Sonntag, 2. Oktober 2022
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Aus alter Familie – einige Bemerkungen zum neuen Kampfpanzer Panther der Firma Rheinmetall

Die deutsche Waffenschmiede Rheinmetall hat am 14. Juni 2022 den Prototyp eines neuen Kampfpanzers präsentiert. Lässt man den Werbeblödsinn mal beiseite, handelt es sich um ein Vollkettenfahrzeug von 59 Tonnen Kampfgewicht mit einer nagelneuen 13 cm-Bordkanone, einem koaxial angebrachten 13,5 mm-Maschinengewehr sowie Abwehrgerätschaften gegen Drohnenangriffe. Der Panzer ist bis unter die Lukendeckel vollgestopft mit Elektronik, die – so die Firmenanpreisung – von allen 4 Besatzungsmitgliedern bedient werden kann.

Der Panzer hat den Namen Panther verpasst bekommen. Dieser Name ist Programm. Sein Vorgänger war die deutsche Antwort auf eine unangenehme Überraschung auf den Schlachtfeldern der Ostfront, wo die Wehrmacht mit dem sowjetischen T 34 konfrontiert wurde, dessen Existenz 1941 von der deutschen Auslandsaufklärung, dem Amt Ausland/Abwehr, verpennt worden war. Erst ab 1942 mit dem Panther und dem zugleich gefertigten Tiger hatte die Wehrmacht mittelschwere bzw. schwere Kampfpanzer, die den russischen und später den westalliierten Paroli bieten konnten, ja deutlich überlegen waren.

Revolution des Schlachtfeldes oder Schnee von gestern: die deutsche  Panzerwaffe

Es waren nicht die Deutschen, sondern die Briten im Ersten Weltkrieg, die den Panzer – dort aus Tarnungsgründen Tank genannt – ins Kriegsgeschehen an der Westfront einführten. Die Absicht: das in einem scheinbar unveränderlichen, verlustreichen Stellungskrieg festgefahrene Kriegsgeschehen wieder flott zu machen. Es galt tief gestaffelte, mit herkömmlichen Mitteln des Infanterie-Angriffs kaum zu passierende Verteidigungsgräben zu überwinden. Als die britischen Tanks Ende 1916 bei Cambrai erstmals überraschend und zudem in großer Stückzahl zum Einsatz kamen, geschah genau das: Die deutsche Hauptkampflinie wurde auf breiter Front durchbrochen. Und dann? Und nichts. Die in der Tiefe des Raums herumirrenden Panzer wurden einer nach dem anderen – sofern sie nicht wg. technischer Mängel ohnehin stehenblieben – von deutscher pferdebespannter Feldartillerie im Direktbeschuss vernichtet.

Immerhin: der Schock, der auf der deutschen Seite ausgelöst wurde, versetzte die deutschen Militärtaktiker und -techniker im Großen Generalstab und preußischen Kriegsministerium in Trab. Hier im Kriegsministerium, der Sektion A7V, entstand mit hohem Tempo die technische und taktische Planung für einen Kampfpanzer, der ein vierkantiger nach allen Seiten Feuer speiender Koloss auf Raupen wurde. Nach seinen Vätern nannte man ihn A7V.

Der A7V kam ab dem Frühjahr 1918 in kleinen Stückzahlen an der Westfront bei den Durchbruchsschlachten zum Einsatz. Dann war der Krieg aus, und ein Panzerverbot stand im Versailler Vertrag. Das wurde, wie manches andere, umgangen. In Sachen Panzer werkelten und übten die deutschen Strategen in der Sowjetunion, deren junger Militärelite im Gegenzug eine (ebenfalls verbotene) Generalstabsausbildung in Deutschland am Sandkasten zuteil  wurde.

Davon sickerte das eine oder andere an die Öffentlichkeit. Tucholsky & Co hatten hieran regen Anteil. Was sie indessen nicht sehen konnten, fand in den Köpfen einiger weniger Offiziere statt. Es konnte dann zur Überraschung der Welt betrachtet werden, als die Wehrmacht dank des Diktators irrwitziger Entscheidung 1939 in Polen einrückte.

