StartChristentum, Hoffnung und TranszendenzDer KONSERVATOR JESU und seine BOTSCHAFT

Der KONSERVATOR JESU und seine BOTSCHAFT

Monseigneur Michel Aupetit Foto: Diocèse de Paris

Eines Tages fragte mich ein Journalist, ob ich konservativ sei. Ich antwortete: „Ja. Genau wie der Konservator im Louvre. Dieser bewahrt einzig das, was kostbar ist und was sich über die Zeiten bewährt hat, um es vor dem Verständnis und der Empfindsamkeit aller auszubreiten.

Mgr Michel Aupetit, Tweet vom 24.August

Übersetzung und Kommentar: Dr. Juliana Bauer

„Wir haben die Schönheit des Schreins verloren, aber wir verloren nicht das Juwel, das dieser enthielt: Christus, der gegenwärtig ist in seinem Wort und in seinem Leib, der für uns hingegeben wurde.“

Es waren die ersten Worte, die Michel Aupetit, der damalige Erzbischof von Paris, nach dem furchtbaren Brand von Notre Dame der Presse gegenüber äußerte (Le Figaro, 16.April 2019). 

Im Zuge der Diskussionen um den Lebensschutz und seiner permanenten Angriffe gegen ihn, damit aber auch gegen die Botschaft Jesu, wurde auch gegen den emeritierten Erzbischof von Paris, Michel Aupetit, der standhaft für den Lebensschutz des Menschen von der Empfängnis bis zum Tod eintritt, von manchen Journalisten gnadenlos geschossen. Als ein Journalist des Le Parisien ihn nicht nur nach seiner Haltung fragte, sondern ihm vorwarf „ultrakonservativ“ zu sein, fiel seine Antwort, von der er in seiner Predigt vom Juli 2019 erzählte, noch plastischer aus als im aktuellen Tweet: „Ja, sicher, das stimmt. Und ich bin genauso ultra-konservativ wie die Konservatoren des Louvre. Was aber machen die Konservatoren des Museums Louvre? Eh bien – sie bewahren. Alles das, was im Lauf der Jahrhunderte sich sehr kostbar zeigte, das Schönste und Kostbarste teilen sie mit uns allen. Ja, ich bin ein Konservator wie sie…“ (Predigt 12.Juli 2019, Communauté de l’Emmanuel: Min.1:44:20 – Min.1:51:44 bei https://www.youtube.com/watch?v=G2VtBoKcVP4).

Ein Konservator der Botschaft Jesu. Ein begeisterter und zugleich begeisternder Konservator des Juwels, das Jesus der Christus mit seinem Reich für die Menschen sein will.

Denn mit „dem Himmelreich ist es wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie.“ (Matth.13,45-46).

Kommentarregeln: Bitte keine beleidigenden oder strafbaren Äußerungen. Seid nett zueinander. Das Leben ist hart genug.

2 Kommentare

  1. Diese Geschichten über Adam udn Eva sind nicht frei erfunden. Sondern Adam udn Eva stellen nur Symbole und Personifikation für die Gruppe damaliger Menschen dar, die den Übergang von den Jäger udn Sammlern zur neolithischen Kultur metaphorisch darstellen.
    DIe Juden waren ja ein Hirtenvolk und keine Ackerbauern. Außerdem haben die Juden ihre Geschichten in der Bibel aus den benachbarten Mythologien zusammengeklaut. Unter anderem von den Akkadern/Ägyptern und Ugaritern aber auch von den Sumerer. Warum wohl taucht die Geschichtde von der Sintflut in fast allen uralten Hochkulturen auf? Einige der uralten Hochkulturen sind viel viel älter als das ethnisch jüdische Volk.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Garten_Eden#Lokalisationsversuche

    https://de.wikipedia.org/wiki/Neolithisierung_Europas

    https://de.wikipedia.org/wiki/Neolithische_Revolution

    https://de.wikipedia.org/wiki/Eden_(Mesopotamien)

    Diese Übergangsphase zum Neolithikum war für viele Menschen damals sehr leidvoll und es gab ein Massensterben. Denn die Menschen wussten damals noch nicht, wie sie das alles umorganisieren und umstellen sollen. Deshalb auch die symbolische Geschichte mit gewissen Parallelen über Adam udn Eva, die aus dem Paradies „vertrieben“ wurden.

Kommentarfunktion ist geschlossen.

%d Bloggern gefällt das: