Samstag, 1. Oktober 2022
StartRussland und die Ukraine - DebattenbeiträgeWelche Werte können in der Ukraine verteidigt werden?

Welche Werte können in der Ukraine verteidigt werden?

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Man kann nur etwas verteidigen, was bereits existiert. Das gilt sowohl für Materielles als auch für Ideelles. In diesem Sinn ist die Behauptung mehr als zweifelhaft, wenn in der Ukraine westliche Werte verteidigt werden sollen.

Es begann mit Jugoslawien. Fischer und Schröder haben Deutschland wieder zu einer kriegführenden Nation gemacht. Natürlich sollte dieses Land vor den bösen Serben geschützt, mehr noch „demokratisiert“ werden und Bomben waren das Mittel der Wahl, das zu erreichen. Dass das ein Verstoß gegen Völkerrecht war, hat Schröder später zugegeben. Gekümmert hat das niemanden. Es war dieselbe Regierung mit dem Verteidigungsminister Struck, die sich ein wildes Konstrukt für den Kriegseintritt in Afghanistan ausgedacht hat. Deutschland wird am Hindukusch verteidigt. Wie blödsinnig das war, war eigentlich jedem klar. Aber es musste irgendein Argument herhalten, um den Verstoß gegen das Grundgesetz zu rechtfertigen. Dieser Einsatz hat mit einem schmählichen Versagen geendet, letztlich einer Niederlage, und Deutschland existiert immer noch. In Mali ist ein analoges Verfahren noch am Laufen.

Jetzt soll also Deutschland, die westlichen Werte und natürlich die Demokratie, in der Ukraine verteidigt werden. Dazu wird Katrin Eigendorf zitiert, die immer wieder für das ZDF aus der Ukraine berichtet: „Dort entscheidet sich, in welcher Welt wir leben werden. Daher ist es wichtig, diesen Krieg genau zu dokumentieren.“ Dem zweiten Satz stimme ich zu. Ja, es ist wichtig, die Kriegsverbrechen des Kiew-Regimes genau zu dokumentieren und auch, wie Russland diesen Krieg führt. Aber auch der erste trifft zu, jedoch in gänzlich anderer Weise, als es Eigendorf wohl meint. Die Entscheidung lautet nämlich: Werden wir weiterhin unter der Knute Washingtons leben müssen, deren Verbrechen mittragen, schwerste wirtschaftliche Schäden erleiden, oder das tun können, was für unser Land und seine Bürger förderlich ist. Um Demokratie und westliche Werte als solche kann es nämlich nicht gehen.

Werte, die es nicht gibt, können nicht verteidigt werden

Wie gesagt, es kann nur etwas verteidigt werden, was bereits existiert. In der Ukraine gibt es aber keine westlichen Werte. Es sei denn, man bezeichnet das als westliche Werte, was in der Ukraine abläuft. Vor einem Jahr ist dort die Pressefreiheit vollständig abgeschafft worden. Jegliche Oppositionsmedien sind verboten. Das Kiew-Regime hat Krieg gegen Russland zur Staatsdoktrin erhoben. Die Ukraine ist der korrupteste Staat in ganz Europa. Die Wirtschaft ist seit dreißig Jahren nur bergab gegangen. Das Regime in Kiew hat der Hälfte seiner Bürger verboten, ihre Mutterarche zu benutzen und wer sich dagegen auflehnt, wird zu Tausenden ermordet und es wird ihnen die wohlverdiente Rente einfach verweigert. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist in keinem europäischen Land größer als in der Ukraine. Oppositionspolitiker werden eingesperrt oder gleich ermordet, wie es auch kritischen Journalisten ergehen kann. Die Militärausgaben sind im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung beispiellos in ihrer Höhe. Der Staat ist bankrott und kann nur existieren, weil er von Westen alimentiert wird.

