StartPolitik DeutschlandVerkehrswege wurden einst in wenigen Jahren gebaut

Verkehrswege wurden einst in wenigen Jahren gebaut

  • Heute ist der Bahnausbau ein Mehrgenerationen-Projekt
  • Politik will etwas, dpa übernimmt und Medien kolportieren es
  • Ein neues Beispiel, wie der Journalismus vor die Hunde geht
Bild: Netzfund.

Es geschah um das Jahr 73 n. Chr. in meinem Südbaden unter der Vorherrschaft der Römer. Vor nunmehr 1950 Jahren bauten sie in ihrer Provinz Germania Superior eine Militärstraße von Straßburg über den Schwarzwald nach Rottweil – so steht es in den Annalen. Stimmt natürlich nicht, gebaut haben sie die Einheimischen, die Römer bestimmten, wie und wo es lang geht. Die Römerstraße führte über Offenburg und dem Kinzigtal ins heutige Schwaben. Die Römer wollten mit dem Bau die Strecke vom Rhein nach Augsburg verkürzen, damit die Legionäre nicht um den ganzen Schwarzwald herum nach Obergermanien marschieren mussten, um dort für Ordnung in ihrem Sinne zu sorgen. Die Trasse war topographisch nicht schlecht gewählt, denn ungefähr auf ihr wurden in der Neuzeit Verkehrswege gebaut, einschließlich eines für „Dampfrosse“.

Es geschah dann am 10. November 1873, als die Schwarzwaldbahn vor 150 Jahren nach nur zehn Jahren Bauzeit in Betrieb genommen wurde. Sie war und ist ein Meisterwerk deutscher Ingenieurskunst mit vielen Tunnels, darunter drei Kehrtunnel – die Blaupause für die Schweiz. Die Schwarzwaldbahn führt/e von der badischen Revoluzzer-Stadt Offenburg auf der Römerstraße Kinzigtal über den Schwarzwald nach Singen und dann nach Konstanz am Bodensee. Wie der Bau der Rheintalbahn diente auch der Bau der Schwarzwaldbahn einst vorwiegend militärischen Zwecken. Heutzutage ist der Bahnbau ein Generationenprojekt – wohlgemerkt, nicht nur einer einzigen Generation. Aus dem persönlichen Erfahrungsbereich berichtet:

Ende der der achtziger Jahren kamen Pläne auf den Tisch, die Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel als letztes Teilstück der international bedeutsamen Strecke von Rotterdam – Genua auszubauen. Eine Industrieachse und als Hafenverbindung für die Anlieferung aus China zur Weiterverteilung im Mittelmeerraum. Es ging um eine prognostizierte Vervielfachung des Güterverkehrs, den Anwohnern wurde das Vorhaben jedoch so verkauft, dass man mehr öffentlichen Nahverkehr auf die Schiene bringen wolle. Als die Pläne soweit fertig waren und der Bau hätte beginnen können, kam die Deutsche Einheit „dazwischen“ und das Geld des Bundes floss in die „neuen Länder“. Und in einen noch neueren Bundestag in Berlin mit dem größten Kanzleramt der westlichen Welt.

Zur Jahrhundertwende wurden die verstaubten Pläne wieder aus der Schublade geholt. Sie sahen parallel zu den jetzigen Gleisen zwei weitere vor, auf denen tags und besonders nachts hunderte Güterzüge mitten durch die Ortschaften rattern sollten, insgesamt über 600 Züge täglich. Südbaden wehrte sich gegen den Ausbau „durch die Schlafzimmer“. Meine Region verhinderte die menschenverachtende Planung und setzte den Bau (auf den gleichen Gemarkungen) am Fernverkehrsweg Autobahn entlang durch. „Asche zu Asche, Staub zu Staub, Fernverkehr zu Fernverkehr“, wurde die Fehlplanung im Dezember 2016 beerdigt.