Das Staunen der Welt erhielt den international verwendeten Namen Blitzkrieg. Dahinter steckte das Prinzip der massiven Konzentration von gepanzerten Verbänden, die mit ebenso massiver direkter Luftunterstützung den Feind frontal durchbrachen, in die Tiefe des Raumes ohne zu zögern vorstießen, nach links oder rechts abdrehten und den verwirrten Gegner, ehe er sich’s versah großräumig einkesselten.

Die Polen lernten diese Lektion als Erste. Ihren meist tapfer fechtenden Soldaten hatte eine verantwortungslos handelnde Führung eingeredet, deutsche Panzer bestünden aus Sperrholz und Pappmaché. Die einschlägigen polnischen Propagandaplakate kann man heute noch mit Grausen betrachten. Bevor sie den Irrtum erkannten, lagen die polnischen Reiter tot auf den Schlachtfeldern von Pommern. Nach 3 Wochen war der Krieg vorüber, und einen polnischen Staat gab es nicht mehr.

Die Franzosen, die eigentlich gar nicht kämpfen wollten, erfuhren es dann im Mai und Juni 1940 als nächste, wie der Durchbruch und Bewegungskrieg mit verbundenen Panzerkräften selbst gegen einen zahlenmäßig überlegenen Gegner funktionierte. Die verbündeten Briten flohen via Dünkirchen Hals über Kopf vom Kontinent. Der deutsche Größenwahn wuchs durch den Sieg über den sog. Erbfeind beträchtlich. Als nächstes wurde der Balkan überrannt.

Und dann die Sowjetunion. Da geriet die Blitzkriegführung an ihre Grenzen. Nach Kesselschlachten von gigantischen Ausmaßen im Sommer und Herbst 1941 traten zwei Gegner auf den Plan, die bereits Napoleon 130 Jahre zuvor kennengelernt hatte. Sie hießen Tiefe des Raumes und General Winter. Beide sorgten für ausbleibenden Nachschub für die zudem eingefrorenen Panzer. Doch immer noch ließ deutscher Größenwahn die Erkenntnis des Nicht- Sieges nicht zu. Die Niederlage musste ausgefochten werden. Mittendrin im Juli 1943 die Panzerschlacht von Kursk, das größte einschlägige Ereignis in der Welt-Kriegsgeschichte.

Die Niederlage von 1945 war eine totale. Danach gab’s keine deutschen Panzer mehr. Nur noch Stahl, der zugunsten der Sieger eingeschmolzen wurde. Das von den Großen Drei unisono verkündete Nie-wieder währte genau 10 Jahre. Dann rollten erneut deutsche Panzerverbände durch die Lüneburger Heide und den Brandenburger Sand. Dazwischen eine gut bewachte Grenze und der Auftrag, einander, wenn’s befohlen wurde, an die Kehle zu gehen. Das blieb aus. Wir haben Glück gehabt. Die Sitzbereitschaft in den ersten Wochen der sowjetischen Bruder- Intervention im August 1968 war keine Freude – das blieb hängen.

Wir sind wieder wer: Deutschland baut Panzer

Als ich als junger Mann in die Bundeswehr eintrat, hatte das Panzerbataillon 183 in Boostedt bei Neumünster noch den US-amerikanischen Kampfpanzer M 47 und wurde gerade auf dessen Nachfolger M 48 umgerüstet. Die ausgemusterten Panzer wurden dem Vernehmen nach an die Griechen abgeschoben. Von den 53 M 47 schafften es bestenfalls 10 mit eigener Kraft auf den Transportgüterzug, die anderen mussten geschleppt  werden.

In den nächsten ein, zwei Jahren wurde alles anders: Der Leopard, Leo genannt, ersetzte als deutsches Eigengewächs recht zügig den Panzerbestand. Der Leo konnte seine Eltern nicht verleugnen. Er war ein etwas platt gedrückter Panther mit dem Fahrwerk des Wehrmachts- Standart-Panzers IV. Er wurde ein Exportschlager. An seiner Vorführung für die Spitzen der italienischen Armee war ich beteiligt. Soviel Lametta habe ich vorher und auch danach nie auf einem Haufen gesehen.