Die erste Frage, die sich angesichts des Zustands der Ukraine ein jeder stellen sollte, lautet: Wollte ich in einem solchen Staat leben? Und dann: Kann es sinnvoll sein, den Bestand eines solchen Staates zu verteidigen oder wäre es besser, auf einen kompletten Neustart hinzuarbeiten? Die Frage muss auch gestellt werden, ob das also die westlichen Werte sind, die in der Ukraine verteidigt werden sollen? Betrachtet man dazu die Entwicklungen der letzten Jahre im Westen, in Deutschland, kann man es fast vermuten. Presse- oder Meinungsfreiheit? Das war einmal. Rechtsstaat? Das war einmal. Blühende Wirtschaft? Auch das war einmal. Man kann folglich sagen, dass es eher anders herum ist. Nicht die Ukraine hat sich westlichen Standards angenähert, sondern Deutschland, die EU, der Wertewesten, haben sich ukrainisiert. Und das nicht nur in ihrem Hass auf Russland.

Den befreiten Menschen wird es besser gehen

Die russische Militäroperation in der Ukraine wird den Ostprovinzen, die dann dem Zugriff Kiews entzogen worden sind, diesen notwendigen Neustart bringen. Das wiederum wird für den Westen ein riesiges Problem werden, denn wir konnten schon beobachten, wie es auf der Krim abgelaufen ist. Abgesehen davon, dass dort die Abspaltung unblutig und demokratisch verlaufen ist, ging es den Einwohnern schlagartig und dauerhaft besser. Besser als allen anderen, die weiterhin unter dem Joch Kiews, oder besser der USA, stehen müssen. Schon jetzt ist erkennbar, dass es den Menschen in den Ostgebieten, die sich der russischen Föderation anschließen wollen, ebenso schnell deutlich besser gehen wird als bisher. Da liegt das Problem für den Wertewesten. Wie will man da noch behaupten, man hätte mit der bedingungslosen Unterstützung für das Kiew-Regime den Menschen vor Ort etwas Gutes getan?

Muss man sich da nicht eingestehen, dass es ein Dauerfehler war, dieses korrupte Regime zu stützen, anstatt sich dafür einzusetzen, dass sich Kiew wirklich westlichen Standards annähert? Wie konnte man es unterstützen, dass der Hälfte der Bevölkerung der Gebrauch der Muttersprache verboten wird? Dass immer noch Oligarchen darüber bestimmen, was politisch abläuft? Aber da bin ich auch zurück beim Wertewesten. Realistisch betrachtet, bestimmen auch hier bei uns Oligarchen über die Politik. Sie werden nur nicht so genannt. Diese Macht wird den ukrainischen Oligarchen aber entzogen sein, in den Landesteilen, die nicht mehr von Kiew terrorisiert werden. Eben so, wie es Putin in Russland als erstes zu Beginn seiner Präsidentschaft vollzogen hat. Wir durften beobachten, in welch atemberaubenden Tempo Russland wieder auf die Beine gekommen ist, nachdem Putin die notwendigen Schritte eingeleitet hatte.

Porentief rein. Bild: Netzfund

Das Ende des großen Reibachs

Das darf in der Ukraine nicht geschehen. Wo sollen denn dann die Biolabore der USA arbeiten, die in der Ukraine gleichsam in einem rechtsfreien Raum machen konnten, was immer sie oder Washington wollten. Was werden alle Finanzakrobaten machen, wenn es ihre Geldwaschmaschine in Kiew nicht mehr gibt? Wenn auch deutsche Firmen nicht mehr auf die extrem billigen Arbeitskräfte dort zurückgreifen und praktisch unbehelligt von Umweltauflagen produzieren können? So sehe ich die „Verteidigung der westlichen Werte“ ausgerechnet in der Ukraine unter einer ganz anderen Überschrift. Es soll das westliche Modell der Ausbeutung verteidigt werden, denn Demokratie, Pressefreiheit und Menschenrechte können in der Ukraine nicht verteidigt werden, weil es all das dort nicht gibt.