Doch die Umplanung stand ebenfalls unter keinem guten Stern. Parallel ging es um Stuttgart 21, den Tiefbahnhof und die Schnellstrecke Stuttgart – Ulm, damit man ein paar Minuten früher in Bratislava sein kann – wo alle schon einmal hinwollten? Das Projekt wurde zu einem Milliardengrab und seither leiden Bahnplanungen generell unter einem Imageproblem. Auch weil sich durch die langen Planungen die Prämissen geändert hatten. Internationale Arbeitsteilung mit dem entsprechenden Warenverkehr wird halbwegs geächtet. Und die Chinesen stiegen in den Ausbau der Mittelmeerhäfen ein, weshalb der Güterverkehr auf der Rheintalbahn wohl nicht mehr wie früher prognostiziert explodieren wird. Jetzt steht eher der Personenverkehr im Focus, der mit einem „Klima-Rums“ verdoppelt werden soll. Die Bahn setzt im Personenfernverkehr aber auf Hochgeschwindigkeit – um mit dem Flugzeug konkurrieren zu können? Deshalb ist es nicht einfach, die Gleisinfrastruktur dem unterschiedlich schnellen Bahnverkehr anzupassen.

Aus den geplanten vier Gleisen werden deshalb streckenweise sechs bis acht Gleise. Doch trotz der Vervielfachung der jetzigen Gleise ist kaum eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs möglich. Drei Züge in der Stunde gingen vielleicht, aber keine vier, die im Berufsverkehr dringend nötig wären. Schon jetzt sind die Züge dermaßen überlastet, dass sie wegen blockierter Türen teilweise nicht losfahren können. Wegen der Baumaßnahmen der ICE-Strecke für 250 km/h müsste die Strecke über viele Jahre Bauzeit hinweg gesperrt werden. Und ein funktionierender Schienenersatzverkehr auf den überfüllten Straßen und der nur zweistreifigen Autobahn ist illusorisch.

Wie soll man nun der Region Südbaden „verkaufen“, worin für sie ein Vorteil läge? In solchen Dingen sind Planer einfallsreich. Sie präsentierten der staunenden Öffentlichkeit zwar keine zukunftsweisende Verkehrsinfrastruktur, sondern wie Suedbaden-vom-Rheintalbahn-ausbau-profitieren würde. Der Bericht ist in etwa der Präsentation der Bahn abgeschrieben – so macht man nichts verkehrt, aber ist das noch Journalismus?

Der behauptete „Mehrwert für die Region in der Bauphase (jährlich): 6 Mio. Euro Gewerbesteuern für die Kommunen, 300 Mio. Euro Wertschöpfung (gesamt 5,9 Mrd. Euro), ca. 3000 Arbeitsplätze. Der volkswirtschaftliche Nutzen wird für später einmal auf 333 Mio. Euro pro Jahr veranschlagt. Stimmt das auch alles? Zu einigen Punkten:

· Ein vernünftiger Ausbau würden ebenfalls Wertschöpfung und Arbeitsplätze generieren, und zwar im gleichen Verhältnis. Beide sind kein Selbstzweck und die Frage sei erlaubt, ob angesichts der europaweiten Ausschreibung südbadische Unternehmen überhaupt zum Zug kommen. Das ist unwahrscheinlich, weshalb die Kommunen auch keine Gewerbsteuer einnehmen werden. Und stehen ausländischen Unternehmen tatsächlich mehr Arbeitskräfte zur Verfügung als bei uns?

· Zum Zeitgewinn von 25 Minuten für die ICEs zwischen Karlsruhe und Basel: Was nützt die kürzere Fahrzeit, wenn die Anschlüsse mit dem künftigen Deutschlandtakt (?) nicht kompatibel sind. Und wieviel länger werden die 130.000 ICEs in der sechsjährigen Umbauzeit benötigen, die wegen einer schikanös engen Kurve auf 80 km/h abbremsen müssen? Und emittiert die dann nötige energieintensive Beschleunigung – Stromverbrauch einer Kleinstadt – auf die Regelgeschwindigkeit kein CO2?