Verständlich, dass einer dieser Goldbetressten, nachdem wir vorgeführt hatten, wie man mit diesen Stahlkolossen wilde Rennen im Heidesand fahren konnte, auch mal ran wollte. Kurzes Getuschel auf deutscher Seite, dann saß er am Steuer. Da muss er etwas missverstanden haben, vielleicht unterschätzte er auch, was passierte, wenn man mit voller Wucht aufs Gas trat.

Jedenfalls rammte er einen der Busse, mit dem die Delegation an den Ort des Geschehens gereist war, und schnitt seitlich mit der Kette den hübschen Bus wie eine Sardinendose von vorn bis hinten auf, so dass der in Zeitlupe in sich zusammenknickte. Dem deutschen Kommandeur der Panzertruppenschule stand der Schweiß auf der Stirn. Später beruhigte er sich, als die Herren von Mercedes und Kraus-Maffei (Blaumann, Schlips und Aktentasche) sich um die Frage stritten, wer den kleinen Schaden begleichen dürfe.

Deutschland schafft sich ab: Die Legende von der Friedfertigkeit

Nach meinem Ausscheiden aus der Armee habe ich Panzer nur noch hie und da gesehen. Sie veränderten ihr Gesicht und auch ihr Innenleben. Der Leo 2, der den Ursprungs-Leopard irgendwann ersetzte, hatte die schlanke, flache Form eingebüßt, und hatte zudem bis zum Rand Technik an Bord. Er ähnelte äußerlich zunehmend dem Königstiger, den die Wehrmacht Ende 1944 als neusten Schlager erhalten hatte, ein Monstrum an Größe und Gewicht. Ob dieser Leo 2- Panzer etwas taugte oder besser: taugt, weiß ich nicht. Immer noch stehen, so höre ich, Länder Schlange, um ihn zu erwerben. So Polen, das endlich seine sowjetischen Panzer loswerden will – um mit dem Leo 2 in Lemberg einzumarschieren?

Ob das alles seinen Gang gehen wird, lässt sich schwer sagen. Klar ist nur, dass das jetzige Gefeilsche um deutsche Panzer eine drastische Wahrheit unmissverständlich ans Licht gezerrt hat. Deutschland hat so gut wie keinen einzigen einsatzfähigen Panzer. Hunderte wurden abgewrackt oder – angeblich – eingemottet. Einschlägiges kam ans Licht bei dem Versuch, 50 ausgemusterte Fla-Panzer des Typs Gebhard in die Ukraine zu verscherbeln. Doch was nützen eingemottete Panzer, die man aufpoliert, wenn es für diese keine Munition gibt?

Dabei ist die missliche Lage nicht plötzlich und auch nicht ganz unbemerkt eingetreten.

Schritt um Schritt war der Auftrag der Streitkräfte abgeändert worden, bis er schließlich ganz in Vergessenheit geriet. Von der Verteidigung Deutschlands war nicht mehr die Rede, sondern von irgendwelchem modernistischen Kunstgeschwätz: Interventionsfähigkeit, Frauengerechtigkeit, Klimatauglichkeit und so – mit einem Wort: Stuss. Vor allem: es wurde die Legende gepflegt: Wir sind friedlich, also sind andere es auch. Deswegen werden Streitkräfte, vor allem aber Kampftruppen, nicht mehr gebraucht. Das ist Wunschdenken im Edelformat.

Von Putin lernen, heißt siegen lernen: Der neue Panther und die größte Armee Europas

Mit Russlands militärischer Intervention im Februar 2022 in der Ukraine wurde plötzlich alles anders. Die USA und ihre Verbündeten beschlossen, in diesen Krieg im Wege wirtschaftlicher Sanktionen zugunsten der Ukraine einzugreifen. Aber so richtig und hundertprozentig traut sich eigentlich niemand, denn das großmäulig angekündigte Tun ist nicht nur ein Schuss ins eigene Kontor, sondern es bleibt die Unsicherheit, wie lange Russland die unfreundlichen Akte lediglich durch unfreundliche Akte beantworten wird. Die Sache könnte auch ziemlich plötzlich ins Militärische  eskalieren.