Russland und China heben dem Westen vorgeführt, dass Modelle möglich sind, die in ihrer Effizienz überlegen sind. Wie demokratisch China wirklich ist, kann ich nicht beurteilen. Fakt ist aber, dass es China gelungen ist, in atemberaubendem Tempo die Armut im Land weitgehend zu überwinden und zur führenden Industrienation zu werden. Russland hingegen hat eine funktionsfähige Demokratie eingeführt, die aber in Details anders aufgestellt ist, als es der Westen wünscht. Der hat aber kein Recht darüber zu bestimmen, wie andere Länder leben sollen. Wiederum Fakt ist, dass die Regierung in Moskau so handelt, dass zumindest 80 Prozent der Bevölkerung damit zufrieden ist. Die Wahlergebnisse belegen das zweifelsfrei. Das steht im Gegensatz zu den westlichen Ländern, wo die Regierungen so handeln, dass stabile Mehrheiten nicht mehr erzielt werden können. Die Folge ist, dass es die vom Kapital kontrollierten Medien leicht haben, darüber zu bestimmen, was in der Politik ablaufen soll. In Russland haben sie diese Macht nicht, weil die Regierung zum Wohl der Mehrheit handelt.

Fällt das Kiew-Regime, zerbricht die Macht Washingtons

In der Ukraine gibt es nichts, was sich zu verteidigen lohnen könnte. Jedenfalls, wenn man humanistische Maßstäbe zugrunde legt. Folglich muss es eine andere Motivation geben und die kann in keinem Fall positiv für uns Westler sein. Es ist die Angst, dass die Welt sehen wird, wie schnell und wie weit es den Menschen in den befreiten Regionen besser gehen wird, wenn sie von den westlichen Ausbeutungs- und Dominanzmethoden nicht mehr betroffen sind. Die Angst, dass immer mehr Staaten erkennen, mit wem und mit welchem Modell sie in Zukunft besser fahren werden. Nicht nur Afrika wendet sich bereits gegen seine ehemaligen Kolonialherren und Ausbeuter. Wie sehr wird das an Geschwindigkeit zunehmen, wenn das Beispiel Ukraine abgewickelt ist?

So geht es tatsächlich darum, wie wir in Zukunft leben werden und wollen. Ob wir weiterhin auf Kosten der „Dritten Welt“ unseren Luxus herstellen können oder ob wir einen Weg finden werden, zu einer Welt, die allen Ländern gleiche Chancen bietet und dann für alle, ja alle, ein besseres Leben bringen wird. Ein Leben ohne Kriege in gegenseitigem Respekt und gleichberechtigter Zusammenarbeit. So, wie es allen Mitgliedern der russischen Föderation geht, die ja ein echter Vielvölkerstaat ist. Russland, Putin, hat das Ende des amerikanischen Jahrhunderts eingeläutet. Mit dem Fall des Kiew-Regimes wird das zementiert werden. Das ist der wahre Grund, warum es mit allen Mitteln von den Vasallen der USA verhindert werden soll. Wie es den Ukrainern selbst dabei ergeht, spielt für die westlichen Machtpolitiker keine Rolle.

Bezüglich des Machtpokers des Westens um Afrika empfehle ich das Werk von Florian Stumfall: „Tripoli Charlie – Feuer der Hochfinanz in Afrika“. Da erfahren Sie unter anderem, dass die Ukraine seit dreißig Jahren Waffen in afrikanische Krisengebiete liefert und warum Gaddafi wirklich ermordet worden ist. Bestellen Sie Ihr Exemplar direkt beim Verlag hier oder erwerben Sie es in Ihrem Buchhandel.

Warum konnte der Westen, die Bundeswehr, in Afghanistan nicht erfolgreich sein? Lesen Sie dazu die Episoden, die Dr. Joachim Spross vor Ort erlebt und aufgeschrieben hat. Man wird erkennen, dass trotz aller Wertschätzung gerade für Deutschland die kulturellen Unterschiede so groß sind, dass der erwünschte Erfolg unmöglich ist und sein wird. Bestellen Sie Ihr Exemplar „Verteidigung am Hindukusch“ zum Sonderpreis von sieben Euro direkt beim Verlag hier.

