Dienstag, 29. November 2022
StartBuchrezensionAbtreibung: Ein neues Menschenrecht?

Abtreibung: Ein neues Menschenrecht?

herausgegeben von Bernward Büchner, Claudia Kaminski und Mechthild Löhr.

Gerne stelle ich die Buchbesprechung “Abtreibung: Ein neues Menschenrecht?” beischneider vor. Das Buch können Sie beim Lindenbaum Verlag bestellen.

Kommen Menschenwürde und das Recht auf Leben Kindern schon vor ihrer Geburt zu? Internationale Organisationen propagieren ein „Menschenrecht auf Abtreibung“. Von UNO und EU gefördert, bieten sie die Tötung Ungeborener weltweit an, angeblich im Interesse der „reproduktiven Gesundheit“ der Frauen und ihres Selbstbestimmungsrechts.

Die in diesem Buch gesammelten Beiträge setzen sich aus der unterschiedlichen Perspektive sachkundiger Autoren mit dieser Propaganda und Praxis kritisch auseinander. Sie zeigen ihre verhängnisvollen Folgen für die Frauen, die Familien wie für die Gesellschaft auf und beleuchten die Rolle der Ärzteschaft sowie der Medien.

Mit Beiträgen von

Rainer Beckmann, Bernward Büchner, Maria Grundberger, Claudia Kaminski, Sophia Kuby, Peter Liese, Alexandra M. Linder, Mechthild Löhr, Martin Lohmann, Giovanni Maio, Katharina Pabel und Manfred Spieker.

ISBN: 978-3-949780-01-1
3. Auflage, Neuauflage
261 Seiten, Softcover
Format: 210 x 148 mm

Inhaltsverzeichnis von “Abtreibung – ein neues Menschenrecht?”:

  1. Rainer Beckmann: „Selbstbestimmung“ über das Leben Ungeborener?
  2. Bernward Büchner: Weigerungsrecht statt Recht auf Abtreibung
  3. Manfred Spieker: Missbrauch der UNO – Der globale Kampf um die Legalisierung der Abtreibung
  4. Alexandra Maria Linder: Ideologie statt Vernunft – Die Abtreibungspolitik internationaler Organisationen
  5. Peter Liese: Die europäische Dimension – Welche Rolle spielen Europaparlament und Kommission?
  6. Sophia Kuby: Die EU – Komplizin der Abtreibungspolitik in Entwicklungsländern?
  7. Mechthild Löhr: Der Abschied vom Tötungsverbot
  8. Claudia Kaminski: Das Post-Abortion-Syndrom: Enttabuisierung in Sicht?
  9. Giovanni Maio: Wenn das Hochproblematische zur Normalität wird – Abtreibung und der Verlust einer Ethik des Lebens in der modernen Medizin
  10. Maria Grundberger: Erfahrungen mit Paaren im Schwangerschaftskonflikt
  11. Martin Lohmann: Wehe, du sagst die Wahrheit! Medien und Angst vor Aufklärung
  12. Über die Autoren

Mitwirkende Autoren an “Abtreibung – ein neues Menschenrecht?”:

Rainer Beckmann,

geboren 1961 in Würzburg, verheiratet, vier Kinder. Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Würzburg. Seit 1992 im Justizdienst des Landes Bayern (Staatsanwalt, Richter am Amtsgericht). Seit 1997 stellv. Vorsitzender der Juristen-Vereinigung Lebensrecht e. V. -JVL- (Köln). Seit 2001 Schriftleiter der Zeitschrift für Lebensrecht (ZfL). Sachverständiges Mitglied der Enquete Kommissionen des Deutschen Bundestages „Recht und Ethik der modernen Medizin“ (2000-2002) und „Ethik und Recht der modernen Medizin“ (2003-2005). Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.

Bernward Büchner,

geboren 1937 in Freiburg, verheiratet, 3 Kinder. Studium der Rechtswissenschaften in Freiburg, München und Wien. Tätigkeit in der Innenverwaltung des Landes Baden-Württemberg (Regierungsassessor, Regierungsrat; 1968-1971). Richter am Verwaltungsgericht Freiburg (1971-1979). Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht Karlsruhe (1980-1986) und Freiburg (1986-2002). Vorsitzender der Juristen-Vereinigung Lebensrecht e. V. (Köln; 1985-2013). Stellv. Vorsitzender des Bundesverbandes Lebensrecht e. V. (Berlin; 2002-2007). Komtur des päpstlichen Gregoriusordens (2008).