Da hat die deutsche Führung plötzlich bemerkt, dass man für einen solchen Fall – und sei es zur Abschreckung – Streitkräfte braucht. Die sind nicht da. Vor allem Kampftruppen: Fehlanzeige. Nun werden aus den langgedienten Kräften der grünen Heilsarmee und aus liberalen Emanzen mit Sturmhaubenfrisur über Nacht Militärbefehlshaber, die Waffen einkaufen. Seht mal her, was ich für Muskeln habe.

In diesem Moment kommt das Angebot von Rheinmetall wie ein Wink des Himmels. Die Firma ist sich stolz ihrer Zeitgeist-Rolle bewusst. Den neuen Panther hat sie den Game Changer

genannt. Nun, man wird sehen. Oder, wie man so sagt: Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt.

Einstweilen sind es nur große, aber keinesfalls kluge Worte, wenn der Bundeskanzler verkündet, Deutschland werde alsbald die größte konventionelle Armee Europas haben. Größer als? Schweiz? Frankreich? Polen? Russland? Alle zusammen? Und ganz zum Schluss nur mal so in die Runde gefragt: Kennt jemand einen deutschen Mann, dem er zutraut, diese Armee zu leiten?

©Helmut Roewer, Bilder: 1-4: HR-Arch., 5: Firmenprospekt Rheinmetall, Juni 2022

Kommentarregeln: Bitte keine beleidigenden oder strafbaren Äußerungen. Seid nett zueinander. Das Leben ist hart genug.

Dr. Helmut Roewer
Dr. Helmut Roewer
Nach dem Abitur Panzeroffizier, zuletzt Oberleutnant. Sodann Studium der Rechtswissenschaften, Volkswirtschaft und Geschichte. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen Rechtsanwalt und Promotion zum Dr. iur. über ein rechtsgeschichtliches Thema. Später Beamter im Sicherheitsbereich des Bundesinnenministerium in Bonn und Berlin, zuletzt Ministerialrat. Frühjahr 1994 bis Herbst 2000 Präsident einer Behörde für Verfassungsschutz. Nach der Versetzung in den einstweiligen Ruhestand freiberuflicher Schriftsteller. Lebt und arbeitet in Weimar und sonstwo, wo das Meer ist. Weiteres und Kontakt: www.helmut-roewer.de.

18 Kommentare

  1. Was mich so massiv erbost ist, dass mir ständig erzählt wird, dass die Streitkräfte “kaputtgespart” worden sein sollen. Dabei waren die Ausgaben immer mit die höchsten weltweit und steigen seit 2013 stetig an.

  2. Ich hab von 1972-75 3 Jahre bei den Panzertruppen der NVA gedient.
    1972 Unteroffiziersschule bei Weißwasser dann Versetzung nach Torgelow Panzer- Regiment 21 als Kommandant T54 und T55. Unsere Panzer waren flach und oval rund. Wir hatten die westlichen Panzer gut im Visier denn sie waren mehr eckig und kantig und boten eine große Angriffsfläche. Über das Stachelsystem im Zielfernrohr (per Infrarot konnten wir auch zielgenau nachts schießen) wurden dafür Hohlladungsgranaten eingesetzt. T54 verfügte bereits über einen funktionierenden Stabilisator und war auch in der Lage Flüsse unter Wasser zu queren wodurch aufwendige Pontons entfielen. Wir haben das oft trainiert durch die Elbe bei Magdeburg. Auf alle Fälle konnten wir der Nato Paroli bieten und standen uns zweimal im Jahr an der innerdeutschen Grenze Magdeburg/ Niedersachsen gegenüber. Gott sei Dank hat es nie geknallt. Ich wurde später Zugführer und befehligte somit drei Panzer und war auch Fahrlehrer. Das war eigentlich eine Offizier- Planstelle doch da gab es Mangel. Im Herbst 1975 wurde ich im Rang eines Unterfeldwebel in Ehren in die Reserve entlassen. Zuvor mußte ich noch eine Prüfung auf T34 absolvieren. Das war die sogenannte Ministerreserve. Diese waren jedoch mit der gesamten Technik des T55 bestückt. Ein Schwachpunkt der T55 war jedoch, daß sie keinen kalten Motorsport vertrugen und bis zu einer Stunde vorgeglüht werden mußten. Es ist für mich hier ein interessanter Beitrag von Helmut Roewer und ich hoffe daß ich aus meiner Sicht und Erfahrung ergänzend etwas beitragen konnte. Gruß Ulfried