Erstveröffentlichung: Anderwelt

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11 Kommentare

  1. War doch von Anfang an KLAR. ‘Ukraine – Krieg’ nur VORWAND!

    Ampel-Verordnung verrät: Ukrainekrieg ist nur Vorwand für grünen Masterplan zur Zerstörung unserer Lebensqualität

    Schon der Einleitungssatz der neuen ampelgrünen „Verordnung zur Sicherung der Energieversorgung über mittelfristig wirksame Maßnahmen”, die auf das Wortungetüm „Mittelfristenergieversorgungssicherungsmaßnahmenverordnung”(kurz „EnSimiMaV”) getauft wurde, beginnt mit einer volksverdummenden Verkürzung, um nicht zu sagen, einer glatten Lüge: „Der völkerrechtswidrige Angriff Russlands auf die Ukraine hat die ohnehin angespannte Lage auf den Energiemärkten drastisch verschärft. In der Folge kam es immer wieder zu Reduzierungen der Gasimportmengen von russischen Lieferanten nach Deutschland. Die Bundesregierung rechnet nicht mit einer Verbesserung der Situation.”

    Was hier ehrlicherweise stehen müsste, ist dies: „Der völkerrechtswidrige Angriff Russlands auf die Ukraine kam der deutschen Bundesregierung wie gelegen, die Energieversorgung Deutschlands durch unüberlegte und selbstschädigende Sanktionen gegen Russland zu gefährden und die Lage auf den Energiemärkten drastisch zu verschärfen.

    Die dadurch verursachten Reduzierungen der Gasimportmengen von russischen Lieferanten nach Deutschland dienen der Bundesregierung als willkommener Vorwand, eine Politik des Weiteren Wohlstandsabbaus, der Senkung des Lebensstandards und der massiven Verteuerung der Energie- und Lebenshaltungskosten zu begründen.
    Die Bundesregierung hofft nicht auf eine Verbesserung der Situation.”

    Absurde Berechnungen

    In völlig absurden, durch die hochvolatile Energiepreisentwicklung schon jetzt überholten Berechnungen wird an anderer Stelle außerdem davon geschwärmt, wie segensreich die durch diese Maßnahmenverordnung (die nicht zufällig im Duktus an die Corona-Maßnahmenverordnungen erinnert) erreichten Einsparungen seien: Durch sie könnten nämlich „in den kommenden beiden Jahren Energiekosteneinsparungen bei privaten Haushalten, Unternehmen und der öffentlichen Hand in Höhe von 10,8 Milliarden Euro bewirkt werden.” Um welchen materiellen und ideellen Preis, welche erbärmlichen Verzichtsanstrengungen und Verknappungen dies bestenfalls erreicht wird (und auch nur, wenn es denn tatsächlich zu „Einsparungen“ kommt, die bis dahin nicht durch weiter explodierende Preise und Inflation aufgefressen werden), verschweigt die Verordnung.

    Wer diesen von Habecks Klimaministerium ausformulierten Verordnungstext liest, für den bleibt kein Zweifel zurück, dass dieses Land bis in die Institutionen, in die Niederungen der Bürokratie hinein gründoktrinär durchseucht ist. Deutschland ist in die Hände von geradezu verbrecherischen ideologischen Vorsatztätern gefallen, von grünen Sektenbrüdern gefallen ist, die Deutschland als Objekt eines nie gesehenen Gesellschaftsumbaus missbrauchen.

    Zwei, fünf oder zehn „harte Winter“

    Und tatsächlich ist der Ukraine-Krieg nur vorgeschoben, um eine grüne Transformation vorzuschieben, an deren Ende schließlich JEDER – mit Ausnahme der staatsalimentierten Eliten im grünroten Wandlitz 2.0 – weitaus ärmer, unfreier und reduzierter leben muss, als er es sich heute auch nur im Entferntesten vorzustellen vermag: Dass hier viel, viel länger geplant wird als die selbst im pessimischsten Fall anzunehmende Fortdauer eines undurchsichtigen regionalen Konflikts in Osteuropa, wird aus dem Entwurf dieser Verordnung mehr als deutlich. Wörtlich heißt es in der EnSimiMaV: „Die vorliegende Verordnung regelt Maßnahmen zur Energieeinsparung im Gebäudebereich für einen Zeitraum von zwei Jahren ab Oktober 2022”. Damit wären wir dann schon im Jahr 2025.