Maria Grundberger,

geboren 1981 in Überlingen, 1 Kind.; Hebamme. Seit 2000 in der Schwangerschaftskonfliktberatung tätig; Tätigkeit für die Aktion Lebensrecht für Alle e. V. (2005-2012); Mitglied des erw. Bundesvorstands dieser Vereinigung; bis 2012 Gehsteigberatung von Frauen auf dem Weg zur Abtreibungsklinik in München; Vorträge, Unterricht und Schulungen; seit März 2012 Tätigkeit in Basel für die Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind.

Claudia Kaminski,

geboren 1966 in Arnsberg. Krankenpflegeausbildung in Georgsmarienhütte. Studium der Medizin an der Universität Würzburg. 1997 Promotion zum Dr. med. Assistenzärztin im St. Vinzenz-Hospital Coesfeld (Gynäkologie/Geburtshilfe; 1998-1999). Assistenzärztin im Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda (2000). Seit 2001 Leiterin der Abteilung für Kommunikation und Public Relations des Malteser Hilfsdienstes e. V. (Köln). Seit 1996 Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle e. V. -AlfA-(Augsburg). Seit 1998 Mitglied des Stiftungsrats der Stiftung „Ja zum Leben“ (Meschede).Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht e. V. -BVL- (Berlin; 2001-2009).

Sophia Kuby,

geboren 1981 in Oberbayern. Studium der Philosophie mit Schwerpunkt Ethik und politische Philosophie an der Hochschule für Philosophie München und an der International Academy of Philosophy at the Pontificia Universidad Católica in Santiago de Chile. Danach berufliche Stationen im Projektmanagement in Sidney/Australien und als Presse- und Marketingreferentin bei einem Münchner Medienunternehmen. Seit 2010 Direktorin der in Brüssel ansässigen NGO European Dignity Watch.

Peter Liese,

geboren 1965 in Olsberg, verheiratet, 2 Kinder. Studium der Medizin an den Universitäten Marburg und Aachen. 1989-1993 Promotion zum Dr. med. am Humangenetischen Institut der Universität Bonn. 1992 Tätigkeit in Mittelamerika (Staatliches Krankenhaus und Entwicklungshilfeprojekte). 1992-1999 Stationsarzt in der Kinderklinik in Paderborn, anschließend Tätigkeit in einer Gemeinschaftspraxis. Seit 1994 Mitglied des Europäischen Parlaments. Berichterstatter im Umwelt- und Gesundheitsausschuss für die Richtlinie 2001/20/EG über die Anwendung der guten klinischen Praxis bei der Durchführung von klinischen Prüfungen mit Humanarzneimitteln. Berichterstatter im Umwelt- und Gesundheitsausschuss für die Richtlinie über Qualitäts- und Sicherheitsstandards von Geweben und Zellen. Seit 1999 Vorsitzender der Arbeitsgruppe Bioethik der EVP-Fraktion. Co-Koordinator der EVP-Fraktion im Ausschuss für Umwelt, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit seit 2009.

Alexandra Maria Linder,

geboren 1966 in Kärnten, verheiratet, 3 Kinder. Studium der Romanischen Philologie und Ägyptologie an der Universität zu Köln mit Abschluss Magister Artium (1998). Seitdem selbständige Tätigkeit im Sprachenbereich (Übersetzung, Lektorat, Unterricht). Seit 2001 Leiterin des Telefon-Notrufprojekts vitaL. Seit 2007 Stellv. Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle e. V. (Augsburg). Vortrags- sowie journalistische Tätigkeit und Buchautorin.

Mechthild Löhr,

M.A., geboren 1960 in Kempen/Niederrhein, verheiratet. Studium der Politischen Wissenschaften, der Philosophie und des Staatsrechts in Bonn und Freiburg. M. Seit 1991 Inhaberin der Personal- und Unternehmensberatung LÖHR & CIE., Frankfurt. Zahlreiche Publikationen und ehrenamtliche Engagements, u.a. im Bund Katholischer Unternehmer, Köln, Guardini-Stiftung, Berlin. Dame des Päpstlichen Silvesterordens (2011). Vorsitzende des Ethikrates der Pax-Bank (2012). Seit 2003 Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL).

