was aber blüht einem Kind und seiner Familie, wenn es das Offensichtliche in aller Öffentlichkeit ausspricht? Dass zwei Männer oder zwei Frauen nicht „heiraten“ können und dass sie keine eigenen Kinder haben können. Und dass Kinder stets nur zwei Eltern haben und nicht mehrere. Und dass es nicht dasselbe wie eine natürliche Elternschaft ist, wenn ein homosexuelles Paar ein Kind adoptiert oder per Leihmutter kauft. Es ist gar keine Elternschaft. Und dass einem Kind, dass bei einem gleichgeschlechtlichem Paar aufwächst, die richtigen Eltern vorenthalten werden. Und dass eine Leihmutter, die ihr Kind gegen Geld für Fremde austrägt, eine schlechte Person ist, die ein Verbrechen begeht. Und dass der Handel mit Kindern nichts anderes als Menschenhandel ist.

Wie soll man jemand gegenüber empfinden, der einen gekauft hat? Wie fühlt man sich, wenn man erfährt, dass die leibliche Mutter nur als Gebärmaschine gedient hat und dafür bezahlt worden ist? Kindermund tut Wahrheit kund, dieses Sprichwort birgt Sprengstoff. Denn es ist ja verletzend, wenn ein Kind so etwas sagt und die Eltern nicht sofort eingreifen, damit niemand verletzt wird. Kommt das Jugendamt, wird die Familie zu einem Orientierungsgespräch vorgeladen, droht gar ein Sorgerechtsentzug? Aber wohin mit all den Heterokindern, bei der Bevölkerungsgruppe mit der höchsten Geburtenrate gibt es seltsamerweise die geringste Akzeptanz für LGBT-Absurditäten. Ginge es dem Staat wirklich um die Minoritäten mit abweichendem Sexualverhalten, würde er diese possierlichen Grüppchen doch nicht der Gefahr ausliefern, die ihnen zwangsläufig dort am meisten droht, wo die multikulturelle Gesellschaft bereits die Form angenommen hat, auf die sich Katrin Kotzreiz-Eberhard 2015 noch so gefreut hatte. Was plant der Staat also wirklich mit seinen Meldestellen gegen Transphobie?

Es gibt nur zwei Geschlechter

Und wie erklärt man den Kindern, dass das, was man ihnen erklärt, nichts weiter als gequirlte Scheisse ist? Wahrscheinlich am besten nur mit sehr viel Fingerspitzengefühl, um noch nicht mehr Verwirrung anzurichten. Es gibt kein drittes Geschlecht, es gibt nur Männer und Frauen und manchmal eine Laune der Natur, des Schicksals oder des lieben Gottes, je nach Belieben, da lässt sich das Geschlecht aufgrund genetischer Störungen nicht eindeutig bestimmen. Dann ist es eben so. Aber es ist nicht normal.

Und nein, man kein sein Geschlecht nicht wandeln. Nicht der Körper ist falsch und muss korrigiert werden, wenn sich jemand im falschen Geschlecht wähnt. Es kann alle möglichen Ursachen haben – es gibt so viele, nicht nur biologisch-medizinische, auch spirituelle, religiöse, philosophische Betrachtungsweisen dazu. Wer uns verbieten will, unseren Kindern diese einfache Wahrheit zu erklären, handelt verbrecherisch, wider die Natur, gegen die Schöpfung und vor allem gegen die Menschlichkeit.

Aber wir können den Kindern nicht mit dem Holzhammer kommen, wenn sie fragen, was nun richtig ist. Gegen Gehirnwäsche hilft keine weitere Gehirnwäsche. Hitzige Diskussionen, schon gar nicht mit Teenagern, denen es vielleicht um ganz etwas anderes geht, nämlich Rebellieren, Ablösung, Generationenkonflikt, machen die Gräben nur tiefer. So ist es ja auch gewollt. Beispiel geben, Vorbild sein, als wissender Zeuge dienen, das ist angesagt, wenn wir unsere Werte an die nächste Generation weitergeben wollen.

Wahrhaftig sein

Beispiel gibt man, wenn man authentisch bleibt, was schwer ist in dieser künstlichen Welt. Und was ist ein wissender Zeuge? Das ist vielleicht die wichtigste Rolle, die ein Mensch für einen anderen einnehmen kann. Das sind die Menschen ohne Helfersyndrom, die wissen, dass sie niemanden vor seinem Schicksal retten können, aber trotzdem nicht wegschauen. Zum Beispiel die Lehrer, die hinter vorgehaltener Hand zu verstehen geben, dass die „Lehrmeinung“ nicht alles ist. Oder ein Nachbar, der einem geprügeltem Kind in die Augen sieht und es tröstet, wenn es wieder einmal weinend im Hof sitzt. Nur „My name is Luka“ singen reicht vielleicht nicht immer aus, aber die Rückmeldung, das Gefühl, gesehen zu werden, davon berichten Traumatisierte später, kann helfen, eine schlimme Erfahrung überhaupt als eine solche zu begreifen.

Und wie war das mit der sozialistischen Erziehung in der DDR? Haben die Kinder wirklich alles vom bösen Klassenfeind geglaubt? Vielleicht wird die ganze verrückte Gendersuppe am Ende auch weniger heiß gegessen als gekocht und schneller wieder ausgespuckt, als es den rotgrünen Kinderschändern lieb ist!

Erstveröffentlichung: Opposition24

Kommentarregeln: Bitte keine beleidigenden oder strafbaren Äußerungen. Seid nett zueinander. Das Leben ist hart genug.

