Freitag, 3. Februar 2023

Die Wohlstandsverwalter (1)

Ein bewusst aufreizendes Spiel mancher Gesellschaftsingenieure mit der zugegebenen Manipulationsabsicht – ein Eingeständnis ohne drohende Konsequenzen – vermutet übrigens auch Esders. Er zitiert aus Schwab/Mallerets Buch „The Great Reset”, das die Covid-19-„Pandemie” als Anlass für die notwendige Errichtung einer Neuen Weltordnung behandelt, den Passus: „Global gesehen ist die Corona-Krise, wenn man den Prozentsatz der betroffenen Weltbevölkerung betrachtet, bisher eine der am wenigsten tödlichen Pandemien, die die Welt in den letzten 2000 Jahren erlebt hat“ (S. 296), und kommentiert:

„Vermutlich wissen die Autoren, dass sie sich eine solche Enthüllung leisten können. Sie kann als Ausdruck der Souveränität, als Machtdemonstration betrachtet werden – und als subtiler Versuch, diejenigen zu zermürben, die den Bruch sehen, aber ohnmächtig erfahren müssen, dass kaum jemand das Offensichtliche wahrnimmt.“

***

Aus: https://www.klonovsky.de/2022/12/lektuereempfehlung-2/

Insgesamt sollte man sich Klonovskys Beitrag in Gänze zu Gemüte führen, nicht nur das o.g. Zitat, welches „The Great Problem(TM)“ allerdings auf den Punkt bringt.

Die Rothschilds

Jeder Verschwörungstheoretiker weiß wer das ist. Niemand kennt einen Rothschild, weiß wie er aussieht, hatte jemals Kontakt zu ihm, weiß wie er denkt, oder was er zum Frühstück isst. Man nimmt an, dass die weitverzweigte Rothschild Familie seit dem 19. Jahrhundert die reichste Familie der Welt ist. Irgendwie ist aus der Familie eines kinderlosen Juden, aus der Judengasse in Frankfurt, mit Banken und Investitionsgeschäften seit 1744 eine finanzielle Weltmacht geworden.

Ähnlich ehrfürchtigen Ruhm genießt der Name Rockefeller, der angeblich aus dem Rheinland in die USA ausgewandert ist und dort erst mit Öl (1870) und dann mit Banken zu unermesslichem Reichtum kam. Die sind definitiv keine Juden, nur um diesen Tropos mal (wieder) aus dem Weg zu räumen.

https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_banking_families

Unter den angeblich 10 reichsten Individuen der Welt befinden sich übrigens zwei Inder, über die niemand redet. Über HSBC, die zumindest größte Bank in Europa, und womöglich einflussreichste Bank der Welt wird eher selten geredet. Und BlackRock (1988) der größte Vermögensverwalter der Welt, gegründet von Larry Fink, der ganz offen politischen Einfluss ausübt (auch im WEF), wurde bisher nur in Finanzkreisen erwähnt. Vanguard (1974), der zweitgrößte Vermögensverwalter der Welt, und praktisch der Erfinder der modernen Indexfonds, ist so unauffällig wie eine schwarze Katze in der Nacht.

Die echten Viren. Bild: Netzfund.

Kein Rothschild oder Rockefeller hat sich maßgeblich zu ESG (environmental, social and corporate governance) geäußert. Das ESG ist die ideologische Lenkung von Investitionen in Bezug auf Klima, Diversität und andere woke Schlagworte. Die großen Banken und Investmentfirmen werben mit ESG, obwohl die Vorsitzenden dieser Organisationen i.W. namens- und gesichtslose Manager sind. Die o.g. Milliardäre adoptierten in den letzten Jahren fast ausnahmslos eine „grüne Agenda“ für ihre Firmen. Es ist unklar, ob sie das tun müssen, weil die genannten Banken sonst nicht mehr mit ihnen zusammen arbeiten wollen, oder ob sie das aus eigenem Antrieb taten. Das kurzfristige Umschwenken erst in den letzten paar Jahren würde eher auf den Druck des Bankenkartells hinweisen.