  3. Deutschland hat schon immer die besten Panzer gebaut und die liefen auch in Kassel vom Band.
    Man hat ihnen Raubtiernamen verpasst, das hatte seinen Sinn. Sie waren schnell, agressiv und wendig, aber es sind Kriegsfahrzeuge und sie töten Menschen, das sollte man bedenken, wenn man seinen Wohlstand als bestes Waffenexportland in die Welt bekommen hat.
    Denn deutsche Waffen waren immer begehrt, die ganze agressive Welt wollte sie haben und man hat sie immer gerne in Krigsgebiete geliefert, man war sehr stolz darauf.

    Ich bin Pazifist und lehne alle Waffen ab, denn sie haben den Menschen nicht gedient, sie haben sie in Kriege und ins Elend gestürzt, denn jeder wollte immer mehr davon, um seine Macht zu stabilisieren.

    • “si vis pacem para bellum” ueberlieferten schon die alten “latriner” (Roemer) und Leonidas sandte zu Xerxes, als der ihm Nachricht schickte, die Waffen niederzulegen, die zwei Worte “molon labe” hol sie dir! Aber bei den Spartanern galt ja Wortkargheit als Tugend.
      Heutzutage ist ja Geschwaetzigkeit in Mode.

      Jeder vernueftige Mensch muss Krieg ablehnen, leider gibt es immer mehr, die sich Vorteile vom Krieg versprechen und dann gibt es ja auch die, die Kriege einfaedeln, selbst wenn sie nicht direkt beteiligt sind.

    • @ Ingrid, wie recht Du hast ! Seinen Wohlstand auf Mordwerkzeugen aufzubauen, sollte man ablehnen. Würden diejenigen, die Kriege anzetteln und daran Millionen verdienen an vorderster Front kämpfen müssen, hätte es nie Kriege gegeben. Du kennst sicher das Lied von Reinhard Mey “”nein, meine Söhne geb ich nicht “”. Es gehörte eine Zeit lang zu meinen Lieblingsliedern. Ich habe keine Söhne in die Welt gebracht und großgezogen, damit sie von Verbrechern in den Tod geschickt werden, während die Verbrecher selbst auf ihren Yachten und Parties Champagner saufen und Kaviar fressen und sich mit gewissen Damen vergnügen.

  4. @Liebe Maria, gefällt Dir dieser Text für den kommenden Sonntag ? Passt nicht zum Artikel, aber ich weiß nicht, wo ich ihn sonst hinsenden soll.

    Was die Rosen erzählen ……………..

    Kennen wir das nicht alle, wenn an manchen heißen Sommertagen die Hektik und der Stress an unseren Nerven zerren und wir kaum erwarten können, daß endlich der Feierabend kommt und die kühle Nacht anbricht ?? Dann sehnen wir uns nur noch nach unserem Lieblingsplatz mit Wohlfühlklamotten und Kuschelkissen. Jetzt fehlt nur noch eine Tasse wohltuender Tee, ein Glas Wein oder ein kühles Bierchen. Nur jetzt kein lautes Geplärre aus dem Fernseher , kein Gesabbel von Lauterbach oder Lanz, keine nervige Musik und kein lärmender Straßenverkehr !!

    Endlich Stille, endlich Ruhe, endlich Frieden ……………………
    Ich liebe es, zu dieser Zeit durch den Garten zu gehen. Es ist ein magischer Augenblick, in dem das letzte Licht des Tages noch eine Weile am Himmel verweilt. Die Blüten des Goldfelberichs leuchten wie kleine Sterne, im Walnußbaum singt noch ein Vogel sein Abendlied, in den weiß-lila Blüten der Buschbohne “Saxa” ist noch eine einsame Hummel unterwegs. Beim Hühnerstall raschelt es im Stroh, vermutlich eine Streuner-Katze auf der Suche nach einem Schlafplatz für die Nacht. Es ist die Zeit der Ruhe und der Dankbarkeit. Ich gehe zu den Rosenbüschen und setze mich dort auf eine Bank, die schon etwas in die Jahre gekommen ist und dringend neue Farbe braucht. Der feine, unaufdringliche Duft der Rosen ist beruhigend und entspannend und scheint zu sagen : ” Wir haben auf dich gewartet. Komm, setzt dich eine Weile zu uns und laß uns diesen schönen Sommerabend gemeinsam genießen.” Jetzt ist es ganz still. In dieser Stille kann man hören, was die Rosen erzählen ………………….

