Donnerstag, 1. Dezember 2022
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Das rote Apotheken-A muss weg: Böhmermann im Cancel-Rausch

Unser Gratismusheld Jan Böhmermann erhält 2021 den unverdienten Fernsehpreis. Bild: Superbass, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Jan Böhmermann mal wieder: Der selbsternannte TV-Komiker machte Oma schon skandalträchtig zur Umweltsau. Nun stellt der 41-Jährige erneut unter Beweis, um was sich die deutsche Jugend anno 2022 wirklich Gedanken macht: Kulturelle Selbstabschaffung, jede Menge Wokeness und dem damit verbundenen regen Auge für versteckte Nazi-Symboliken, Diskriminierung und angebliche Frauenfeindlichkeit. Mittlerweile ist Böhmermann selbst fündig geworden und fordert die Abschaffung des deutschen Apothekenlogos. Das große rote „A“ mitsamt der Schlange und der Schale soll also weg. Laut Böhmermann stammt das Überbleibsel aus der NS-Zeit, die heutzutage mit nie da gewesener Akribie flankiert werden muss. Wir alle wissen ja: Je länger Hitler tot ist, desto mutiger und konsequenter wird er bekämpft.

Mit dem Nazi-Thema kann man sich in Deutschland eben bestens öffentlich profilieren. In einer der letzten Folgen seines Podcasts „Fest und flauschig“ bestätigte Böhmermann, dass ihm im Sommerurlaub aufgefallen sei, dass fast alle europäischen Apotheken ein grünes Kreuz als gemeinsames Logo haben. Nur im vorzeitlich-düsteren Deutschland hält man wieder an alten Zöpfen fest, oh Schreck! Die Erklärung dazu lieferte er unverzüglich nach: „Ich interessiere mich null für Apotheken, ich finde nur dieses Logo – seit ich denken kann – eine ästhetische, gestalterische Beleidigung, und jetzt weiß ich auch, warum: Weil die Nazis dahinterstecken.“ Wem das nicht zu fachspezifisch ist, dem sei als Erklärung hinzugefügt, dass der Schriftstil „Fraktur“, in der das Apotheken-A gehalten wurde, in der Nazi-Zeit eingeführt wurde. Auf der Internetseite des deutschen Apothekenmuseums in Heidelberg fand Böhmermann über das „Relikt des dritten Reiches“ schließlich heraus, wie das Logo genau entstanden ist. Außerdem befand der Schmalspurkomiker, es „sehe echt Scheiße“ aus. Und auch, dass die Apotheker endlich mal „was Geiles“ machen sollten, nun  denn.

Die ursprüngliche Version wurde 1936 im Rahmen eines Wettbewerbs für ein einheitliches deutsches Apothekenlogo in die Welt gesetzt – damals noch mit einem weißen Schweizer Kreuz darauf. Reichsapothekenführer Albert Schmierer ersetzte dieses jedoch mit einer Rune (Manrune, Lebensrune). 1951 wurde das Apotheken-A erneut überarbeitet und in sein heutiges Erscheinungsbild gebracht. Die Rune wurde entfernt, um sie gegen Schlange und Kelch einzutauschen.

Nach Winnetou, Layla und den angeblich so frauenfeindlichen Karikaturen auf deutschen Rummelplätzen geht die linke Verbotskultur in die nächste Runde, um dabei mehr neurotische Züge anzunehmen. Man darf also gespannt sein, wenn sich die Neo-Puritaner und selbsternannten Sittenwächter als nächstes ausgucken: Die Schlümpfe? Butterkekse? Pflanzendünger? Heizkissen? Schultüten? Massagebälle? Die Menschen, die ständig Toleranz und Vielfalt predigen wollen in Wahrheit eine Gesellschaft der geistig Unfreien heranzüchten. Und zum Lachen war der linksextreme Böhmermann ohnehin noch nie.