    Dass es auch dabei nicht bleiben wird, darauf gab diese Woche erst der belgische Premierminister Alexander De Croo einen Vorgeschmack, als er lakonisch bemerkte, den Europäern (also nicht nur den Deutschen, auf die sich die Gaskrise am härtesten auswirkt) drohten „fünf bis zehn harte Winter

    Es sind dieselben zweckpessimistischen Einstimmungen auf eine neue Dystopie, die auch die Anhänger des ewigen Corona-Regimes bemühen: Normalität darf es nicht mehr geben. Wer erst einmal für zwei, für fünf und dann für zehn Winter ans Hungern, Frieren, Testen, Masketragen, Zuhausebleiben und so fort gewöhnt wurde, der kennt irgendwann nichts anderes mehr. Auch in Nordkorea haben sich die Menschen mit ihrer Wirklichkeit abgefunden. (DM)

    Bei https://journalistenwatch.com/2022/08/28/ampel-verordnung-ukrainekrieg/

    Ja, wer sagt’s denn!

  2. Die Grundidee der Demokratie war, dass es nur individuelle Rechte gibt, keine Rechte des Staates oder der Regierung. Die Buerger verpflichten die demokratisch gewaehlte Regierung. Die Regierung hat die Verpflichtung die individuellen Rechte der Buerger zu schuetzen, OHNE Beruecksichtigung irgendwelcher “uebergeordneter” Ziele. Keine uebergeordneten Ziele einer Religion, einer Volksgesundheit, einer Gebietsausweitung mit militaerischen Massnahmen. Aber daran sind alle Demokratien seit Griechenland gescheitert. Auch die BRD, Europa, USA.

    Allerdings haben wir ja i.d.R. eine Republik, die demokratische Wahlen zulaesst. Und selbst im Gruendungsdokument der Republiken steht meist etwas in der Art, dass die Regierung verpflichtet ist, die individuellen Rechte der Buerger zu schuetzen. Leider ist die Mehrheit heute der Meinung, dass der Staat die Rechte der Andersdenkenden nicht schuetzen soll. Das ist ein Zivilisationsrueckschritt.

  3. Der Senator Black sagte diese Tage
    “Egal wie viele Frauen,Kinder, Soldaten in der Ukraine sterben – wir wollen gewinnen”
    ” Putin war gezwungen die Ukraine anzugreifen, es standen 250.000 ukrainische Soldaten bereit Donbas und Krim
    an zu greifen”
    Dieser Senator opfert auch die Schwab-Jünger – also Beck/Bock u.a. dürfte ein kurzes Leben bevorstehen.

    Das sind keine WERTE sondern – Patriot bringt es auf den Punkt.

    Der ERSTE WEG die Souveränität zurück zu gewinnen – ist der austritt aus der EU ( die EU begraben)
    NATO – auflösen – WHO – Satzung ändern ( keine zweckgebundene Spenden ) zulassen!!

    ALL das ist aber mit der heutigen (arbeitsfaules Gesindel) von Generation NICHT möglich.
    Nur nicht arbeiten – die verseuchte Nahrung kommt aus dem 3 D – Drucker !!! Wenn man solche Arbeitssklaven
    wie in der Ukraine nicht möglich ist.

  4. Schön, daß inzwischen der gesamte Artikel hier steht, nachdem ich unten einen Auszug eingestellt hatte.
    Und zur Sache:
    Herr Haisenko stellt richtig die Frage, WELCHE Werte es denn nun sein sollen, die angeblich ‘in der Ukraine verteidigt’ werden sollen.

    Nun, das Kriegsziel hat Aussenministerin Frau B. klar formuliert:
    „Russland ruinieren!“
    Der Schuß ging voll nach hinten los wie wir inzwischen wissen.

    Und das Titelbild oben beschreibt es absolut trefflich!

    Sh dazu insbesondere auch :

    “Harald Kujat: Was sind eigentlich unsere Kriegsziele?”