Der Wohlstandverwalter im Mittelalter war dein König oder sonstiger Adliger. Er bestimmte was er dir lässt und was er dir weg nimmt. Die Macht der Banken manifestierte sich mit dem globalen Handel und nationalen, von Banken finanzierten Kriegen, und erweiterte sich mit der fortschreitenden Industrialisierung. Heute bestimmen namens- und gesichtslose Manager in gigantischen Investmentfirmen, wie der Wohlstand der Reichen und der Armen verwaltet wird, wer es wert ist Rentenzahlungen aus Finanzinvestitionen zu beziehen, wer leistungslos etwas besitzen darf, und wer ein Leben lang dafür arbeiten und zahlen muss.

In diesem geschilderten Kontext akzeptiere ich die Verkürzung auf den Namen Rothschild, als Repräsentant oder Platzhalter einer gesichtslosen Klasse von Wohlstandsverwaltern der westlichen Welt. Um den Geruch des Verschwörungstheoretikertums abzulegen, würde ich den in der Überschrift genannten Begriff lieber verwenden.

Machterhalt oder notwendige Lenkung?

Es stellt sich die Frage, ob der typische ahnungslose Arbeiter, der Sparer und Kleininvestor, der Häuslebauer oder Vermieter einer Einliegerwohnung, der mittelständische Unternehmer oder gar der Milliardärs-Unternehmer einer globalen moralischen Führung bedarf, weil er sonst mit seinem Wohlstand nur Unsinn anfängt (wie z.B. Twitter zu kaufen). Ist so eine globale Lenkung des Wohlstands erforderlich, weil die Leute mit den ‘windfalls’, den glücklichen Gewinnen aus der Prosperität in einigen Regionen der Welt, angesichts der hundert tausende Jahre anhaltenden Güterknappheit, an die wir evolutionär angepasst sind, keine sinnvolle, nachhaltige Weiterentwicklung der Menschheit und des Planeten hin kriegen?

Oder ist der Grund ganz einfach, dass die Finanzmogule ihr leistungsloses Einkommen auf Generation hin sichern wollen? Wenn der Arbeiter erkennt, dass er andauernd von diesen Leuten beklaut und ausgenutzt wird, dann baut er vielleicht wieder Guillotinen.

Ich denke, dafür gibt es keine ganz zweifelsfreie Antwort.

Ein muslimischer Ölstaat agiert

Aus aktuellem Anlass passt hier die völlig theoretische Annahme, dass ein tief religiöser Staat, der durch den Zufall der Industrialisierung den Geldregen des Ölgeschäfts erntet, agiert. Nachdem der Scheich alle Autos, Flugzeuge, Häuser, Nutten usw. gekauft hat die er als konsumfreudiger Mensch noch zählen kann, gab er auch ein wenig an sein Wüstenvolk ab, weil, na ja, Guillotinen sind nun mal ein Argument. Doch als ideologisch geprägter Mensch wurmt es ihn, dass ein großer Teil der Welt seine Religion ablehnt, dass die Lebensweise seiner nun Harvard geschulten Kamelreiter in anderen Ländern kritisch gesehen wird, dass seine Vielweiberei und Kinderfickerei auf wenig Gegenliebe stößt, usw.

Nun, denkt er sich, ich hab doch auch Milliarden. Hauen wir mal ein paar Millionen auf den Kopf, um den europäischen Politikern die Vorteile meiner Religion und Wolllüste näher zu bringen. Und würde es nicht seine Machtposition ggf. auf Generationen stärken, wenn der ein oder andere europäische politische Führer bei ihm zu Besuch kommt und den Bückling macht? Ja, doch, dafür kann man schon mal ein paar Millionen springen lassen. Öl und Gas ist eh da, das Geld dafür drucken die EZB und die Federal Reserve und die bunten Scheinchen sind nichts wert, wenn man damit keine Macht ausüben kann.

Ist es nicht gar eine Erlösung der krampfhaft arbeitswütigen, lustfeindlichen, christlich verkorksten Europäer, wenn sie die Religion des Friedens und die Freiheiten eines Scheichs bewundern und schätzen lernen? Deren frühere Könige und Adligen waren ja auch nicht anders.