Wolfgang van de Rydt
Wolfgang van de Rydthttps://opposition24.com
Musiker, Autor, freier Journalist und so weiter...

5 Kommentare

  1. Eins und eins gleich drei

    Weiß nicht, warum sich Deutsche quälen,
    beim eins und eins Zusammenzählen.
    Sagt Obrigkeit, das wäre drei,
    sind viele Deutsche schnell dabei,
    sind regelrecht davon besessen,
    den Mist der Obrigkeit zu fressen,
    und stürzen über jene her,
    in ihren Augen denken quer,
    jene, die finden kein Gefallen,
    den Stuss der Obrigkeit zu lallen.
    Ist an der Spitze kein Gescheiter,
    treibt Obrigkeit es immer weiter.
    Weil unfähig zur Korrektur,
    wird Obrigkeit zur Diktatur.
    Wie weit die Diktatur sie treiben,
    eins und eins wird doch zwei bleiben.

  2. ZITAT: “Vielleicht wird die ganze verrückte Gendersuppe am Ende auch weniger heiß gegessen als gekocht und schneller wieder ausgespuckt, als es den rotgrünen Kinderschändern lieb ist!”

    Trotzdem kann jeder jede Gelegenheit nutzen, die Suppe zu versalzen. Je salziger sie ist, desto wahrscheinlicher wird sie ausgespuckt.

  3. ‘Und nein, man kein sein Geschlecht nicht wandeln. Nicht der Körper ist falsch und muss korrigiert werden, wenn sich jemand im falschen Geschlecht wähnt. Es kann alle möglichen Ursachen haben – es gibt so viele, nicht nur biologisch-medizinische, auch spirituelle, religiöse, philosophische Betrachtungsweisen dazu. Wer… ‘

    Genau das ist der Punkt.
    Und wie es sich fügt, in der aktuellen ‘JF’ gibt es eine Interessante Leserzuschrift eines ‘Transmannes’ – der/die/wie auch immer sich in angenehmer Weise mit obigen Fakten deckt.
    ‘ Natürlich gibt es nur zwei Geschlechter. Das heißt aber nicht, daß es keine Ausnahmen wie zum Beispiel Intersexualität und Genderdysphorie gibt’ …

    ‘Ich selbst ( … als) Transmann, würde nie behaupten,, ein biologischer Mann zu sein oder sein zu wollen. Ja, ich fühle, daß ich männlich bin, aber immer noch weibliche Merkmale habe, die zum Großteil meiner Biologie geschuldet sind. Ich bin in einem Körper mit weiblichen
    Geschlechtsmerkmalen , (…usw.) geboren und aufgewachsen. Diese Merkmale passen nicht zu meinem inneren Ich, daher strebe ich eine Angleichung an das männliche Geschlecht an – Angleichung wohlgemerkt, nicht Umwandlung, das ist nämlich mit dem Stand der heutigen Medizin noch nicht möglich. (…) Auch wenn ich biologisch gesehen immer weibliche Anteile haben werde ……’—

    und darüber läßt sich reden,. Sicher ist heute nicht weiter bestritten, daß es nicht nur (rein ) männlich und (rein) weiblich im Rahmen der ZWEI Geschlechter gibt, manchmal mit ‘Zwischenstufen’ dazwischen, wie es neben Weiß und Schwarz eben auch Grau gibt,

    Aber eben KEINE 365 oder sonst wie viele ‘Geschlechter’ wie man uns heutzutage von Irregeleiteten Vorgebetet und aufgedrängt wird, ‘nachzubeten’.. Und daß eine solche Abweichung eben NICHT der ‘Normalzustand’ sondern eben eine – seltene – ABweichung ist .

    Blödsinn. doch, so etwas, was man uns da mit Gewalt aufzupfropfen sucht.
    .Und wenn man die irren Attacken gegen die bewußte Biologie – Doktorandin in Berlin wahrnimmt, kann nur noch der Wunsch nach dem K.eimer kommen.

    Bei alledem ist es dann doch wieder wohltuend, auch von jemand aus einer ‘betroffenen’ Gruppe derart rationale Gedanken geäußert werden.

    • lieber ceterum_censeo,

      gut, dass sie einen solchen fall ansprechen. das ist die andere seite.

      ich selbst kenne eine transfrau recht gut (mann zu frau), jetzt mitte 30. sie hat das ganze schmerzhafte prozedere duchgezogen, im nachhinein wundert sie sich selbst, dass sie es gepackt hat. das geht ja über jahre und der wunsch bestand schon sehr früh: sie hatte die unterstützung ihrer familie.

      diese person lebt nun ein völlig unauffälliges und zufriedenes leben als frau (und sieht auch so aus), arbeitet selbständig sehr engagiert in der pflege. das allerletzte was sie wollte, ist, dass hinz und kunz ihre geschichte kennen. was inzwischen veranstaltet wird, stößt sie ab und ich weiß von ihr, dass sie damit nicht alleine steht. auf einem CSD wird man diese leute nie finden.

      wir “normalen” können unserem schöpfer danken, dass wir nicht solchen inneren kämpfen ausgesetzt sind oder waren. ich hätte diesen weg nicht gehen können, nicht wenige suchen und finden auch den “last exit”. nicht alles, was uns ver-rückt erscheint, kann man auf irgendeine art und weise wieder geraderücken.

      eine jede medaille hat zwei seiten.

      einen lieben gruß!

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