Mittwoch, 8. Februar 2023
StartChristentum, Hoffnung und Transzendenz„Aus ihren Schwertern werden sie Pflugscharen schmieden“

„Aus ihren Schwertern werden sie Pflugscharen schmieden“

„Aus ihren Schwertern werden sie Pflugscharen schmieden“

Wenn Christus vom Königreich Gottes spricht, spricht er nie von einer blutigen und zerstörerischen Eroberung. Das ist sein Advent, seine Ankunft in uns. Wie als Kind in der einfachen Krippe, verletzbar, ohne Waffen, braucht er nur Arme, die ihn liebevoll empfangen. (Mgr Michel Aupetit, Tweet zum Ersten Adventssonntag 2022; Übersetzung: Juliana Bauer)

Der Prophet Jesaja, Esaias, Decke der Sixtinischen Kapelle (1508-1512), Michelangelo (1475-1564), Rom, Vatikan

Mgr Aupetit beginnt seinen Tweet mit einem Zitat aus dem Buch des Propheten Jesaja, welches diese eindrucksvolle Aussage der Schriftlesung zum Ersten Advent enthält (Jes 2,1-5): „Aus ihren Schwertern werden sie Pflugscharen schmieden“ (Jes. 2,4).

Es ist eine der bedeutsamsten Prophezeiungen Jesajas zu Frieden und Gerechtigkeit in Israel und unter den Völkern. Zu einem Frieden und einer Gerechtigkeit, die nicht allein auf diplomatischem Geschick, geschweige denn auf Kriegsführung und Unterwerfung der Völker gründet, sondern auf Jahwe, d.h. auf Gott, den Gott Israels und Jesu. Jesaja steht am Anfang der Prophetenbücher des Tenach, der Hebräischen Bibel (des Alten Testaments); er ist der erste der sogenannten großen Propheten und wirkte zwischen 740 und 701 v.Chr.

Dieselben Worte des genannten Zitats finden sich bei Jesajas Zeitgenossen, dem Propheten Micha (Mi 4,3). Beide weisen in der Verkündigung der Heilsbotschaft Gottes große Übereinstimmungen auf; beide entfalteten den Heilsgedanken Gottes und machten die Vorhersage eines Retters, des Christus, d.h. des Gesalbten Gottes zum Mittelpunkt ihrer Verkündigung.

Wenn es nur soweit wäre, dass aus den Schwertern, sprich Waffen, Pflugscharen geschmiedet würden…

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2 Kommentare

  1. ….Wenn es nur soweit wäre, dass aus den Schwertern, sprich Waffen, Pflugscharen geschmiedet würden…

    NEIN..!! NIEMALS..!!

    Pazifistenschei***….

    Ich habe früher auch mal so gedacht, bis ich begriffen habe das mir der Täter
    um so schneller die Kopf “abreisst” je weniger ich mich wehren
    kann (und vor allem “rechtmäßig”, darf)

    Nicht Waffen sind das Übel, sondern politrelig. Kriegsfanatiker im großen, sowie krimminelle “Messermänner” im kleinen, also im Alltag!

    Man muss nicht die Waffen bekämfen sondern deren bedingte Notwendigkeit!

    Mgr Aupetit empfehle ich die Tatortbilder ->Bataclan IPA<- anzusehen.

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