Sollte man als Europäer den Scheich gewähren lassen, ihm seine Windfall Milliarden gönnen, und ist seine Lenkung des Wohlstands gut für die Weiterentwicklung des Menschen und Planeten, oder muss man sie verhindern, d.h. anders lenken?

Lesen wir dieses Kapitel noch einmal und ersetzen den Scheich mit, sagen wir Larry Fink, oder Soros oder Schwab, als Repräsentant der europäischen Wohlstandsverwalter, die eine Lenkung der westlichen Welt oder gar des Globus im Blick haben. Huch? Erschreckt?

Ihr könnt euch in den besinnlichen Tagen mal darüber Gedanken machen. Danach folgt der zweite Teil über die Wohlstandsverwalter.

Ein weiterer Gedanke, der besonnen werden könnte ist, was eine Bank, die rein virtuelle Werte verwaltet – Geld ist ein Konstrukt – dazu ermächtigt Macht auszuüben, außer unser Glaube daran, dass diese Macht existiert und existieren muss.

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7 Kommentare

  1. Ganz nebenbei, Amschel Maier Bauer hatte mit seiner Frau Gutsche 5 Soehne und auch Toechter.
    Ich weiss nicht, wer der kinderlose Jude gewesen sein soll.
    Mehr als 100 Jahre spaeter war auch ein kinderloser Rothschild in Frankfuert, aber da waren die anderen 4 Niederlassungen dieser Sippe khasarischer Kassenverwalter der Kap-Int und auch Kom-Int umso kinderreicher.
    Man kann ein wenig bei Christiaan Rakowski (geboren als Chaim Rakover) nachlesen.

    • Geburtsname der Frau von Amschel Maier Bauer war Gutsele Schnapper, auch aus der Judengasse hinter den Frankfurter Dom

  2. Die neuen Herren der Weltwirtschaft
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=41340

    “Viele von Ihnen werden sicher wissen, wer oder was JPMorgan Chase, BlackRock, die Credit Suisse oder die UBS sind. Aber nur die Allerwenigsten werden mit Namen wie State Street, Vanguard, Capital Group, Harris Associates, Natixis, Wellington, Fidelity, Dodge&Cox oder Amundi etwas anfangen können. Dabei sind diese Unternehmen, deren Geschäft man früher wohl etwas verklärend als „Vermögensverwaltung“ umschrieben hätte, die neuen Herren der Weltwirtschaft. Es gibt kaum große Aktiengesellschaften in den westlichen Ländern, bei denen keines dieser Unternehmen größter Einzelaktionär ist. Und in der Summe beherrschen diese „institutionellen Investoren“ Wall Street, City of London und den Frankfurter Finanzdistrikt. Doch seltsamerweise sind uns nicht nur die Namen der neuen Herren unbekannt, auch ihr Treiben findet abseits der Öffentlichkeit statt, da die großen Medien einen großen Bogen um dieses Thema machen und die Politik sich ebenfalls versteckt. Kein Wunder, wirft der Siegeszug der neuen Herren doch Fragen auf, wohin unser neoliberales System uns noch führen soll. “

  3. Sie sind auch keine Juden sondern Khasaren aus der heutigen Ukraine, die sich schon immer mit fremden Federn geschmückt haben – wenn’s opptortun war.

    Rolf

    3
    1
  4. Ich bin nicht ihrer politischen Einstellung, aber wo sie recht hat, hat sie (großenteils)recht:

    Die größten Flops und Lügen 2022 – mein ganz spezieller Jahresrückblick

    Aber WARNUNG: Erwa in der Mitte taucht plötzlich die lebendige Verkörperung von ‘Frankensteins Monster’ auf ………

    • Hier die “Fortsetzung”…..

      AfD TV
      191.000 Abonnenten

      Ein Jahr Ampel, zwölf Monate voller Pleiten – aber wo bleibt die Pointe?

      :::::::::

      … 😉

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