    “” Vor langer Zeit lebten die Menschen im Einklang mit den heiligen Energien der Natur und der Weltenseele. Sie ehrten und achteten alles, was auf dieser Erde wuchs und lebte. Sie beherrschten die Sprache, mit der die Kräfte der Schöpfung mit den Menschen jener Zeit kommunizierte, denn sie verstanden diese Kommunikation als Voraussetzung ihres Überlebens. Sie nahmen von der Erde nur das, was sie zum Leben brauchten. Wir Rosen und alle anderen Kreaturen der Schöpfung freuen uns sehr, daß immer mehr Menschen heute zu diesen Grundprinzipien des Lebens zurück finden.

    Ihr Menschenkinder geht oft einen schweren Weg und wir Kinder der Blumenwelt wurden geschaffen, um euch zu erfreuen, zu beruhigen und zu heilen. Das ist der Sinn unseres Lebens. Nehmt dieses Geschenk an, denn wir geben es euch gerne. Wir singen das Lied der Liebe und der Freude und unser Lied läßt nichts unberührt. Hört unser Lied, liebe Menschenkinder, und ihr werdet all die Lichtwesen sehen, die sich schon lange um euch kümmern, ohne daß ihr es jemals bemerkt hättet. Konzentriert euch wieder auf das Wesentliche in diesem kostbaren Augenblick des endenden Tages. ! Ist es denn wirklich wichtig, jeden Firlefanz zu besitzen, den die Werbung euch anpreist ?? Wird der Wert eines Menschen nur durch seinen Besitz an Luxusgütern bestimmt ?? Um das abgrundtief Böse zu verstehen, das euch und die ganze Welt regiert, müßt ihr das Wesen der Gier verstehen, die Gier nach unbegrenzter Macht, Geld und endlosem Konsum.

    Geht zurück auf den Weg des Lichts, der für euch Menschen ebenso geschaffen wurde, wie für uns Blumenkinder. Seid ein Segen für die Pflanzen, für die Tiere, für die ganze Schöpfung und auch für euch selbst. Vertraut den unabänderlichen Gesetzen des Universums, denn diese Gesetze sind eine Hymne der Freude an das Leben und die Schönheit. “”

    DIE ROSENHECKE

    Still ist die Nacht, die Blumen alle neigen
    die müden Häupter auf die Rasendecken.
    Da eilt ein Zephyr zu den Rosenhecken ,
    er küßt sie wach und stört das tiefe Schweigen.

    Die Rosen zürnen schöner sich zu zeigen,
    der kluge Schelm fährt zärtlich fort zu necken,
    weiß endlich ihre Liebe zu erwecken
    und tanzt mit allen gleich den Hochzeitsreigen.

    Dann aber flieht er treulos durch die Lüfte,
    vergeblich sind der Rosen Zauberdüfte,
    selbst ihre Tränen ihn zurückzulenken.
    Doch seid getrost ! Ich bin euch ja geblieben,
    ich will euch nun statt seiner innig lieben
    und immerdar euch meine Treue schenken.

    Theodor Fontane –

    • Sehr schön und wie feinfühlig du das geschrieben hast Doris, ich bin mit dir durch den Garten gegangen und war erfreut.

      Auch ich nehme alle meine Kraft aus der Natur, das hat mir Yoga ein Leben lang gegeben. Ich mache jeden Morgen tiefe Atemübungen bevor ich aufstehe und beginne den Tag ohne Nahrung, mit einem Spaziergang mit meinem Hund.
      Ich gehe immer mit offenen Augen durch die Natur und auch ich höre den Vögeln zu und genieße die Stille in der Nacht.
      Danke für diese schönen Zeilen, sie haben mich erfreut!
      Weiterso Doris, das braucht man dringend in so traurigen Zeiten.
      Gruß Ingrid

  5. Ein qualifizierter Mann für die Leitung einer schlagkräftigen deutschen Armee käme bei der derzeitigen Politik ohenhin nicht infrage. Es muss zumindest eine Quotenfrau sein. Da könnte ich mir die SPD-Esken gut vorstellen, die braucht noch einen lukrativen Posten. Was die grünen Quoten-Frauen schaffen, schafft die Esken schon lange und notfalls hat sie noch den linken Background. Leider ist sie keine dunkelhäutige Migranten und spricht noch deutsch. Das mindert ihre Qualifikation.