Alex Cryso

Links:

https://www.wochenblick.at/allgemein/sonst-keine-probleme-boehmermann-will-deutsches-apotheken-logo-canceln/

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18 Kommentare

  1. den Clown haben seine Eltern als kleinen Hosenkacker zu heiß gebadet,
    deshalb ist der auch Geistig zurück geblieben und diese
    Komiker die dem die Lobby geben sind seine Vorbilder bzw.
    sind noch ein paar Grad dümmer.
    Gibt ein altbekanntes Sprichwort für solche Kreaturen:
    Gleich und Gleich gesellt sich gerne!!!!!

  2. Das einzige was mich noch wundert ist die Tatsache, dass dem noch keiner die Kauleiste poliert hat.
    Aber das kann ja noch werden.

    • Hihihihi, nachdem er seinerzeit Erdogan einen Ziegenf………….. nannte, verbarrikadierte er sich tagelang in seiner Wohnung und hat sich vor Angst fast in die Hose gemacht. Die Moslems verstehen mit solchen Ausdrücken keinen Spaß. Jetzt reißt er sein großes, dummes Maul wieder weit auf und seine Fans jubeln.

      • Liebe Doris,

        mir fällt dazu die saftige “Watschn” ein, die sich der Pocher kürzlich von diesem “Rapper” eingefangen hat…;-)

  3. OT
    ..weil aktuell
    :::::::::::::

    Deutschland steuert auf eine Energiekrise zu, die seinen Wohlstand gefährdet, die Produktivität der deutschen Industrie empfindlich senkt und die Bürger zu tiefgreifenden Einschränkungen im Alltagsleben zwingt.

    Im Rahmen einer Veranstaltung der AfD-Fraktion im Bundestag gehen die beteiligten Arbeitskreise „Angelegenheiten der Europäischen Union“ und „Klimaschutz und Energie“ der Frage nach, inwieweit europäische Sanktionen und die vermeintlich »grüne« Energiewende die gegenwärtige Krise verursachen.

    Dr. Helmut Waniczek, Diplom-Chemiker, Inhaber von mehr als 35 Patenten und langjährige Führungskraft bei der Bayer AG, gibt einen Überblick über die deutsche Energieversorgung und die technisch möglichen Alternativen.

    Im Anschluss erläutern die AfD-Bundestagsabgeordneten Prof. Dr. Harald Weyel, Karsten Hilse und Dr. Rainer Kraft die parlamentarischen Initiativen der AfD-Bundestagsfraktion zur Lösung der akuten und der strukturellen Ursachen der Energiekrise in Deutschland.

    (Quelle: PI-News)

    Ab 19:00 Uhr

  4. Bömer.. Wer? Ist der Wischtich..?
    ::::::::::::::::
    Defa-Streifen

    „Stereotype“: MDR will Zuschauer mit Hinweisen vor Filmklassikern warnen

    MDR-Intendantin Karola Wille hat eine mögliche Kennzeichnung von „rassistischen Stereotypen“ und „Diskriminierung“ in Filmklassikern ins Spiel gebracht. Künftig werde es entsprechende „Warnhinweise“ bei Ausstrahlungen des Senders geben, kündigte Wille laut Informationen der Leipziger Volkszeitung (LVZ) in einer nicht-öffentlichen Debatte im sächsischen Landtag an.

    Demnach könnten Defa-Klassiker wie „Der kleine Muck“, „Chingachgook – Die große Schlange“ oder „Die Söhne der großen Bärin“ zu den Filmen gehörten, die der MDR künftig nur noch mit Kennzeichnung zeigt. Für einige Streifen könne es eine Kontextualisierung geben, da sie aus einer anderen Entstehungszeit stammten und sich die gesellschaftliche Bewertung der Inhalte mittlerweile geändert habe. ….

    https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2022/mdr-warnhinweis-muck/

    :::::::::::::

    …habe ich doch schon hier im Bloog prophezeit….!

    Erziehungs-TV.
    -erst gekennzeichnet
    -dann gecancelt
    -dann verboten

    SED-Büttel im Machtrausch!