Martin Lohmann,

geboren 1957 in Bonn, verheiratet, eine Tochter. Jesuitenschüler des Aloisiuskollegs Bad Godesberg. Studium der katholischen Theologie, Geschichtswissenschaften, Philosophie und Erziehungswissenschaften an der Universität Bonn. Staatsexamen 1983. Berufliche Stationen: Stellvertretender Bundesgeschäftsführer des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU), Stellvertretender Chefredakteur der Wochenzeitung „Rheinischer Merkur“, Chefredakteur der Rhein-Zeitung, Moderator der „Münchner Runde“ im Bayerischen Fernsehen, Verlagsleiter in Köln, Chefredakteur des katholischen Privatfernsehsenders K-TV. Medienberater und Geschäftsführer der LohmannMediaConsult. Bekannter Buchautor. Mitbegründer des Joseph-Höffner-Kreises beim Deutschen Bundestag. Gründungsmitglied und lange Zeit Vize-Vorsitzender der Joseph-Höffner-Gesellschaft. Mitbegründer und Sprecher des Arbeitskreises Engagierter Katholiken (AEK) in der CDU (2009 bis 2013). Seit 2009 Vorsitzender des Bundesverbandes Lebensrecht (BVL) und Anführer des jährlichen Marsches für das Leben in Berlin. Etliche Jahre Lehrbeauftragter für Medienethik in Köln. Päpstlicher Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem und Marienritter der Schwarzen Muttergottes von Tschenstochau.

Giovanni Maio,

geboren 1964. Abgeschlossene Studien der Medizin und der Philosophie an den Universitäten Freiburg, Straßburg und Hagen. 2000 Habilitation für das Fach Ethik und Geschichte der Medizin an der Universität Lübeck. Seit 2005 Professor für Bioethik. Seit 2006 Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin und geschäftsführender Direktor des Interdisziplinären Ethikzentrums an der Universität Freiburg. Berater der Bundesärztekammer, der Malteser Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz.

Katharina Pabel,

geboren 1969 in Bonn. Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bonn. Erstes (1993) und zweites (1997) juristisches Staatsexamen; Promotion zum Dr. jur. an der Universität Bonn (2001); Assistententätigkeit an den Universitäten Bonn, Graz und an der Wirtschaftsuniversität Wien. Habilitation an der Wirtschaftsuniversität Wien (2009); Lehrbefugnis für die Fächer Öffentliches Recht, Rechtsvergleichung und Staatskirchenrecht. Lehrstuhlvertretung an der Universität Köln (2009/10); Professorin am Institut für Verwaltungsrecht und Verwaltungslehre der Universität Linz (seit 2010); Institutsvorstand (seit 2011).

Kommentarregeln: Bitte keine beleidigenden oder strafbaren Äußerungen. Seid nett zueinander. Das Leben ist hart genug.

2 Kommentare

  1. Ich sehe das zweischneidig: Es gibt kein “Menschenrecht” auf Abtreibung aber auch keinen Anspruch darauf, von einer Frau ausgetragen zu werden, wenn die das nicht will.
    Es kollidieren hier zwei Rechte derart gravierend miteinander, dass es schwer ist, eine vernünftige Lösung zu finden. Auf keinen Fall jedoch darf ein Eingriff nach der 12. Woche stattfinden – wie es Jusos und Grüne fordern, bei denen Abtreibung bis zur Geburt erlaubt sein soll. Als nächstes käme dann die Abtreibung NACH der Geburt. Womöglich bis zum vollendeten 80. Lebensjahr.

  2. Entgegen allen Behauptungen, dass die alten Sumerer, Amoriter und Phillister, spaeter Karthager ihre Art von Abtreibung nicht praktiziert haetten, muss festgestellt werden, Abtreibung auf verschiedene Weise gab es schon. Diese alten Voelker haben die Kleinkinder eben im Bronze-Maul des Moloch, Bel, Baal oder Marduk verbrannt.
    Heutzutage denken Menschen, dass diese Praktik erlaubt sei. Mit verschiedensten Begruendungen wird dahingehend argumentiert.
    Grundsaetzlich: Abtreibung ist fuer den glaeubigen Christen nicht erlaubt.

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