    • ” … Es muss zumindest eine Quotenfrau sein. Da könnte ich mir die SPD-Esken gut vorstellen …”

      helm ab zum gebet!

  6. “… Die deutsche Waffenschmiede Rheinmetall hat am 14. Juni 2022 den Prototyp eines neuen Kampfpanzers präsentiert. Lässt man den Werbeblödsinn mal beiseite, handelt es sich um ein Vollkettenfahrzeug von 59 Tonnen Kampfgewicht mit einer nagelneuen 13 cm-Bordkanone, einem koaxial angebrachten 13,5 mm-Maschinengewehr sowie Abwehrgerätschaften gegen Drohnenangriffe. Der Panzer ist bis unter die Lukendeckel vollgestopft mit Elektronik, die – so die Firmenanpreisung – von allen 4 Besatzungsmitgliedern bedient werden kann …”

    donnerwetter!

    hat man frau ministerin lambrecht schon vollumfänglich informiert? beim gepppard kam sie ja ins schleudern, u.a. mit den rohren (“… dass er mit diesem Rohr in die Luft schießt …” … na, hoffentlich!). sie sei entschuldigt: es ist ja für laien nicht einfach mit diesen tierpanzern (c: annalena bärbock).

    https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/bei-live-uebertragung-soldaten-schaemten-sich-fuer-lambrechts-panzer-patzer-80488548.bild.html

  7. ” … Nun werden aus den langgedienten Kräften der grünen Heilsarmee und aus liberalen Emanzen mit Sturmhaubenfrisur über Nacht Militärbefehlshaber, die Waffen einkaufen. Seht mal her, was ich für Muskeln habe. In diesem Moment kommt das Angebot von Rheinmetall wie ein Wink des Himmels. Die Firma ist sich stolz ihrer Zeitgeist-Rolle bewusst. Den neuen Panther hat sie den Game Changer …”

    https://de.wikipedia.org/wiki/Marie-Agnes_Strack-Zimmermann
    … Für die Bundestagswahl 2021 wurde sie von der FDP Düsseldorf im Wahlkreis Düsseldorf I (106) erneut als Direktkandidatin nominiert.[20] Auch kandidierte sie wieder für die FDP Nordrhein-Westfalen auf Platz 2 der Landesliste.[21] Über diese zog sie zum zweiten Mal in den Bundestag ein. Entgegen dem Bundestrend konnte die FDP in Strack-Zimmermanns Wahlkreis das Zweitstimmenergebnis jedoch nicht steigern; sie büßte im Vergleich zur Wahl 2017 3,8 Prozentpunkte ein.[22] Insgesamt verlor die FDP in NRW bei den Zweitstimmen im Vergleich zur Bundestagswahl 2017 jedoch ebenso 1,7 Prozentpunkte. Das Zweitstimmenergebnis der FDP im Wahlkreis von Strack-Zimmermann war des Weiteren NRW-weit das beste Zweitstimmenergebnis für die FDP.[23]

    google:
    Die Rheinmetall Aktiengesellschaft ist das Mutterunternehmen des Rheinmetall-Konzerns (Rheinmetall Group) und hat ihren Sitz in Düsseldorf …

  8. Na so lange, wie Deutschland furchterregende Gestalten wie Habeck, Hofreiter und Trittin aufzubieten hat, sollte ja kein Mangel an Schlampampels da sein, die besser als die letzten drei Weiber ueber Uniformen fuer schwangere Panzerkommandanten resuemieren koennen.
    Da wird der Feind (wo ist der eigentlich) sicher ins Zittern kommen.
    Bis der Letzte dann erkannt hat, das wir eigentlich Schwimmpanzer braeuchten, um zum Feind zu kommen, wird es aber noch ein paar Aeonen dauern, sofern es ueberhaupt jemals herausgefunden wird..

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