Samstag, 26. November 2022

Kriegsgewinnler und -verlierer

Ukraine braucht dringend Geld

Bild: Netzfund

Während des ersten Weltkrieges hat sich das US-amerikanische
Bruttosozialprodukt in gigantischem Umfang vervielfacht.
Grund: Rüstungsexporte an England und Frankreich auf Pump.
Als 1916 die Frage nach dem Kriegsausgang immer noch völlig offen war,
bekamen die profitierenden Kreise (Banken und Industrie) in den USA
Bedenken, daß im Falle eines Sieges der Mittelmächte, ihre Schuldner
(Frankreich und England) zahlungsunfähig werden könnten. Deshalb
schwenkte Präsident Wilson, der bis dahin die USA aus dem europäischen
Krieg heraushalten wollte, 1916 um und fand Gründe für einen
Kriegseintritt der seinen militärisch erschöpften Schuldnern den Sieg
sichern würde.
Weil die USA am 1. Weltkrieg Unsummen verdient hatten, konnten sie bei
den Versailler Verhandlungen auch großzügig auf Reparationen verzichten.

Im zweiten Weltkrieg lief es ähnlich, nur war die Basis der
Rüstungslieferungen, hauptsächlich an Großbritannien und die
Sowjetunion, der Lend and Lease Act.
Dieser wurde nun im Krieg gegen die Ukraine erneuert. Und wer
Rüstungsgüter least muß auch seine Leasingraten bezahlen.
Dazu ein Artikel aus der Berliner Zeitung, schon einige Tage alt, aber
sehr aufschlußreich dazu ist, wer in diesem Krieg wieder einmal auf der
Gewinnerseite steht und wer nicht.

https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/ukraine-braucht-dringend-geld-li.271538

Kommentarregeln: Bitte keine beleidigenden oder strafbaren Äußerungen. Seid nett zueinander. Das Leben ist hart genug.

Matthias Schneider
Matthias Schneider
Stadtrat in Speyer für die Wählergruppe Schneider.

6 Kommentare

  1. Im laufenden Konflikt zwischen der Ukraine und Russland kommen auf einen toten russischen Soldaten etwa 20 tote ukrainische. Fazit, die Ukraine kaempft nicht sehr erfolgreich gegen Russland, trotz all der Milliarden und Waffen aus dem Westen.
    Der Rueckzug der Russen aus Cherson ist eben nicht wie weiland in Stalingrad, als der Groefaz befahl: der deutsche Soldat steht wo er steht! Damals sagte nicht nur ein General, wir muessen aus dem Kessel raus, bevor der Winter zuschlaegt.
    Das der zweifronten Krieg damals ohnehin nicht zu gewinnen war ist noch ein weiterer Punkt.
    Russland hat seine lebenswichtigen Interessen zu verteidigen, gegen die Hegemonie der westlichen Moerderbande und globalen Geldsaecke, darum geht es.
    Wir werden sehen, wie es weitergeht……..

  2. Na bitte, wir haben’s doch!

    Telefonat mit Selenskyj
    Von der Leyen verspricht neues Milliarden-Paket

    Neue Milliarden-Hilfe für die Ukraine!
    EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen (64) hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj (44) über Pläne für ein neues Hilfspaket für die Ukraine in Höhe von bis zu 18 Milliarden Euro informiert.
    Sie wolle das Paket, das in monatliche Tranchen von jeweils 1,5 Milliarden Euro gegliedert sein soll, noch in der kommenden Woche in Brüssel vorlegen, erklärte die EU-Kommission zu dem Telefonat.

    Mit den vorteilhaften Krediten solle ein „erheblicher Beitrag“ zum Finanzbedarf Kiews für 2023 geleistet werden. Die Mittel würden die Ukraine zudem unterstützen, auf dem Weg in Richtung einer EU-Mitgliedschaft weitere Reformen umzusetzen, hieß es.

    Selenskyj erklärte über Twitter lediglich, er habe mit von der Leyen über finanzielle Unterstützung für das laufende und das kommende Jahr gesprochen. Weiteres Thema sei die Bedeutung der Getreidelieferungen aus der Ukraine über das Schwarze Meer zur Unterstützung der weltweiten Nahrungssicherheit gewesen.

  3. Ist klar, die Ukraine braucht Geld um ihre Schulden zu bedienen, die Renten zu bezahlen und für den regulären Staatshaushalt. Das Geld soll von der EU kommen. Die EU bedient dann die Waffenlieferungen der USA. Auf US-Wunsch natürlich als Spende, nicht als Kredit.
    Die Ukraine hat für “nach dem Krieg um drei” zugesagt, daß sie für ausländische Investitionen attraktiv wird.

    Zwei Fliegen mit einer Klappe: die EU versinkt in Armut und die Schwarzerde-Böden der Ukraine gehen an Blackrock und Co., da diese ja bereits Zusagen vom Komiker in der Präsidentenrolle haben. Blöd nur, daß diese Flächen teils in den neuen russischen Gebieten liegen. Also dreht sich der Teufelskreis munter weiter, bis einer heult. Oder bis nichts mehr da ist um zu heulen (das erste US-U-Boot mit vermuteter Nuklearbestückung ist ja schon unterwegs).

  4. 95 Minuten die sich lohnen.

    Vortrag und anschließend kurze Fragerunde.
    Der Titel des in großen Teilen hervorragenden Vortrags, ist fast schon eine Untertreibung, es geht um tiefere Einsichten..!!

    Sehenswert !
    ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

    Russland und die Ukraine – Vortrag von Gabriele Krone-Schmalz

    1.029.092 Aufrufe 17.10.2022
    Aufgezeichnet in der Volkshochschule Reutlingen am 14.10.2022

    (Hinweis, die Tonprobleme ->Übersteuerung<- sind nur ganz kurz und zu Beginn.)

    …!!

    • Schon etwas älter, aber aktuell nach wie vor!

      Gabriele Krone Schmalz
      “Putin war in seiner ersten Amtszeit eine Chance für Europa” |

      Sie sagt was Sache ist! —– ‘Putins Vertrauensvolle Hand.’… wie viel Offenheit … Rede im Bundestag , u.v.m.

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