Sonntag, 7. August 2022
StartAllgemeinChristinas Bericht aus Berlin. Was macht eine Abgeordnete eigentlich?

Christinas Bericht aus Berlin. Was macht eine Abgeordnete eigentlich?

Liebe Freunde, liebe Leser, liebe Interessierte,

Der Körper der Mutter gehört der Mutter. Der Körper des Kindes gehört dem Kind – nicht der Mutter.

ich möchte Euch mit meinem neuen Format, dem “Christinas Bericht aus Berlin”, aus meinem Alltag als Abgeordnete des Deutschen Bundestages berichten. Viele fragen sich sicher, mit was sich so eine Abgeordnete die ganze Woche im Parlament beschäftigt.

Gerne möchte ich Euch innerhalb dieses Formats vom Alltäglichen und meinen persönlichen Höhepunkten in Berlin berichten.

Montag:

Eine typische Plenarwoche beginnt bei mir an einem Montag mit der Anreise aus dem beschaulichen Main-Tauber-Kreis in das quirlige, manche würden sagen, verrückte Berlin. Auf der fünfstündigen (?) Fahrt mit 2 Umsteigestationen bearbeite ich meine vielen, unzähligen Emails, beantworte wichtige Anschreiben und bereite mich auf die am nächsten Tag stattfindende Arbeitskreis-Sitzung (AK-Sitzung) vor.

Dienstag:

Ein kleiner Höhepunkt wartete bereits vor dem AK auf mich. Ein Reporter der Welt bat um ein Interview. Eine schnelle Recherche ergab, dass das bevorstehende Interview vermutlich nicht neutral durchgeführt werden sollte. Der Verdacht bestätigte sich dann natürlich auch 😉 Aus den von uns freigegebenen Zitaten bastelte der Redakteur zusammen mit dem bekannten Linksextremisten Matthias Quent einen Artikel, der es in sich hat. Die Zitate wurden aus dem Zusammenhang gerissen und mithilfe des Amadeu-Antonio-Mannes ganz neu interpretiert. Wussten Sie beispielsweise bereits, dass man biologischen Rassismus und Blut-und-Boden-Ideologie verbreitet, wenn man wie die AfD in ihrem Parteiprogramm im Staatsangehörigkeitsrecht zurück zum allein geltenden Abstammungsprinzip möchte? Vermeiden sollte man es übrigens auch ebenso zu schreiben, dass das hellhäutige, hier seit Jahren ansässige Volk fast keine Interessenvertreter hat. Selbstverständlich bedankte ich mich fürs erste bei dem Redakteur für diese äußerst ausgewogene Berichterstattung. Wir haben es nicht anders erwartet. Auf eine Aufarbeitung dieses Artikels dürfen Sie sich allerdings schon jetzt freuen, liebe Leser.

Im Anschluss ging es zu meinem Arbeitskreis Gesundheit und danach in die Fraktionssitzung.

Mittwoch:

Heiß her ging es dann im Gesundheitsausschuss. Gleich zu Beginn forderte ich die Herstellung der Öffentlichkeit der Sitzung mit der Begründung, dass noch nie so viele Schicksale wie in der aktuellen Zeit von den Vorbesprechungen abhängen, die im Gesundheitsausschuss getroffen werden. Natürlich wurde meine Forderung abgelehnt.
Im Anschluss rügte ich, dass Herr Lauterbach erneut nicht anwesend war und durfte der Regierung, in diesem Fall Frau Staatssekretärin Dittmar drei Fragen stellen. In meiner Fragerunde zeigte ich mich entsetzt darüber, dass die Staatssekretärin allen Fakten der inzwischen bekannt gewordenen schweren “Impf”-Nebenwirkungen vor allen bei jungen, gesunden Menschen zum Trotz, weiterhin die Impftherapie propagiert und nicht bereit ist, einen Zentimeter davon abzurücken.

Ich forderte zudem den Rücktritt von Herrn Lauterbach. Hintergrund sind die viel zu späten Eingeständnisse von Herrn Lauterbach, dass durch die Coronamaßnahmen eine Immunitätslücke entstanden ist, die die Menschen nun extrem anfällig für alle Arten von Infektionen gemacht hat. Zudem musste der Gesundheitsminister nun erstmalig zugeben, dass es schwere Impfnebenwirkungen gibt, die er lange Zeit bestritten hatte. Diese Rücktrittsforderungen wiederholte ich nochmals in einer Pressemitteilung.