· Warum wurde der propagierte Zeitgewinn nicht mit den Zugausfällen verrechnet? 60 Nahverkehrszüge pro Tag x 365 Tage x 6 Jahre Umbauzeit x 30 min durchschnittliche Fahrzeit ergeben 65.700 Zugausfall-Stunden! Das bedeutet mehr Zeitverlust als der Zeitgewinn von 25 Minuten je ICE. Die Amortisation des Zeitverbrauchs stellt sich angesichts der veranschlagten Inbetriebnahme der ICE-Neubaustrecke frühestens im Jahr 2042 (!) erst um das Jahr 2050 ein. Unsere Verkehrsplaner – oder die Politik – denken anscheinend in Epochen.

Und was denken sich Zeitungsmacher, wenn ihnen von Planern und Experten für Öffentlichkeitsarbeit viele, viele Zahlen in bunten Präsentationen vorgestellt werden? Juristen sagt man nach, dass sie nicht rechnen (können oder wollen?) – judex non calculat. Und Journalisten tun sich anscheinend schwer damit, Fragen zu stellen – weil die Überprüfung der Schlüssigkeit der Antwort Arbeit machen würde? Aber vielleicht war der halbseitige Artikel des früheren Redakteurs der Badischen Zeitung nur der Vorspann für eine eigene Recherche? Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Dieser Artikel ist ohne „KI“ ausschließlich mit Künstle-Intelligenz ? erstellt und erscheint auch auf der Webseite des Autors.

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8 Kommentare

  1. Kleiner Spaß am Sonntag:
    Scholz spürte einen leichten Schwindel, als er das Podium betrat.
    9358 km entfernt ergriff die Schamanin die Voodoopuppe. Das Ritual begann.
    😉

  2. So als abschliessende Anmerkung hinsichtlich der durch und durch durchtriebenen verlogenen verkommenen Massenmedien in Deutschland :
    fuer Wochen befindet sich in der Welt ein Artikel ueber die Wissenschaftler um Carl-Friedrich von Weizsaecker, die nach Aussage der Welt keine Ahnung hatten, von der Auswirkung einer Atombombe.
    Die Wahrheit ist, dass englische und amerikanische Beobachter darueber schrieben, die deutschen Wissenschaftler hatten unter sich beschlossen, diese Waffe nicht der Obrigkeit zur Verfuegung zu stellen, da sie sich sicher waren, die Bombe wuerde dann auch eingesetzt werden.
    Die deutschen Wissenschaftler waren wochenlang eingesperrt und wurden Tag und Nacht heimlich abgehoert und beobachtet.
    In den Berichten, die die Allierten Beobachter schrieben, hiess es:
    den moeglichen Einsatz der Atombombe zu verhindern, durch Nichtweitergabe der Erfindung, sei als
    moralisch hoch zu bewerten. (the german scientists thereby showed a form of highest decency).
    Die Amerikaner haben die Atom-Waffe ja trotz aller Bedenken gegen Japan eingesetzt, obwohl Japan bereits ueber die militaerische Niederlage verhandeln wollte. Die Geldsaecke in NewYork und Washington wollten nur mal herausfinden, wieviele Menschenleben man mit dieser neuen Waffe auf einmal vernichten kann, koennte man theoretisiern.
    Aber die deutschen Zeitungen schreiben ununterbrochen den letzten Schwulst; die breite deutsche Allgemeinheit nimmt seit 1948 jede Luege fuer bare Muenze.
    Na das ist doch was…………

    • …”So als abschliessende Anmerkung hinsichtlich der durch und durch durchtriebenen verlogenen verkommenen Massenmedien in
      Deutschland”….

      Genau, siehe letzer Absatz im OT
      Dennoch, mal sehen was rauskommt.

      OT
      :::::
      Stichwahl gestartet: AfD-Kandidat gegen Parteilosen

      Im Landkreis Dahme-Spreewald hat am Sonntag die Stichwahl um den Posten des künftigen Landrats begonnen. Ins Rennen gehen AfD-Kandidat Steffen Kotré und der parteilose Bewerber Sven Herzberger. Rund 147.000 Wahlberechtigte sind aufgerufen, noch einmal ihre Stimme abzugeben. Die Wahlbüros öffneten um 8 Uhr, bis 18 Uhr können die Bürger des Landkreises an die Wahlurne treten.