  5. Der Typ ist einfach nur eine Zumutung und würde in einer intelligenten, geordneten Gesellschaft gar keine Rolle spielen. Aber im dümmsten Deutschland das es je gab, findet man seinen geistigen Dünnschiss ja noch komisch. Und von Preisen und Auszeichnungen halte ich sowieso schon lange nichts mehr. Für mich sind die gleichzusetzen mit irgendeinem Karnevalsorden “”Kamelle de Prinz kütt “”. In einer Welt, in der ein US-Präsident, der 200.000 Bomben auf andere Völker abwerfen ließ, den Friedens-Nobelpreis bekommt und ein ebensolcher Massenmörder, Hetzer und Kriegsverbrecher den Friedenspreis von Aachen erhält, muß das wirklich niemanden wundern.

  6. Denn sie wissen nicht mehr, was sie tun!
    Sie wissen nur eins wie kann ich mitschwimmen und herausragen dann, wenn ich mich wichtig tue im Sinne des Zeitungeistes. Man kann diese Kreaturen nur bedauern aufgrund ihres Bonsai-Gesistes. “Herr Lehrer, ich weiß was … “.
    Das, was früher zu Recht als moralisch verwerflich galt, ist heute gutes Benehmen und hat Vorbildfunktion – weil politisch nützlich!
    Wir leben total unter umgekehrten Vorzeichen, und die meisten von uns merken es nicht. Und von denen, die es merken, setzen sich eine Menge freiwillig einen Maulkorb auf, um bloß nicht heraus zu ragen aus der gestriegelten Herde der Schafe.
    Nun gut, verbiegen kommt nicht infrage!!!

    Gruß Rolf

  7. Ich weiß nicht, ich weiß nicht, aber irgendwie hat der was Jüdisches an sich.

    “Wir Juden betrachten unsere Rasse als überlegener als jede andere Rasse auf dieser Erde und wir wollen keine Verbindungen mit anderen Rassen eingehen, sondern wir wollen über sie herrschen und triumphieren.”

    Goldwin Smith, jüdischer Professor, Moderne Geschichte, Oxford Universität, Oktober 1981

  8. Wenn ich diese Figur schon sehe ….. Eimer!

    Und im Übrigen der Kerl ist sooo doof, Ahnung hat er keine: Im Gegenteil:

    When Germany became a unified country in 1871, Fraktur became the official typeface of the government. However some German writers preferred using Roman type, particularly in scientific writing, and by 1891 about 40% of German books were in Roman type. A proposal to replace Fraktur with Roman type as the official typeface was defeated in 1911.

    Fraktur continued to be used to write and print German until 3rd January 1941, when use of Fraktur in public offices was forbidden as it was declared to be “Judenlettern” (Jewish letters).

    Die Frakturschrift stammt in ihren Anfängen wohl bereits aus dem 15 Jh., und seit 1871 wurde sie zur offiziellen Schrift der Regierung.

    Und – nix mit Nazi – Richtig ist daß die Schrift gerade im Buchdruck bis in die 30-er Jahre viel verwendet wurde, wurde dann aber in 1941, jedenfalls für den offiziellen Gebrauch von den Nazis für < b>verboten, weil sie als ‘Judenlettern’ (Jüdische Schrift) deklariert wurde.

    Quelle (oben): https://omniglot.com/writing/fraktur.htm

    Böhmer-knall – kopp – Setzen, SECHS!

    Was hat der wieder geraucht?

  9. Böhmermann das sadistische durchgeknallte Ar…loch, den sollte man zu schwerer körperlicher Arbeit in einem Eisenbahnlok Herstellungsbetrieb schicken, das kleine Schätzchen aus München kostet nur mal 4 Millionen, frisst ne Menge Strom, aber das 9 Euro Ticket bleibt.

    Anderseits könnte man Böhmermann mit der Schaufel in der Hand im Straßenbau einsetzen, damit er mal begreift, welchen Unfug er als überbezahlter Bengel von sich gibt. Oder so richtig zu einen Militäreinsatz berufen, nicht in das Witztruppen Militär der Bundeswehr, nein so was ähnliches wie russisches oder ukrainisches Militär, wo ihm einmal die Hammelbeine lang gezogen werden. Der Bursche muss auch mal längst überfällig die andere Seite in der Praxis kennen lernen, damit er begreift das sein blödes Heißluftgeschwätz nebst Beleidigung unserer Kultur sein überflüssiger Job viel zu teuer aus der Anstalt, ähm Medienanstalt gelöhnt wird.

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