Vom Anschluss ging es zu einer Anhörung zum Thema Krisenvorsorge.

Am späten Nachmittag hatte die AG Geschichte von Herrn Frömming zu einem sehr interessanten und inspirierenden Vortrag über die Preußischen Reformer geladen, der mir erneut vor Augen führte, wie wichtig es für unsere Identität ist, unsere deutsche Gesichte zu kennen und sie auch zu erzählen.

Donnerstag:

Aufgrund von neuen Erkenntnissen zu weitaus höheren “Impf”-Schäden fand nochmals eine AK-Sitzung statt.

Wie ich bereits auf meinen Kanälen berichtet habe, hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung nun ein Dokument veröffentlicht, dass 2,5 Millionen “Impf”-Nebenwirkungen bestätigt. Das sind zehnmal mehr “Impf”-Nebenwirkungen als dem Paul-Ehrlich-Institut bekannt! Zur nächsten Fraktionssitzung werden wir hierzu einen neuen Antrag einbringen, indem wir nun als Mindestforderung aus diesen neuen Erkenntnissen die Aussetzung der “Impfung” für Kinder erheben werden.

Eine Pressemitteilung folgte zudem über den unsäglichen Auftritt von Lauterbach auf einer Demonstration von Pflegern in Magdeburg, bei dem Lauterbach den ungeimpften Pflegern unter anderem das Grundrecht auf Demonstrationsfreiheit versagte.

Danach ging es zur Sitzung der Landesgruppe Baden-Württemberg.

Freitag:

Während des morgendlichen Plenums gab es einen persönlichen Tiefpunkt für mich. Unter dem frenetischen Jubel der Altparteien wurde die Abschaffung des Paragrafen 219a “gefeiert“, wonach das Werben für Schwangerschaftsabbrüche zukünftig nicht mehr strafbar ist. Somit kann demnächst ganz offen dafür geworben werden, ungeborenes Leben zu beenden. Wer diese Debatte verfolgt hat, zweifelt an der Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft, der jeder moralische Kompass abhanden gekommen ist.

Meine Kollegin und ich konnten den Jubelstürmen im Plenum nicht mehr folgen und mussten vorübergehend den Saal und diese surreale Szenerie verlassen, um uns zu sammeln.

Viel Zeit, um Luft zu holen, blieb nicht. Um 14 Uhr folgte meine erste Bundesvorstandsitzung. Die viele Arbeit, die auf das Gremium zukommt, wurde aufgeteilt.

Aktuell sitze ich nun seit 30 Minuten im ICE, der immer noch im Hauptbahnhof steht, weil der Zugführer aufgrund einer Verspätung eines anderen Zuges noch nicht eingetroffen ist. Das bedeutet für mich, dass meine 2 Anschlusszüge weg sind und ich noch nicht genau weiß, ob und wie ich heute nach Hause komme.

Dennoch wünsche ich Euch allen an dieser Stelle schon mal ein erholsames und schönes Wochenende. Bis bald.

Eure Christina

Kommentarregeln: Bitte keine beleidigenden oder strafbaren Äußerungen. Seid nett zueinander. Das Leben ist hart genug.

Dr. Christina Baum
Dr. Christina Baum
Dr. Christina Baum ist Mitglied des Bundestags und gehört der AfD an. Sie ist außerdem Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages Frau Baum ist in der DDR aufgewachsen und hat daher, wie zahlreiche DDR-Bürger, besonders feine Antennen für Unterdrückung und Propaganda.

10 Kommentare

  1. Wenn man ein wenig Turmschau haelt, des eigenen Lebens und nicht ganz von sich selbst eingenommen ist, dann fallen einem Situationen ein, wo man nicht nach dem kategorischen Imperativ gehandelt hat, wo man falsch regiert hat oder einfach Fehler gemacht hat.
    Natuerlich koennen wir fuer die, die noch nie Fehler machten, ein extra Gebet sprechen, ich jedenfalls gehoere nicht zu der fehlerfreien Gruppe.
    Worauf ich hinaus will, jeder sollte mit sich im Klaren sein, wenn eine Abtreibung geplant wird. Es gibt sicher Faelle, ie Vergewaltigung etc, wo solche Ueberlegungen kommen.
    Trotzdem,, die Einbildung, wie im Atheismus, ein Leben fuehren zu koennen, ohne Rechenschaft abgeben zu muessen, ist eine temporaere Illusion.
    Deswegen kann man diese Frauen nur bemitleiden, die mit diesen Spruechen “mein Bauch gehoert mit” hausieren gehen.