    Artikel bei PI – Hinweis wiederum auf einen Artikel des Generals a.D, Harald Kujat, ehemaliger Generalinspekteur –

    “Harald Kujat: Was sind eigentlich unsere Kriegsziele?”

    https://www.pi-news.net/2022/08/harald-kujat-was-sind-eigentlich-unsere-kriegsziele/
    mit Hinweis auf den längeren Original-Artikel bei ‘Preußische Allgemeine’ -*ttps://paz.de/artikel/kriegsfuehrung-ohne-ziel-a7329.html:

    Kriegsführung ohne Ziel

    Auszug:

    Welche militärischen und politischen Ziele der Ukraine in diesem Krieg ist die Bundesregierung gewillt zu unterstützen? Und erfolgt diese Unterstützung lediglich, soweit diese Ziele mit deutschen Sicherheitsinteressen vereinbar sind – oder selbst dann, wenn dadurch Gefahren für Deutschlands Sicherheit ausgelöst werden? In welchem Ausmaß ist die Bundesregierung bereit, durch Sanktionen verursachte langfristige und möglicherweise irreversible Schäden der deutschen Volkswirtschaft zu akzeptieren? Oder setzt die vornehmste Pflicht der Bundesregierung, Schaden von Deutschland abzuwenden, der Solidarität mit der Ukraine Grenzen?
    In der deutschen Diskussion des Ukrainekrieges wird die Verpflichtung zur uneingeschränkten Lieferung von Waffen unter anderem damit begründet, dass die Ukraine auch unsere Freiheit verteidigt. Es wird gefordert, die Ukraine müsse siegen beziehungsweise den Krieg gewinnen: „Der Westen verteidigt sich selbst, wenn er der Ukraine hilft, der russischen Aggression zu widerstehen“, andernfalls „müsste er damit rechnen, dass die nächsten Opfer der Aggression auch Mitglieder des atlantischen Bündnisses sein können“. Dieses moralische Argument vermag nicht zu überzeugen, denn sollten die Ukrainer wirklich unsere Freiheit unter Einsatz ihres Lebens verteidigen, wäre es höchst unmoralisch, dass wir nicht selbst in den Kampf eingreifen…

    Nun, das Kriegsziel hat Aussenministerin Frau B. klar formuliert:

    „Russland ruinieren!“

    Der Schuß ging voll nach hinten los wie wir inzwischen wissen.

    • Mehr dazu:

      Ex-Generalinspekteur Kujat mahnt Bundesregierung: Endlich deutsche Interessen in den Mittelpunkt stellen!

      Berlin. Der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr und Vorsitzende des NATO-Militärausschusses, General a.D. Harald Kujat, hat die Ukraine-Politik der Bundesregierung erneut mit Nachdruck kritisiert. Deutschland werde aus dem Konflikt, prognostiziert Kujat in einem Gastbeitrag für die „Preußische Allgemeine Zeitung“, als der große Verlierer hervorgehen.

      Denn: „Die Bundesregierung unterstützt die Ukraine in einem erheblichen Umfang durch finanzielle Zuwendungen, die Lieferung von Waffen und militärischer Ausrüstung sowie durch Sanktionen gegen Rußland, die deutschen Bürgern zunehmend finanzielle und wirtschaftliche Lasten sowie Einschränkungen in vielen Lebensbereichen auferlegen. Die langfristigen Schäden der deutschen Volkswirtschaft, insbesondere die Folgen des für den Herbst zu erwartenden Energienotstands, und die Auswirkungen auf deren Wettbewerbsfähigkeit sind bisher nur ansatzweise abschätzbar“, stellt Kujat fest. Zugleich würden durch die ausufernden Waffenlieferungen an die Ukraine „die ohnehin nur noch äußerst begrenzten Fähigkeiten der Bundeswehr zur Erfüllung des Verfassungsauftrags der Landes- und Bündnisverteidigung weiter ‚geplündert‘“.

      Der Ex-General erinnert die Bundesregierung in diesem Zusammenhang an ihre „vornehmste Pflicht, Schaden von Deutschland abzuwenden“, und warnt eindringlich vor einer Eskalation des Krieges, der auch durch weitere deutsche Rüstungslieferungen an Kiew provoziert werden könnte.

      Zum vollständigen Bild gehöre auch, „daß das ukrainische Volk für die geostrategischen Interessen der Vereinigten Staaten in der Rivalität mit den beiden anderen Großmächten Rußland und China kämpft“.