      Im ersten Wahlgang am 8. Oktober hatte keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit erlangt. Kotré und Herzberger hatten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert. Beide kamen jeweils auf rund 35 Prozent der Stimmen, wobei der AfD-Bewerber knapp vorn lag. Die Wahlbeteiligung lag im ersten Wahlgang bei 50,8 Prozent. Die Amtszeit des neuen Landrats beginnt am 1. März 2024. Noch-Landrat Stephan Loge (SPD) scheidet nach knapp 16 Jahren aus dem Amt.

      Den 54-jährige Herzberger unterstützen bei der Wahl alle Parteien außer die AfD. Die AfD möchte als Rechtsaußenpartei mit ihrem Bewerber Kotré an den Erfolg im thüringischen Sonneberg anknüpfen – dort stellt sie den deutschlandweit ersten AfD-Landrat.

      AfD-Bewerber Kotré wird dem rechten Rand der Partei zugeordnet. Er war nach Angaben des Aktionsbündnisses Brandenburg gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Rassismus Unterstützer des völkisch-nationalistischen «Flügels». Der AfD-Landesverband wird vom Verfassungsschutz Brandenburg seit 2020 als rechtsextremistischer Verdachtsfall eingestuft, die AfD hält die Einstufung für falsch.

      https://www.welt.de/regionales/berlin/article248493308/Stichwahl-gestartet-AfD-Kandidat-gegen-Parteilosen.html

      ..!!

  3. Nun die stets mit Suventionsgeldern gut gepamperte Bahn, hat intakte Infrastrukturen, nebst Güterverkehr zerstört, alles musste damals über die Straße transportiert werden, nun spielt man halt das Spielchen andersrum. Man hat die Bahn, die ohne Polizei Schutz nicht mehr Interessenten haben würde, aus Angst vor ungewollten Annäherungsversuchen, wie beim Axtmörder von Würzburg, Vergewaltiger einer minderjährigen auf der Strecke Weimar Berka und so weiter, als Zwangsmittel zur Völkerverständigung entdeckt, auch wenn manche schon in Gießen geklagt haben, sie sind froh, wenn sie morgens lebend in den Bus einsteigen auf dem Weg zur Arbeit und abends unversehrt nach Hause kommen.

    Dazu noch unsere Klimaaktivisten, ich würde es begrüßen, dass sie sich auf den Flugbahnen unserer Politiker festkleben, anstatt Autofahrer, Krankenwagen und andere zu blockieren. Wenn sie nämlich gebildet wären, wüssten sie das für fast jeden Flug alle Autos Europas dreimal um die Welt fahren könnten, so suchen sie in der falschen Ecke nach den Sündern. Na ja, an das Ärschli frieren wollen sie auch nicht, wo aber soll die Wärme im Winter herkommen? Ausstieg aus allen fossilen Energien, da fangen wir bei der Kohle an, diese massiven Eingriffe in die Landschaft könnte man sich ersparen, wenn unsere Dummbatz Politiker bei Zeiten neue Atomkraftwerke hier, anstatt mit unseren Steuergeldern in Finnland gebaut hätten und nach und nach, könnte man die alten sicheren Atomkraftwerke dann auch abschalten, aber durch die hirnrissige Energiewende müssen wir damit rechnen, dass wir bald im Dunkeln stehen und jämmerlich frieren, denn die Technik fragt nicht, ob sie stillstehen darf. Nu gut, Fernwärme durch Industrieabgase, Abgase der Mülldeponie, das sind für die Versorgung winzige Tröpfchen auf den heißen Stein und die Grünen wollen den Industriestandort Deutschland komplett lahm legen, dann war es das mit der Nutzung von Industrieabgasen für die Fernwärme. Die mangelnde Intelligenz strahlt schon aus den Gesichtern der hörigen Greta Klimaanhänger, .die so über den Reemtsma Konzern, also irgendein Finanzguru Millionen mit unserer Verblödung scheffelt.

    Wie werden die hochgiftigen Windräder hergestellt, Energie intensiv um uns dann die Mär zu verkaufen, sie sind rentable Energielieferanten und wer verschrottet sie, kommt für die Kosten auf, bestimmt wieder der Bürger und so wie unsere Landschaft verspargelt wird, gehen uns wertvolle fruchtbare Ackerböden, im schlimmsten Fall Waldböden als ökologisches Gleichgewicht verloren!