  2. ‘ …..Recherche ergab, dass das bevorstehende Interview vermutlich nicht neutral durchgeführt werden sollte. Der Verdacht bestätigte sich dann natürlich auch …. ‘
    Ist da womöglich dieser?
    Ihr Corona-Kurs geht sogar AfD-Parteifreunden zu weit
    | Lesedauer: 6 Minuten

    Von Frederik Schindler
    Politikredakteur

    AfD-Politikerin Christina Baum, 66

    Die Bundestagsabgeordnete Christina Baum steigt nach einer geschichtsrevisionistischen Rede in die Parteispitze der AfD auf. Schon mehrfach hat die Höcke-Vertraute in sozialen Medien Rassismus verbreitet – und radikal gegen Corona-Impfungen agitiert. WELT hat sie getroffen.

    Mit ihrer Zugehörigkeit zum formal aufgelösten Flügel steht Christina Baum am äußersten rechten Rand der AfD. Immer wieder sorgte die in Thüringen geborene Zahnärztinmit besonders radikalen Äußerungen für Aufsehen.

    Wenige Tage nach der Vorstandswahl trifft WELT Baum in ihrem Bundestagsbüro. Die 66-Jährige ist noch müde vom Parteitagswochenende. Vor der Sitzung des fraktionsinternen Arbeitskreises Gesundheit nimmt sie sich eine Stunde Zeit. Das Gespräch entwickelt sich zu einer hitzigen Diskussion.

    Rest Bezahlschranke – https://www.welt.de/politik/deutschland/plus239505209/Christina-Baum-Rechtsaussen-radikal-rassistisch-nun-im-AfD-Vorstand.html

    Eine SCHWEINEREI!

    • Werter C_C, das war doch zu erwarten. Immer wenn ein AfDler oder ein anderer Widerständler sich auf die Mainstreammedien einlässt, muss man mit dem Schlimmsten rechnen! Die drehen jeden Menschen das Wort im Munde herum, nur um ihre bunte Propaganda durch zu drücken.

      Siehe auch die aktuelle Hetze zun AfD-Parteitag im MDR.
      Noch Fragen? Ich nicht!

      2 Archiv-meldungen

      ::::::::
      »SED-Mitgliedschaft ist egal«

      ??SPD-Senator Krüger kritisiert »moralischen Rigorismus« in der Debatte um SED und Stasi/ SPD und Bündnis 90 sollten ehemalige SED-Mitglieder nicht ausgrenzen/ »Wir müssen nach vorne gucken« …..

      mehr dazu

      1992 in der TAZ

      *ttps://taz.de/!1675979/

      ///////
      und ein ehemaliger Bloog, 2009 deaktiviert,
      mehrere Berichte
      //////

      No Stasi – Nein zur Stasi
      Gegen Bespitzelung und Verrat
      Die Täter sind noch immer unter uns

      Freitag, 20. November 2009
      Wir wollen raus! – Fluchtgeschichten – Teil 8 – Rainer Schinzel – Durch das Minenfeld in die Freiheit…..

      *ttp://no-stasi.blogspot.com/

      • Lieber Semenchkare,
        klar war das zu erwarten Dr. Baum deutet es ja selbst schon an.
        Da erinnert mich in gleicherweise an dies perfide ‘Interview’ (Phoenix ?) mit Alice Weidel , wo sie leider dem auf den Leim gegangen ist – und ihr völlig aus dem Zusammenhang gerissene Äußerungen von Dr. Baum präsentiert wurden und sie leider sehr ungeschickt darauf antwortete, so daß man in der Tat die obigen Schlüsse ziehen konnte. Die Gelegenheit haben sich die Hetzmedien natürlich nicht zweimal bieten lassen. Ergebnis: sh. oben.

  3. Vor 40 Jahren, als man in Deutschland die Bundesbahn nutzte, konnte man die Uhr nach den Zuegen stellen.
    Es war schon Schneesturm und Eisregen kombiniert notwendig, um auf bestimmten Strecken, nie bundesweit, Verzoegerungen zu verursachen.
    Tempora mutantur
    Offensichtlich nicht zum Besseren.

  4. Der Körper des Kindes gehört dem Kinde, nicht der Mutter. Das ergibt sich schon einfach daraus, daß der Körper des Mutter den Körper des Kindes gar nicht selbst erzeugen kann. Menschen pflanzen sich nicht pathenogenetisch fort. Ohne Vater keine Mutter und ohne Vater auch kein Kind.

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