      Die Ukraine könne den Kampf militärisch nicht gewinnen, was die Sinnhaftigkeit der deutschen Waffenlieferungen noch zusätzlich zweifelhaft erscheinen lasse. Dabei sei der „Blutzoll der ukrainischen Streitkräfte durch deren statische Operationsführung, wodurch lediglich eine Verzögerung russischer Geländegewinne erreicht wird, extrem hoch. Die Verzögerungsgefechte werden in den urbanen Räumen und großen Städten, wie Amnesty International kürzlich recherchiert hat, ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung geführt.“
      Rußland hingegen sei bislang noch „nicht einmal in die Nähe einer militärischen Niederlage geraten“, während die Ukraine „weder in der Lage, die Krim noch den Donbass zu erobern“ sei

      https://zuerst.de/2022/08/23/ex-generalinspekteur-kujat-mahnt-bundesregierung-endlich-deutsche-interessen-in-den-mittelpunkt-stellen/

  5. Westliche Werte sind das Produkt kluger Bücher und Abhandlungen. Wie sie im Ernstfall verteidigt werden, haben die letzten 2 1/2 Jahre gezeigt, nämlich gar nicht. Die heutigen “Werte” sind Lockdowns, Entwürdigung durch Gesichtsmasken, Impfnötigung und Diskriminierung Ungeimpfter. Der “Werte”westen hat seine Werte längst zu Grabe getragen. Sie existieren allenfalls noch in den Köpfen der Belesenen.
    Zu glauben, ohne Washingtons Einflußnahme breche ein goldenes Zeitalter an, wäre indes völlig naiv. Alles läuft auf einen neuen, überwachten Weltsozialismus hinaus, auf die totale Herrschft des Staates und der Politik über alles Private; ob nun unter amerikanischer, chinesischer oder gar russischer Hegemonie, ist im Grunde ganz irrelevant.

  6. Westliche Werte

    Wieder werden Werte verteidigt,
    unsere Werte soll’n es sein.
    Fühl’ mich dabei richtig beleidigt,
    denn diese Werte sind nicht mein.

    Von Wert für mich sind nicht die Lügen,
    die jetzt wie fast noch nie gedeihen,
    auch Korruption nicht mein Vergnügen,
    will mich der Gier nach Geld nicht weihen.

    Fühle mich keinesfalls verpflichtet,
    westlicher Machtgeilheit zu dienen,
    mein Sinn ist nicht darauf gerichtet,
    die Welt zu füllen mit Ruinen.

    Die reden von Demokratie,
    sind doch deutlich ein wahrer Hort,
    wo man es sieht als Blasphemie,
    gebraucht jemand das freie Wort.

    Wertlose sind für die stattdessen,
    Menschen die täglich dafür streiten,
    dass es mangelt nicht am Essen,
    nicht woke Phantasien verbreiten.

    Im Westen hat multipler Wahn
    Werte ins Gegenteil verkehrt,
    so dass man durchaus sagen kann:
    Der Westen hat nichts mehr von Wert.

  7. Wieder einmal ein sehr guter Artikel. Dem ist nichts hinzuzufügen. Ähnlich hat es auch Ernst Wolff in seiner aktuellen Rede formuliert. Wer verstehen will, warum ein paar zutiefst kriminelle und gierige Menschen die Regierungen aller Länder der Welt lenken und in der Hand haben, warum sie alle Märkte weltweit so steuern können, daß es nur ihnen selbst nützt, der muß das Wesen des Geldsystems verstehen und das ist für Laien wie mich gar nicht so einfach.

  8. Die “Werte”, die in der Ukraine verteidigt werden, sind die imperialistisch-unipolare WELTHERRSCHAFT der Angelsachsen, und die Profitmaximierung bis zum Anschlag, durch Ausbeutung und Plünderung fremden Eigentums unter brutaler Knechtschaft.

    So wenig wie ich unter der Angelsachsen-Knute parieren will, so wenig will ich auch unter der chinesischen Knute parieren, oder unter dem “Großosman” und Sultan in spe Erdogan.

    Die Völker müssen, WENN sie wirklich frei sein wollen. ihre unbeschränkte Souveränität wieder zurückerkämpfen, und zwar kompromisslos.

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