    Aber durch die hirnrissige Verspargelung, Zupflastern mit Solaranlagen geht uns wichtiges Ackerland verloren und zusätzlich sollen die Biogasanlagen noch mit Pflanzen aus Monokulturen gefüttert werden, wo soll all das vegane Futter für die Menschen noch herkommen, so viel Würmer und Käfer als Nahrungsergänzungszusatz gibt es nicht. Also friert liebe Klimaaktivisten, wenn ihr es anderen zumutet, zu faul seid zu lernen wie Energieversorgung funktioniert, damit ihr nicht als Heuchler überführt werdet und noch eins, ein Großteil von Obst und Gemüse wird importiert, um die Bevölkerung zu versorgen, weil für die eigene Produktion von Lebensmitteln die Kapazitäten fehlen.

    Ach die Bahn kommt, juchu, dass diese aber sehr Energie intensiv hergestellt wird, scheinen viele der Träumer nicht zu sehen, zusätzliche kleine Stromfresserchen sind und unser Stromnetz steht fast vor dem Kollaps und nein auch Wasserstoff muss Energie intensiv hergestellt werden. Wie sollen Alte, Kranke und Behinderte mobil bleiben können, wenn nicht durch das Auto? Das wären jetzt einmal ein paar Hausaufgaben für die nur Parolen plärrenden Klimaaktivisten die wenn sie essen wollen, wenn sie nicht frieren wollen, wenn sie auch wenn sie mal krank sind über Mobilität versorgt werden wollen in aller Ernsthaftigkeit die Fragen dazu zu beantworten, einfach Wäh plärren reicht nicht.

  4. summa summarum:
    wenn man eigensinnige duemmliche Traeumer und vergessliche Luegenbolde, sowie trampolinhuepfende Schlampampinchen in die hoechsten Aemter laesst, kann nichts Gutes dabei herauskommen.
    Und da waren ja vor der Hampel-Truppe fuer 16 Jahre echte Zerstoerer wie die Raute am Werke.

    Na dann, manchmal heilt die Zeit die Wunden, wie sang Ernst Neger: Heile heile Gaensje

  5. Die Straße von Straßburg über den Schwarzwald nach Rottweil
    (Haupt-trasse) war höchstwahrscheinlich eine “via militaris” und daher von Legionen, also Soldaten, erbaut

    Die Straßen im alten ROM wurden von den Legionen in Zusammenarbeit mit Sklaven erbaut. Aber auch diese Tatsache ist verkürzt,denn:
    ::::::::::::::
    Äußerst nachhaltig: Straßenbau im antiken Rom

    Die Ingenieure bzw. Baumeister im antiken Rom verstanden ihr Handwerk, wie zahlreiche noch vorhandene Bauwerke aus dieser Zeit beweisen. Das gilt auch für den Straßenbau, dem wir uns in diesem Beitrag widmen. …..
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    .
    Prinzipiell lassen sich vier Typen an Römerstraßen unterscheiden:

    via publica: Bei den Staatsstraßen trat die Verwaltung in Rom als Planer und Bauherr auf. Sie wurden auf Kosten der Staatskasse errichtet.

    via militaris: Heerstraßen wurden aus logistischen und strategischen Gründen gebaut. Auch hier war der Staat der Bauherr und Geldgeber.

    via vicinalis: Provinzstraßen wurden durch die einzelnen Provinzen des römischen Imperiums gebaut und unterhalten.

    via privata: Privatstraßen verbanden Gutshöfe mit den Zivilsiedlungen. Sie waren insbesondere in den Provinzen von großer Bedeutung.

    (auszug)

    https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/bau/aeusserst-nachhaltig-strassenbau-im-antiken-rom/

    :::::::::::::::
    Heute zu Tage wird mehr über Bauprojekte geredet, Papier beschrieben/bedruckt und gesetzliche Vorschriften erlassen, als wirklich gebaut..!!

    • Nebenbei: Auf ein anständiges und ästhetisch ansprechendes Mahnmal für die Opfer der komm. Willkürherrschaft warten wir seit über 30 Jahren

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